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Möglichkeiten und Probleme der Mitarbeiterbeurteilung in der öffentlichen Verwaltung

Titre: Möglichkeiten und Probleme der Mitarbeiterbeurteilung in der öffentlichen Verwaltung

Dossier / Travail , 2003 , 20 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Mattes Decker (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Rahmen der Personalbeurteilung stellt die Mitarbeiterbeurteilung nur den Teilbereich der
Abwärtsbeurteilung dar.1 Ein oder mehrere Vorgesetzte beurteilen Mitarbeiter mit Hilfe von
unterschiedlich stark standardisierten Beurteilungsverfahren bzw. –systemen.
Aus der Vielzahl an entwickelten Verfahren haben sich nur wenige durchgesetzt. Im Vergleich
zu privaten Unternehmen, die wesentlich flexibler auf Veränderungen reagieren können und
weitweniger rechtlichen Beurteilungsbestimmungen unterliegen, hat sich die Anzahl der im
öffentlichen Sektor verwendeten Verfahren nicht so ausgeweitet.
Es bieten sich nicht viele Möglichkeiten, die den Anforderungen neuer Richtlinien gerecht
werden. Nach Betrachtung der wesentlichen rechtlichen Grundlagen, werden die wichtigsten,
bisher verwendeten Beurteilungsverfahren kurz dargestellt, um eine Orientierungshilfe zu geben.
Zusätzlich ist eine allgemeine Einführung in die Probleme aller Verfahren erforderlich, bevor die
weit verbreiteten merkmalsorientierten Einstufungsverfahren bezüglich ihrer Unzulänglichkeiten
erläutert werden können. Weiterführend wird der Blickwinkel verändert und die Zielorientierung
als Möglichkeit zur Leistungssteigerung der Mitarbeiter mit Hilfe einer Beurteilung vorgestellt.
Abschließend wird die derzeitig angestrebte Variante, welche von der „Kommunalen Gemeinschaftsstelle
für Verwaltungsvereinfachung“ (KGSt) entwickelt wurde, in ihren Grundzügen
abgebildet. Die hier vorgenommene Vertiefung soll eine mögliche Umsetzung der Zielorientierung,
Komplexität des Verfahrens und beiläufig Schwierigkeiten des Beurteilungssystems aufzeigen.
Die neuen Probleme werden sich gänzlich erst in einigen Jahren zeigen, wenn Einführungsschwierigkeiten
überwunden sind und Verfahrensmängel hervortreten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rechtliche Grundlagen

3. Übliche Beurteilungsverfahren, Probleme und Zielorientierung

3.1 Überblick

3.2 Allgemeine Probleme von Beurteilungsverfahren

3.2.1 Urteilstendenzen und Wahrnehmungsfehler

3.2.2 Fehler im Beurteilungsmaßstab

3.3 Nachteile merkmalsorientierter Einstufungsverfahren

3.4 Zielorientierte Leistungsbeurteilung zur Steigerung der Beurteilungsqualität

4. Neugestaltung der Mitarbeiterbeurteilung in der öffentlichen Verwaltung

4.1 Wahl des Beurteilungsverfahrens in Abhängigkeit von der benötigten Information

4.2 Leistungsermittlung

4.2.1 Inhalt

4.2.2 Vorgehensweise

4.2.3 Besonderheit: Leistungszulage und Leistungsprämie

4.3 Potentialermittlung

4.3.1 Anforderungsprofile

4.3.2 Potentialprofile

4.3.3 Ergebniserstellung

5. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen moderner Mitarbeiterbeurteilungssysteme im Sektor der öffentlichen Verwaltung. Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine Abkehr von starren, merkmalsorientierten Verfahren hin zu zielorientierten Modellen die Qualität der Leistungsbeurteilung gesteigert werden kann, um den heutigen Anforderungen an eine effiziente Verwaltung gerecht zu werden.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst.
  • Analyse typischer Wahrnehmungsfehler und systemischer Schwächen herkömmlicher Beurteilungsmethoden.
  • Implementierung von "Management by Objectives" (MbO) zur Leistungssteigerung.
  • Methoden der Leistungs- und Potentialermittlung sowie die Gestaltung von Anforderungsprofilen.
  • Bedeutung von Mitarbeitergesprächen und Zielvereinbarungen als Steuerungsinstrumente.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Urteilstendenzen und Wahrnehmungsfehler

Selbst unter der Annahme, ein fehlerfreies System entwickelt zu haben, bleibt immer noch der Anwender im Mittelpunkt der Kritik.

Schätzt der Beurteilende einen MA falsch ein, so ist dies nur für den einzelnen dramatisch. Ist jedoch eine Neigung, zu positiven oder negativen Urteilen, vorhanden, kann ein Vergleich innerhalb der Besoldungsgruppe nur eingeschränkt erfolgen. Der nächsthöhere Vorgesetzte hat diesen Tendenzen entgegenzuwirken, da jedoch selbst diese nicht frei von Subjektivität sind, besteht das Problem weiterhin.

Der „Halo-Effekt“, auch „Überstrahlungseffekt“ genannt, ist ein Wahrnehmungsfehler, bei dem eine besonders stark ausgeprägte Eigenschaft des MA alle anderen überstrahlt und somit die anderen Eigenschaften kaum noch Beachtung finden. Abhängig ist das Ergebnis davon, ob der Beurteilende diese Eigenschaft angenehm oder unangenehm empfindet. Ähnlich ist es beim „Dramatic Incident“ (Dramatischer Vorfall). Der Gesamteindruck wird durch ein besonderes Ereignis getrübt, welches nachhaltig in Erinnerung bleibt. „Recency Error“ (Neuheits-Fehler) bezeichnet die unterschiedliche Empfindung gewisser Vorfälle in Abhängigkeit von der Zeit. Je weiter zurück etwas liegt, desto weniger Einfluss hat es und umgekehrt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Stellenwert der Mitarbeiterbeurteilung als Instrument der Personalsteuerung und erläutert die Notwendigkeit einer Neugestaltung im öffentlichen Sektor.

2. Rechtliche Grundlagen: Dieses Kapitel behandelt die unterschiedlichen rechtlichen Bestimmungen für Beamte und Angestellte sowie die Funktion der Beurteilung als Auswahlgrundlage für Personalentscheidungen.

3. Übliche Beurteilungsverfahren, Probleme und Zielorientierung: Es werden gängige Verfahren vorgestellt, deren methodische Schwächen und psychologische Fehlerquellen analysiert und die zielorientierte Beurteilung als Alternative eingeführt.

4. Neugestaltung der Mitarbeiterbeurteilung in der öffentlichen Verwaltung: Dieses Kapitel detailliert die Vorgehensweisen bei der Leistungs- und Potentialermittlung sowie die praktische Anwendung von Anforderungsprofilen.

5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung reflektiert die Chancen der Zielorientierung und betont die Notwendigkeit einer fundierten Ausbildung von Führungskräften zur Vermeidung verfahrenstechnischer Fehler.

Schlüsselwörter

Mitarbeiterbeurteilung, öffentliche Verwaltung, Leistungsbeurteilung, Potentialermittlung, Zielorientierung, Management by Objectives, Beurteilungsfehler, Halo-Effekt, Personalentwicklung, Anforderungsprofil, Leistungszulagen, Beamtenrecht, Personalmanagement, Zielvereinbarung, Führungsinstrumente.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen und Verbesserungsmöglichkeiten von Mitarbeiterbeurteilungssystemen innerhalb der öffentlichen Verwaltung, insbesondere im Hinblick auf ihre Eignung für moderne Leistungssteuerung.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen umfassen die rechtliche Einbettung, die Problemanalyse klassischer Einstufungsverfahren, die Einführung zielorientierter Methoden sowie die systematische Ermittlung von Leistung und Potential.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Evaluierung, wie durch eine gezielte Neugestaltung und Zielorientierung eine höhere Beurteilungsqualität erreicht werden kann, die sowohl den Anforderungen an Personalentscheidungen als auch der Mitarbeitermotivation gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und analytische Methode verwendet, die sich auf fachwissenschaftliche Literatur, rechtliche Rahmenbedingungen und Konzepte der KGSt (Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung) stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Beschreibung von Beurteilungsverfahren, der Fehlerquellenanalyse (wie Wahrnehmungsfehlern) und der praktischen Implementierung von Zielvereinbarungen und Anforderungsprofilen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Mitarbeiterbeurteilung, öffentliche Verwaltung, Zielorientierung, Leistungsermittlung, Potentialprofil und Personalentwicklung gekennzeichnet.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Leistungs- und Potentialermittlung wichtig?

Sie ist entscheidend, da Leistungsermittlungen eher das Vergangene bewerten (für Zulagen), während Potentialermittlungen auf zukünftige Befähigungen und die Personalentwicklung ausgerichtet sind.

Welche Rolle spielt die KGSt bei den beschriebenen Verfahren?

Die KGSt liefert wesentliche Leitlinien und Konzepte, wie eine zielorientierte Leistungsbeurteilung und eine differenzierte Potentialermittlung in der Praxis einer modernen Verwaltung strukturiert und umgesetzt werden können.

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Résumé des informations

Titre
Möglichkeiten und Probleme der Mitarbeiterbeurteilung in der öffentlichen Verwaltung
Université
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Institut für Verwaltungswissenschaft)
Cours
Personal und Führung in der öffentlichen Verwaltung
Note
2,3
Auteur
Mattes Decker (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
20
N° de catalogue
V19690
ISBN (ebook)
9783638237529
Langue
allemand
mots-clé
Möglichkeiten Probleme Mitarbeiterbeurteilung Verwaltung Personal Führung Verwaltung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mattes Decker (Auteur), 2003, Möglichkeiten und Probleme der Mitarbeiterbeurteilung in der öffentlichen Verwaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19690
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