Bei der Silberamphore von Čertomlyk handelt es sich um eine silberne Vase die sowohl mit figürlichen Friesen als auch mit vegetabilen und ornamentalen Verzierungen geschmückt ist.
Das Interessante an den Verzierungen ist das Mittelfries mit den figürlichen Darstellungen von Menschen und Pferden. Über die Darstellungen und die Bedeutung dieses Figurenfrieses gibt eines eine Vielzahl von Interpretationsansätzen. So zum Beispiel von Ivan E. Zabelin , L. Stephani, Lappo-Danilevskij, I. Tolstoj und N. Kondakov, D. A. Mačinskij und von A. V. Simonenko. Im folgenden Text werde ich die Amphore genauer beschreiben und auf die Interpretationsansätze der genannten Personen eingehen. Trotz der Vielzahl der Theorien kann man bei keiner mit Sicherheit sagen, ob sie der Wahrheit oder dem Gedanken des Künstlers entspricht. Für eine festgelegte Meinung zu dem Mittelfries der Amphore fehlen zu viele Einzelheiten, wie die Seile, die von den Skythen benutzt wurden um die Pferde zu halten. Wären diese noch vorhanden, wäre die Interpretation sicherlich eindeutiger und würde nicht einen so großen Deutungsspielraum zulassen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung:
- 2. Haupttext:
- 3. Zusammenfassung:
- 4. Anhang:
- 4.1 Bibliografie:
- 4.2 Bildanhang:
- 4.2 Bildnachweis:
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text befasst sich mit der silbernen Amphore von Čertomlyk, einem bedeutenden Fundstück aus der eurasischen Nomadenkulturen der Eisenzeit. Ziel des Textes ist die umfassende Beschreibung der Amphore sowie die Analyse der verschiedenen Interpretationen der figürlichen Darstellungen auf dem Mittelfries.
- Beschreibung der Silberamphore von Čertomlyk
- Analyse der figürlichen Darstellungen auf dem Mittelfries
- Vorstellung und Bewertung verschiedener Interpretationsansätze
- Bedeutung des Fundstücks für die Erforschung der skythischen Kultur
- Die Rolle der Amphore im Kontext der Graeco-skythischen Kunst
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung:
Die Einleitung präsentiert die Silberamphore von Čertomlyk als ein komplexes Kunstwerk mit figürlichen und ornamentalen Verzierungen. Der Fokus liegt auf den figürlichen Darstellungen des Mittelfrieses und den unterschiedlichen Interpretationsansätzen dazu. Es wird betont, dass trotz der zahlreichen Theorien, die eindeutige Interpretation des Mittelfrieses aufgrund fehlender Details problematisch bleibt.
2. Haupttext:
Der Haupttext liefert eine detaillierte Beschreibung der Amphore und ihrer Fundumstände im Čertomlyk-Kurgan in der Ukraine. Es werden die verschiedenen Kammern des Grabes beschrieben, die Bestattungsfunde und die besondere Bedeutung der Amphore als Teil des Fundkomplexes. Der Text beleuchtet die Herkunft, Herstellung und Datierung der Amphore und ordnet sie dem graeco-skythischen Kunststil zu. Es werden die verschiedenen Verzierungen und ihre Entstehung anhand der verwendeten Techniken wie Basma-Technik und Ziselierung erläutert. Außerdem werden die möglichen Funktionen der Amphore diskutiert.
Schlüsselwörter
Silberamphore, Čertomlyk-Kurgan, Skythen, Graeco-skythische Kunst, Mittelfries, Interpretationen, figürliche Darstellungen, Basma-Technik, Ziselieren, Fundgeschichte, Bestattungsfunde.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Silberamphore von Čertomlyk?
Es handelt sich um eine reich verzierte silberne Vase aus einem skythischen Kurgan (Grabhügel) in der Ukraine, die der graeco-skythischen Kunst zugeordnet wird.
Was ist auf dem Mittelfries der Amphore dargestellt?
Das Mittelfries zeigt figürliche Szenen von Menschen und Pferden, deren genaue Deutung unter Forschern jedoch umstritten ist.
Welche Techniken wurden bei der Herstellung verwendet?
Die Amphore wurde unter anderem mittels Basma-Technik und Ziselierung verziert, was auf eine hohe kunsthandwerkliche Qualität hinweist.
Warum gibt es so viele verschiedene Interpretationsansätze?
Da entscheidende Details (wie ehemals vorhandene Seile aus organischem Material) fehlen, bleibt ein großer Deutungsspielraum bezüglich der Handlungen der dargestellten Skythen.
In welchem Fundkontext wurde die Amphore entdeckt?
Sie wurde im Čertomlyk-Kurgan gefunden, zusammen mit zahlreichen anderen Bestattungsbeigaben der eurasischen Nomadenkultur der Eisenzeit.
- Citation du texte
- Anne Schwarz (Auteur), 2009, Denkmäler der eurasischen Nomadenkulturen in der Eisenzeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195331