Der Aufstieg vom Auszubildenden zum Vorgesetzten ist heute nicht unüblich. Trainees oder Gesellen, die nach ihrer Diplom- oder Meisterprüfung ihren ehemaligen Ausbildern vorgesetzt sind, werden immer häufiger.
Oft führt diese Konstellation zu Problemen in der Organisation.
Der vorliegende Band zeigt Möglichkeiten auf, wie ein Unternehmen seine neuen Führungskräfte bei ihrem Aufstieg unterstützen kann, damit die Beförderung für alle Beteiligten zu einem Erfolg wird.
Inhaltverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Definitionen
2 Theorie ...
2.1 Der Vorgesetzte
2.1.1 Basiskompetenzen von Führungskräften
2.1.2 Führungs- und Entscheidungsverhalten
2.2 Systemtheorie
2.2.1 Erwartungen und Erwartungshaltungen
2.2.2 Rollen und Rollenbilder
2.2.3 Die Macht der Struktur – formale und informale Organisation
2.3 Der Kaminaufstieg
2.3.1 Eigene Führungskäfteentwickung vs. externe Beschaffung
2.3.2 Zwei-Stufen-Aufstieg – Wenn der Azubi zum Chef wird
3 . und Praxis
3.1 Organisatorische Maßnahmen im Vorfeld
3.1.1 Nachfolgeplanung
3.1.2 Cross-Beförderungen
3.1.3 Erfolge, Ziele und Freiheiten aushandeln
3.1.4 Rituale der Macht
3.2 Die ersten Schritte
3.2.1 Inthronisation
3.2.2 Das Einführungsmeeting
3.2.3 Einzelgespräche
3.2.4 Abwarten und Beobachten
3.2.5 Schnelle Erfolge sammeln
3.3 Der 100-Tage-Meilenstein und danach
3.3.1 Wellenförmige Veränderungen
3.3.2 Reflexion
3.3.3 Work-Life-Balance
4 Die besondere Situation für Zwei-Stufen-Aufsteiger
5 Fazit und Zusammenfassung
6 Literatur
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter einem „mehrstufigen Kaminaufstieg“?
Es beschreibt die Karriereentwicklung innerhalb eines Unternehmens, bei der ein Mitarbeiter vom Auszubildenden bis zur Führungskraft aufsteigt und somit Vorgesetzter seiner ehemaligen Ausbilder werden kann.
Welche Probleme können beim Aufstieg vom Azubi zum Chef entstehen?
Oft ergeben sich Rollenkonflikte und Akzeptanzprobleme, da sich die Erwartungshaltungen innerhalb der gewohnten informalen Organisation verschieben.
Wie können Unternehmen neue Führungskräfte unterstützen?
Durch gezielte Nachfolgeplanung, Cross-Beförderungen und klare Inthronisationsrituale kann der Übergang für alle Beteiligten erleichtert werden.
Was sind die wichtigsten Schritte in den ersten 100 Tagen als neue Führungskraft?
Empfohlen werden ein strukturiertes Einführungsmeeting, Einzelgespräche, Beobachtung der bestehenden Strukturen und das Sammeln „schneller Erfolge“.
Welche Basiskompetenzen benötigt eine interne Führungskraft?
Neben fachlicher Exzellenz sind soziale Kompetenz, Reflexionsfähigkeit und die Fähigkeit zur Abgrenzung in der neuen Rolle entscheidend.
- Arbeit zitieren
- Alexander Mehnert (Autor:in), 2012, Gestern Azubi, morgen Chef - Handlungsoptionen für Organisationen zur Unterstützung neuer Führungskräfte beim mehrstufigen Kaminaufstieg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195828