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Mayer Amschel Rothschild - Die exogenen Faktoren der wirtschaftlichen Entwicklung eines Bankhauses

Titre: Mayer Amschel Rothschild - Die exogenen Faktoren der wirtschaftlichen Entwicklung eines Bankhauses

Mémoire (de fin d'études) , 2011 , 128 Pages , Note: Sehr Gut

Autor:in: Andreas Kutz (Auteur)

Gestion d'entreprise - Histoire Economique et Sociale
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das wirtschaftliche Handeln Mayer Amschel Rothschilds steht ihm Fokus dieser Arbeit. In ihr wird die Frage geklärt, ob Rothschild tatsächlich der geniale und gerissene Gründer des gleichnamigen Bankhauses war, oder ob er schlicht und einfach das richtige Glück zur richtigen Zeit hatte. Um dies zu klären, werden die historischen Entwicklungen zur Zeit Rothschilds genauer betrachtet. Diese werden in der Arbeit als exogene Faktoren definiert und analysiert. Zu Beginn werden die exogenen Faktoren, welche Rothschilds soziale und wirtschaftliche Ausgangslage bestimmten, aufgezeigt. Sowohl die wirtschaftliche Situation Frankfurts im europäischen Handel, so wie die rechtliche Stellung der Juden in Frankfurt, als auch das kulturelle Selbstverständnis der Frankfurter Juden sind Faktoren, die exogen auf Rothschild einwirkten. Die Darstellung von Rothschilds Warenhandel beginnend mit seinem Münz- und Antiquitätenhandel als auch der englische Warenexport und –import sind nötig, um den späteren Einstieg ins Bankgeschäft erklären zu können. Es folgt eine Erläuterung der Herkunft des Hessen-Kasselschen Vermögens aus dem Soldatenhandel. Dieses bildete als exogener Faktor einen wesentlichen Bestandteil des Rothschild´schen Bankgeschäfts. Die Erklärung, wie dieses durch Wechseldiskontierung und als neues Kreditinstrument durch den Handel mit staatlichen Anleihen auf dem Börsenplatz Frankfurt angelegt wurde, bildet die Einleitung für Rothschilds Bankgeschäfte bis 1806. Das letzte Kapitel umfasst die Zeit des Exils von Kurfürst Wilhelm und wie Rothschild es schaffte, sich als dessen einzige Bank zu profilieren. Im zweiten Unterkapitel dieses Kapitels wird Rothschilds Geschäftsstruktur als auch die Folgen seiner Nachlassregelung analysiert. Mit einer Einschätzung über Rothschilds Leistung und dessen Bedeutung für den generellen Aufstieg des Bankhauses Rothschild endet diese Arbeit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

I. Einleitung

II. Frankfurt am Main als rechtlich-wirtschaftlicher Standort und die jüdische Religion als sinnstiftender Moment

III. Rothschilds Anfänge im Münzhandel und sein Erfolg als Kommissionär und Spediteur

a. Die Rolle des Münzhandels in Rothschilds Unternehmen und die Anbahnung erster Geschäfte mit Wilhelm von Hessen-Kassel

b. Rothschilds Warenhandel mit englischen Stoffen

IV. Das Große Vermögen Hessen-Kassels, seine Rolle für den Frankfurter Anleihenmarkt und Rothschilds erste Bankgeschäfte

a. Der Soldatenhandel und die Rolle der englischen Subsidien für den Landesfürsten von Hessen-Kassel

b. Banktechnische Entwicklung zur Zeit Mayer Amschel Rothschilds

c. Rothschilds bankmäßige Geschäfte bis 1806

V. Kurfürst Wilhelms Exil und Rothschilds folgenreiche Nachlassordnung

a. Rothschilds Dienste für den Kurfürsten nach 1806 und die Geschäftsstruktur des Familienunternehmens Rothschild

b. Rothschilds Erbe und die Auswirkungen seiner Nachlassregelung

VI. Konklusion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die exogenen Faktoren, die zur wirtschaftlichen Entwicklung von Mayer Amschel Rothschild vom Münzhändler zum Privatbankier führten. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob Rothschild durch eigenes unternehmerisches Genie maßgeblich Geschichte gestaltete oder ob er primär ein Produkt der historischen Rahmenbedingungen seiner Zeit war.

  • Analyse der exogenen Faktoren für den Aufstieg des Bankhauses Rothschild.
  • Untersuchung der jüdischen Lebenswelt und deren Einfluss auf Rothschilds unternehmerisches Handeln.
  • Evaluation des Soldatenhandels Hessen-Kassels als Grundlage für Rothschilds bankmäßige Geschäfte.
  • Untersuchung des Wandels vom Waren- zum Bankgeschäft.
  • Analyse der Rolle der Nachlassregelung für den Fortbestand und Erfolg des Familienunternehmens.

Auszug aus dem Buch

Die Rolle des Münzhandels in Rothschilds Unternehmen und die Anbahnung erster Geschäfte mit Wilhelm von Hessen-Kassel

Wie aber kam es dazu, dass Rothschild den Kontakt mit dem damaligen Prinzen von Hessen-Kassel herstellen konnte? Bei der Beantwortung dieser Frage gibt es zwei Meinungen; die erste stammt von Corti. Rothschild habe eines Tages eine Auswahl der schönsten Medaillen und seltensten Münzen ausgestellt und sich nach Hanau begeben, um diese dem Prinzen anzubieten. Auch wenn er nicht zu ihm persönlich vorgestoßen sein soll, sei sein Kaufangebot dem Fürsten zur Vorlage gebracht worden. Dieses Kaufangebot soll dann der Ausgangspunkt für eine lose und unpersönliche Geschäftsverbindung gewesen sein. Wilhelm von Hanau besuchte in Folge die Frankfurter Messen mehrmals. Darüber wurde Rothschild - so Corti - über Vertraute in dessen Dienerschaft rechtzeitig informiert. Er nutzte diese Gelegenheit um seine Waren dem Prinzen anbieten zu können. Dies geschah nur selten persönlich, meistens aber nur über Mittelsmänner aus des Prinzen Umgebung. Neben seltenen Münzen fanden sich auch Antiquitäten und schöne Steine im Sortiment. Dadurch gelangte er in regelmäßige Geschäftsverbindungen mit ihm.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Der Autor erläutert seine Motivation zur Themenwahl und dankt Unterstützern bei der Erstellung der Arbeit.

I. Einleitung: Definition des Forschungsgegenstands und der exogenen Faktoren, die das Wirken von Mayer Amschel Rothschild beeinflussten.

II. Frankfurt am Main als rechtlich-wirtschaftlicher Standort und die jüdische Religion als sinnstiftender Moment: Analyse der sozio-ökonomischen Situation der Frankfurter Juden und deren Einfluss auf die Lebensphilosophie Rothschilds.

III. Rothschilds Anfänge im Münzhandel und sein Erfolg als Kommissionär und Spediteur: Untersuchung der frühen Geschäftsjahre und der Etablierung erster Kontakte zum hessischen Fürstenhaus.

IV. Das Große Vermögen Hessen-Kassels, seine Rolle für den Frankfurter Anleihenmarkt und Rothschilds erste Bankgeschäfte: Detaillierte Betrachtung des Soldatenhandels als Kapitalbasis und der Entwicklung neuer Banktechniken.

V. Kurfürst Wilhelms Exil und Rothschilds folgenreiche Nachlassordnung: Analyse der Geschäftsbeziehungen während des Exils und der strategischen Bedeutung der testamentarischen Verfügungen für das Familienunternehmen.

VI. Konklusion: Zusammenfassende Bewertung der unternehmerischen Leistung Rothschilds im Kontext seiner Zeit.

Schlüsselwörter

Mayer Amschel Rothschild, Bankhaus Rothschild, Exogene Faktoren, Hessen-Kassel, Soldatenhandel, Hoffaktor, Münzhandel, Bankwesen, Unternehmensbiographie, Frankfurter Judengasse, Finanzgeschichte, Nachlassregelung, Kommissionshandel, Wechselgeschäft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der wirtschaftlichen Entwicklung des von Mayer Amschel Rothschild gegründeten Bankhauses unter besonderer Berücksichtigung externer, exogener Faktoren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf den frühen Münz- und Warenhandel, die finanzpolitischen Rahmenbedingungen in Frankfurt am Main, das jüdische Leben in der Judengasse und die Verbindung zum hessischen Fürstenhaus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Rothschilds Erfolg durch seine eigene unternehmerische Genialität oder durch glückliche historische Umstände (exogene Faktoren) begründet war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der Unternehmensbiographie, eingebettet in einen wirtschaftshistorischen Kontext, um die Einflüsse von Umwelt und Struktur auf die Handlungsweise des Unternehmers zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der frühen Geschäftsfelder, die Bedeutung des Soldatenhandels der Landgrafen von Hessen-Kassel für die Kapitalbildung und die Entwicklung banktechnischer Standards.

Welche Rolle spielt die Religion für die Untersuchung?

Die jüdische Religion wird als sinnstiftender Moment und prägendes Element der Sozialisierung Rothschilds sowie als Faktor für die spezifische Familien- und Geschäftsstruktur betrachtet.

Wie beeinflusste der Soldatenhandel den Aufstieg des Bankhauses?

Der Soldatenhandel generierte enorme Kapitalmengen für Hessen-Kassel, deren Verwaltung und Veranlagung durch Rothschild eine essenzielle Grundlage für den Wandel zum modernen Bankgeschäft bildete.

Was ist das Ergebnis der Analyse zur Nachlassregelung?

Rothschilds Nachlassregelung und seine Gesellschaftsverträge waren entscheidend dafür, das Familienvermögen gebunden zu halten und eine langfristige, auf Einheit basierende Geschäftsführung zu sichern.

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Résumé des informations

Titre
Mayer Amschel Rothschild - Die exogenen Faktoren der wirtschaftlichen Entwicklung eines Bankhauses
Université
University of Graz  (Geschichte)
Cours
Wirtschaftsgeschichte
Note
Sehr Gut
Auteur
Andreas Kutz (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
128
N° de catalogue
V196413
ISBN (ebook)
9783656225430
ISBN (Livre)
9783656226581
Langue
allemand
mots-clé
Rothschild Wirtschaftsgeschichte Frankfurt am Main Mayer Amschel Rothschild Nathan Mayer Rothschild Amschel Mayer Rothschild Private Banking historisch Merchant Banker Kaufmannabankier Kaufmannsbankier exogene Faktoren Geschichte der Neuzeit Neuzeit Juden jüdische Geschichte Hofjuden Münzhandel Antiquitätenhandel Französische Revolution Hessen-Hanau Hofbankier Hofjude kultureller Einfluss Soziologie Religion Judentum Heiratsmuster innere Gliederung Geschäft London Wien Erbvertrag Bankengeschichte Unternehmerbiografie Unternehmerbiographie Wilhelm von Hessen-Kassel Unternehmer Feidel David Rüppell Harnier Vergleich Bethmann historische Entwicklungen Warenhandel
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Citation du texte
Andreas Kutz (Auteur), 2011, Mayer Amschel Rothschild - Die exogenen Faktoren der wirtschaftlichen Entwicklung eines Bankhauses, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196413
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Extrait de  128  pages
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