Weblogs - ein neues Kommunikationsmedium in der Bildungswissenschaft


Hausarbeit, 2011

32 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 WEBLOGS IN DER BILDUNGSWISSENSCHAFT
2.1. Funktionen und Motive von Weblogs
2.2. Konzept und Instruktionsdesign von Weblogs

3 DAS WEBLOG (NEW) PEACEMAKERS ON THE BLOG
3.1. Thema
3.1.1. Eigene Motivation
3.1.2. Ziele der Streitschlichter-Ausbildung
3.2. Funktionen und Motive von (new) PEACEMAKERs on the blog
3.3. Konzept und Instruktionsdesign von (new) PEACEMAKERs on the blog
3.4. Aufbau und Funktionalität von (new) PEACEMAKERs on the blog
3.4.1. Kategorien
3.4.2. Bilder und Videos
3.4.3. Text

4 REFLEXION

5 Anhang
A 1 Layout / Menue
A 2 Kategorien
A 3 Links
A 4 Termine
A 5 RSS-Feeds
A 6 Bilder und Texte
A 7 Veränderungen im Weblog
A 8 Kommentare

6 LITERATURVERZEICHNIS

1 Einleitung

„Immer gleich den PC hochfahren und dann Kwick, Facebook und YouTube gleichzeitig“, so beschreibt eine 12 jährige Schülerin ihre Mediennutzungsgewohnheiten. Medien sind inzwischen selbstverständliche Alltagsbegleiter vieler junger Menschen geworden. Wie auch in der realen Welt, so steht auch bei der Mediennutzung Jugendlicher die Kommunikation im Mittelpunkt. Sie unterhalten sich auch im Netz direkt oder indirekt, in offenen oder geschlossenen Räumen, z.B. neben den Instant-Messengern wie ICQ oder MSN in zunehmendem Maß auch in sozialen Netzwerken wie SchülerVZ oder Facebook (vgl. Antes / Schmid 2011).

Mit dem Web 2.0 haben sich die technischen Möglichkeiten für einen interaktiven Austausch im Internet sehr verändert. Es ergeben sich Chancen für neue soziale Netzwerkbildungen, die Nutzer können nach eigenen Präferenzen Inhalte platzieren. Ob und wie die Potentiale genutzt werden, ist im Wesentlichen von den soziokulturellen Kontexten und individuellen Ressourcen abhängig (vgl. Ketter / Niesyto 2008).

So existieren in Deutschland bei einer Onlinenutzung Jugendlicher von 95% erhebliche Nutzungsunterschiede. Im Netz reproduzieren sich soziale Ungleichheiten: Vor allem in bildungsbenachteiligten Milieus besteht die Nutzung der Web 2.0 Angebote vorwiegend aus rezeptiven Tätigkeiten (vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest 2010 / Wagner & Eggert 2010). Auch wenn man davon ausgeht, dass die intensive Nutzung von sozialen Netzwerken bereits den Übergang zu aktiver Mediengestaltung darstellt, bleiben dennoch viele Gestaltungspotentiale ungenutzt (vgl. Antes / Schmid 2011). Die Abwertung von Medienpräferenzen Jugendlicher in Verbindung mit fehlenden medienpädagogischen Kompetenzen der Lehrkräfte verstärken die Benachteiligung (vgl. Ketter / Niesyto 2008).

Diese Gegebenheiten verweisen auf medienpädagogischen Handlungsbedarf. Die vorhandenen Ressourcen junger Menschen müssen für den Lehr- und Lernerfolg förderlich eingesetzt und gleichzeitig Jugendlichen bildungsbenachteiligter Milieus geeignete Zugänge zur aktiven und reflektierten Mediennutzung eröffnet werden.

In vorliegender Hausarbeit soll deshalb dargestellt werden, wie und mit welchem Nutzen das neue Kommunikationsmedium Weblog in den Lehr-Lernkontext integriert werden kann. Nach theoretischen Erläuterungen wird das Konzept des Weblogs „(new) PEACEMAKERs on the blog“ sowie dessen Umsetzung mit der Software Wordpress dargelegt und reflektiert. Mit dem ausbildungsbegleitend geführten Blog erweitern angehende Streitschlichter1 ihre Medienkompetenz und gewinnen in authentischer Lernumgebung neue Perspektiven auf das Thema Cybermobbing. Was sind nun Weblogs, welche Funktionen haben sie und wie können sie im Bildungskontext genutzt werden?

2 Weblogs in der Bildungswissenschaft

Weblogs, laut Burg die „communicative avantgarde of social software“, finden im Zusammenhang mit Web 2.0 neben Podcasts und Wikis oft Erwähnung (2004, S. 13). Das bedeutet, Weblogs stellen softwaretechnische Innovationen dar, zeichnen aber darüber hinaus auch für eine veränderte Wahrnehmung und Nutzung des Internets. Dabei rücken alle Tätigkeiten, die mit Plattformen, Netzwerken, Selbstrepräsentation und Eigenproduktivität in Zusammenhang stehen, in den Vordergrund (vgl. Kießling 2008). Medienkonsumenten treten aus ihrer passiven Rolle als Konsumenten heraus und beteiligen sich aktiv an der Medienproduktion. Übertragen auf den hier thematisierten bildungswissenschaftlichen Kontext ergibt sich in der Konsequenz, dass nicht der Lehrer, sondern der Lerner den Content erstellt. Lernen findet ubiquitär statt und wird zur Performanz (vgl. Kerres 2006).

2.1. Funktionen und Motive von Weblogs

Weblogs sind regelmäßig aktualisierte Webseiten und dienen der Publikation von Hypertextjournalen. Die einzelnen Beiträge erscheinen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge (vgl. Röll 2005). Die ursprüngliche Bedeutung des „Webloggens“ liegt beim „Sammeln und Annotieren von Links“ (Schmidt 2006, S. 9).

Die Funktionalität eines Weblogs ähnelt der eines Content-Management-Systems mit vereinfachter Installation und Handhabung (vgl. Röll 2008). Zum Betreiben von Weblogs stehen viele Programme als freie Software zur Verfügung, wie beispielsweise Wordpress. Zur Installation genügen ein Webserver mit PHP und MySQL-Datenbank (vgl. Röll 2005).

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet.

Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für beiderlei Geschlecht.

Weblogs sind für viele Verwendungen offen, sie ermöglichen individuelle und kollektive Kommunikationsformen. So ergeben sich die dezentrale Form des Austauschs, die bidirektionale und die interpersonale Kommunikation (vgl. Röll 2008).

Die Kommunikation mit den Lesern wird durch verschiedene technische Blogfunktionen unterstützt. So ist die Kommentarfunktion zu erwähnen, mit der Leser Kommentare zu veröffentlichten Artikeln verfassen können. Außerdem ermöglicht die Trackback-Funktion das Benachrichtigen der Autoren über sich aufeinander beziehende Artikel (vgl. Röll 2005). Weblogs vermitteln zwischen interpersoneller und massenmedialer Kommunikation. Durch das Geflecht von Beiträgen, Kommentaren und Verlinkungen auf andere Blogs entstehen soziale Netzwerke. Die Einbindung von RSS-Feeds fördert die Individualisierung und Personalisierung von Kommunikation (vgl. Röll 2008). Nach Zerfaß und Boelter zeigen sich beim Bloggen verschiedene Verhaltenstypen, so gibt es den Beobachter, den Kommentator, den Autor, den Erzähler, den Themenanwalt und den Vernetzer (vgl. 2005).

Durch das Bloggen stabilisiert der Autor seine persönliche Zugehörigkeit, soziale Netzwerke werden aufgebaut und gepflegt. Räumlich begrenzte, eng verbundene Gemeinschaften verlieren dadurch weiter an Bedeutung, locker verbundene, disperse Netzwerke gewinnen an Reichweite und Einfluss (vgl. Schmidt 2006). Für die Beziehungsgestaltung sind, neben der inhaltlichen Dimension, vor allem die Verlinkung zu anderen Quellen, die Kommentare sowie die Integration in einen Blogroll wichtig (vgl. Röll 2008).

Weblogs ermöglichen die Präsentation des eigenen Selbst. Der Autor erfindet sich selbst in seinen Erzählungen. Menschen, deren Stimme von traditionellen Medien nie veröffentlicht worden wäre, erhalten die Gelegenheit, sich zu äußern (vgl. ebd.).

Neben privaten Blogs, die beispielsweise als persönliche Tagebücher oder Publikationsorgane außerhalb formelle Lernkontexte geführt werden, kommen Blogs auch zunehmend in formellen, institutionalisierten Kontexten zum Einsatz. Sie sind gekennzeichnet durch personenbezogene Reflexion, Identität, Authentizität und Kollaboration. Sie fördern das „Lernen des Lernens“ (vgl. Bastiaens / Schrader / Deimann 2009; Röll 2008, S. 95). Content- sowie diskursorientierte Weblogs motivieren zu selbstgesteuertem, kollaborativem und situiertem Lernen im sozialen Kontext und erfüllen folgende Funktionen (vgl. Pullich 2007):

-Weblogs dienen als Wissensmanagement-Werkzeug. Der Nutzer kann darin über gelesene Artikel oder über eigene Reflexionen schreiben.
-Ein Weblog fungiert als Lerntagebuch, der Lernprozess wird selbstgesteuert dokumentiert und reflektiert.
-In einem E-Portfolio sammelt der Weblogautor über einen größeren Zeitraum seine Lernresultate.
-Als Diskursmedium kann ein Weblog den Austausch zwischen den Teilnehmern eines Kurses fördern.
-Weblogs fördern die Medienkompetenz, die Teilnehmer können den Umgang mit dem Internet und seinen Funktionen einüben (vgl. Akbari / Schmidt / Spannagel 2008).

Welche Anforderungen und Aufgaben ergeben sich nun für die Bildungswissenschaft, damit Weblogs lernförderlich eingesetzt werden können?

2.2. Konzept und Instruktionsdesign von Weblogs

Den Einsatz neuer Kommunikations-und Informationstechnologien bezeichnet man als E- Learning. Dabei gilt es grundsätzlich zu klären, ob damit pädagogische Ziele erreicht werden, die zuvor mit traditionellem Unterricht nicht oder nur schwer zu verwirklichen gewesen wären (vgl. Euler / Seufert 2005).

Auch wenn neue Medien viele Potentiale besitzen, entsteht kollaboratives und nachhaltiges Lernen erst durch sinnvolle didaktische Gestaltung. Erfolgreiches E-Learning ergibt sich aus dem Prozess der mediendidaktischen Planung, Konzeption, Implementation und Evaluation (vgl. de Witt 2005).

Didaktische Entscheidungen stehen am Anfang und klären, für welche Zielgruppe das Angebot erstellt wird. Ebenso müssen Bildungsziele und -inhalte festgeschrieben werden (vgl. Kerres 2001). Danach stellt sich die Frage, mit welchem Lernwerkzeug die Inhalte umgesetzt werden können. Während der Implementation erfolgt die Qualitätssicherung der didaktischen Konzepte und dem Aufbau von Lehrkompetenz und Lernkultur. Inhalte werden mediendidaktisch aufbereitet und mediengerecht gestaltet. Evaluative Maßnahmen sollten summativ oder formativ durchgeführt werden (vgl. de Witt 2005).

Durch die verschiedenen Funktionen eines Weblogs ergeben sich beim Einsatz im Lehr- Lernkontext, wie schon unter 2.1. ausgeführt, zahlreiche Potentiale, aber auch Anforderungen.

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht didaktische Entscheidungen, sondern vielmehr die Lernenden, die aktiv und selbstgesteuert Wissen erarbeiten und miteinander teilen (vgl. Bastiaens et al. 2009).

Da ein Weblog zunächst nur die technische Infrastruktur zur Verfügung stellt, muss die soziale Interaktion zusätzlich sozial begründet und motiviert sein (vgl. e-teaching@org 2010). Über das Bereitstellen von Informationen hinaus müssen Kooperationsstrukturen zur Verfügung gestellt werden. Die Lernenden nehmen an Kommunikationsprozessen teil und gestalten durch den Austausch und die Reflexion mit anderen Teilnehmern das Lernarrangement mit. Kommunikative Angebote sowie eine begleitende Betreuung unterstützen den Lernprozess. Betreuung dient der Lernerfolgskontrolle sowie der Beratung bei Lernproblemen und Motivationsdefiziten (vgl. Kerres / Jechle 2000).

Entscheidend ist dabei, einfach zugängliche und themenrelevante Inhalte sowie authentische Aufgabenstellungen einzubauen. Diese veranlassen den Lernenden dazu, sich mit Problemen intensiv auseinanderzusetzen. Aufzeichnungen, Erlebnisberichte oder auch Videos können dabei sogenannte Ankerreize setzen (vgl. de Witt 2005).

Durch die verschiedenen Blogfunktionen erhalten auch Personen außerhalb der Lerngruppe die Möglichkeit, sich am Lernprozess zu beteiligen. Die Beiträge sind aktuell und erscheinen für alle Teilnehmer gleichzeitig. Die Blogbindung kann durch abonnierte RSS-Feeds erhöht werden, dem gleichen Zweck dient die Aufforderung an die Lehrenden, eingetroffene Beiträge zu moderieren. Über die Blogroll und die Linkliste können themenrelevante Blogs verfolgt und zusätzliches Lernmaterial akquiriert werden.

Die Rolle des Lehrenden und des Lerners verändert sich dabei grundlegend, wobei die Rolle des Lehrenden je nach Ausrichtung des Lernszenarios wechselt. Bei dem nachfolgend thematisierten Weblog steht das Lernen in Gruppen im Vordergrund, der Lehrende übernimmt die Rolle des Coachs und ist vorwiegend zur Moderation und Betreuung eingesetzt. Er wählt explorative Lernformen und unterstützt den Lerner bei seinen Aktivitäten (vgl. Reinmann 2011a).

Der Lernende erhält Raum für selbstgesteuerte, kollaborative und individuelle Lernprozesse. Die grundsätzliche Bereitschaft und Motivation eigenständig zu schreiben, sowie der Blog als geschützter Rahmen zum Explorieren stellen wichtige Nutzungsanreize dar, die beim Übertragen in institutionalisierte Bildungskontexte verloren gehen und durch entsprechend selbst organisierte Lernszenarien gefördert werden müssen (vgl. Oestermeier / Panke 2006). Der Lerner kann Weblogs zu organisatorischen oder informativen Zwecken nutzen aber sich auch durch die Erstellung eigener Beiträge einbringen (vgl. Bastiaens et al. 2009). Der Lehrende nutzt das Blog als CMS und stellt damit themenrelevante Inhalte und weiterführende Materialien bereit. Er gibt durch die Kommentarfunktion Feedback und beantwortet Rückfragen (vgl. Reinmann 2011a).

Auch der Einsatz von diskurs- und inhaltsorientierten Gruppenweblogs ist möglich. Der Schwerpunkt liegt hierbei in der Dokumentation der Arbeitsschritte und daraus resultierend im Reflektieren des Entwicklungsfortschrittes der Gruppenarbeit (vgl. Lamshed / Berry / Armstrong 2002). Die technischen Gegebenheiten ermöglichen neben dem Hauptblog für die Lernenden eigene Blogs anzubieten. Es entstehen vernetzte Learning communities zur Bereitstellung von Inhalten, auch der Lernprozess wird reflektiert (vgl. Bastiaens et al. 2009). Zu beachten ist dabei, welches Maß an Zusammenarbeit erreichbar ist, denn das Interesse an kooperativen und kommunikativen Lernangeboten ist individuell verschieden (vgl. Kerres / Jechle 2000).

Die lerntheoretische Begründung finden die geschilderten Anforderungen in konstruktivistischen Ansätzen. Diese werden durch die Ähnlichkeit mit den Internetstrukturen als besonders geeignet betrachtet, jedoch sollten sie mit traditionellen Formen der Wissensvermittlung kombiniert werden (vgl. Kerres 2003).

Die konstruktivistische Lerntheorie geht davon aus, dass Wissen subjektiv konstruiert wird, es entsteht eine enge Verbindung zu der Situation, in der das Wissen erworben wurde. Der Ansatz des situierten Lernens, der innerhalb des konstruktivistischen Lernparadigmas anzusiedeln ist, erfordert komplexe und authentische Ausgangsprobleme. Wissen soll in mehreren Situationen erworben und multiperspektivisch betrachtet werden können. Kooperatives Lernen ist möglich, der Problemlöseprozess wird artikuliert und reflektiert (vgl. Reinmann 2011a).

Ein Weblog zur Förderung von Medienkompetenz in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen muss den virtuellen Raum nutzen, um den jungen Menschen Kompetenzerfahrungen mit dem Web 2.0 ohne kommerzielle Nutzungsinteressen zu ermöglichen. Dazu wird im Aufbau auf die virtuellen Ressourcen der Jugendlichen ihre Reflexionsfähigkeit und Identitätsbildung gestärkt. Außerdem soll das eigene Verhalten anderen Menschen gegenüber hinterfragt werden. Wie dies mit dem Weblog „(new) PEACEMAKERs on the blog“ geschehen kann, soll nachfolgend gezeigt werden.

3 Das Weblog (new) PEACEMAKERs on the blog

Das Thema meines Weblogs beschäftigt sich mit der Erweiterung und Ergänzung der Ausbildung zum Streitschlichter / zur Streitschlichterin. Die Schüler sollen in „(new) PEACEMAKERs on the blog“2 durch situiertes und kooperatives Lernen an das Thema Cybermobbing herangeführt werden.

3.1. Thema

Konfliktschlichtung oder Mediation werden in unserer Gesellschaft immer häufiger eingesetzt, um Konflikte außergerichtlich konstruktiv zu lösen. Der Begriff Schlichtung wird hier synonym zu dem der Mediation verwendet und bedeutet Vermittlung zwischen Konfliktparteien durch eine oder zwei unparteiische Personen.

Auch in vielen Schulen hat sich das Streitschlichter-Programm inzwischen fest etabliert. Dabei helfen ausgewählte Schüler jüngeren oder gleichaltrigen Schülern beim Lösen von Konflikten. Mit dem Streitschlichter-Programm sollen das Schulklima verbessert und die Lehrer von Alltagskonflikten entlastet werden (vgl. Jeffereys-Duden / Duden 2002). Streitigkeiten entstehen in zunehmendem Maß auch durch Cybermobbing. Dabei werden Schüler im Internet (z.B. durch E-Mails, Instant Messenger wie beispielsweise ICQ, in sozialen Netzwerken durch Videos auf Portalen) oder per Handy (z.B. durch SMS oder Anrufe) absichtlich beleidigt, bedroht, bloßgestellt oder belästigt. Das Konzept der Streitschlichter bietet mit der Möglichkeit, von Schüler zu Schüler Konflikte zu lösen, auch in diesem Zusammenhang eine wichtige Hilfestellung (vgl. Klicksafe 2011). Um diesem Anspruch gerecht zu werden, muss die Ausbildung der Streitschlichter um die entsprechenden Inhalte ergänzt werden.

[...]

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Weblogs - ein neues Kommunikationsmedium in der Bildungswissenschaft
Hochschule
FernUniversität Hagen  (MA Bildung und Medien – eEducation)
Veranstaltung
Gestaltung und Entwicklung von neuen Medien
Note
2,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
32
Katalognummer
V196936
ISBN (eBook)
9783656230397
ISBN (Buch)
9783656231653
Dateigröße
1071 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
weblogs, kommunikationsmedium, bildungswissenschaft
Arbeit zitieren
Doris Lidl (Autor:in), 2011, Weblogs - ein neues Kommunikationsmedium in der Bildungswissenschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196936

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