NGOs im Spannungsfeld religiös gebundener humanitärer Hilfe am Beispiel der Caritas


Seminararbeit, 2004

17 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil
2.1. Definitorisch-konzeptuelle Abgrenzungen – NGOs in den IB
2.2. Caritas als NGO
2.3. Caritas International in Bosnien-Herzegowina
2.4. Das Spannungsfeld religiös gebundener humanitärer Hilfe
2.5. Perspektiven humanitärer Hilfe durch konfessionelle NGOs

3. Schlussbetrachtung

4. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der Begriff NGO - non-governmental organization - so erstmals 1949 von der UNO gebraucht, lässt in der heutigen Diskussion vorschnell oft auf moderne Verbände und Organisationen schliessen und vernachlässigt damit gelegentlich, dass bereits im 19. Jahrhundert Ansätze solcher Organisationsformen auch im politischen Kontext aktiv waren.

Der Deutsche Caritas Verband e.V., als katholische Hilfsorganisation für Deutschland im Jahre 1897 in Köln gegründet, ist eine dieser Erscheinungsformen von Nichtregierungsorganisationen (NRO), die sich auf dem Gebiet der selbstlosen humanitären Hilfe einsetzt. Die Ausweitung der Aktivitäten auf humanitäre Hilfe in der ganzen Welt implementierte diesen Verband auch im internationalen Kontext. Neben dem Hauptauftrag als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche in Deutschland leistet Caritas in verschiedenen Projekten auf der ganzen Welt humanitäre Hilfe für in Not befindliche Menschen.

Allgemein für diese Organisation und ergänzend über ein Projektfallbeispiel soll hier dessen internationale humanitäre Hilfe betrachtet und im Kontext dessen eigenen Programmatik eingeordnet werden. Die Einordnung der Caritas in ein allgemeines konzeptuelles Muster von Erscheinungsformen, ideellen Ausrichtungen, Aktionsformen und Kooperationsstrategien von NGO’s soll den Bogen schlagen zur allgemeinen Problematik humanitärer Hilfe durch konfessionell-gebundene Organisationsgruppen im Vergleich zu konfessionell ungebundenen Erscheinungsformen. Vor dem Hintergrund der diversen humanitären Engagements der internationalen Gemeinschaft in Gebieten mit anderen, insbesondere oft einem islamischen, kulturellen Ausprägung ergibt sich ein Spannungsfeld in der ( lokalen ) Bewertung des Auftretens konfessionell gebundener Organisationen im Vergleich zu nicht konfessionell gebundenen Organisationsformen.

Dabei soll auch der Frage nachgegangen werden, in wie fern der eigentliche Gründungshintergrund in der täglichen humanitären Arbeit solcher Akteure heute noch Bedeutung und Beachtung hat und in wie weit Vorbehalte oder Vorzüge demgegenüber Einschränkungen im Vergleich zu modernen, bürgerlichen NGO’s bestehen können. Dabei gilt es ebenso, die Caritas als Beispiel einer NGO im Spannungsfeld einer sich immer schneller verändernden globalen Zivilgesellschaft und deren Folgen und Chancen zu bewerten.

2. Hauptteil

2.1. Definitorisch-konzeptuelle Abgrenzungen – NGOs in den IB

Die vorschreitenden Prozesse der Globalisierung und Internationalisierung gehen eng mit dem Wirken von Nichtregierungsorganisationen einher und erhalten auch durch diese zusätzliche Akzelerations- und Transformationsschübe. In der historischen Entwicklung hatten Nichtregierungsorganisationen bereits nach Ende des 1.Weltkriegs im Rahmen des Völkerbunds konsultativähnliche Mitwirkungsrechte. Nach Ende des 2.Weltkriegs wurde mit der Unterzeichnung der Charta der Vereinten Nationen Nichtregierungsorganisationen mit dem Artikel 71 ein Konsultativstatus eingeräumt.[1]

Diffizil und vielschichtig wie die individuellen Erscheinungsformen der auftretenden nichtsstaatlichen Akteure gestaltet sich heute jedoch auch noch eine definitorische Eingrenzung, Abgrenzung und Klassifizierung für diese Akteure.[2]

Der Begriff „NGO – non-governmental organization“ wurde erstmals 1949 durch die UNO benutzt.[3] Die Spezifika dieser Organisationen liessen eine Bandbreite von Synonymen entstehen, die die Heterogenität der mit diesen Begriff umfassten Organisationen verdeutlicht. „Voluntary associations“, „non-profit associations“ oder „new social movement organizations“ sind nur einige Beispiele. Grundlegend gilt für den NGO-Begriff, dass eine solche Organisation organisatorisch von Staat und Regierung getrennt autonom agiert. Zeitweilige Kooperationen mit staatlichen oder internationalen Institutionen im Rahmen von Projekten schränkt diese Autonomie nicht zwangsläufig ein.[4] Wichtig ist dabei die strikte Trennung zu GONGO’s (government organized non-governmental organizations) oder GRINGO’s (government run/inspired non-governmental organizations), die zwar nicht zum Staatsapparat gehören, jedoch mit diesem organisatorisch verbunden sind.[5] Weiterhin kann unterteilt werden in QUANGO’s (quasi non-governmental organizations) die lediglich staatlich finanziert aber strukturell und organisatorisch eigenständig sind, sowie FFUNGO’s (foreign funded non-governmental organizations) die auf ausländische Unterstützungen angewiesen sind.[6] Die grundlegende Ausklammerung von gewinnorientierten Verbänden (Wirtschaftsverbände et.al.) unter dem Begriff BINGO’s (business international non-governmental organizations) fokussiert die Ausrichtung von NGO’s auf die Merkmale Gemeinnützigkeit und Gemeinwohlorientierung.

Weiterhin lässt sich das konstitutive Element der Freiwilligkeit in Bezug auf Mitgliedschaft, Finanzierung und Aktionen feststellen. Eine oftmals gebrauchte zusammenfassende Merkmalsausprägung definiert diese als: „Nichtregierungsorganisationen sind formalisierte Gebilde außerhalb von Markt und Staat, die ihre Ressourcen aus Solidaritätsbeiträgen der Gesellschaft auf der Basis von Freiwilligkeit erhalten und sie zur Bearbeitung von gesellschaftlichen Problemlagen in Kollektivgüter umformen“[7].

Die zivilgesellschaftliche Integration versteht sich dabei in erster Linie als Vertretung von partiellen Universalinteressen der Bevölkerung, wobei die Dimension dabei von der nationalen NGO bis zur multilateralen INGO (international non-governmental organization) reichen kann. Dieser Interessenvertretungsanspruch unterscheidet sich von Bürgerinitiativen und Sozialen Bewegungen - trotz teilweise gleichartigen inhaltlichen Zielen - durch konkreter ausgebildete Organisationsstrukturen in Form von Gruppierungen, Vereinen, Gesellschaften, Organisationen und juristischen Personen.[8]

Der Stellvertreteranspruch für die unterschiedlichsten Belange lässt damit Raum für Aktivitäten in den verschiedensten Richtungen. Insbesondere fokussieren sich diese jedoch auf den Gebieten Umweltschutz, humanitärer Hilfe, Menschenrechtsschutz und ethnischen Belangen sowie im Feld Entwicklungshilfe.[9] Ebenso vielfältig wie die Tätigkeitsfelder sind damit einhergehend die Formen des rechtlichen Status, der von Staat zu Staat sehr unterschiedlich verankert sein kann. Dieser variiert tendenziell mit der Ausrichtung als transnationale NGO, nationale NGO oder regionale NGO (oft als `Graswurzelorganisationen´ bezeichnet). Von dieser Aufstellung als Organisation hängt die unterschiedliche Ausprägung der Handlungsebenen ( global – lokal ), der Organisationsstrukturen (bürokratisch, professionell-basisdemokratisch), des Zeithorizonts (institutionalisiert, etabliert - single issue, single event) ab. Die ideelle Ausrichtung lässt sich von strukturkonservativ über reformerisch bis hin zu revolutionär klassifizieren. Als Ausrichtung der Handlungsstrategien lassen sich dabei kooperativ-erfolgsorientierte als auch konfrontativ-wertorientierte Vorgehensmuster unterscheiden. Abgrenzungen gehen hierbei oft ineinander über.

Somit lässt sich zwar eine grundlegende Klassifikation von NGO’s vornehmen, jedoch bleibt die jeweilige Aufstellung, Tätigkeit und Ausrichtung jeder dieser Organisationen stets sehr individuell zu betrachten. Viele NGO’s haben sich im Zuge eines zunehmenden Korporatismus als „inter“ und „intra“ – staatliche Akteure etabliert. Im politischen Leben von Staaten haben sich diese Organisationen zwischen Zivilgesellschaft und Regierung - teils erkämpft und teils erwünscht - fest angesiedelt.

2.2. Caritas als NGO

Als Fallbeispiel für eine NGO auf dem Gebiet der humanitären Hilfe soll hier die christlich-katholisch - gebundene Organisation Deutsche Caritas Verband e.V. (DCV) betrachtet werden. Als Nichtregierungsorganisation stellt sie einen konventionellen Vertreter mit institutionalisiertem und professionellem Erscheinungsbild dar.

1897 wurde dieser Verband durch den Priester Lorenz Werthmann in Köln als „Charitasverband für das katholische Deutschland“ gegründet und im folgendem vom Sitz der Zentrale in Freiburg aus geführt. 1921 erhält der Verband unter dem neuen Präsidenten Benedict Kreuz den Namen „Deutscher Caritasverband“. Bereits 1925 unterhält die caritative Fürsorge des Verbandes 10000 Einrichtungen in Deutschland. Die Jahre nach Kriegsende sind im Verband vom sozialen Wiederaufbau geprägt. Die Abmilderung von Folgen der Vertreibung, Kriegsschäden und sozialer Not prägte dabei die Arbeit des Verbandes in der Nachkriegszeit. Ab ca. 1960 begann sich die Caritas verstärkt in der Hilfe bei Kriegsfolgen und Naturkatastrophen auch im Ausland zu engagieren. Erste Meilensteine auf diesem Weg waren die Gründung des Staats Bangladesch, der Vietnamkrieg sowie verschiedene Projekte zu Dürrehilfen in Afrika.[10]

Die deutsche Einheit 1990 war Anlass zu Wieder- und Neugründungen von Caritasregionalverbänden in der ehemaligen DDR, die sich als Teil des Deutschen Caritasverbandes eingliederten. Richtungweisend war die Abfassung eines „Leitbildes für den Deutschen Caritasverband“ durch den Zentralrat des DCV im Mai 1991. Dieses formulierte Aufgaben und Ziele, Herausforderungen und Perspektiven im Rahmen der neuen sozial-politischen Rahmenbedingungen in Deutschland und der Welt. Das Organisations- und Leistungsprofil im Kontext des theologischen Hintergrundes wurde ebenso neu bewertet. Der seit 2003 von Dr. Peter Neher geführte Verband setzt sich als Ziele : „den Menschen in seiner Würde zu schützen; solidarisch miteinander zu leben in einer Pluralen Welt; Verpflichtung über Grenzen hinweg“. Theologische Grundlage und Hintergrund bleibt dabei die diakonische Kirche als Lebens- und Wirkungsraum des Verbandes. Die Katholische Konfession stellt dabei jedoch keinerlei Schranke in Bezug auf Beteiligung und Hilfeempfang dar, da „der Mensch unabhängig von Stand und Religion im Mittelpunkt der Caritasarbeit steht“.[11]

Anhand der möglichen NGO-Kategorisierung[12] anhand unterschiedlicher Variablenausprägungen[13] lässt sich im Folgenden eine Klassifizierung der Caritas vornehmen:

Der organisatorische Aufbau vollzieht sich von Ordensgemeinschaften und Diözesanverbänden an der Basis über Vertreterversammlungen zum Zentralrat und Vorstand und folgt damit einem demokratischen Modell einer professionellen, hierarchischen und partizipativen Organisationsstruktur.

Da die Arbeit für den Menschen im Vordergrund steht, ist grundsätzlich von einer erfolgsorientierten dogmatischen Ausrichtung auszugehen. Die Caritas versteht sich somit nicht als Protest gegen den Staat, sondern beschäftigt sich im kulturellen Hintergrund mit der Übernahme originär staatlicher Aufgaben. Dabei ist das Wirken der DCV mehr als freiwillige, soziale Zusatzleistung anzusehen. Sowohl durch die bereits über einhundertjährige bodenständige Etablierung als auch durch konventionelle und kooperative Aktionsformen und Strategiemuster unterscheidet sich der DCV damit von reformerischen-revolutionären NGO’s neueren Jahrganges.

Als strikt vom Staat getrennte Organisation ist der DCV in seiner Finanzierung von Spenden, Stiftungsbeiträgen und Mitteln der Katholischen Kirche angewiesen. Das kirchliche Netzwerk in Deutschland und der Welt stellt dabei einen nicht zu unterschätzenden immateriellen Ressourcenpool dar, der es dem Verband ermöglicht, nicht nur die bischöflich beauftragten Pflichten wahr zu nehmen. Im gesellschaftlichen Umfeld versteht sich der DCV dabei ausdrücklich als „Mitgestalter der Sozial- und Gesellschaftspolitik“.[14] Dieser Anspruch ist dabei Legitimierung und Verpflichtung zugleich im Kontext der staatlichen Rahmenbedingungen. Ohne dabei selbst politische Macht anzustreben versteht sich der DCV dabei als „Anwalt und Partner der Benachteiligten“ und vertritt damit eine stetig größer werdende Interessengruppe, was ihn also ausdrücklich als NGO verifiziert. Die ca. 500.000 hauptberuflich, teilzeit- und geringfügig Beschäftigten und Ehrenamtlichen in der Bundesrepublik[15] machen den Stellenwert des DCV auch für dessen Interessenvertretung klar und verdeutlichen ein bedeutsames Aktions-, Handlungs- und Partizipationspotential.

Als katholisch geprägter Wohlfahrtsverband, der von der Kirche abgegrenzt ist, hält sich diese Organisation ein flexibles Innovationspotential offen, da man sich definitiv zu „Offenheit und Erneuerung“ bekennt.[16] Die gesellschaftliche Akzeptanz und Kompromissbereitschaft in der Ausrichtung hat damit in Zeiten einer sich im schnelleren Wandel begriffenen Zivilgesellschaft ein breiteres Spektrum.

Durch die Ausweitung der Aktivitäten aufs Ausland ist hier eine Definition als INGO plausibel. Grundlage hierfür ist der Leitsatz der deutschen Caritas „seine Verpflichtungen über Grenzen hinweg wahrzunehmen und sich europa- und weltweit für gerechte Lebensbedingungen, für die Einhaltung der Menschenrechte und die Schaffung sozialer Mindeststandards einzusetzen“.[17] Zur Koordinierung und Durchführung der internationalen Aktivitäten auf dem Gebiet Not- und Katastrophenhilfe existiert im Hauptsitz in Freiburg als `Auslandsabteilung´ des DCV – Caritas International als das von der deutschen Bischofskonferenz beauftragte katholische Hilfswerk. Weitergehendere globale Koordinationen erfolgen über die Mitgliedschaft im internationalen Dachverband Caritas Internationalis mit Sitz in Rom. In diesem globalen Dachverband sind ca. 150 internationale katholische Organisationen als Netzwerk organisiert.[18] Die Aktivitäten werden hier neben dem individuellen Verbandsbeitrag wie auf nationaler Ebene durch direkte und indirekte Spendenbeiträge und Stiftungsgelder finanziert.[19]

Analog zur ideellen und programmatischen Ausrichtung des nationalen Caritasverbandes gewährt die Caritas Internationalis „Hilfe für Menschen in Not – unabhängig von Rasse, Religion, Nationalität und Weltanschauung“. Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass die Hilfe sich zwar an christlichen Werten und Einstellungen orientiert, diese aber nicht direkt als Missionsgedanken nach der Hilfe transformieren will.

[...]


[1] Furtak, 2002, S.51

[2] Take, 2002

[3] In Artikel 71 der Charta der Vereinten Nationen heißt es: „The Economic and Social Council may make suitable arrangements for consultation with non-governmental organizations which are concerned with matters within its competence. Such arrangements may be made with international organizations and, where appropriate, with national organizations after consultation with the Member of the United Nations concerned.”

[4] Take, 2002, S.39

[5] Take, 2002, S.39

[6] Take, 2002, S.39

[7] Glagow, 1992, S.311

[8] Nohlen, 2002, S.325

[9] Die International Classification of Nonprofit Organizations (ICNPO) nennt folgende Tätigkeitsfelder: Kultur und Freizeit, Bildung und Forschung, Gesundheit, soziale Dienstleistungen, Umwelt, Entwicklung, Wohnungs- und Städtebau, Bürgerrechtsorganisationen und –initiativen, philantrophische Organisationen, religiöse Organisationen sowie Vereine, die internationale Aktivitäten zur Völkerverständigung fördern.

[10] http://www.caritas.de/41166.html

[11] www.caritas.de

[12] vgl. 2.1.

[13] Take, 2002, S.48

[14] www.caritas.de

[15] www.caritas.de

[16] http://www.caritas.de/2501.html

[17] http://www.caritas.de/2501.html

[18] http://www.caritas.org

[19] Tenbohlen, 2002, S.141

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
NGOs im Spannungsfeld religiös gebundener humanitärer Hilfe am Beispiel der Caritas
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Institut für Politikwissenschaften)
Veranstaltung
Hauptseminar NGOs in den Internationalen Beziehungen
Note
2,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
17
Katalognummer
V196631
ISBN (eBook)
9783656227540
ISBN (Buch)
9783656227878
Dateigröße
467 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Internationale Beziehungen, Politikwissenschaft, Zeitgeschichte, Balkan, humanitarian aid
Arbeit zitieren
Thomas M. Scholz (Autor:in), 2004, NGOs im Spannungsfeld religiös gebundener humanitärer Hilfe am Beispiel der Caritas, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196631

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