Integration von Kindern mit Migrationshintergrund in der Schule

Integration of children with an migration background at school


Bachelorarbeit, 2011
48 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Migration
2.1 Wanderungsformen
2.2 Migrationsbewegungen in Deutschland
2.3 Migrationshintergrund

3. Integration
3.1 Drei Erklärungsansätze für Integration
3.2 Integration von Kindern und Jugendlichen

4. Migration und Integration in der Schule

5. Index für Inklusion

6. Die durchgeführte Studie
6.1 Die Theorie des qualitativen Denkens
6.2 Untersuchungsplan der Studie
6.3 Die qualitative Analyse
6.1.1 Das Erhebungsverfahren
6.1.2 Das Durchführungs- und Aufbereitungsverfahren
6.1.3 Das Auswertungsverfahren

7. Vergleich der Ergebnisse mit dem Index für Inklusion

8. Resümee

9. Literaturverzeichnis

10. Anhang
10.1 Fragenbogen für die Kinder
10.2 Fragebogen sortiert nach Dimensionen

1. Einleitung

Das Thema Integration, vor allem auch in der Schule, stellt ein aktuelles Problem unserer Gesellschaft dar. Immer wieder berichten Medien vornehmlich über misslungene Integration von Menschen mit Migrationshintergrund[1]. Besonders für Kinder ist dieser Vorgang schwer, wenn sie aus ihrem sozialen bekannten Umfeld herausgerissen werden und sich in einem neuen eingewöhnen sollen. „Kinder entwickeln sich in die Gesellschaft hinein, d.h. sie versuchen sich in irgendeiner Weise in die Gesellschaft, in der sie aufwachsen, zu integrieren“[2]. Wie diese Integration aussieht ist jedoch von Kind zu Kind unterschiedlich. „In Einwanderungsgesellschaften [wie Deutschland] steht der Integrationsprozess von Kindern aus Migrantenfamilien im Mittelpunkt, da sie in besonderer Weise von Ausgrenzung und Marginalisierung bedroht sind. Gerade in dem Übergangsalter zwischen 9 und 14 Jahren werden wichtige Grundlagen für das spätere Zusammenleben in multikulturellen Gesellschaften gelegt: Es kommt darauf an, ob und wie Kinder mit und ohne Migrationshintergrund lernen, miteinander umzugehen und wie sie auf das Leben in einer Einwanderungsgesellschaft vorbereitet werden“[3]. Deshalb hat die Institution Schule, mit der die Kinder am häufigsten in Berührung kommen, einen großen Beitrag zur Integration in die Aufnahmegesellschaft zu leisten. „Die Integration von Kindern und Jugendlichen stellt in heterogenen Gesellschaften einen komplizierten lebensgeschichtlichen Prozess dar, bei dem Institutionen wie Familie und Schule […] einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Der Integrationsprozess kann als Interaktion zwischen Eigenaktivität der Kinder und Jugendlichen auf der einen Seite und den auf sie bezogenen Institutionen auf der anderen Seite untersucht werden. Beide Seiten haben ihren Anteil am Gelingen (oder Misslingen) dieses Prozesses. Kinder und Jugendliche können erfolgreich in die Gesellschaft hineinwachsen trotz oder wegen der auf sie einwirkenden Institutionen.“[4]

Das Thema der Integration wurde lange Jahre verkannt, da man in früheren Zeiten dachte, dass die Gastarbeiter, die nach dem Zweiten Weltkrieg angeworben wurden, nach kurzer Zeit wieder in ihre Heimatländer zurückkehren würden[5]. Dies war jedoch nicht der Fall, im Gegenteil, sie holten ihre Familien nach Deutschland und bauten sich hier ein neues Leben auf. Der Staat kümmerte sich nicht weiter darum, da er davon ausging, dass die Einwanderer nicht lange in Deutschland bleiben würden. Die Probleme die sich vor allem für die Kinder hieraus ergaben, wurden jedoch immer offensichtlicher, weshalb „ausländerpädagogische Maßnahmen“ in die Schulen eingeführt wurden[6]. Bis heute gibt es kein Konzept das Kindern die Integration, vor allem auch in der Schule, vereinfacht, obwohl „[…] in vielen Schulen [Integration] zur täglichen Praxis gehört“[7].

Diese Arbeit konzentriert sich auf die zweite und dritte Generation der Einwanderer, die zwar in Deutschland geboren wurden, sich aber nach wie vor als „Ausländer“ sehen.

Es wird mit Hilfe einer in dieser Arbeit durchgeführten Studie untersucht, inwieweit sich SchülerInnen mit Migrationshintergrund in der Schule integriert fühlen.

Dazu wird zunächst geklärt, was Migration bedeutet, welche Wanderungsformen es gibt, wie sich die Migration in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg vollzogen hat und wie man Migrationshintergrund definieren kann. Darauf folgt die Darstellung von Integration, worin zunächst eine Begriffsklärung vorgenommen wird, um dann auf drei Erklärungsansätze von Integration näher einzugehen. Danach wird ein besonderes Augenmerk auf die Integration von Kindern und Jugendlichen an sich gelegt um im nächsten Kapitel den Umgang von Schule mit Migration und Integration zu betrachten. Anschließend wird der Index für Inklusion vorgestellt, der am Ende für die Auswertung der durchgeführten Studie verwendet wird. Nachdem dann eine Darlegung der Untersuchungstechniken der Studie, der Auswahl der befragten Schüler und dem Ablauf der Studie erfolgt, werden im letzten Teil der Arbeit die Ergebnisse ausgewertet und diskutiert, um dann im Resümee noch einmal die wichtigsten Aspekte zusammenzufassen.

2. Migration

Migration gibt es schon seit Menschengedenken. Die ersten Menschen waren genau genommen auch Migranten, da sie sich von Afrika über die ganze Erdkugel verbreiteten[8]. Migration lässt sich im Leben der meisten nicht verhindern, da viele wegen des Berufes oder des Partners einen Ortswechsel vornehmen. Bevor auf die Migrationsbewegung und den Migrationshintergrund an sich eingegangen wird, soll zunächst eine Begriffserklärung des Wortes „Migration“ erfolgen.

„Migration stammt vom lateinischen Wort „migrare“ -wandern- und ist Ausdruck für eine Bewegung von einem Ort zum anderen unter Aufgabe (zumindest zeitweise) des Wohnsitzes zugunsten einer oder mehrerer anderer neuer Wohnsitze.“[9] Außerdem kann „die biografisch relevante Überschreitung kulturell, juristisch, lingual und (geo-) politisch bedeutsamer Grenzen […] als Migration bezeichnet werden“[10].

Ein Migrant bzw. eine Migrantin „ist eine Person, die – im Unterschied zu einem Touristen - für längere Zeit oder für immer ihren Lebensmittelpunkt in eine andere Region, im Allgemeinen in ein anderes Land verlegt - sei es aufgrund von Krieg und Verfolgung, wegen ökologischer Verwüstung, aus politischen Gründen, wirtschaftlichen Motiven oder für einen längeren Studienaufenthalt.“[11] Ein weiterer Auslöser für Migration ist der Nachzug von Familien, wenn sich die Väter oder andere Verwandte bereits in einem anderen Land wegen besserer Arbeits- und Lebensbedingungen befinden. Ein ebenfalls wichtiger Faktor ist „die fortschreitende Auflösung traditioneller ländlicher Lebens- und Arbeitsmöglichkeiten sowie Sozialmilieus […][12] “ was auch das Wachstum der Städte bzw. Ballungsgebiete fördert. Allgemein kann man sagen, dass „Migrationsbewegungen immer dann [entstanden], wenn die der Bevölkerung zugänglichen Ressourcen knapp wurden.“[13] Die Gründe für Migration sind also völlig vielfältig.

Wie oben bereits erwähnt, kann die Karriere oder das Privatleben ausschlaggebend sein, was mehr oder weniger freiwillig geschieht. Andere müssen jedoch aus ihrer Heimat fliehen, weil ihnen Verfolgung, Armut oder Krieg drohen, also als Flüchtlinge oder Asylsuchende in einem Land Zuflucht und Schutz suchen. Auswirkungen die zur Auswanderung führen nennt man Push-Faktoren (Gegebenheiten, die bewirken, dass das Heimatland verlassen wird)[14]. Motive, die die Einwanderung in ein Land veranlassen, sind Pull-Faktoren[15]. Ein Faktor, der nicht unterschätzt werden darf, ist der persönliche Bezug zu bereits ausgewanderten Verwandten, die mit den Zurückgebliebenen in der alten Heimat ständig in Kontakt stehen und durch ihr verändertes Leben andere zum Nachzug veranlassen, da somit ein gewisser Grad an Sozialisation sowie ein Bezug vorhanden ist. Da Migration, Migrant und Motive von Migration definiert wurden, erfolgt nun ein genauer Blick auf die unterschiedlichen Wanderungsformen.

2.1 Wanderungsformen

Es gibt viele Formen der Migration, z.B. Ein-, Auswanderung und Transitbewegungen, Arbeitswanderungen, Flucht- und Zwangswanderung[16]. Ein-, Aus- und Transitbewegungen stellen die Überbegriffe von Migrationsformen dar. Mit der Ein- (Immigration) bzw. Auswanderung (Emigration) wird das Zu- oder Wegziehen aus einem Land charakterisiert, ohne die Gründe dafür genau zu beschreiben. Bei der Immigration „[…] richten sich die Migranten auf Dauer im Ankunftsland ein, unterhalten aber noch Kontakte zu ihrem Herkunftsland, integrieren und assimilieren sich aber schrittweise als Eingewanderte […]“[17].

Transitbewegung oder Transmigration wird innerhalb eines Landes oder innerhalb gleichartiger Verbundenheit zu mehreren nationalen Umgebungen, wie zum Beispiel in der EU, vollzogen, also Wanderungen, die nur eine bestimmte Zeit andauern[18]. Beispielsweise wenn Italiener über Österreich nach Deutschland immigrieren. Arbeitswanderung verrichtet eigentlich jeder, der sich am Morgen vom Land auf den Weg macht um in der Stadt seiner Arbeit nachzugehen (Stadt-Land-Migration)[19], was auch als Binnenwanderung oder Transitbewegung bezeichnet werden kann. Genau genommen sind aber die Menschen damit gemeint, die aus ihren Heimatländern in andere Länder ziehen, weil es dort mehr Arbeit und durch einen höheren Verdienst eine Chance auf ein besseres Leben als zuhause gibt. So ziehen entweder nur die Familienväter um und schicken das Geld nach Hause oder die gesamte Familie emigriert. Rückkehr-Migration beschreibt die Gruppe von Wanderern, die einen Landes- bzw. Wohnortwechsel nur für eine bestimmte Zeit vornehmen, wie zum Beispiel die Gastarbeiter, die wieder nach Hause zurück gekehrt sind[20].

Unter Flucht- und Zwangsmigration versteht man das Auswandern durch politisch motivierte Vertreibung oder Verfolgung, Kriege, Naturkatastrophen, aber auch das Verschleppen von Menschen, wie z.B. der Transport von Millionen von Menschen in der Sowjetunion zur Zwangsarbeit nach Sibirien[21]. Diese wird oft auch als unfreiwillige Migration charakterisiert, wobei Wanderung wegen ökonomischer Gegebenheiten als freiwillig gelten.

Man muss auch die Aspekte unterscheiden, die auf Wanderung wirken, wie z.B. die zeitlichen Aspekte, die durch temporäre (Saisonarbeit) von permanenter (Aus-/Einwanderung bzw. Niederlassung) Wanderung differenziert werden können oder der Aspekt des Umfangs, also ob es sich um Individual- oder Massenwanderungen handelt[22]. „So unterschiedlich die Motive und Gründe für Migrationsbewegungen sein mögen, letztlich geht es aus Sicht der Personen stets um die Suche nach Brot (Arbeit) und Frieden (Sicherheit).“[23]

Seit dem Zweiten Weltkrieg wird Deutschland als Einwanderungsland eingestuft. Im folgenden Abschnitt wird dies durch die Darstellung der Migrationsbewegungen nach 1945 genauer betrachtet.

2.2 Migrationsbewegungen in Deutschland

Diese Arbeit konzentriert sich nur auf die Wanderungsbewegungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Wanderungen erstreckten sich auf zwei Bevölkerungsgruppen. Zum einen die „Deutschstämmigen“, zum anderen die Migranten aus fremden Ländern. Zunächst wird die erste Gruppe betrachtet: Die erste große Welle der Bewegung begann nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1945, als ungefähr 12 Millionen deutschstämmige Flüchtlinge und Vertriebene wegen des verlorenen Krieges und aus Angst vor Repressalien durch die Rote Armee in den Westen migrierten[24]. Sie gelten nach Artikel 116 des Grundgesetzes als „deutsche Volkszugehörige“[25] und „hatten ihren Wohnsitz vor dem 8. Mai 1945 in den ehemaligen deutschen Ostgebieten, in Albanien, Bulgarien, Danzig, Estland, Jugoslawien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, der Sowjetunion, der Tscheslowakei (sic!) oder Ungarn“[26]. Von 1950 bis 1992 kamen dann ca. 2,8 Millionen „Aussiedler“[27], die ihren vorangegangenen Verwandten in den Westen folgten.

Nach dem Ende der Sowjetunion und des Ostblocks verstärkte sich noch einmal die Wanderung, wobei 2,7 Millionen „Spätaussiedler“ nach Deutschland einreisten. Der Vorteil für diese Gruppen bestand darin, dass sie, nahezu ohne Mühe, wegen ihrer deutschen Abstammung die deutsche Staatsbürgerschaft erhielten. Hier ist es interessant, kurz zu betrachten, wer das Recht auf eine Staatsbürgerschaft hat. Es gibt zwei Prinzipien, die festlegen, ob jemand ein Recht auf eine Staatsbürgerschaft hat. Zum Einen ist dies das Abstammungsprinzip ius sanguinis (Recht des Blutes). „[Dieses] besagt, dass Staatsbürger ist, wessen Eltern ihrerseits schon die Staatsbürgerschaft besitzen – auch wenn die betroffene Person im Ausland geboren wird und dort lebt.“[28] Zum Anderen gibt es das Aufenthaltsprinzip ius soli (Recht des Bodens), „[das] besagt, dass Staatsbürger wird, wer längerfristig seinen Aufenthalt in dem betreffenden Staat hat, oder dort geboren ist.“[29] Möglich ist es auch, mehrere Staatsangehörigkeiten zu besitzen. Jedoch sieht das neue Gesetz für Staatsangehörigkeit vor, dass bis zum 22. Lebensjahr eine Entscheidung für eine Staatsbürgerschaft getroffen werden muss, um die Mehrstaatlichkeit zu begrenzen[30].

In der Zeit des Mauerbaus flohen ca. 3,2 Millionen[31] nach Westdeutschland, da sie sich dort bessere Lebenschancen als in der DDR erhofften. Auch nach dem Fall der Mauer siedelten 1,7 Millionen Menschen[32] nach Westdeutschland über, da sie sich eine bessere Zukunft versprachen und die Chancen für einen Arbeitsplatz hier höher waren.

Die zweite Bevölkerungsgruppe, die die Migranten aus fremden Ländern ohne deutsche Wurzeln darstellt, ist für diese Arbeit besonders wichtig, da die befragten Jugendlichen alle von Migranten aus der Türkei, Italien und Vietnam abstammen. „Das westdeutsche `Wirtschaftswunder`, […] erzeugte einen sehr großen Bedarf an Arbeitskräften, der die Flüchtlinge und Vertriebenen aus Osteuropa und die Übersiedler aus der DDR schon bald absorbierte. Deshalb wurden „Gastarbeiter“ aus Südeuropa und der Türkei angeworben […]“[33]. Es war angedacht, dass Arbeiter zwar eingestellt wurden, ihr Aufenthalt aber nur vorübergehend und nicht dauerhaft geplant war. Die Tätigkeit der Arbeiter sollte nach einem Rotationsprinzip erfolgen, bei dem die Beschäftigten nach einer gewissen Zeit immer wieder ausgetauscht und zurück in ihr Land geschickt werden sollten[34]. Dafür wurden Anwerbeabkommen mit südlichen Ländern geschlossen und die Arbeiter erhielten eine einjährige Aufenthaltsgenehmigung in der Bundesrepublik, um deren Niederlassung zu verhindern. Die Arbeitskräfte wurden ausschließlich in Branchen eingesetzt, die für die Deutschen als unattraktiv galten, so zum Beispiel im Bergbau oder in der Metallindustrie. Zusätzlich wurden Migrantinnen auch in Leichtlohngruppen eingesetzt, zum Beispiel in gesundheitsgefährdenden Sektoren, um deutsche Frauen zu schonen, da ausländische Frauen als resistenter und unverwüstlicher eingestuft wurden[35]. 1973 wurde wegen der Ölkrise und den damit verbundenen wirtschaftlichen Rezensionen dann ein Anwerbestopp verabschiedet, was den Zustrom aus den südlichen Ländern verebben lies[36]. Um die damals drastisch angestiegene Ausländerquote zu senken und auch um mehr Deutsche wieder in Lohn und Brot zu bringen, wurde den Gastarbeitern nahe gelegt, in ihr Ursprungsland zurück zu kehren[37].

Auch heute findet man einen überproportionalen Anteil an MigrantInnen in den Niedriglohnsektoren und sie sind häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als deutsche Arbeitnehmer[38]. Außerdem bilden auch heute immer noch die Gastarbeiter und ihre Familien, besonders Migranten aus der Türkei und dem einstigen Jugoslawien, die größte Gruppe der hier Lebenden mit einem Migrationshintergrund[39].

Da nun die Migrationsbewegungen nach dem Zweiten Weltkrieg verdeutlicht wurden, wird im Folgenden der Fokus auf den Begriff des Migrationshintergrundes gelegt und erläutert, wer genau einen Migrationshintergrund besitzt und wie viele Menschen mit Migrationshintergrund in der Bundesrepublik Deutschland leben.

2.3 Migrationshintergrund

Migrationshintergrund kann also wie folgt definiert werden: „Wenn in aktuellen Statistiken immer häufiger von >>Menschen mit Migrationshintergrund<< bzw. >>mit Migrationserfahrung<< die Rede ist, so handelt es sich dabei nicht einfach um eine Modernisierung der Formel >>Gastarbeiter/-innen<< oder >>ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger<<, sondern diese Bezeichnung ist der Tatsache geschuldet, dass >>migrationsbedingte Erfahrungen<< längst zu einem wesentlichen Strukturmerkmal moderner Gesellschaften geworden sind.“[40] Jeder Fünfte in Deutschland hat bereits Erfahrung mit Migration, sei es direkt oder indirekt über Eltern oder Verwandte. Viele davon sind hier geboren oder haben bereits die deutsche Staatsbürgerschaft[41]. Daher gibt es Menschen mit einem Migrationshintergrund im engeren Sinne, also Personen, die in einem anderen Land geboren und nach Deutschland eingewandert sind und es gibt Menschen mit einem Migrationshintergrund im weiteren Sinne, also Kinder die in Deutschland geboren, deren Eltern aber nicht in Deutschland geboren wurden oder Kinder, bei denen ein Elternteil aus einem anderen Land stammt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1[42]: Verteilung der Bevölkerung in Deutschland mit und ohne Migrationshintergrund

Die Tabelle verdeutlicht den Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund wobei laut Angaben der Migrationshintergrund folgendermaßen definiert ist: „Bei der Bevölkerung mit Migrationshintergrund handelt es sich um Personen, die nach 1949 auf das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zugezogen sind, sowie alle in Deutschland geborenen Ausländer/-innen und alle in Deutschland Geborene mit zumindest einem zugezogenen oder als Ausländer in Deutschland geborenen Elternteil. Der Migrationsstatus einer Person wird hierbei aus seinen persönlichen Merkmalen zu Zuzug, Einbürgerung und Staatsangehörigkeit sowie aus den entsprechenden Merkmalen seiner Eltern bestimmt. Dies bedeutet, dass in Deutschland geborene Deutsche einen Migrationshintergrund haben können, sei es als Kinder von Spätaussiedlern, als Kinder ausländischer Elternpaare (so genannte ius soli-Kinder) oder als Deutsche mit einseitigem Migrationshintergrund. Dieser Migrationshintergrund leitet sich dann ausschließlich aus den Eigenschaften der Eltern ab […].“[43]

In der durchgeführten Studie werden fünf Jugendliche betrachtet, die alle den gleichen Migrationshintergrund aufweisen, da sie hier in Deutschland geboren wurden, ihre Eltern aber aus anderen Ländern stammen und hierher eingewandert sind. Sie besitzen also einen Migrationshintergrund im weiteren Sinne.

3. Integration

„Die öffentliche Auseinandersetzung mit Integration, v.a. im Migrationskontext, stellt seit Jahren ein zentrales Thema politischer und pädagogischer Debatten dar.“[44] Das Thema der Integration ist also in aller Munde, wobei oft die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Vordergrund steht, doch häufig wissen viele nicht, was sich hinter diesem Begriff überhaupt verbirgt.

Ganz allgemein stammt Integration vom lateinischen Wort integratio ab, das so viel heißt wie Wiederherstellung eines Ganzen bzw. einer Einheit[45]. Es „wird generell der Zusammenhalt von Teilen in einem „systematischen“ Ganzen und die dadurch erzeugte Abgrenzung von einer unstrukturierten Umgebung verstanden, gleichgültig zunächst worauf dieser Zusammenhalt beruht.“[46] Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird der Begriff der Integration mit der Einbindung von Migranten in die Aufnahmegesellschaft verbunden. „Zum einen ruft Integration im Alltagsdiskurs nach wie vor die Assoziation von Assimilation bzw. kultureller Anpassung hervor und wird einseitig mit der der Perspektive auf kulturelle Differenzen gebraucht. Gleichzeitig herrscht die Vorstellung eines einheitlichen Ganzen bzw. einer homogenen kulturellen Einheit vor, auf die sich Integration bezieht.“[47] Man sollte also den Begriff Integration (Einbindung) von der Bedeutung der Assimilation (Anpassung) trennen, wobei Assimilation für eine erfolgreiche Integration sehr wichtig ist[48]. Mit Assimilation wird das Lernen der deutschen Sprache und das Anpassen an die deutsche Kultur verbunden[49]. Jedoch soll Integration nicht gleichbedeutend damit sein, „dass Zuwanderer ihre Herkunft verleugnen, Traditionen und Präferenzen etc. ablegen müssen[50].

Von den einwandernden Migranten wird oft erwartet, dass sie sich der Gesellschaft des Aufnahmelandes anpassen, „[…] [wobei] weder die Vielfalt an Lebenslagen von MigrantInnen, noch deren subjektive Bedürfnisse in den Blick genommen [werden][51].“ Dieser Prozess muss also von zwei Seiten zum Erfolg geführt werden, wobei auch beide Seiten dazu bereit sein sollten, sich aufeinander einzulassen. „Stattdessen finden Einwanderer leider häufig ein Klima der Ausgrenzung vor, an dem nicht nur rechtsextreme Kreise der Bevölkerung, sondern auch die Politik, Medien und Institutionen beteiligt sind.“[52] Diese Ausgrenzung führt dann eher zur Absonderung, statt zu einem gemeinsamen Zusammenleben. „Integration braucht Rechts- und Statussicherheit, mit anderen Worten: Migranten brauchen Sicherheit für die Entwicklung langfristiger Lebensperspektiven.“[53]

Laut eines „Integrationsgipfels“ im Bundeskanzleramt 2006 liegen die Probleme der Integration an „mangelnde[r] Beherrschung der deutschen Sprache, Schwächen in Bildung und Ausbildung, höhere Arbeitslosigkeit und die fehlende Akzeptanz von Grundregeln unseres Zusammenlebens bis hin zur Verletzung von Gesetzen, nicht zuletzt von Frauenrechten.“[54] Eine erfolgreiche Integration heißt demnach „Identifikation, Teilhabe und Verantwortung. Dafür sind Anstrengungen seitens des Staates, der bürgerschaftlichen Gesellschaft und der Migranten und Migrantinnen selbst notwendig. Maßgebend ist zum Einen die Bereitschaft der Zuwandernden, sich auf ein Leben in unserer Gesellschaft einzulassen, unser Grundgesetz und unsere gesamte Rechtsordnung vorbehaltlos zu akzeptieren und insbesondere durch das Erlernen der deutschen Sprache ein sichtbares Zeichen der Zugehörigkeit zu Deutschland zu setzen. Dies erfordert Eigeninitiative, Fleiß und Eigenverantwortung.“[55] Gerade auch in Bezug auf Frauen und Mädchen, haben Migranten eine andere Ansicht, als unsere Gesellschaft. Das Rollenverständnis ist oft noch „klassisch“, da Frauen für die Familie und den Haushalt und die Männer für den Broterwerb zuständig sind[56]. Daher werden Mädchen auch weniger schulisch gefördert als Jungs, weil die Männer später die Familie ernähren müssen.

Wie schon mehrfach genannt, stellt die Sprache der Aufnahmegesellschaft als Kommunikationsmittel einen eminent wichtigen Gegenstand im Bezug auf Integration und Assimilation dar. Kann die Sprache des Aufnahmelandes nicht gesprochen oder verstanden werden, so fehlt ein wichtiges Bindeglied zwischen Migranten und Aufnahmegesellschaft. „Migrantenkinder wachsen nicht selbstverständlich im Deutschen als Familiensprache auf und Deutsch als Schrift- und Verkehrssprache durchdringt (nicht nur) die Lebensverhältnisse ihrer Familien nicht (sic!).“[57]

Nachdem nun eine Definition von Integration erfolgte, sollen im nächsten Abschnitt drei Erklärungsansätze für Integration genauer betrachtet werden.

3.1 Drei Erklärungsansätze für Integration

Migrationshintergründe sind mit Zuschreibungen von verschiedenen Eigenschaften verbunden, „die einerseits auf scheinbar objektiven „rassischen“, „ethnischen“ oder „kulturellen“ Merkmalen beruhen“[58].

Ein erster Erklärungsansatz um einen Zugang zu einer Gesellschaft zu erlangen, stammt von Bordieu, für den verschiedene Kapitale von Nöten sind[59]. Als Erstes ist in diesem Zusammenhang das ökonomische Kapital zu nennen, was die Ausstattung von Gütern beschreibt und bei Einwanderern eher in geringem Maße vorhanden ist, was sich auch auf den sozialen Status auswirkt[60]. Das kulturelle Kapital wird in drei Formen unterteilt: „in verinnerlichtem Zustand, der sich im Lauf eines Aneignungsprozesses entwickelt und kulturelle Fähigkeiten beinhaltet; in objektiviertem Zustand, in Form von kulturellen Gütern, die Dokumente kultureller Entwicklung und Auseinandersetzung darstellen [bspw. Bücher]; in institutionalisiertem Zustand, der sich auf durch die Gesellschaft garantierte Legitimation bezieht [bspw. Schulabschlüsse]“[61]. Unter sozialem Kapital werden stabile Netze von Beziehungen oder die Zugehörigkeit zu einer Gruppe verstanden, wobei sich die Zugehörigkeit bei Einwanderern zunächst auf die eigene Gruppe beschränkt und den Zugang zur Aufnahmegesellschaft erschwert[62]. Als Letztes gibt es noch das symbolische Kapital, das sich aus den vorausgehenden Kapitaltypen zusammensetzt und sich in „Ansehen, Vertrauen und Macht“ ausdrückt[63]. „Die Kapitalsorten sind nach Bourdieu für das Individuum der Schlüssel für die Entwicklung von Lebensstilen und bestimmen seine Position in der Gesellschaft.“[64] Karin Elinor Sauer spricht in diesem Zusammenhang davon, dass Integration bedeutet „dass den Kindern Wahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen Wegen der Integration offen stehen, und nicht, dass Kindern in ihren jeweiligen Lebenswelten nur bestimmte Wege der Integration vorgezeichnet sind, da ihr individuelles Kapital sich nur in eng begrenzten gesellschaftlichen Räumen einsetzen lässt […]“[65].

[...]


[1] vgl. Bibouche, Seddik; Held, Josef: Reflexion über grundlegende Probleme der Integration, in: Sauer, Karin Elinor; Held, Josef (Hrsg.): Wege der Integration in heterogenen Gesellschaften. Vergleichende Studien, Wiesbaden 2009, S. 13-22 (18f)

[2] Sauer, Karin Elinor: Integrationsprozesse von Kindern in multikulturellen Gesellschaften, Wiesbaden 2007, S. 5

[3] ebd.

[4] Sauer, Karin Elinor; Held, Josef: Einleitung: Wege der Integration im Erziehungs- und Bildungsprozess – internationale Perspektiven, in: Sauer, Karin Elinor; Held, Josef (Hrsg.): Wege der Integration in heterogenen Gesellschaften. Vergleichende Studien, Wiesbaden 2009, S. 7-9 (7)

[5] vgl. Diefenbach, Heike: Bildungschancen und Bildungs(miss)erfolg von ausländischen Schülern oder Schülern aus Migrantenfamilien im System schulischer Bildung, in: Becker, Rolf; Lauterbach, Wolfgang (Hrsg.): Bildung als Privileg. Erklärungen und Befunde zu den Ursachen der Bildungsungleichheit, S. 221-246 (221)

[6] vgl. ebd., S. 222

[7] ebd., S. 223

[8] vgl. Liebig, Sabine: Migration: Motive und Formen, in: Liebig, Sabine (Hrsg.): Migration und Weltgeschichte. Studien zur Weltgeschichte, Schwalbach 2007, S. 7-13 (7)

[9] Liebig, Migration: Motive und Formen, S. 7

[10] Micheril, Paul; Castro Varela, Maria do Mar; Dirin, Ina; Kalpaka, Annika; Melter, Claus: Migrationspädagogik, Weinheim 2010, S. 35

[11] Grill, Bernhard: Schule in der Wissensgesellschaft. Ein soziologisches Studienbuch für Lehrerinnen und Lehrer, Wiesbaden 2005, S. 136f

[12] Pries, Ludger: Soziologie der Migration, in: Kneer, Georg; Schroer, Markus (Hrsg.): Handbuch Spezielle Soziologien, Wiesbaden 2010, S. 475-490 (476)

[13] Galtung, Johan: Globale Migration, in: Butterwegge, Christoph; Hentges, Gudrun (Hrsg.): Zuwanderung im Zeichen der Globalisierung. Migrations-, Integrations- und Minderheitenpolitik, 4., aktualisierte Auflage, Wiesbaden 2009, S. 11-21 (13)

[14] vgl. Liebig, Migration: Motive und Formen, S. 9

[15] vgl. ebd.

[16] vgl. Bade, Klaus J.; Oltmer, Jochen: Normalfall Migration, Bonn 2004, S. 5

[17] Pries, Soziologie der Migration, S. 480

[18] vgl. ebd.

[19] vgl. ebd., S. 477f

[20] vgl. Pries, Soziologie der Migration, S. 478

[21] vgl. Liebig, Migration: Motive und Formen, S. 12

[22] vgl. Treibel, Annette: Migration in modernen Gesellschaften. Soziale Folgen von Einwanderung, Gastarbeit und Flucht, 3. Auflage, Weinheim/München 2003, S. 20

[23] Krüger-Potratz, Marianne: Migration als „Normalfall der Geschichte“. Fakten zum Einwanderungsland Deutschland, in: Schüler 2009. Wissen für Lehrer: Migration, S. 52-55 (53)

[24] vgl. Grill, Schule in der Wissensgesellschaft, S. 140

[25] Treibel, Migration in modernen Gesellschaften, S. 32

[26] Treibel, Migration in modernen Gesellschaften, S. 32

[27] vgl. ebd.

[28] Grill, Schule in der Wissensgesellschaft, S. 138

[29] ebd.

[30] vgl. Micheril; Castro Varela; Dirin; Kalpaka; Melter, Migrationspädagogik, S. 40

[31] vgl. Treibel, Migration in modernen Gesellschaften, S. 36

[32] vgl. ebd.

[33] Grill, Schule in der Wissensgesellschaft, S. 141

[34] vgl. Treibel, Migration in modernen Gesellschaften, S. 55

[35] vgl. Micheril; Castro Varela; Dirin; Kalpaka; Melter, Migrationspädagogik, S. 29

[36] vgl. Treibel, Migration in modernen Gesellschaften, S. 56

[37] vgl. ebd., S. 58

[38] vgl. Micheril; Castro Varela; Dirin; Kalpaka; Melter, Migrationspädagogik, S. 30

[39] vgl. Treibel, Migration in modernen Gesellschaften, S. 56

[40] Kalb, Jürgen: Migrations- und Integrationsprozesse als Herausforderung für Europa, in: Deutschland und Europa. Migration in Europa, Heft 60-2010, S. 3-9 (3)

[41] vgl. Kalb, Migrations- und Integrationsprozesse als Herausforderung für Europa, S. 3

[42] Statistisches Bundesamt: Bevölkerung nach detailliertem Migrationsstatus, http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Statistiken/Bevoelkerung/MigrationIntegration/Migrationshintergrund/Migrationshintergrund.psml (aufgerufen am 03.08.2011)

[43] Statistisches Bundesamt: Personen mit Migrationshintergrund, http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Bevoelkerung/MigrationIntegration/Migrationshintergrund/Aktuell,templateId=renderPrint.psml (aufgerufen am 03.08.2011)

[44] Riegel, Christine: Integration – ein Schlagwort? Zum Umgang mit einem politischen Begriff, in: Sauer, Karin Elinor; Held, Josef (Hrsg.): Wege der Integration in heterogenen Gesellschaften. Vergleichende Studien, Wiesbaden 2009, S. 23-40 (23)

[45] vgl. ebd.

[46] Esser, Hartmut: Wie funktioniert eine moderne Gesellschaft?, Hagen 2003, S. 121

[47] Riegel, Integration - ein Schlagwort?, S. 23f

[48] vgl. Luft, Stefan: Staat und Migration. Zur Steuerbarkeit von Zuwanderung und Integration, Frankfurt/ New York 2009, S. 264

[49] vgl. Held, Josef: Wege der Integration in der deutschen Einwanderungsgesellschaft, in: Sauer, Karin Elinor; Held, Josef (Hrsg.): Wege der Integration in heterogenen Gesellschaften. Vergleichende Studien, Wiesbaden 2009, S. 121-131 (122)

[50] Luft, Staat und Migration, S. 266

[51] Riegel, Integration – ein Schlagwort?, S. 24

[52] Held, Wege der Integration in der deutschen Einwanderungsgesellschaft, S. 122

[53] Bade; Oltmer, Normalfall Migration, S. 138

[54] Regierung Online: Gutes Zusammenleben – klare Regeln (14.07.2006), http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/IB/Artikel/Nationaler_20Integrationsplan/2006-07-12-gutes-zusammenleben-klare-regeln.html (aufgerufen am 10.08.2011)

[55] Regierung Online, Gutes Zusammenleben – klare Regeln

[56] vgl. Riegel, Integration – ein Schlagwort, S. 23

[57] Bommes, Michael: Die Unwahrscheinlichkeit der Erziehung und die ‚Integration von Migrantenkindern‘, in: Amos, Sigrid Karin; Meseth, Wolfgang; Proske, Matthias (Hrsg.): Öffentliche Erziehung revisited. Erziehung, Politik und Gesellschaft im Diskurs, Wiesbaden 2011, S. 261-273 (271)

[58] Sauer, Integrationsprozesse von Kindern in multikulturellen Gesellschaften 2007, S. 19

[59] vgl. ebd.

[60] vgl. ebd.

[61] ebd.

[62] vgl. Sauer, Integrationsprozesse von Kindern in multikulturellen Gesellschaften 2007, S. 19f

[63] vgl. ebd., S. 20

[64] Bibouche; Held, Reflexion über grundlegende Probleme der Integration, S. 15

[65] Sauer, Integrationsprozesse von Kindern in multikulturellen Gesellschaften 2007, S. 217

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten

Details

Titel
Integration von Kindern mit Migrationshintergrund in der Schule
Untertitel
Integration of children with an migration background at school
Hochschule
Technische Universität Kaiserslautern
Note
1,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
48
Katalognummer
V196087
ISBN (eBook)
9783656221821
ISBN (Buch)
9783656222507
Dateigröße
594 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Integration, Migration, Interkulturelle Pädagogik, Inklusion, qualitative Analyse, Theorie des qualitativen Denkens, Index für Inklusion, Migrationsbewegungen in Deutschland, Migration und Integration in der Schule
Arbeit zitieren
Julia Schmitt (Autor), 2011, Integration von Kindern mit Migrationshintergrund in der Schule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196087

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