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Die philosophische Frage nach der Existenz Gottes in der Moderne am Beispiel von René Descartes und Ludwig Feuerbach

Gottesbeweis und Religionskritik unter rationaler Betrachtung

Titre: Die philosophische Frage nach der Existenz Gottes in der Moderne am Beispiel von René Descartes und Ludwig Feuerbach

Dossier / Travail , 2012 , 34 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Falk Köhler (Auteur)

Philosophie - Pratique (Ethique, Esthétique, Culture, Nature, Droit, ...)
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In unserer modernen Gesellschaft spielt die Frage nach Gott und der Religion eine wichtige Rolle und ist Teil einer breiten Debatte. Diese daraus entstehende Spaltung der Meinungen, teils durch Desinteresse an der Religion, teils durch eventuelle Angst vor einer solch mächtigen Institution wie der Kirche, wird im direkten Vergleich der Angaben der Religionszugehörigkeiten in Deutschland deutlich. Zu dieser Thematik ist das statistische Bundesamt zu folgenden Ergebnissen gelangt: Im Jahr 1970 war die Zahl der katholisch bzw. evangelisch gläubigen Menschen zwölf- bis dreizehnmal so hoch, wie die der Konfessionsfreien. Vierzig Jahre später, im Jahr 2010 wird prognostiziert, dass die Zahl der Menschen ohne eine Glaubenszugehörigkeit über der, der Katholiken und Evangelisten liegt. [...] Ich werde in dieser Hausarbeit auf zwei, meiner Meinung nach, wichtige Philosophen eingehen. Zum einen werde ich auf den Franzosen René Descartes und den aus seiner Sicht gültigen Gottesbeweis zu sprechen kommen und zum anderen auf Ludwig Feuerbach und seine Auffassung der Religionskritik. Da sowohl Descartes als auch Feuerbach auf rationale Art und Weise versuchen die Existenz Gottes zu belegen bzw. zu wiederlegen, halte ich eine Gegenüberstellung beider Theorien diese Philosophen für äußerst sinnvoll. Diese soll im Schwerpunkt auf die Kriterien des Vernunftverständnisses reduziert werden. Als Grundlage für meine Untersuchungen im Bezug auf die Existenz Gottes dient mir das Werk „Abhandlung über die Methode des richtigen Vernunftgebrauchs“ von René Descartes. Um über die Religionskritik urteilen zu können, ziehe ich für diesen Themenbereich ein Werk von Ludwig Feuerbach mit dem Titel „Das Wesen des Christentums“ heran, in dem seine Ausführungen der Nichtexistenz Gottes gewidmet sind. Da ich, wie bereits beschrieben, 12 Jahre Ethikunterricht genossen habe, besitze ich ebenfalls Aufzeichnungen, welche ich für diese Hausarbeit einbeziehen werde.
Ziel dieser Arbeit ist es, einen direkten Vergleich unter dem Gesichtspunkt des Vernunftverständnisses zweier Philosophen vorzunehmen, welche auf rationaler Basis einem Gott zusprechen, zum anderen ihm widersprechen. Auf welcher Grundlage sieht Descartes die Existenz, oder wie er es formuliert das „Dasein“ Gottes? Auf welche Basis stützt Ludwig Feuerbach seine Religionskritik und somit die fehlende Existenz Gottes?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

2.1 Vernunft

2.2 Gottesbeweis

2.3 Religionskritik

3. Der Gottesbeweis nach René Descartes

3.1 Leben und Denken von René Descartes

3.2 Sechs Meditationen als Grundlage für den Gottesbeweis

4. Die Religionskritik am Beispiel von Ludwig Feuerbach

4.1 Leben und philosophischer Hintergrund

4.2 Gott als Projektion

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die philosophische Frage nach der Existenz Gottes durch einen rationalen Vergleich der Ansätze von René Descartes und Ludwig Feuerbach, um die gegensätzlichen Argumentationen für bzw. gegen ein göttliches Wesen herauszuarbeiten.

  • Rationales Vernunftverständnis im 17. Jahrhundert
  • Descartes' ontologischer Gottesbeweis und das "Cogito ergo sum"
  • Feuerbachs Projektionstheorie und die Kritik am christlichen Gottesbild
  • Vergleichende Analyse der Religionskritik und Begründung des Gottesglaubens

Auszug aus dem Buch

Die Beweisgründe für das Dasein Gottes und menschliche Seele als Grundlage der Metaphysik

Ich weiß nicht, ob ich euch von den ersten Betrachtungen ([...]), die ich hier gemacht habe, unterhalten soll, denn sie sind so metaphysisch und so wenig in der gewöhnlichen Art, dass sie wohl schwerlich nach jedermanns Geschmack sein werden. Doch, um prüfen zu lassen, ob die Grundlagen, die ich genommen habe, fest genug sind, bin ich gewissermaßen genötigt, davon zu reden. Seit lange hatte ich bemerkt, dass in Betreff der Sitten man bisweilen Ansichten, die man als sehr unsicher kennt, folgen müsse (wie schon oben gesagt worden), als ob sie ganz zweifellos wären. Aber weil ich damals bloß der Erforschung der Wahrheit leben wollte, so meinte ich gerade das Gegenteil tun zu müssen und alles, worin sich auch das kleinste Bedenken auffinden ließe, als vollkommen falsch verwerfen, um zu sehen, ob danach nichts Ganz Unzweifelhaftes in meinem Fürwahr halten übrigbleiben würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die persönliche Motivation des Autors zur Auseinandersetzung mit der Gottesfrage vor dem Hintergrund moderner Säkularisierungstendenzen.

2. Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert die zentralen methodischen Werkzeuge Vernunft, Gottesbeweis und Religionskritik als Basis für die weitere Untersuchung.

3. Der Gottesbeweis nach René Descartes: Hier wird Descartes' biografischer Hintergrund und seine rationale Methode der "Sechs Meditationen" analysiert, die zur Begründung der Existenz Gottes führt.

4. Die Religionskritik am Beispiel von Ludwig Feuerbach: Dieses Kapitel befasst sich mit Feuerbachs Leben und seiner zentralen These, dass Gott lediglich eine Projektion menschlicher Sehnsüchte darstellt.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der beiden gegensätzlichen Positionen und einer Reflexion über die Ergebnisse der Untersuchung.

Schlüsselwörter

René Descartes, Ludwig Feuerbach, Gottesbeweis, Religionskritik, Vernunft, Existenz Gottes, Projektionstheorie, Ontologie, Cogito ergo sum, Säkularisierung, Metaphysik, Philosophie, Gottesglaube, Vernunftverständnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit thematisiert die philosophische Auseinandersetzung mit der Existenz Gottes durch eine Gegenüberstellung von Descartes' Gottesbeweis und Feuerbachs Religionskritik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die rationale Begründung religiöser Konzepte, die Natur des menschlichen Denkens sowie der Übergang vom religiösen zum konfessionsfreien Denken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist der direkte Vergleich der Ansätze beider Philosophen unter dem Aspekt der Vernunft, um ihre gegensätzlichen Schlussfolgerungen zur Gottesfrage zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine hermeneutische Textanalyse ausgewählter Hauptwerke der beiden Philosophen sowie auf biographische und historische Kontexte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Untersuchung von Descartes' "Meditationen" und die Analyse von Feuerbachs "Wesen des Christentums".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Rationalität, Projektion, Gottesbeweis, Säkularisierung und Vernunft bestimmt.

Wie unterscheidet sich Descartes' Ansatz von Feuerbachs Kritik?

Descartes versucht mittels der Vernunft die Existenz Gottes als notwendige Wahrheit zu beweisen, während Feuerbach dieselbe Vernunft nutzt, um Gott als menschliche Wunschprojektion zu entlarven.

Welche Rolle spielt das "Cogito ergo sum" für Descartes?

Es bildet für Descartes das unbezweifelbare Fundament seines Wissens, von dem aus er die Existenz einer vollkommenen Substanz (Gott) ableitet.

Wie begründet Feuerbach die Notwendigkeit der Religionskritik?

Feuerbach argumentiert, dass der Mensch durch die Unterwerfung unter ein göttliches Wesen seine eigene Entfaltung einschränkt und sich selbst entfremdet.

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Résumé des informations

Titre
Die philosophische Frage nach der Existenz Gottes in der Moderne am Beispiel von René Descartes und Ludwig Feuerbach
Sous-titre
Gottesbeweis und Religionskritik unter rationaler Betrachtung
Université
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (ISA- Zentrum)
Note
2,0
Auteur
Falk Köhler (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
34
N° de catalogue
V195237
ISBN (ebook)
9783656211099
ISBN (Livre)
9783656211969
Langue
allemand
mots-clé
Réné Descartes Ludwig Feuerbach Vernunft Religionskritik Gottesbeweis Rationalität Gott als Projektion Meditationen Abhandlung über die Methode des richtigen Vernunftgebrauchs Meditationes de prima philosophia Vergleich Religionskritik und Gottesbeweis
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Falk Köhler (Auteur), 2012, Die philosophische Frage nach der Existenz Gottes in der Moderne am Beispiel von René Descartes und Ludwig Feuerbach, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195237
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Extrait de  34  pages
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