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Prozessmanagement

Title: Prozessmanagement

Presentation (Handout) , 2003 , 10 Pages , Grade: erfolgreich bestanden

Autor:in: Diplom Pflegewirt FH Peter Ullmann (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Welche Rahmenfaktoren bedingen eine Veränderung im betriebswirtschaftlichen Handlungsinn?
Niemals zuvor hatte Gesundheit einen so hohen Stellenwert wie heute. Das Auftreten neuer Krankheiten, ein
zunehmendes Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung und Fragen der Finanzierbarkeit von
Gesundheitsleistungen habe das Gesundheitswesen in den letzten Jahren zunehmend in den Mittelpunkt
öffentlichen Interesses gerückt.
Jedoch befindet sich das Gesundheitssystem der Bundesrepublik Deutschland in einem wirtschaftlichen
Dilemma. Die Gesundheitsausgaben steigen schneller, als das Bruttoinlandsprodukt (BSP).
„Im Jahr 2000 wurden in Deutschland 218,4 Mrd. Euro für Gesundheit ausgegeben. Das entsprach 10,7 % des
Bruttoinlandsprodukts. Die Pro-Kopf-Ausgaben für Gesundheit, bezogen auf die Bevölkerung in Deutschland,
beliefen sich auf 2 660 Euro, 1992 lagen sie bei 2 030 Euro.“ (Pressemitteilung vom 28. Mai 2002,
Statistisches Bundesamt).

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Inhaltsverzeichnis

1 Prozessmanagement

1.1 Gesundheitspolitische Aspekte

1.2 System

1.3 Prozess

1.3.1 Funktion von Prozessen

1.3.2 Prozessarten

1.3.3 Prozessmodule

1.4 Prozessmanagement

1.4.1 Aufgaben des Prozessmanagement

1.4.2 Funktion des Prozessmanagement

1.5 Prozesstrukturtransparenz

1.5.1 Prozessmodellierung

1.6 Prozessleistungstransparenz

1.6.1 Prozesskostenrechnung

1.7 Prozessmanagement im Krankenhaus

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Anwendung von Prozessmanagement im Krankenhaussektor vor dem Hintergrund steigender Kosten und veränderter gesundheitspolitischer Rahmenbedingungen. Ziel ist es, den Nutzen von Prozessorientierung als strategisches Instrument zur Effizienzsteigerung und Qualitätsverbesserung im Gesundheitswesen zu verdeutlichen.

  • Wirtschaftliche Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem
  • Grundlagen der Systemtheorie und Prozessgestaltung
  • Klassifizierung und Modellierung von Krankenhausprozessen
  • Instrumente des Prozessmanagements zur Steigerung von Transparenz und Qualität
  • Vorteile der horizontalen Prozessorganisation im Krankenhaus

Auszug aus dem Buch

1.3 Prozess

Was ist ein Prozess?

„Prozess [lateinisch] der, allgemein: Vorgang, Verlauf, Entwicklung; in den mathematischen und technischen Wissenschaften eine Folge von Systemzuständen, deren zeitlicher Verlauf durch charakteristische Größen (Zustandsvariablen) beschrieben wird (z.B. Kreisprozess). Man unterscheidet z.B. zwischen deterministischem und stochastischem Prozess, zwischen stationärem und nichtstationärem Prozess.“

1.3.1 Funktion von Prozessen

(1) besteht aus einer logischen Struktur in Form von Aufbau und Ablauf

(2) begrenzt aus Input (Aufgabe) und Output (Ergebnis)

(3) während des Prozesses kommt es zum sinnvollen zusammenwirken von elementar Faktoren wie Dienstleistung, menschliche Arbeit und Arbeitsmittel

(4) die Gestaltung des Prozess wird durch die dispositive Faktoren bestimmt wie organisieren, planen, kontrollieren

(5) die Elemente des Prozesses sind Prozessmodule

Zusammenfassung der Kapitel

1 Prozessmanagement: Einführung in das Thema und Erläuterung der aktuellen gesundheitspolitischen Problematik.

1.1 Gesundheitspolitische Aspekte: Analyse der Rahmenbedingungen, wie steigende Kosten und Finanzierungsschwierigkeiten im deutschen Gesundheitssystem.

1.2 System: Erläuterung systemtheoretischer Grundlagen und deren Bedeutung für Organisationen.

1.3 Prozess: Definition des Prozessbegriffs und Darstellung der funktionalen Zusammenhänge.

1.3.1 Funktion von Prozessen: Detaillierte Betrachtung der strukturellen und faktoriellen Komponenten eines Prozesses.

1.3.2 Prozessarten: Kategorisierung von Prozessen nach unterschiedlichen betriebswirtschaftlichen Merkmalen.

1.3.3 Prozessmodule: Visualisierung der Wechselwirkungen zwischen Lieferanten, Bearbeitung und Kunden.

1.4 Prozessmanagement: Definition des Prozessmanagements als ganzheitliches Konzept zur Steuerung der Wertschöpfungskette.

1.4.1 Aufgaben des Prozessmanagement: Beschreibung der zentralen Ziele hinsichtlich Kosten, Zeit und Qualität.

1.4.2 Funktion des Prozessmanagement: Aufzählung der Zwecke und praktischen Umsetzungsziele des Prozessmanagements.

1.5 Prozesstrukturtransparenz: Erklärung der Notwendigkeit zur Sichtbarmachung von Abläufen.

1.5.1 Prozessmodellierung: Darstellung von Instrumenten zur Analyse von Schwachstellen in Arbeitsabläufen.

1.6 Prozessleistungstransparenz: Kopplung der Prozessdarstellung an Qualitäts- und Leistungsfaktoren.

1.6.1 Prozesskostenrechnung: Nutzen der Kostenanalyse unter veränderter Aufbauorganisation.

1.7 Prozessmanagement im Krankenhaus: Diskussion der Vorteile einer horizontalen Prozessorientierung in der Krankenhausorganisation.

Schlüsselwörter

Prozessmanagement, Gesundheitswesen, Krankenhaus, Systemtheorie, Prozessmodellierung, Prozesskostenrechnung, Kostendämpfung, Effizienz, Prozessstrukturtransparenz, Prozessleistungstransparenz, Wertschöpfungskette, Qualitätskontrolle, Krankenhausvergleich, Fallpauschalen, Prozessorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Konzept des Prozessmanagements als Antwort auf den zunehmenden wirtschaftlichen Druck im deutschen Krankenhaussektor.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Systemtheorie, die Definition von Geschäftsprozessen, Methoden der Prozessmodellierung sowie die Steuerung der Wertschöpfungskette im Krankenhaus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzen und die notwendigen Werkzeuge aufzuzeigen, um durch Prozessmanagement Transparenz, Effizienz und Qualität im Krankenhausbetrieb zu erhöhen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse betriebswirtschaftlicher Konzepte und Systemtheorien sowie deren Anwendung auf den pflege- und gesundheitswissenschaftlichen Kontext.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Grundlagen der Systemtheorie, die Analyse von Prozessarten und -funktionen sowie spezifische Instrumente wie die Prozessmodellierung und Prozesskostenrechnung im Krankenhaus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Prozessmanagement, Prozessstrukturtransparenz, Wirtschaftlichkeit, Krankenhausorganisation und Kundenorientierung.

Wie beeinflussen Fallpauschalen laut dieser Arbeit das Krankenhausmanagement?

Fallpauschalen erzeugen Anreize zur Optimierung von Behandlungsabläufen und Verweildauer, erhöhen jedoch den Bedarf an internen Qualitäts- und Kostentransparenzmaßnahmen.

Welche Vorteile bietet der horizontale Ablauf gegenüber vertikalen Strukturen?

Ein horizontaler Ablauf fördert laut Text die Teamarbeit, die Verantwortlichkeit für Prozesse und eine bessere Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Patienten.

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Details

Title
Prozessmanagement
College
University of Applied Sciences Jena  (Pflegewissenschaften)
Grade
erfolgreich bestanden
Author
Diplom Pflegewirt FH Peter Ullmann (Author)
Publication Year
2003
Pages
10
Catalog Number
V19706
ISBN (eBook)
9783638237642
Language
German
Tags
Prozessmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Pflegewirt FH Peter Ullmann (Author), 2003, Prozessmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19706
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