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Grundlagen des Ertragsteuerrechts

Rechtstand: 2011 mit Ausblick auf die Änderungen 2012

Titel: Grundlagen des Ertragsteuerrechts

Skript , 2012 , 59 Seiten

Autor:in: Dipl.-Oec. Marina Wilgen (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Skript wurde für einen Vortrag zum Thema "Grundlagen des Ertragsteuerrechts" im Juni 2012 geschrieben. Es werden die Grundlagen der Einkommensteuer, Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer in eigenen Worten erläutert und anhand von einfachen Beispielen verdeutlicht. Weiterhin erfolgt ein Darstellung der Besteuerung einer GmbH und deren Anteilseigenern, einer Personengesellschaft und deren Mitunternehmer und einer Personengesellschaft und deren Mitunternehmer unter Anwendung der begünstigten Besteuerung nach § 34a EStG anhand von vergleichbaren Beispielen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A. Definition Ertragsteuern

B. Einkommensteuer

I. Grundlagen der Einkommensteuer

1. Einführung

2. Schema der Einkommensermittlung

3. Persönliche Steuerpflicht

4. Dualismus der Einkunftsarten

II. Überschusseinkünfte

1. Zu- und Abflussprinzip § 11 EStG

2. Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit § 19 EStG

3. Einkünfte aus Kapitalvermögen § 20 EStG

4. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung § 21 EStG

5. Sonstige Einkünfte §§ 22 und 23 EStG

III. Gewinneinkünfte

1. Abgrenzung und Unterschiede zu § 11 EStG – Kurzdarstellung Bilanzierung nach § 4 Abs. 1 und § 5 EStG und Exkurs Maßgeblichkeit der Handelsbilanz

2. Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft § 13 EStG

3. Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit § 18 EStG

4. Einkünfte aus Gewerbebetrieb § 15, § 17 EStG

5. Exkurs: Thesaurierungsteuer gem. § 34a EStG

IV. Das objektive Nettoprinzip

1. Werbungskosten

2. Betriebsausgaben

3. Kosten der privaten Lebensführung § 12 EStG

V. Das Subjektive Nettoprinzip

1. Sonderausgaben

2. Außergewöhnliche Belastungen

3. Kinder

VI. Verluste

1. Horizontaler und vertikaler Verlustausgleich

2. Verlustvor- und -rücktrag

3. Verlustabzug

VII. Ermittlung der festzusetzenden Einkommensteuer

C. Gewerbesteuer

I. Grundlagen der Gewerbesteuer

1. Einführung

2. Schema zur Berechnung der Gewerbesteuer

3. Steuerpflicht

II. Ermittlung des Gewerbeertrags

1. Hinzurechnungen § 8 GewStG

2. Kürzungen

III. Besonderheiten der Gewerbesteuer

1. Zerlegung

2. Verluste

3. Anrechnung

4. Organschaft

D. Körperschaftsteuer

I. Grundlagen der Körperschaftsteuer

1. Einführung

2. Schema zur Berechnung der Körperschaftsteuer

3. Steuerpflicht

II. Besteuerungsgrundlagen

1. Ermittlung des zu versteuernden Einkommens

2. Steuerlich nicht abzugsfähige Gewinnminderungen

3. Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben und nicht abzugsfähige Aufwendungen

4. Verdeckte Gewinnausschüttung

5. Verdeckte Einlagen

6. Steuerfreie Dividenden

7. Spendenabzug

III. Besonderheiten der Körperschaftsteuer

1. Organschaft

2. Verluste

IV. Ermittlung der Körperschaftsteuer

E. Unterschiede der Besteuerung von Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften

I. Kapitalgesellschaft

II. Personengesellschaft

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die grundlegende Darstellung des deutschen Ertragsteuerrechts mit Fokus auf die Systematik und die wesentlichen Besteuerungsgrundlagen für verschiedene Rechtsformen. Die Arbeit bietet eine strukturierte Übersicht zur Einkommensteuer, Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer.

  • Systematik der Einkunftsarten und Gewinnermittlung im Einkommensteuergesetz
  • Prinzipien der Leistungsfähigkeit und das objektive/subjektive Nettoprinzip
  • Grundlagen und Besonderheiten der Gewerbesteuer als Realsteuer
  • Struktur der Körperschaftsteuer und der Besteuerung von Kapitalgesellschaften
  • Vergleich der Steuerbelastung zwischen Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften

Auszug aus dem Buch

1. Einführung

Die Einkommensteuer (nachfolgend kurz: ESt) unterwirft das zu versteuernde Einkommen natürlicher Personen der Besteuerung. Dabei existiert die ESt als klassische Veranlagungssteuer, die nach Abgabe einer erforderlichen Einkommensteuererklärung durch einen Steuerbescheid festgesetzt wird. Weitere Erhebungsformen der Einkommensteuer sind die Lohnsteuer, die Arbeitnehmern vom Arbeitslohn einbehalten wird, und die Kapitalertragsteuer, die den Kapitalanlegern von ihren Erträgen abgezogen wird.

Um eine verfassungskonforme Besteuerung der Steuerzahler mit der ESt zu erreichen, unterliegt das Einkommensteuerrecht folgenden Grundsätzen:

Leistungsfähigkeitsprinzip: Bürger mit gleichem Einkommen werden gleich besteuert. Dieses Einkommen ist dabei auch tatsächlich vorhanden (Ist-Versteuerung) und wird nicht fiktiv unterstellt. Weiterhin werden bei der Einkommensermittlung das objektive und subjektive Leistungsfähigkeitsprinzip berücksichtigt, um die Leistungsfähigkeit zu personifizieren.

Objektives Leistungsfähigkeitsprinzip (Nettoprinzip): Abzugsmöglichkeit der Erwerbsaufwendungen. Subjektives Leistungsfähigkeitsprinzip (Nettoprinzip): Abzugsmöglichkeit von Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen.

Grundsatz der Individualbesteuerung: Für jeden Steuerpflichtigen erfolgt eine eigenständige Einkommensermittlung – auch bei zusammen veranlagten Ehegatten.

Markteinkommensprinzip: Nur die sieben Einkunftsarten des EStG werden besteuert, da sie „marktoffen“ sind. Lebenssachverhalte ohne Markt wie z. B. Schenkungen oder Erbschaften werden nicht der Einkommensteuer unterworfen.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Definition Ertragsteuern: Erläuterung der ertragsteuerlichen Grundlagen im deutschen Steuersystem anhand der Einnahmenstruktur des Jahres 2010.

B. Einkommensteuer: Umfassende Darstellung der Grundlagen, Einkunftsarten, Abzugsmöglichkeiten (Nettoprinzip) und der Ermittlung der festzusetzenden Einkommensteuer.

C. Gewerbesteuer: Abhandlung der Gewerbesteuer als Realsteuer, inklusive Berechnungsschema, Hinzurechnungen und Verlustverrechnungsregeln.

D. Körperschaftsteuer: Beschreibung der Besteuerung von Körperschaften, deren Ermittlung des zu versteuernden Einkommens sowie spezifischer Besonderheiten wie der verdeckten Gewinnausschüttung.

E. Unterschiede der Besteuerung von Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften: Vergleichende Analyse der steuerlichen Gesamtbelastung anhand von Modellrechnungen für verschiedene Konstellationen.

Schlüsselwörter

Ertragsteuern, Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer, Nettoprinzip, Gewinneinkünfte, Überschusseinkünfte, Leistungsfähigkeitsprinzip, Betriebsausgaben, Werbungskosten, Thesaurierung, Organschaft, Verdeckte Gewinnausschüttung, Steuerbelastung, Kapitalgesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen des deutschen Ertragsteuerrechts, wobei insbesondere die drei Säulen Einkommensteuer, Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer erläutert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Einkunftsarten, das Nettoprinzip bei der Einkommensermittlung sowie die unterschiedliche Besteuerung von Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine verständliche und strukturierte Darstellung der ertragsteuerlichen Grundlagen für Praxiszwecke, untermauert durch Beispiele aus der Steuerberatung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Darstellung und Auslegung der geltenden steuerrechtlichen Normen (Rechtsstand 2011) sowie eine deduktive Analyse der Belastungswirkungen durch Modellrechnungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse des Einkommensteuergesetzes, der Gewerbesteuer als Gemeindesteuer und der Körperschaftsteuer, inklusive zahlreicher Berechnungsbeispiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Ertragsteuern, Nettoprinzip, Gewerbeertrag, Thesaurierung und Steuerbelastungsvergleich beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Besteuerung bei einer Organschaft?

Bei einer Organschaft wird das Einkommen der Organgesellschaft dem Organträger zugerechnet, was eine Verlustverrechnung innerhalb des Organkreises ermöglicht, während die Organgesellschaft selbst nicht steuerpflichtig ist.

Welche Rolle spielt die verdeckte Gewinnausschüttung?

Sie dient dazu, gesellschaftlich veranlasste Vorteile für Gesellschafter, die bei Fremden nicht gewährt würden, steuerlich zu neutralisieren, indem sie das körperschaftsteuerpflichtige Einkommen erhöhen.

Ende der Leseprobe aus 59 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Grundlagen des Ertragsteuerrechts
Untertitel
Rechtstand: 2011 mit Ausblick auf die Änderungen 2012
Autor
Dipl.-Oec. Marina Wilgen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
59
Katalognummer
V195965
ISBN (eBook)
9783656227601
ISBN (Buch)
9783656227809
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einkommensteuer Gewerbesteuer Körperschaftsteuer Ertragsteuer Ertragssteuer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl.-Oec. Marina Wilgen (Autor:in), 2012, Grundlagen des Ertragsteuerrechts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195965
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Leseprobe aus  59  Seiten
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