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Diagnostik der Beweglichkeit

Neutral-Null-Methode

Título: Diagnostik der Beweglichkeit

Trabajo , 2010 , 19 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Diplomsportwissenschaftler David Fußinger (Autor), Alexander Otto (Autor), Kerstin Bennewitz (Autor)

Deporte - Medicina deportiva, terapia, nutrición
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Nach der Definition wird die Beweglichkeit als die Fähigkeit bezeichnet, Bewegungen mit einem möglichst großen Bewegungsausmaß in einem oder mehreren Gelenken auszuführen (Froböse, Fiehn, 2003, 71). In der Literatur werden häufig die Synonyme Flexibilität oder Gelenkigkeit verwendet. Auch wenn einige Autoren diese Begriffe
unterscheiden überwiegt doch die synonyme Verwendung dieser Begrifflichkeiten. Die Grundlage für den Menschen die es ihm ermöglicht gezielte, willkürliche Bewegungen auszuführen und bestimmte Körperhaltungen einzunehmen, ist eine angemessene Beweglichkeit. Diese wird von energetischen, konstitutionellen und
anatomisch-morphologischen Faktoren geprägt. Beispiele für diese Faktoren sind: die Stellung der Gelenkflächen, die Muskelmasse und die Dehnbarkeit der Gelenkkapseln, Bänder, Sehnen und Muskeln.
Die Flexibilität kann in die aktive und passive Flexibilität unterteilt werden. Die aktive Beweglichkeit bezeichnet den Bewegungsumfang, der willkürlich und aus eigener Kraft ausgeführt werden kann. Unter der passiven Flexibilität wird das mögliche
Bewegungsausmaß verstanden, welches mit Hilfe äußerer Kräfte erreicht werden kann. Dies schließt beispielsweise eine Bewegungsführung durch den Therapeuten mit ein. In der Regel ist die aktive Beweglichkeit geringer als die passive Beweglichkeit. Der Therapeut hat die Aufgabe anhand der Diagnostik des Mediziners eine auf den Patienten individuell abgestimmte Therapie zu entwickeln, so dass seine
Leistungsfähigkeit möglichst schnell wieder hergestellt wird, bzw. je nach Schwere der Verletzung/Erkrankung, ein möglichst hohes Maß an Leistungsfähigkeit wieder erlangt und diese aufrechterhalten werden kann. Durch die im Folgenden beschriebenen Flexibilitätstests und Beweglichkeitsmessungen hat der Therapeut verschiedene Möglichkeiten sich einen Überblick über die möglichen Einschränkungen des Patienten zu verschaffen. Diese Verfahren sollen zudem therapiebegleitend den Erfolg der Trainingsmaßnahmen überprüfen, um gegebenenfalls Änderungen der Intensität oder Trainingsschritte vornehmen zu können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einflussfaktoren der Beweglichkeit

2. Hintergrund der Beweglichkeitstests

2.1 Das Bewegungsendgefühl

3. Beweglichkeitstests

3.1 Screening-Verfahren

3.2 Die Neutral-Null-Methode und ihre Anwendung

3.2.1 Die Neutral-Null-Methode

3.2.2 Notation der Winkelmessungen

3.2.3 Das Goniometer und ‚Clinical Goniometer‘ als Messinstrumente

3.3 Funktionstests

3.4 Abstandsmessungen

3.5 Funktionelle Prüfungen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der wissenschaftlich fundierten Diagnostik der menschlichen Beweglichkeit im Kontext der Sportrehabilitation. Ziel ist es, dem Therapeuten einen Überblick über standardisierte Testverfahren zu geben, die sowohl zur ersten Einschätzung des Patienten als auch zur Verlaufskontrolle und Dokumentation von Therapieerfolgen dienen, um eine individuell angepasste Trainingssteuerung zu ermöglichen.

  • Grundlagen der Beweglichkeit und ihre beeinflussenden Faktoren
  • Bedeutung des Bewegungsendgefühls für die diagnostische Einordnung
  • Standardisierte Screening-Verfahren für ausgewählte Muskelgruppen
  • Die Neutral-Null-Methode als zentrales Messinstrument
  • Funktionstests und Abstandsmessungen zur Wirbelsäulendiagnostik

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Die Neutral-Null-Methode

Die am häufigsten angewandte Beweglichkeitsmessung ist die Neutral-Null-Methode, die von diversen Autoren beschrieben wird. Der Name leitet sich von der neutralen Ausgangsstellung ab, von wo aus alle Gelenkwinkelveränderungen notiert werden können (Froböse, Nellessen, Wilke, 2003, 253). Eine Einschränkung der Beweglichkeit zeigt sich deshalb in einer verringerten Bewegungsamplitude. Bei der neutralen Position steht der Patient aufrecht, der Blick ist nach vorne gerichtet, die Füße stehen parallel, die Arme hängen seitlich am Rumpf und die Daumen zeigen ebenfalls nach vorne (Froböse et al., 2003, 253). Führt der Therapeut sich diese neutrale Position vor Augen, so wird schnell klar dass beim Vermessen des Sprunggelenks die Neutral-Null-Stellung 90° entspricht, da die Füße dorsalflektiert sind. Diese Ausgangsstellung ist desweiteren Grundlage für viele andere Beweglichkeitsmessungen, wie zum Beispiel die Abstandsmessungen, die ‚Funktionelle Prüfung‘ und die Flexibilitätstests ausgewählter Muskelgruppen, auch Screeningverfahren genannt. Mithilfe der notierten Winkelangaben lassen sich aktuelle Bewegungsausschläge verschiedener Gelenke festhalten, um im weiteren Verlauf der Therapie Veränderungen zu dokumentieren. Voraussetzung wie bei allen anderen Testverfahren ist die möglichst korrekte Einhaltung der Hauptgütekriterien Validität, Reliabilität und Objektivität. Deswegen sollte auch bei der Neutral-Null-Methode die Untersuchung immer von dem gleichen Therapeuten durchgeführt werden und standardisiert sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Beweglichkeit, erläutert dessen Unterteilung in aktive und passive Flexibilität und beleuchtet die vielfältigen endogenen sowie exogenen Einflussfaktoren, die bei der Diagnostik berücksichtigt werden müssen.

2. Hintergrund der Beweglichkeitstests: Hier wird der therapeutische Nutzen von Flexibilitätstests erläutert, wobei insbesondere das Bewegungsendgefühl als diagnostisches Indiz für anatomische Blockaden hervorgehoben wird.

3. Beweglichkeitstests: Dieser Hauptteil beschreibt detailliert verschiedene Testverfahren, angefangen bei Screenings über die präzise Neutral-Null-Methode bis hin zu spezifischen Funktions- und Abstandsmessungen für Wirbelsäule und Gelenke.

Schlüsselwörter

Beweglichkeit, Sportrehabilitation, Neutral-Null-Methode, Bewegungsamplitude, Flexibilität, Gelenkigkeit, Screening-Verfahren, Goniometer, Funktionstests, Bewegungsendgefühl, Wirbelsäulendiagnostik, Therapiebegleitung, Muskeldehnfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine Übersicht über diagnostische Verfahren zur Bestimmung der Beweglichkeit im Bereich der Sportrehabilitation, um therapeutische Maßnahmen präzise zu planen und zu kontrollieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Beweglichkeit, die Bedeutung anatomischer und physiologischer Einflussfaktoren sowie die praktische Anwendung standardisierter Messverfahren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist die Vermittlung von fundiertem Wissen über Beweglichkeitstests, um Therapeuten die Fähigkeit zu geben, Mobilitätseinschränkungen objektiv zu erfassen und Therapieerfolge quantitativ zu dokumentieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden zur Erhebung verwendet?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Darstellung klinisch anerkannter Verfahren wie die Neutral-Null-Methode, Screening-Tests, sowie diverse Abstands- und Funktionsprüfungen für unterschiedliche Körperbereiche.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden konkrete Testprotokolle vorgestellt, darunter spezifische Dehntests für Muskelgruppen, der Einsatz von Goniometern sowie Messverfahren für die Wirbelsäule, wie etwa das Ott- oder Schober-Zeichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Beweglichkeitsdiagnostik, Sportrehabilitation, Neutral-Null-Methode, Bewegungsamplitude und funktionelle Messverfahren beschreiben.

Warum ist das Bewegungsendgefühl für Therapeuten so wichtig?

Das Bewegungsendgefühl gibt dem Therapeuten während der passiven Untersuchung einen ersten Hinweis auf die zugrundeliegende Struktur, die den Bewegungsausschlag begrenzt, wie etwa Knochen, Knorpel oder Muskulatur.

Welche Rolle spielt die Standardisierung bei den Tests?

Standardisierung ist essenziell, um Messergebnisse vergleichbar zu machen, Fehler durch individuelle Durchführung zu minimieren und eine valide Verlaufsdokumentation über den gesamten Therapiezeitraum hinweg zu gewährleisten.

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Detalles

Título
Diagnostik der Beweglichkeit
Subtítulo
Neutral-Null-Methode
Universidad
Sport Academy Cologne  (Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation)
Curso
Sportrehabilitation
Calificación
2,0
Autores
Diplomsportwissenschaftler David Fußinger (Autor), Alexander Otto (Autor), Kerstin Bennewitz (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
19
No. de catálogo
V195650
ISBN (Ebook)
9783656214601
ISBN (Libro)
9783656216896
Idioma
Alemán
Etiqueta
Diagnostik der Beweglichkeit Beweglichkeitstests Beweglichkeitsdiagnostik Neutral-Null-Methode Screening-Verfahren Beweglichkeit Sportrehabilitation Funktionstests Abstandsmessungen Funktionelle Prüfungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplomsportwissenschaftler David Fußinger (Autor), Alexander Otto (Autor), Kerstin Bennewitz (Autor), 2010, Diagnostik der Beweglichkeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195650
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