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Technologischer Wandel und die Auswirkungen auf die qualifikationsabhängige Einkommensverteilung

Titel: Technologischer Wandel und die Auswirkungen auf die qualifikationsabhängige Einkommensverteilung

Bachelorarbeit , 2011 , 52 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christoph Jansen (Autor:in)

VWL - Innovationsökonomik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Gegenstand der vorliegenden Arbeit, ist die Untersuchung des technologischen Fortschritts hinsichtlich resultierender Ungleichheit in der Einkommensverteilung von Hoch- zu Niedrigqualizierten. Dabei wird der technologische Fortschritt hinsichtlich seines Einusses auf die Veränderung
der Allokation von Produktionsfaktoren, sowie des Lohn- und Produktivitätsverhältnisses von Hoch- zu Niedrigqualizierten im Produktionsprozess
betrachtet.
Qualikationsabhängige Entlohnungen sind über Zeiträume beobachtbar,
indem der relative Lohn von Hoch- zu Niedrigqualiziertenn gebildet wird.
Dieser relative Lohn der Hochqualizierten stellt eine Fähigkeitenprämie
der Hochqualizierten dar, und ist dabei ein Maÿ für die qualikationsabhängige Einkommensverteilung unterschiedlich qualizierter Gruppen.
Diese Fähigkeitenprämie ist empirisch messbar und unterlag in den vergangenen 60 Jahren insgesamt einem Wachstum, wonach sich ein relativer Vorteil für Hochqualizierte ergab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einkommensverteilung & Empirische Daten

2.1 Faktorspezifische Formulierung der Fähigkeitenprämie

2.2 Empirische Ergebnisse

2.2.1 Verlauf Fähigkeitenprämie

2.2.2 Länderübergreifende Unterschiede

2.2.3 Nachfrageffekte durch Computereinsatz

2.3 Totale Faktorproduktivität und sektorale Betrachtung

2.3.1 Probleme der Messung

2.3.2 Modellierung Investment-spezifischer Produktivität

2.3.3 Messungen der sektoralen Produktivitäten

2.3.4 Erklärungen für stagnierende totale Faktorproduktivität

3 Erklärungsansätze von Gestalt und Auswirkungen des Technologischen Fortschritts

3.1 Komplementarität Investitionskapital-Fähigkeitenprämie

3.2 Nelson-Phelps-Hypothese

3.2.1 Wendepunkt im Jahr 1974

3.2.2 Residuale Ungleichheit und individuelle Entscheidung

3.2.3 Schumpetersche Innovationsprozess

3.3 Endogener technischer Fortschritt

3.4 Gewerkschaften

4 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den technologischen Fortschritt im Hinblick auf dessen Einfluss auf die Allokation von Produktionsfaktoren und die daraus resultierende qualifikationsabhängige Lohnungleichheit. Das zentrale Ziel ist es, die Ursachen für die historisch beobachtbare Bevorzugung hochqualifizierter Arbeitnehmer gegenüber niedrigqualifizierten Kräften durch formale Modelle und empirische Befunde zu analysieren und theoretisch zu begründen.

  • Analyse der Fähigkeitenprämie und ihrer Bestimmungsfaktoren
  • Untersuchung der Rolle von Investitionskapital und technologischem Wandel
  • Modellierung des Einflusses sektoraler Produktivitätsentwicklungen
  • Diskussion theoretischer Erklärungsansätze wie der Nelson-Phelps-Hypothese
  • Evaluation des Einflusses von Gewerkschaften auf die Lohnstruktur

Auszug aus dem Buch

2.1 Faktorspezifische Formulierung der Fähigkeitenprämie

Im Folgenden werden anhand formaler Darstellungen Zusammenhänge von Lohnhöhe und Qualifikation auf Grundlage der Zusammensetzung von Angebot und Nachfrage erläutert, wobei erste Wirkungskanäle sichtbar werden, die einen Einfluss auf die relative Entlohnung von hoch- zu niedrigqualifizierter Arbeit besitzen. Grundlage dieser Überlegung ist die Annahme, dass der gesamtwirtschaftliche Produktionsprozess durch den Faktoreinsatz von hoch- und niedrigqualifizierter Arbeit erklärbar ist. Die folgende Herleitung der Fähigkeitenprämie ist Bestandteil der Arbeit von mehreren empirischen Erklärungen (Katz, L.F und K.M.,Murphy(1992), Katz, L.F. und D.H., Autor(1998)). Die dargestellte Herleitung ist aus Acemoglu, D.(2002) entnommen, wobei eine CES-Produktionsfunktion folgender Gestalt angenommen wurde:

Y (t) = [((Al) (t) L (t))ρ + (Ah (t) H (t))ρ]1/ρ

Die Produktionsfunktion wurde von Acemoglu, D.(2002) mit folgenden Interpretationsmöglichkeiten gegeben:

1. Es existiert nur ein Gut, welches in unvollkommener Substitution von Niedrig- und Hochqualifizierten hergestellt wird.

2. Es existieren zwei Güter in zwei Produktionssektoren, wobei Niedrig- und Hochqualifizierte jeweils in einem Sektor ein Gut produzieren.

3. Es existieren zwei Güter, es ist jedoch möglich, beide Güter durch Kombination unterschiedlicher Qualifikationsniveaus, zu produzieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung definiert das Forschungsziel der Untersuchung des Zusammenhangs zwischen technologischem Fortschritt, Allokation der Produktionsfaktoren und der resultierenden Lohnungleichheit.

2 Einkommensverteilung & Empirische Daten: Dieses Kapitel liefert eine formale Herleitung der Fähigkeitenprämie und analysiert empirische Daten zur Lohnentwicklung sowie sektorale Produktivitätseffekte.

3 Erklärungsansätze von Gestalt und Auswirkungen des Technologischen Fortschritts: Hier werden theoretische Modelle wie die Nelson-Phelps-Hypothese und der Einfluss von Investitionskapital sowie Gewerkschaften zur Erklärung der Lohnungleichheit diskutiert.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung von differenzierten Wirkungskanälen für das Verständnis der qualifikationsabhängigen Lohnungleichheit.

Schlüsselwörter

Technologischer Fortschritt, Fähigkeitenprämie, Einkommensverteilung, Lohnungleichheit, Qualifikation, Investitionskapital, Produktivität, Faktorallokation, CES-Produktionsfunktion, Nelson-Phelps-Hypothese, Gewerkschaften, Arbeitsmarkt, Humankapital, Technologischer Bias, Innovationsprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen des technologischen Wandels auf die Lohnunterschiede zwischen hoch- und niedrigqualifizierten Arbeitskräften.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der formalen Herleitung von Lohnprämien, der empirischen Analyse von Arbeitsmarktdaten und der Diskussion theoretischer Erklärungsmodelle für den technologischen Fortschritt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die theoretische und empirische Fundierung der Beobachtung, dass technologischer Wandel zu einer zunehmenden Bevorzugung hochqualifizierter Arbeitnehmer führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt überwiegend ökonomische Modellierung mittels Produktionsfunktionen (insbesondere CES-Funktionen) sowie die Auswertung und Diskussion einschlägiger empirischer Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die formale Modellierung der Fähigkeitenprämie, empirische Trends, sektorale Produktivitätsunterschiede sowie spezifische Erklärungsansätze wie die Nelson-Phelps-Hypothese.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Fähigkeitenprämie, technologischer Fortschritt, Einkommensungleichheit, Investitionskapital und Qualifikationsniveau.

Warum spielt das Jahr 1974 laut Nelson-Phelps-Modell eine besondere Rolle?

Es wird als Wendepunkt in der technologischen Entwicklung identifiziert, an dem ein signifikanter Strukturbruch bei den Preisen des Investitionskapitals festzustellen ist.

Wie beeinflussen Gewerkschaften die Lohnungleichheit laut der Arbeit?

Gewerkschaften wirken tendenziell kompressiv auf die Lohnstruktur, verlieren jedoch in den USA an Durchsetzungskraft, was zur Zunahme der Lohnspreizung beiträgt.

Ende der Leseprobe aus 52 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Technologischer Wandel und die Auswirkungen auf die qualifikationsabhängige Einkommensverteilung
Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
2,0
Autor
Christoph Jansen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
52
Katalognummer
V195663
ISBN (eBook)
9783656215202
ISBN (Buch)
9783656217947
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wachstumstheorie Einkommensverteilung Lohndifferential Skill-Bias-Technological-Change
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Jansen (Autor:in), 2011, Technologischer Wandel und die Auswirkungen auf die qualifikationsabhängige Einkommensverteilung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195663
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Leseprobe aus  52  Seiten
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