Gliederung
1. Bestattung und Rituale bei den alten Römern……………………………… S. 3
2. Betrachtung und Analyse der Verse 8,472-872 und 9,1-217a…………… S. 3
Inhaltliche Zusammenhänge und Bezugnahme auf das Gesamtwerk S. 3
2.1.1 Überblick über das achte Buch……………………………...... S. 3
2.1.2 Überblick über das neunte Buch………………………........... S. 4
2.2 Die Person des Pompeius……………………………………………...... S. 5
2.2.1 Der dramatische Charakter des Werkes…………………….. S. 5
2.2.2 Die Charaktere des Pompeius und der Cornelia……………. S. 5
2.2.3 Parallelen zum Schicksal Roms………………………………. S. 6
2.3 Anspielungen auf den Tod im gesamten Werk………………………… S. 6
2.4 Pompeius´ unterschiedlich interpretiertes Verhalten im Sterben…….. S. 7
2.5 Der Tod des Pompeius………………………………………………........ S: 9
2.5.1 Die Ermordung………………………………………………….. S. 9
2.5.2 Der Einsatz der Tempora in der Mord-Szene……………….. S. 9
2.5.3 Die notdürftige Bestattung durch Cordus…………………….. S. 10
2.5.4 Die Himmelsperspektive……………………………………….. S. 10
2.5.5 Das Weiterleben der Seele……………………………………. S. 11
2.6 Cornelias Trauer…………………………………………………………… S. 12
2.6.1 Cornelias Klage……………………………………………........ S. 12
2.6.2 Ihr Schicksal: Verderben für die Ehemänner……………….. S. 13
2.7 Reaktionen der Trauernden……………………………………………… S. 14
2.7.1 Sextus´ Bericht vom Tod des Vaters………………………..... S. 14
2.7.2 Trauerszenen…………………………………………………….S. 14
2.7.3 Catos laudatio funebris………………………………………….S. 15
2.8 Parallelen zur Aeneis……………………………………………………… S. 15
2.9 Betrachtung der Textstelle 51-80 (Buch 9)……………………………... S. 16
2.9.1 Metrische Analyse…………………………………………........ S. 16
2.9.2 Deutsche Übersetzung………………………………………. S. 17
2.9.1 Sprachliche Analyse mit Bezug auf weitere Textstellen……. S. 18
2.10 Vergleich mit historischen Vorlagen………………………………........ S. 23
3. Lucans Bezug zur Person des Pompeius…………………………………... S. 24
4. Literaturverzeichnis……………………………………………………………. S. 25
1. Bestattungsrituale bei den alten Römern
So wie in jeder Kultur eigene Bestattungsrituale bestehen, war es auch bei den alten Römern, es gab zumeist folgende festgesetzte Rituale: Der Tote wurde gewaschen und – sofern die finanziellen Mittel vorhanden waren – mit wohlriechendem Öl gesalbt und in Festgewänder eingewickelt. So lag er dann einige Tage auf der lectus
Inhaltsverzeichnis
1. Bestattung und Rituale bei den alten Römern
2. Betrachtung und Analyse der Verse 8,472-872 und 9,1-217a
2.1 Inhaltliche Zusammenhänge und Bezugnahme auf das Gesamtwerk
2.1.1 Überblick über das achte Buch
2.1.2 Überblick über das neunte Buch
2.2 Die Person des Pompeius
2.2.1 Der dramatische Charakter des Werkes
2.2.2 Die Charaktere des Pompeius und der Cornelia
2.2.3 Parallelen zum Schicksal Roms
2.3 Anspielungen auf den Tod im gesamten Werk
2.4 Pompeius´ unterschiedlich interpretiertes Verhalten im Sterben
2.5 Der Tod des Pompeius
2.5.1 Die Ermordung
2.5.2 Der Einsatz der Tempora in der Mord-Szene
2.5.3 Die notdürftige Bestattung durch Cordus
2.5.4 Die Himmelsperspektive
2.5.5 Das Weiterleben der Seele
2.6 Cornelias Trauer
2.6.1 Cornelias Klage
2.6.2 Ihr Schicksal: Verderben für die Ehemänner
2.7 Reaktionen der Trauernden
2.7.1 Sextus´ Bericht vom Tod des Vaters
2.7.2 Trauerszenen
2.7.3 Catos laudatio funebris
2.8 Parallelen zur Aeneis
2.9 Betrachtung der Textstelle 51-80 (Buch 9)
2.9.1 Metrische Analyse
2.9.2 Deutsche Übersetzung
2.9.1 Sprachliche Analyse mit Bezug auf weitere Textstellen
2.10 Vergleich mit historischen Vorlagen
3. Lucans Bezug zur Person des Pompeius
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Darstellung von Tod und Bestattung des Pompeius in den Büchern acht und neun von Lucans Epos Bellum civile, mit einem besonderen Fokus auf die sprachliche und inhaltliche Analyse der Trauerklage Cornelias. Ziel ist es, Pompeius' Wandlung vom Feldherrn zum Leidtragenden und dessen Auswirkung auf die Handlungsstruktur und die Bedeutung der republikanischen Freiheit zu beleuchten.
- Darstellung der Bestattungsrituale und deren Verletzung bei Pompeius
- Die literarische und dramatische Charakterisierung von Pompeius und Cornelia
- Analyse der Mord-Szene, der Himmelsperspektive und des Fortlebens der Seele
- Vergleich der lukanischen Darstellung mit historischen Vorlagen und der Aeneis
Auszug aus dem Buch
2.9.1 Metrische Analyse der Verse 51-80 (9)
nam, postquam frustra precibus Cornelia nautas 51
priuignique fugam tenuit, ne forte repulsus
litoribus Phariis remearet in aequora truncus,
ostenditque rogum non iusti flamma sepulchri,
'ergo indigna fui,' dixit 'Fortuna, marito 55
accendisse rogum gelidosque effusa per artus
incubuisse uiro, laceros exurere crines
membraque dispersi pelago conponere Magni,
uolneribus cunctis largos infundere fletus,
ossibus et tepida uestes inplere fauilla, 60
quidquid ab exstincto licuisset tollere busto
in templis sparsura deum. sine funeris ullo
Zusammenfassung der Kapitel
1. Bestattung und Rituale bei den alten Römern: Einleitender Überblick über die Bedeutung von Bestattungsriten in der antiken Kultur und die dramatische Abweichung davon im Fall des Pompeius.
2. Betrachtung und Analyse der Verse 8,472-872 und 9,1-217a: Kernkapitel, das die Ermordung des Pompeius, die Reaktionen seiner Frau Cornelia und die transzendentale Bedeutung seines Todes durch die Apotheose analysiert.
3. Lucans Bezug zur Person des Pompeius: Abschließende Betrachtung darüber, wie Lucan Pompeius als Symbol für die republikanische Idee nutzt und trotz dessen Scheiterns im Werk fortleben lässt.
Schlüsselwörter
Bellum civile, Lucan, Pompeius Magnus, Cornelia, Bestattungsrituale, Epik, Pharsalia, Apotheose, römische Geschichte, stoische Philosophie, laudatio funebris, Bürgerkrieg, Trauer, Cornelia-Klage, republikanische Freiheit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Seminararbeit analysiert die literarische Darstellung des Todes und der unwürdigen Bestattung des Pompeius in Lucans Werk Bellum civile.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Im Zentrum stehen die Bestattungsrituale, die Charakterentwicklung von Pompeius und Cornelia, sowie die Rolle von Tod und Rache im Kontext des römischen Bürgerkriegs.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lucan durch die spezifische Gestaltung der Mordszene und der anschließenden Trauer das Mitleid des Lesers weckt und Pompeius als tragische Figur im Kontext der verlorenen republikanischen Freiheit positioniert.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer philologischen Textanalyse der relevanten Verse, ergänzt durch Vergleiche mit historischen Quellen und anderen literarischen Vorbildern wie der Aeneis.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die inhaltliche und sprachliche Analyse der Sterbeszene, die Bedeutung der Himmelsperspektive, das Weiterleben der Seele in anderen Figuren und die spezifische Trauerklage der Cornelia.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?
Die wichtigsten Schlagworte sind Bellum civile, Apotheose, Pompeius, Cornelia, Bestattungsrituale und republikanische Freiheit.
Warum spielt die Himmelsperspektive eine so wichtige Rolle für das Verständnis des Werkes?
Sie ermöglicht es Lucan, die Perspektive vom irdischen Leid des Mordes zu lösen und Pompeius aus einer übergeordneten, stoisch geprägten Position zu betrachten, was gleichzeitig den Fortgang der Handlung über seinen Tod hinaus legitimiert.
Wie unterscheidet sich die lukanische Darstellung von historischen Berichten?
Lucan weicht an mehreren Stellen von historischen Vorlagen ab, etwa indem er den Kreis der Personen bei der Mordplanung reduziert oder die Testamentverkündung durch Cornelia als rhetorisches Mittel einsetzt, um die Handlung nahtlos auf Cato zu übertragen.
Warum ist die Analyse der Cornelia-Klage (Verse 9,51-80) so bedeutsam?
Diese Klage dient als literarisches Mittel, um Pompeius' Ansehen zu wahren, den Schmerz über das verwehrte Grabmal auszudrücken und Cornelia als eine Figur zu zeichnen, die den Geist des Widerstandes weiterträgt.
- Citation du texte
- Veronika Rauchensteiner (Auteur), 2009, Der Tod des Pompeius, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196824