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Die Subprime-Krise aus Sicht der österreichischen Konjunkturtheorie

Título: Die Subprime-Krise aus Sicht der österreichischen Konjunkturtheorie

Trabajo de Seminario , 2011 , 14 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Benjamin Speckmaier (Autor)

Economía de las empresas - Política económica
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Im Sommer 2007 platzte die Preisblase am amerikanischen Wohnimmobilienmarkt. Das war der Beginn der globalen Finanzkrise, die im Herbst 2008 zu einer weltweiten Wirtschaftskrise führte. Für die Weltwirtschaft bedeutete das die größten Verwerfungen seit der Weltwirtschaftskrise von 1929.

In der öffentlichen Diskussion werden die Ursachen der Krise oft in der Gier von Managern und Banken sowie einer nicht ausreichenden Regulierung der Finanzmärkte gesehen. Zweifelsohne begünstigten die Marktgegebenheiten opportunistische Verhaltensweisen bestimmter Akteure, die Grundlagen für spekulative Übertreibungen werden jedoch von politischen Institutionen geschaffen.

Die Konjunkturtheorie der Österreichischen Schule der Nationalökonomie ist ein zentraler Ansatz zur Erklärung von Wirtschaftszyklen. Mit ihrer Hilfe kann die Subprime Krise aus mikroökonomischer Sicht erklärt werden. Den Ausgangspunkt
stellen dabei systembedingte Eingriffe in den natürlichen Marktprozess dar.

Ziel dieser Seminararbeit ist es den Verlauf und die Auswirkungen der Subprime Krise darzustellen. Mithilfe der Österreichischen Konjunkturtheorie sollen die zu hohe Liquiditätsversorgung und die überdurchschnittlichen Renditen auf dem amerikanischen
Wohnimmobilienmarkt als Ursachen der Krise identifiziert werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Subprime Krise

3. Die Österreichische Schule und ihre Konjunkturtheorie

3.1. Die Österreichische Schule der Nationalökonomie

3.2. Die Österreichische Konjunkturtheorie

3.2.1. Geldproduktion in einem Teilreserve Bankensystem

3.2.2. Natürlicher Zins und Marktzins

3.2.3. Der Konjunkturzyklus

3.2.4. Erkenntnisse der Österreichischen Konjunkturtheorie

4. Die Subprime Krise aus Sicht der Österreichischen Konjunkturtheorie

4.1. Das Entstehen einer globalen Liquiditätsschwemme

4.2. Der US Immobilienmarkt

5. Zusammenfassung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Seminararbeit ist es, den Verlauf und die Auswirkungen der Subprime Krise detailliert darzustellen und diese mithilfe der Österreichischen Konjunkturtheorie zu analysieren, um insbesondere die übermäßige Liquiditätsversorgung sowie Renditeverzerrungen als zentrale Ursachen der Krise zu identifizieren.

  • Analyse der Subprime Krise aus mikroökonomischer Sicht.
  • Darstellung der Grundlagen der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.
  • Erklärung des Konjunkturzyklus durch das Teilreserve-Bankensystem und Fehlallokationen.
  • Untersuchung der globalen Liquiditätsschwemme und ihrer Auswirkungen auf den US-Immobilienmarkt.

Auszug aus dem Buch

3.2.3. Der Konjunkturzyklus

Ein zu niedriger Marktzins stimuliert die ökonomische Aktivität insgesamt, jedoch nicht für alle Marktteilnehmer gleichermaßen. Der niedrige Zins signalisiert eine hohe zukünftige Konsumbereitschaft und Unternehmer sowie Haushalte versuchen sich durch Investitionen darauf vorzubereiten. Außerdem sinkt der Sparzins und der Anreiz Projekte in der Gegenwart in Angriff zu nehmen steigt. Zeitintensive Investitionsprojekte werden deshalb relativ stärker von einem zu niedrigem Marktzins begünstigt als kurzfristige Projekte. Für eine Volkswirtschaft bedeutet dies in der Regel eine Vertiefung der bestehenden Produktionsstruktur, d.h. eine Kapitalverlagerung von konsumnahen in konsumferne Produktionsphasen.

Der Anstieg des Zirkulationskredits schafft jedoch keine zusätzlichen Produktionsfaktoren. Die steigende Nachfrage führt deshalb in der Boom - Phase zu steigenden Faktorpreisen für z.B. Arbeit. Die Konkurrenz um die Produktionsfaktoren begünstigt ihre Fehlallokation in konsumfernen Bereichen. Fehlinvestitionen sind das Resultat, da den geschaffenen Kapazitäten kein zukünftiger Konsum in ausreichendem Maße gegenübersteht.

Mit zeitlicher Verzögerung steigen in der Folge die Konsumgüterpreise überproportional zu den Faktorpreisen. Dieser Effekt wird durch die intertemporale Verzögerung der Güternachfrage konsumferner Marktteilnehmer und der relativen Bremsung der Konsumgüterproduktion aufgrund der Konkurrenz um die Produktionsfaktoren ausgelöst. Zu Beginn kann der Preisanstieg durch die günstige Liquidität kompensiert werden und die konstant steigenden Preise und Gewinne schaffen einen Anreiz für spekulative Übertreibungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert den Beginn der globalen Finanzkrise 2007/2008 und definiert das Ziel, die Ursachen der Krise mittels der Konjunkturtheorie der Österreichischen Schule zu untersuchen.

2. Die Subprime Krise: Dieses Kapitel beschreibt den historischen Verlauf der Krise, beginnend bei der Insolvenz von New Century Financial, und beleuchtet die globale Ausbreitung sowie die Rettungsmaßnahmen für Finanzinstitute.

3. Die Österreichische Schule und ihre Konjunkturtheorie: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Österreichischen Schule erläutert, insbesondere der Zusammenhang zwischen Teilreserve-Bankensystem, natürlichem Zins, Marktzins und der Entstehung von Konjunkturzyklen.

4. Die Subprime Krise aus Sicht der Österreichischen Konjunkturtheorie: Dieses Kapitel überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf die Realität, indem es die Rolle der Liquiditätsschwemme und die spezifischen institutionellen Rahmenbedingungen des US-Immobilienmarktes analysiert.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit fasst zusammen, dass die Krise als Resultat einer verfehlten Geldpolitik und staatlicher Eingriffe anzusehen ist, die zu massiven Fehlallokationen geführt haben.

6. Fazit: Das Fazit unterstreicht die Notwendigkeit eines ordnungspolitischen Rahmens, der eine Trennung von Risiko und Rendite verhindert, und fordert eine verantwortungsbewusste Zentralbankpolitik.

Schlüsselwörter

Subprime Krise, Österreichische Konjunkturtheorie, Finanzkrise, Teilreserve-Bankensystem, Marktzins, Konjunkturzyklus, Fehlallokation, Liquiditätsschwemme, US-Immobilienmarkt, Immobilienblase, Zirkulationskredit, Geldpolitik, Inflation, Investitionen, Kapitalmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die Ursachen der Subprime-Finanzkrise unter Anwendung der Konjunkturtheorie der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Geldproduktion in einem Teilreserve-Bankensystem, dem Spannungsfeld zwischen natürlichem Zins und Marktzins sowie der Entstehung von Konjunkturzyklen durch staatliche Eingriffe.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu erklären, warum es zu derartigen ökonomischen Schwankungen kommt und wie die Subprime-Krise durch eine mikroökonomische Sichtweise der Österreichischen Schule als Folge übermäßiger Liquiditätsversorgung identifiziert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine theoretische Analyse auf Basis der Literatur der Österreichischen Schule (u.a. Mises, Hayek) angewendet, um historische Marktdaten der Vorkrisenjahre zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Konjunkturtheorie und die anschließende praktische Anwendung dieser Theorie auf die Entstehung der Immobilienblase in den USA.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Subprime-Krise, Konjunkturzyklus, Fehlallokation, Teilreserve-Bankensystem und Liquiditätsschwemme charakterisieren.

Wie beeinflusste der US-Immobilienmarkt die Entstehung der Krise spezifisch?

Durch staatlich geförderte Kreditvergabe und Garantien wurde das Verhältnis von Risiko und Rendite verzerrt, was zu massiven Fehlinvestitionen in einem kurzfristig unelastischen Markt führte.

Warum spielen die Zinsentwicklungen nach dem Platzen der DotCom-Blase eine solch wichtige Rolle?

Die anhaltende Niedrigzinspolitik der Zentralbanken verhinderte die natürliche Marktkorrektur und schuf Anreize für spekulative Investitionen, die letztlich in die Subprime-Krise mündeten.

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Detalles

Título
Die Subprime-Krise aus Sicht der österreichischen Konjunkturtheorie
Universidad
University of applied sciences, Munich
Curso
International Economic Relations
Calificación
1,0
Autor
Benjamin Speckmaier (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
14
No. de catálogo
V196908
ISBN (Ebook)
9783656242055
ISBN (Libro)
9783656246671
Idioma
Alemán
Etiqueta
subprime-krise sicht konjunkturtheorie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Benjamin Speckmaier (Autor), 2011, Die Subprime-Krise aus Sicht der österreichischen Konjunkturtheorie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196908
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