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Bewusstsein - eine Illusion?: Bennett, Hacker, Dennett und Searle über Neurowissenschaft und Philosophie

Título: Bewusstsein - eine Illusion?: Bennett, Hacker, Dennett und Searle über Neurowissenschaft und Philosophie

Tesis (Bachelor) , 2012 , 48 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Katharina Weber (Autor)

Filosofía - Filosofía del siglo XX
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Kann das Gehirn denken ‒ oder ist es die Person als Ganzes, die denkt? Was macht Bewusstsein aus, und welche Bedeutung spielen Gefühle in diesem Zusammenhang? Welche Sprachverwendung ist die richtige, um sich dem Phänomen Bewusstsein angemessen zu nähern? Zwischen diesen und vielen anderen Fragestellungen oszilliert die Debatte in dem Buch "Neurowissenschaften und Philosophie ‒ Geist, Gehirn und Sprache". Drei renommierte Philosophen und ein namhafter Neurowissenschaftler ringen darin um die besten Argumente für ihre Theorie über das menschliche Bewusstsein.
Ziel der vorliegenden Arbeit soll nun eine Analyse der Buches "Neurowissenschaften und Philosophie ‒ Geist, Gehirn und Sprache" sein. Die Argumente der Autoren Bennett, Hacker, Dennett und Searle sollen nachgezeichnet werden und Parallelen und Differenzen herausgearbeitet werden. Zu beachten ist dabei, dass hinter den Thesen jedes Autors eine autarke komplexe Theorie steht. Jede dieser Theorien von Grund auf detailliert darzustellen, würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen, mit Verkürzungen und Vereinfachungen muss daher stellenweise vorlieb genommen werden. Da die Argumentationen
der vier behandelten Autoren und deren neurowissenschaftliche und philosophische Forschung ein derart ausgedehntes Feld umfasst ‒ von Sprachphilosophie, über Neuroanatomie und Künstliche-Intelligenz-Forschung bis hin zur Evolutionstheorie ‒, wird bei der vorliegenden Arbeit kein Anspruch auf Vollständigkeit bei der Darstellung
der Argumente erhoben. Vielmehr sollen die von Bennett und Hacker gelieferten Stichworte als Aufhänger dienen, die Positionen der widerstreitenden Parteien nachzuvollziehen und anhand dieser Thesen tiefer zu ihren grundlegenden Annahmen vorzudringen.
Die zentralen Stichworte von "Neurowissenschaft und Philosophie ‒ Geist, Gehirn und Sprache", auf welche sich die vorliegende Arbeit konzentrieren soll, lauten "Psychologische Prädikate", "Mereologischer Fehlschluss" und "Qualia". Ihnen ist jeweils ein eigenes Kapitel gewidmet, in dem die Positionen der verschiedenen Autoren dargestellt werden. Am Ende eines jeden Kapitels soll eine kurze Zusammenfassung das Kapitel abschließen, ein Resümee soll einen Überblick über die erarbeiteten Ergebnisse verschaffen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Psychologische Prädikate

2.1 Bennett und Hacker über psychologische Prädikate

2.1.1 Psychologische Prädikate als Homonyme

2.1.2 Psychologische Prädikate als Analogien

2.1.3 Psychologische Prädikate als Metaphern

2.1.4 Fazit

2.2 Searle über psychologische Prädikate

2.3 Dennett über psychologische Prädikate

2.4 Fazit

3. Der mereologische Fehlschluss

3.1 Searle vs. Bennett und Hacker

3.2 Dennett vs. Bennett und Hacker

3.3 Fazit

4. Qualia

4.1 Bennett und Hacker --- perception vs. sensation

4.2 Searle --- Qualia ≙ Bewusstsein

4.3 Dennett --- Qualia, nein danke

4.4 Fazit

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die philosophische Debatte im Werk "Neurowissenschaften und Philosophie – Geist, Gehirn und Sprache" und untersucht die kontroversen Positionen von Bennett, Hacker, Dennett und Searle hinsichtlich der Anwendung neurowissenschaftlicher und philosophischer Begriffe auf das Gehirn.

  • Kritik an der Verwendung psychologischer Prädikate in der Neurowissenschaft
  • Untersuchung des sogenannten mereologischen Fehlschlusses bei der Zuschreibung mentaler Zustände
  • Analyse des Begriffs der Qualia aus unterschiedlichen philosophischen Perspektiven
  • Gegenüberstellung von Positionen zum leib-seelischen Problem und zur Intentionalität

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Psychologische Prädikate als Homonyme

Als Homonym wird ein Wort dann bezeichnet, wenn ihm verschiedene Bedeutungs­inhalte entsprechen. So kann beispielsweise dem Wort Kiefer der Bedeutungsinhalt be­sondere Art des Nadelbaums auch vorderer, unterer Teil des Schädels zugesprochen werden.

In Neurowissenschaft und Philosophie kritisieren die Autoren Bennett und Hacker den Sprachgebrauch der Neurowissenschaftler; zum Beispiel Sätze wie "das Gehirn denkt". Zu ihrer Verteidigung führen die Neurowissenschaftler an, sie würden das Verb denken nicht im buchstäblichen, sondern in einem homonymen Sinne verwenden. Mit der oben­stehenden Definition eines Homonyms wird deutlich, dass sie sicherlich keine homonyme, vielmehr eine polyseme Sprachverwendung verteidigen wollen. Denn dass die ver­schiedenen Bedeutungsinhalte, welche die Neurowissenschaftler anstreben, durch unter­schiedliche Morpheme entstanden sein sollen, ist offensichtlich unsinnig. Die verschie­denen Bedeutungsinhalte des Verbs denken sollen selbstverständlich voneinander ab­geleitete Formen sein. Um den nachfolgenden Text mit den entsprechenden Zitaten ver­ständlich zu halten, soll dennoch am (falschen) Begriff Homonym statt Polysem fest­gehalten werden.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Psychologische Prädikate: Dieses Kapitel untersucht, ob Begriffe wie "denken" oder "entscheiden" legitim auf das Gehirn angewendet werden dürfen, wobei die Autoren Bennett und Hacker dies kritisch hinterfragen.

3. Der mereologische Fehlschluss: Hier wird der Vorwurf analysiert, dass es logisch unzulässig sei, dem Gehirn (als Teil) Eigenschaften zuzuschreiben, die nur dem Menschen (als Ganzes) zukommen können.

4. Qualia: Dieses Kapitel befasst sich mit der Frage, wie subjektive Erlebnisinhalte (Qualia) neurowissenschaftlich und philosophisch einzuordnen sind und ob sie überhaupt als existierende Entitäten anzusehen sind.

5. Resümee: Das Schlusskapitel fasst die wesentlichen Konfliktlinien zwischen den untersuchten Positionen zusammen und reflektiert die Tragweite der linguistischen und ontologischen Differenzen.

Schlüsselwörter

Neurowissenschaft, Philosophie, Bewusstsein, psychologische Prädikate, mereologischer Fehlschluss, Qualia, Geist, Gehirn, biologischer Naturalismus, Intentionalität, Sprachphilosophie, Leib-Seele-Problem, Dennett, Hacker, Searle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Auseinandersetzung zwischen den Philosophen Bennett, Hacker, Dennett und dem Neurowissenschaftler Searle über die begriffliche Angemessenheit in den Neurowissenschaften.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die korrekte Verwendung psychologischer Prädikate, der sogenannte mereologische Fehlschluss sowie die philosophische Interpretation von Qualia und Bewusstsein.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Argumente der Autoren nachzuzeichnen und die theoretischen Differenzen sowie Gemeinsamkeiten hinsichtlich der Zuschreibung mentaler Zustände zum Gehirn herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine philosophische Textanalyse, um die Positionen der genannten Autoren anhand zentraler Begriffe wie "mereologischer Fehlschluss" kritisch zu prüfen und einander gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von psychologischen Prädikaten, die Analyse des mereologischen Fehlschlusses und eine detaillierte Betrachtung des Begriffs Qualia in Bezug auf die jeweiligen Autoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Neurowissenschaft, Philosophie, Qualia, mereologischer Fehlschluss, Intentionalität und biologischer Naturalismus.

Warum kritisieren Bennett und Hacker die Redeweise "das Gehirn denkt"?

Sie halten dies für einen mereologischen Fehlschluss, da sie der Ansicht sind, dass nur der Mensch als Ganzes, nicht aber einzelne Organe wie das Gehirn, Träger psychologischer Prädikate sein kann.

Wie steht John Searle zum mereologischen Fehlschluss?

Searle weist den Vorwurf zurück, da er seine Position des biologischen Naturalismus vertritt, nach der mentale Zustände reale, durch neuronale Prozesse verursachte Phänomene sind.

Wie definiert Daniel Dennett den Begriff "Qualia"?

Dennett lehnt den Begriff Qualia als theoretisch unbrauchbar und irreführend ab und erklärt Erlebnisse stattdessen durch funktionale und dispositionelle Zustände des Organismus.

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Detalles

Título
Bewusstsein - eine Illusion?: Bennett, Hacker, Dennett und Searle über Neurowissenschaft und Philosophie
Universidad
University of Cologne  (Theoretische Philosophie)
Calificación
1,7
Autor
Katharina Weber (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
48
No. de catálogo
V195429
ISBN (Ebook)
9783656211327
ISBN (Libro)
9783656213246
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bewusstsein Dennett Bennett und Hacker Searle psychologische Prädikate Qualia mereologischer Fehlschluss
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katharina Weber (Autor), 2012, Bewusstsein - eine Illusion?: Bennett, Hacker, Dennett und Searle über Neurowissenschaft und Philosophie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195429
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