E-Commerce, der Einkauf und Absatz von Produkten im Internet wird immer
beliebter. Das gilt auch für die Wirtschaft. Electronic Business und E-Commerce
waren die Schlagworte der letzten Jahre. Statistiken zeigen, dass erhebliche
Umsätze getätigt wurden und, dass die Online Umsätze stetig von Jahr zu Jahr
gestiegen sind. (vgl. Ehlers,Wolfgang, Plünder, 2002, S.1)
Auch im privaten Bereich werden die Menschen mutiger. Während es Anfang 2000
noch 6 Mio. waren, so nutzten 2002 schon über 10 Mio. Menschen das Internet zum
Ein und –Verkauf von Produkten. Der Onlineerwerb von Dienstleistungen und
Produkten wird immer attraktiver und bequemer. Beim Onlinekauf gibt es keine
Ladenschlusszeiten, Zeitmangel oder Standortprobleme. Es bietet eine große
Transparenz und Angebotsvielfalt. Auch der Standort und die damit verbunden
Probleme von Preisvergleichen stellen kein Hindernis mehr dar.
Für Unternehmen ist der Internetvertrieb von Dienstleistung und Produkten ebenfalls
sehr attraktiv geworden. Einige Unternehmen haben sich ausschließlich auf den
Internetabsatz spezialisiert. Es müssen keine Mitarbeiter eingestellt werden, die
beraten, verkaufen oder promoten. Ein Grund dafür, warum der Onlineerwerb von
Produkten und Dienstleistungen nicht nur bequemer und einfacher ist, sondern
teilweise auch günstiger. Dennoch verbirgt sich hinter dem Begriff Electronic
Commerce auch ein gewisses Sicherheitsrisiko. (vgl. Springer-Verlag, 2002, S
5,14,15)
Im Laufe dieser Arbeit soll erläutert werden, welche Auswirkungen E-Commerce auf
den Verbraucher hat. Was für Sicherheitsrisiken verbergen sich dahinter, welche Vor
und –Nachteile ergeben sich beim Onlineerwerb von Produkten und
Dienstleistungen. Des Weiteren soll eine empirische Untersuchung zeigen, mittels
eines Fragbogens, wie verschiedene Altersgruppen auf den Onlinekauf reagieren,
wie oft oder ob sie ihn überhaupt nutzen, was für Produkte sie über das Internet
beziehen und welche bedenken sie haben, sämtliche Güter über das Internet zu
kaufen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Begriffsdefinition
3. Das Internet als virtueller Marktplatz
3.1 Elektronischer Handel
3.2 Internet und Onlinedienste
3.3 Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen
3.4 Der Onlinekauf – eine bereichernde Alternative?
3.5 Risiken beim Onlinekauf
4. Rechtliche Aspekte und Datensicherheit
4.1 Datenschutz und Datensicherheit im Internet
4.2 Worauf achten beim Onlinekauf?
5. Befragung von 50 Personen zum Thema E-Commerce
5.1 Wie viele besitzen einen Internetanschluss und wie oft wird dieser für Ein oder Verkäufe genutzt?
5.2 Was für Produkte werden über das Internet bezogen?
5.3 Welche Probleme oder bedenken entstehen beim Onlinekauf?
6. Ausblick-Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des E-Commerce auf den Verbraucher, analysiert bestehende Sicherheitsrisiken und vergleicht mittels einer empirischen Befragung das Kaufverhalten sowie die Vorbehalte verschiedener Altersgruppen gegenüber dem Onlinehandel.
- Grundlagen des elektronischen Handels und virtueller Marktplätze
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Datensicherheit im Internet
- Analyse von Nutzerpräferenzen und Produktgruppen im Online-Segment
- Untersuchung von Sicherheitsbedenken und Hemmnissen beim Online-Einkauf
- Empirische Auswertung einer Befragung zur E-Commerce-Nutzung nach Altersgruppen
Auszug aus dem Buch
3.4 Der Onlinekauf – eine bereichernde Alternative?
Es gibt eine Vielzahl von Produkt und –Leistungsangeboten, bei denen Electronic Commerce zu einer guten Alternative geworden ist. So können Nutzer im Bereich der Reisedienstleistungen ihr Produkt bequem selber aussuchen und erarbeiten – zum Beispiel per Flug, -Fahrplan oder Hotelführer. Die Transparenz des Internet Angebotes erleichtert hier den Zugriff. In Verbindung mit Suchfunktionen und Vergleichsmöglichkeiten bis hin zur Online Lieferung, bietet E-Commerce eine echte Angebotsverbesserung. Auch Bücher, CD´s, Software oder Computer sind zum Zeitpunkt des Erwerbs weitgehend abstrakte Produkte. Im Handel stellt zum Beispiel die Beratungsfunktion nicht selten ein Problem dar. In zahlreichen Geschäften ist die Produktpalette so umfangreich, dass es Angestellten oder Kundenberatern oft an Zeit und Produktkenntnis fehlt. Auch hier ist der Onlinekauf eine gute Alternative. Dazu werden häufig Textauszüge, Hörproben, Rezensionen, Testberichte, technische Informationen und detaillierte Produktbeschreibungen angeboten. Auch wenn dieser Service nicht genutzt wird, so hätte man den Eindruck sich ausführlich informieren zu können. Des Weiteren ist der Onlineeinkauf Standortunabhängig. So hat der Nutzer die Möglichkeit Produkte und Preise zu vergleichen, unabhängig vom Sitz des Unternehmens, verbunden mit einem minimalen Zeitaufwand.
Um den Begriff virtueller Marktplatz noch mal aufzugreifen – der wohl größte Umschlagplatz für Güter und Dienstleistungen, ist die weltweite Auktionsbörse Ebay. Hier werden innerhalb Deutschlands, täglich bis zu 800.000 Kaufverträge abgeschlossen. Der Faktor Beratung kann sich durchaus auch als Nachteil erweisen. Während man im Internet detaillierte Produktbeschreibungen erhält, so wertet es keine fachmännische Kundenberatung auf. Hier bieten sich sicherlich nicht die großen Einkaufsmärkte an, aber vielmehr die kleineren Fachgeschäfte. Sie sind selten überfüllt – die Produktpalette erweist sich als wesentlich kleiner und spezifischer. Der Faktor Sicherheit ist ein weiterer Punkt, gerade bei wertvollen oder gebrauchten Produkten. Und so hat Nutzer nicht die Möglichkeit die Produkte auf ihre physische Konsistenz zu prüfen – besonders bei wertvollen Produkten gehört ein hohes Maß an Sicherheit und Vertrauen dazu, diesen Artikel per Mausklick zu erwerben – jedoch ist diese Sicherheit nicht immer gegeben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Beliebtheit des Online-Shoppings sowie die wachsende Bedeutung des E-Commerce für Wirtschaft und Privatnutzer.
2. Begriffsdefinition: Es erfolgt eine kurze, präzise Definition von E-Commerce als elektronischer Handel von Waren oder Dienstleistungen über das Internet.
3. Das Internet als virtueller Marktplatz: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung elektronischer Märkte, die Rolle von Onlinediensten und die Digitalisierung von Produkten sowie Chancen und Risiken des Onlinekaufs.
4. Rechtliche Aspekte und Datensicherheit: Hier werden die rechtlichen Herausforderungen des E-Commerce sowie technische Sicherheitslösungen wie digitale Signaturen und Zertifizierungsverfahren (TÜV Online Check) erläutert.
5. Befragung von 50 Personen zum Thema E-Commerce: Dieses Kapitel präsentiert die empirische Untersuchung zum Nutzungsverhalten und zu den Bedenken verschiedener Altersgruppen beim Online-Einkauf.
6. Ausblick-Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Prognose über den zukünftigen Trend zum E-Commerce und betont die Notwendigkeit verbesserter Sicherheit für den Kunden.
Schlüsselwörter
E-Commerce, Online-Shopping, Internetnutzung, Datensicherheit, Verbraucherverhalten, digitale Signatur, elektronische Märkte, Online-Befragung, Internet-Sicherheit, Online-Handel, Konsumentenschutz, Zahlungsmodalitäten, Produktprüfung, Internetprovider, Warenvertrieb.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung des elektronischen Handels und analysiert, wie sich der Einkauf über das Internet auf das Verhalten und die Sicherheitsempfindungen der Verbraucher auswirkt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Schwerpunkte liegen auf den technischen Grundlagen des E-Commerce, rechtlichen Sicherheitsaspekten, den Vor- und Nachteilen des Online-Einkaufs sowie einer empirischen Analyse des Verbraucherverhaltens.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Hausarbeit?
Das Ziel ist es, Auswirkungen des E-Commerce auf die Konsumenten zu erläutern und mittels einer Befragung aufzuzeigen, wie verschiedene Altersgruppen den Onlinekauf wahrnehmen, nutzen und welche Sicherheitsbedenken dabei existieren.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?
Neben einer theoretischen Aufarbeitung von Fachliteratur wurde eine empirische Untersuchung in Form einer Befragung von 50 Personen aus verschiedenen Alterskategorien im Raum Hamburg durchgeführt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in virtuelle Marktplätze, rechtliche Rahmenbedingungen und Datensicherheit sowie in die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten zum Kaufverhalten und zu Bedenken der Nutzer.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?
Zentrale Begriffe sind E-Commerce, Datensicherheit, Verbraucherverhalten, Online-Handel, Internetnutzung und Sicherheitsrisiken.
Was sind die wichtigsten Erkenntnisse aus der Befragung bezüglich der Altersgruppen?
Es zeigt sich, dass jüngere Altersgruppen das Internet deutlich häufiger für Einkäufe nutzen als die Gruppe ab 45 Jahren, wobei in allen Kategorien vor allem Bücher stark nachgefragt werden.
Welche Bedenken hindern Konsumenten primär am Onlinekauf?
Die häufigsten Bedenken betreffen die Sicherheit von Daten und Zahlungen sowie die mangelnde Möglichkeit, die physische Beschaffenheit der Produkte vor dem Kauf zu prüfen.
- Quote paper
- Andre Rothe (Author), 2003, Auswirkung des E-Commerce auf den Verbraucher, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19574