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Green Street Hooligans

Stand Your Ground - And Your City!

Título: Green Street Hooligans

Trabajo de Seminario , 2012 , 22 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Marcel Weigel (Autor)

Medios / Comunicación - Películas y television
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Die Bundesligasaison 11/12 schien überschattet von Randalen, Hooligan-Ausschreitungen und Pyrotechnikeinsatz. So rückten unter anderem Spiele wie das DFB-Pokalspiel BFC Dynamo vs.FC Kaiserslautern, BVB Dortmund vs. SG Dynamo Dresden, aber auch die Spiele der 2. Bundesliga FC Hansa Rostock vs. FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt vs. SG Dynamo Dresden in den Fokus der Öffentlichkeit.
In den Medien wurde wiederholt über Zwischenfälle berichtet, allerdings zeichnete sich ein Großteil dieser Berichte durch Unwissenheit der Autoren aus. Dort wurde friedlicher,
stimmungsfördernder Einsatz von Bengalischen Lichtern (Bengalos genannt), welcher seit den 1970er Jahren im Stadion vorherrscht und früher gern als
Werbemittel genutzt wurde, mit schlimmsten Ausschreitung zwischen verfeindeten Hooligan-Gruppen gleichgesetzt. Ultras, die wohl größten Fans eines Fußballclubs, wurden als Chaoten
dargestellt und das moderne Eventpublikum, welches sich kaum für den Club einsetzt und interessiert, als „echte Fans“ dargestellt. Ebenso stigmatisiert wie die Ultras, wurden die Hooligans. Auf dem ersten Blick scheinen sie sich wirklich kaum für den Sport zu interessieren,
doch beschäftigt man sich näher mit der Kultur, bemerkt man, dass sie ein Leben für den Club leben.
Dass die Hooligan-Kultur keineswegs nur hohl ist, sich hinter ihr eine ganze Subkultur befindet, mit klaren sozialen Strukturen und Hierarchien, wird jedoch selten vermittelt. Es ist auch nicht leicht zu verstehen, wenn man sich mit der Materie nicht weiter beschäftigt. Doch genau das tat ich. Ich hielt
in der 9.Klasse einen Vortrag über die Unterschiede von Hooligans und Ultras, in der 10.Klasse einen Kurzvortrag über den Film Green Street Hooligans und in meiner PibF wurden Verbindungen
zwischen Neonazi-Szene und Hooligan-Kultur gezogen. In der 13. Klasse schließlich berichtete ich in meiner 5.Pk detailliert über die Hooliganszene. Dazu las ich auch eine Diplomarbeit über dieses
Thema. Nachdem ich also theoretisch in die Materie Hooliganismus eintauchte, stellte ich fest, dass das Bild der Hooligans in der Öffentlichkeit einfach nicht objektiv ist. Deshalb bin ich froh, dass es Filme wie Green Street Hooligans, Ultra - blutiger Samstag und Football Factory gibt, die
versuchen die Subkultur der Hooligans zu verstehen und diese den Zuschauern näher zu bringen.
Um den meiner Meinung nach besten Film, Green Street Hooligans, soll es deshalb vor allem filmdramaturgisch in dieser Hausarbeit gehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einführung in die Hooligan-Subkultur

3. Kontextualisierung durch Lexi Alexanders Biographie

4. Filmdramaturgische Analyse der Rolle der Stadt

4.1 Kurze Zusammenfassung des Filmgeschehens

4.2 genutztes Urbild

4.2.1 Lass den Fight beginnen

4.2.2 Die Gassen des Ghettos

4.2.3 Gestrandet im Dorf

4.2.4 Die einsame Tunnelfahrt

4.2.5 Das große Finale

4.3 Unterschiede zum Urbild der Stadt in „La Haine“

4.3.1 Gemeinsamkeiten

4.3.2 Unterschiede

4.3.3 Konsequenz für die Aussagen der Filme

5. Fazit und Bewertung des Films

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit setzt sich zum Ziel, den Film "Green Street Hooligans" primär unter filmdramaturgischen Gesichtspunkten zu analysieren und dabei die Bedeutung des urbanen Raums für die Darstellung der Hooligan-Subkultur zu ergründen.

  • Filmdramaturgische Analyse von "Green Street Hooligans"
  • Bedeutung von Stadt-Urbildern in der Filmgestaltung
  • Kontrastierung von Hooligan-Subkultur und städtischem Alltag
  • Vergleichende Analyse mit dem Film "La Haine"
  • Sozialkritische Dimensionen von Gewalt in Spielfilmen

Auszug aus dem Buch

4.2.4 Die einsame Tunnelfahrt

Die einsame Tunnelfahrt ist ein wichtiges Sinnbild im Film, welches zweimal auftaucht und eine gewisse Wende im Film einleitet, also sozusagen einen augenscheinlichen Plotpoint darstellt. Das erste Mal taucht jene im Film nach 43:29 min auf. Nachdem Matt Pete im Unterricht begleitete und von den kleinen Kindern chancenlos abgefertigt wurde, sitzen er und Pete mit dem Rest der GSE im Pub und erzählen vom Unterricht. Als dann Bower, die rechte Hand von Pete, den Pub betritt und diese Szene sieht, dreht er sich angewidert um und fährt nach Millwall, um die Hooligans vom Millwall F.C. zu besuchen. Was er in dieser Situation damit bezweckt, wird allerdings nicht ganz klar, da das Gespräch mit Tommy Hatcher eskaliert, nachdem dieser sich von anderen Gästen gestört fühlt. Diese Szene wiederholt sich praktisch nochmals bei 1:10:23 h.

Der Unterschied zwischen beiden Szenen ist, dass die erste nur auf eine Zuspitzung hinweist, allerdings noch zu keiner Eskalation im Sinne der Narration herbei führt und ohne lange Vorbereitung hineingeworfen wird. Die andere Szene dagegen wird praktisch schon mit dem Ende des Erzählabschnitts, welchen ich in Punkt 4.2.3 beschrieb, rund 14 min lang eingeleitet. Denn trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit schaffte es die GSE die Hooligans von Manchester durch ihre List zu besiegen. Da die Idee zum Großteil von Matt kam, er außerdem während dessen ein Teil der Gruppe war, scheint sogar die Fehde zwischen ihm und Bower beigelegt. Ersichtlich wird dies, als ihm Bower durch die Haare streichelt und beide befreit lachen. Matt beschreibt dieses Schlüsselerlebnis und seine neue Zugehörigkeit innerhalb der Gruppe wie folgt:

„An diesem Tag in Manchester hätten wir alle draufgehen können – allen war das bekannt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle öffentliche Wahrnehmung von Hooliganismus und begründet die Wahl des Films "Green Street Hooligans" als zentralen Untersuchungsgegenstand.

2. Einführung in die Hooligan-Subkultur: Dieses Kapitel klärt grundlegende Begriffe und Strukturen der Hooligan-Szene, um eine Basis für die spätere filmdramaturgische Analyse zu schaffen.

3. Kontextualisierung durch Lexi Alexanders Biographie: Es wird analysiert, inwiefern die persönliche Biografie der Regisseurin Lexi Alexander und ihre Erfahrungen mit der Subkultur in die filmische Umsetzung einfließen.

4. Filmdramaturgische Analyse der Rolle der Stadt: Dieser Hauptteil untersucht die filmischen Mittel, mit denen London als Handlungsraum und Symbol für Gewalt und Urbanität inszeniert wird.

4.1 Kurze Zusammenfassung des Filmgeschehens: Kurzer Abriss der Filmhandlung, um den narrativen Kontext für die Analyse zu bieten.

4.2 genutztes Urbild: Untersuchung der verschiedenen Archetypen der Stadt, wie der zerstörten Stadt oder dem gewalttätigen Raum, im Kontext der Filmszenen.

4.2.1 Lass den Fight beginnen: Analyse der Einstiegsszene und ihrer Bedeutung für die Einführung der Hooligan-Atmosphäre.

4.2.2 Die Gassen des Ghettos: Untersuchung der Fallen-Situation und der Bedeutung von urbaner Enge und Ghettoisierung.

4.2.3 Gestrandet im Dorf: Analyse der Kontrastwirkung zwischen dem urbanen Hooligan-Phänomen und der dörflichen Umgebung.

4.2.4 Die einsame Tunnelfahrt: Deutung der Tunnel-Szenen als Plotpoints und Symbole für die Dynamik innerhalb der Gruppe.

4.2.5 Das große Finale: Untersuchung der letzten Schlacht unter Berücksichtigung der Hinleitung und der städtischen Inszenierung des Zusammenhalts.

4.3 Unterschiede zum Urbild der Stadt in „La Haine“: Vergleichende Betrachtung der filmischen Darstellung von Gewalt und Stadt in Bezug auf den Film "La Haine".

4.3.1 Gemeinsamkeiten: Identifikation der geteilten filmdramaturgischen Ansätze und der gemeinsamen Urbilder in beiden Filmen.

4.3.2 Unterschiede: Gegenüberstellung der unterschiedlichen Gewalt-Kontexte und der Rolle der Polizei in beiden Werken.

4.3.3 Konsequenz für die Aussagen der Filme: Analyse der sozialkritischen Implikationen und der unterschiedlichen Botschaften beider Filme.

5. Fazit und Bewertung des Films: Zusammenfassende Bewertung der filmischen Leistung und Reflexion über die Authentizität und Message von "Green Street Hooligans".

Schlüsselwörter

Green Street Hooligans, Hooliganismus, Filmdramaturgie, Urbanität, Stadt-Urbilder, La Haine, Gewalt, Subkultur, Filmkritik, Soziologie, Fußballfankultur, London, Inszenierung, Sozialkritik, Identität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der filmdramaturgischen Analyse des Films "Green Street Hooligans" und untersucht, wie der urbane Raum genutzt wird, um die Subkultur der Hooligans für den Zuschauer greifbar und verständlich zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Darstellung von Hooliganismus in Spielfilmen, der Rolle der Stadt als filmisches Gestaltungsmittel und dem Vergleich mit anderen sozialkritischen Filmen wie "La Haine".

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu belegen, dass der Film nicht bloß Gewalt verherrlicht, sondern durch bewusste filmdramaturgische Mittel und Urbilder der Stadt die Dynamik und Ursachen der Hooligan-Subkultur kritisch hinterfragt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine filmdramaturgische Analyse angewandt, wobei ausgewählte Schlüsselszenen detailliert auf Kameraführung, Lichtsetzung, Ton und symbolische Bedeutung hin untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung spezifischer Filmszenen hinsichtlich ihrer urbanen Symbolik, eine Kontextualisierung durch die Biographie der Regisseurin sowie einen direkten Vergleich der filmischen Mittel mit dem Werk "La Haine".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Hooliganismus, Filmdramaturgie, urbane Räume, Identität, Sozialkritik und filmische Inszenierung charakterisieren.

Inwiefern spielt der Vergleich mit "La Haine" eine Rolle für das Verständnis des Films?

Der Vergleich dient dazu, die spezifische Ausprägung der Gewalt in "Green Street Hooligans" besser einzuordnen, indem Gemeinsamkeiten in der urbanen Inszenierung aufgezeigt und fundamentale Unterschiede in der sozialen Message herausgearbeitet werden.

Wie bewertet der Autor die Rolle des urbanen Raums in "Green Street Hooligans"?

Der urbane Raum wird als essenzieller Akteur bewertet, der durch Enge, Zerstörung und städtische Dynamik die "Spirale der Gewalt" unterstützt und den Kontrast zwischen dem organisierten Fandasein und dem sonstigen Alltag hervorhebt.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Green Street Hooligans
Subtítulo
Stand Your Ground - And Your City!
Universidad
Humboldt-University of Berlin  (Medienwissenschaftliches Seminar)
Curso
Blick auf die Stadt - Filmdramaturgische Bedeutung des Stadtbildes
Calificación
1,0
Autor
Marcel Weigel (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
22
No. de catálogo
V196657
ISBN (Ebook)
9783656228141
ISBN (Libro)
9783656229902
Idioma
Alemán
Etiqueta
Hooligan GSE Green Street Hooligans West Ham London England Stadt FIlm Dramaturgie Filmdramaturgie Stadtbild Fußball Lexi Alexander Filmwissenschaft Medienwissenschaft Regie Regisseur Großstadt La Haine La Haine Der Hass
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marcel Weigel (Autor), 2012, Green Street Hooligans, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196657
Leer eBook
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