Inhaltsverzeichnis
1. Was ist ein Test
1. 1. Screening
1. 2. Diagnostik (Langverfahren)
2. Vergleich MSS – Hase
2. 1. MSS (Marburger Sprach- Screening)
2. 2. HASE(Heidelberger Auditives Screening in der Einschulungsuntersuchung)
3. Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1. Was ist ein Test
1. 1. Screening
1. 2. Diagnostik (Langverfahren)
2. Vergleich MSS – Hase
2. 1. MSS (Marburger Sprach- Screening)
2. 2. HASE(Heidelberger Auditives Screening in der Einschulungsuntersuchung)
3. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die beiden Sprachstandsdiagnoseinstrumente MSS (Marburger Sprach-Screening) und HASE (Heidelberger Auditives Screening in der Einschulungsuntersuchung) hinsichtlich ihrer methodischen Einordnung als Screening-Verfahren oder diagnostische Instrumente zu untersuchen und zu vergleichen.
- Grundlagen der Testtheorie (Objektivität, Reliabilität, Validität)
- Definition und Abgrenzung von Screening-Verfahren und diagnostischen Langverfahren
- Detaillierte Analyse des Marburger Sprach-Screenings (MSS)
- Untersuchung des Heidelberger Auditiven Screenings (HASE)
- Vergleichende Bewertung der Zeitökonomie und des Förderansatzes beider Verfahren
Auszug aus dem Buch
1. 1. Screening
Der Begriff Screening, bedeutet frei übersetzt Selektion und wird häufig im medizinischen Sinne verwendet. Die CCI Conference on Preventive Aspects of Chronic Disease definiert Screening als „the presumptive identification of unrecognized disease or defect by the application of tests, examinations, or other procedures which can be applied rapidly.....A screening test is not intended to be diagnostic“ (Wilson & Junger. principles and pratice of screening for diseas. World Health organisation, Geneva 1968. S. 11). Diese medizinisch fundierte Definition lässt sich jedoch gut auf ein Sprachscreening übertragen.
Es sind Testverfahren, die eingesetzt werden um möglichst schnell gewisse Probanden, die nicht in einem bestimmten Normbereich liegen, auszusortieren. Dabei kann jedoch noch keine Diagnostik durchgeführt werden, wie in dem Zitat bereits erwähnt wurde. Um Zu überprüfen, ob Hase oder MSS nun Screeningverfahren sind (wie der Name es ja eigentlich vermuten lässt), muss geklärt werden, ob in irgendeiner Art und Weise Diagnostik durchgeführt wird beziehungsweise ob die Verfahren den „Auflagen“ eines Screenings entsprechen. Das heißt sie müssen ein reines Siebverfahren sein, das zeitökonomisch und präventiv ist und das ausschließlich zur Selektion von Kindern dient, die gewisse Probleme mit Sprache oder Sprachverständnis haben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Was ist ein Test: Dieses Kapitel erläutert die wissenschaftlichen Gütekriterien eines Tests (Objektivität, Reliabilität, Validität) und definiert den allgemeinen Rahmen für Sprachstandsdiagnoseinstrumente.
1. 1. Screening: Hier wird der Begriff des Screenings als zeitökonomisches Siebverfahren zur Selektion von Kindern mit Förderbedarf definiert und von diagnostischen Verfahren abgegrenzt.
1. 2. Diagnostik (Langverfahren): Dieses Kapitel beschreibt diagnostische Langverfahren, die über die reine Selektion hinausgehen und durch detaillierte Analysen spezielle Schwierigkeiten im Lernprozess aufdecken.
2. Vergleich MSS – Hase: In diesem Kapitel werden die beiden konkreten Verfahren, das Marburger Sprach-Screening und das Heidelberger Auditive Screening, detailliert vorgestellt und gegenübergestellt.
2. 1. MSS (Marburger Sprach- Screening): Das Kapitel analysiert das MSS hinsichtlich seiner Struktur, Anwendbarkeit und der Frage, ob es eher ein Screening- oder ein diagnostisches Instrument darstellt.
2. 2. HASE(Heidelberger Auditives Screening in der Einschulungsuntersuchung): Hier wird das HASE-Verfahren untersucht, wobei der Fokus auf dem Einsatz im Rahmen der Einschulungsuntersuchung und der auditiven Wahrnehmung liegt.
3. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die Unterschiede zwischen den beiden Testverfahren zusammen und bewertet deren Einordnung in die Kategorien Screening und Diagnostik.
Schlüsselwörter
Sprachstandserhebung, Sprachscreening, Diagnostik, Marburger Sprach-Screening, MSS, Heidelberger Auditives Screening, HASE, Schultests, Sprachförderung, Prävention, Selektion, auditive Wahrnehmung, Sprachverständnis, Testtheorie, Förderbedarf
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht und vergleicht die zwei Sprachstandsdiagnoseinstrumente MSS und HASE, um deren Eignung als reines Screening-Verfahren oder diagnostisches Instrument kritisch zu hinterfragen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Zentrale Themen sind die wissenschaftlichen Gütekriterien von Tests, die begriffliche und praktische Abgrenzung zwischen Screening und Diagnostik sowie die spezifische Anwendung dieser Verfahren im schulischen und vorschulischen Kontext.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es zu klären, ob die untersuchten Verfahren den Anforderungen eines Screenings (Zeitökonomie, Siebfunktion) gerecht werden oder ob sie aufgrund ihres Aufbaus bereits Elemente einer tiefergehenden Diagnostik beinhalten.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für den Vergleich verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse basierend auf den Handreichungen und Manuals der Testverfahren sowie einschlägiger pädagogischer und psychologischer Fachliteratur zur Testtheorie.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen für Tests erarbeitet, gefolgt von einer detaillierten Einzelbetrachtung des Marburger Sprach-Screenings und des Heidelberger Auditiven Screenings.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sprachscreening, Diagnostik, Zeitökonomie, Förderansatz, MSS und HASE maßgeblich geprägt.
Wie bewertet der Autor die Zeitökonomie des Marburger Sprach-Screenings (MSS)?
Der Autor stellt infrage, ob das MSS mit einer Durchführungszeit von 15-20 Minuten noch als zeitökonomisches Screening im Sinne eines reinen Siebverfahrens bezeichnet werden kann, da es eher an die zeitliche Dauer von Diagnostikverfahren heranreicht.
Warum wird das HASE-Verfahren als ein "Siebverfahren" eingestuft?
HASE gilt als klassisches Screening, da es präventiv darauf ausgelegt ist, innerhalb eines sehr kurzen Zeitfensters (10-15 Min) eine ganze Jahrgangspopulation zu erfassen, um Störungsformen auszusortieren, ohne dabei individuelle Förderpläne zu erstellen.
- Arbeit zitieren
- Sebastian Theobald (Autor:in), 2010, Sprachstandsdiagnoseinstrumente: MSS im Vergleich zu Hase - Screening oder Diagnostik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196945