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Das Konzept Erinnerungsorte – Einführung, Methodik und wissenschaftlicher Diskurs

Titel: Das Konzept Erinnerungsorte – Einführung, Methodik und wissenschaftlicher Diskurs

Seminararbeit , 2011 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Dirk Sippmann (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ausgehend von den Überlegungen zum Gedächtnis als Kategorie der Geschichtswissenschaft, umfasst die Thematik Erinnerungskultur viele unterschiedliche Bereiche der Forschung. Ein Versuch, die ganze Bandbreite an theoretischen Ansätzen und Methoden (z.B. oral history) und vor allem die unzähligen Themenfelder darzustellen, übersteigt die Möglichkeiten, welche dem Verfasser dieser Seminararbeit zur Verfügung stehen. Diese Arbeit konzentriert sich daher nur auf einen Forschungsansatz und möchte dessen theoretische Grundlagen darstellen und im Anschluss daran in einer kritischen Diskussion die Vor- und Nachteile des ausgewählten Konzepts darlegen.
Es handelt sich hierbei um das Konzept der Erinnerungsorte (Lieux de mémoire). Diese in den frühen 1980er Jahren von dem französischen Historiker Pierre Nora entwickelte, theoretische Herangehensweise an die Thematik Erinnerung, hat in der Geschichtswissenschaft großen Anklang gefunden. Zunächst nur auf die Geschichte Frankreichs bezogen, verbreitete sich diese neue Art der Geschichtsschreibung schnell auch in anderen europäischen Staaten. Der Nora’sche Begriff der Erinnerungsorte wurde schnell „in den Rang eines neuen Forschungsparadigmas von universellem Wert erhoben.“

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Thema und Fragestellung

3. Pierre Noras Lieux de mémoire: Was sind Erinnerungsorte?
3.1 Maurice Halbwachs und die Theorie des kollektiven Gedächtnisses
3.2 Verlust der Identität des kollektiven Gedächtnisses
– Idee, Methodik und Vorgehen von Nora

4. Deutsche Erinnerungsorte

5. Kritische Reflexion

6. Resümee

7. Literatur- und Quellenverzeichnis

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein "Erinnerungsort" (Lieu de mémoire)?

Ein Erinnerungsort ist ein von Pierre Nora geprägtes Konzept für Orte, Begriffe oder Ereignisse, die eine zentrale Bedeutung für das kollektive Gedächtnis einer sozialen Gruppe oder Nation haben.

Wer entwickelte das theoretische Fundament für Erinnerungsorte?

Der französische Historiker Pierre Nora entwickelte das Konzept in den 1980er Jahren, basierend auf den Theorien von Maurice Halbwachs zum kollektiven Gedächtnis.

Welche Rolle spielt Maurice Halbwachs in dieser Arbeit?

Halbwachs lieferte die Theorie, dass Gedächtnis immer an soziale Rahmenbedingungen gebunden ist, was Nora als Grundlage für seine "Lieux de mémoire" diente.

Gibt es auch spezifisch "Deutsche Erinnerungsorte"?

Ja, das Konzept wurde schnell über Frankreich hinaus adaptiert. Die Arbeit befasst sich in Kapitel 4 explizit mit der Anwendung auf die deutsche Geschichte.

Warum wird von einem "Verlust der Identität des kollektiven Gedächtnisses" gesprochen?

Nora argumentiert, dass wir Erinnerungsorte benötigen, weil die natürliche, gelebte Erinnerung in der modernen Gesellschaft zunehmend verschwindet.

Welche Kritikpunkte gibt es am Konzept der Erinnerungsorte?

Die Arbeit enthält eine kritische Reflexion, die Vor- und Nachteile des Paradigmas als universelles Forschungswerkzeug beleuchtet.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Konzept Erinnerungsorte – Einführung, Methodik und wissenschaftlicher Diskurs
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
Note
1,0
Autor
Dirk Sippmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
15
Katalognummer
V195308
ISBN (eBook)
9783656211730
ISBN (Buch)
9783656213635
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konzept erinnerungsorte einführung methodik diskurs
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dirk Sippmann (Autor:in), 2011, Das Konzept Erinnerungsorte – Einführung, Methodik und wissenschaftlicher Diskurs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195308
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Leseprobe aus  15  Seiten
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