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Schulische Sozialisation und die Rolle des Lehrplans

Titel: Schulische Sozialisation und die Rolle des Lehrplans

Hausarbeit , 2011 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Ines Noller (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Vor über einhundert Jahren wurde die allgemeine Schulpflicht in Deutschland eingeführt. Dies bedeutet dass alle Kinder ab sechs Jahren der gesetzlichen Besuchspflicht unterliegen und so den Großteil ihrer Zeit in dieser institutionellen Bildungs- und Erziehungseinrichtung verbringen. Ziel dieser Institution ist es neben der Vermittlung von Bildung und der Erziehung der Kinder auch, „in geplanter und organisierter Weise Sozialisation zu betreiben“ . Der staatlichen Finanzierung ist es zu verdanken, dass die Schule in den meisten Gesellschaften „zur größten öffentlichen Institution“ gewachsen ist. Die öffentliche Bildungseinrichtung Schule zeichnet sich durch eine klar strukturierte Organisation aus. Es gibt vorgeschriebene Lehrpläne für jede Schulform und Klassenstufe, ausgearbeitete Lernziele und Lernmethoden nach denen die Schüler unterrichtet werden. Die Vermittlung der Lerninhalte liegt in den Händen speziell ausgebildeter Pädagogen, den Lehrern und Lehrerinnen, die in „geplanter, systematischer und kontinuierlicher Weise Unterricht erteilen“ . Die Institution Schule lässt sich in drei Organisationsbereiche gliedern: in die Lernorganisation, in ein Netz organisierter Verfahrensregeln und in die Makroorganisation des Schulsystems. Bei der Lernorganisation wird bestimmt welche Klassen von welchen Lehrern unterrichtet werden sollen und welche Lerninhalte zu erarbeiten sind. Hierfür werden Stundenpläne und Lehrpläne erstellt. Die Verwaltungsorganisation der Schule ist ein Netz organisierter Verfahrensregeln, hier werden die Hierarchien festgelegt. All dies ist in die Makroorganisation des Schulsystems eingegliedert, was die verschiedenen Schulformen und Bildungsgänge beinhaltet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Schule als Institution

2 Die Doppelverpflichtung des Staats gegenüber der Gesellschaft und der Wirtschaft und die Selektionsfunktion von Schule

3 Der Lehrplan
3.1 Die Geschichte des Lehrplans und seiner Theorie
3.2 Die Funktionen des Lehrplans
3.3 Der geheime Lehrplan

4 Abschließender Gedanke

5 Literaturverzeichnis

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Ziel der Institution Schule in Bezug auf die Sozialisation?

Das Ziel der Schule ist es, neben der Vermittlung von Bildung und Erziehung auch in geplanter und organisierter Weise Sozialisation zu betreiben.

Wie ist die Institution Schule organisatorisch gegliedert?

Sie gliedert sich in drei Bereiche: die Lernorganisation (Stundenpläne, Inhalte), das Netz organisierter Verfahrensregeln (Hierarchien, Verwaltung) und die Makroorganisation des Schulsystems.

Welche Rolle spielt der Staat gegenüber der Schule?

Der Staat hat eine Doppelverpflichtung gegenüber der Gesellschaft und der Wirtschaft, was unter anderem die Selektionsfunktion der Schule beeinflusst.

Was versteht man unter dem „geheimen Lehrplan“?

Der geheime Lehrplan umfasst Lerninhalte und soziale Normen, die nicht explizit im offiziellen Lehrplan stehen, aber durch den Schulalltag und die Strukturen vermittelt werden.

Welche Funktionen erfüllt ein Lehrplan laut dem Text?

Der Lehrplan dient der Steuerung von Lernzielen, Lernmethoden und der systematischen Vermittlung von Unterrichtsinhalten durch ausgebildete Pädagogen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schulische Sozialisation und die Rolle des Lehrplans
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,7
Autor
Ines Noller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
14
Katalognummer
V195136
ISBN (eBook)
9783656208303
ISBN (Buch)
9783656208709
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schulische sozialisation rolle lehrplans
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ines Noller (Autor:in), 2011, Schulische Sozialisation und die Rolle des Lehrplans, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195136
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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