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Untersuchung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung in Deutschland anhand rechtlicher Sachlagen und Analyse existierender Beispiele in der Praxis

Title: Untersuchung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung in Deutschland anhand rechtlicher Sachlagen und Analyse existierender Beispiele in der Praxis

Research Paper (undergraduate) , 2012 , 83 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Daniel Hoffmann (Author)

Pedagogy - Higher Education
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Summary Excerpt Details

Die Durchlässigkeit in der deutschen Bildungslandschaft und speziell das lebenslange Lernen
werden die Bildungspolitik, nicht zuletzt aufgrund des demographischen Wandels, zukünftig
maßgeblich prägen. Die in dieser Studienarbeit betrachtete Entwicklung der
Bildungslandschaft in Europa hat deutlich gemacht, dass es sich dabei um ein Thema handelt,
welches ganz Europa betrifft und im Umkehrschluss somit auch der Mitarbeit aller bedarf.
Allerdings wurde ebenfalls deutlich, dass in erster Linie jeder Nationalstaat seiner
Verantwortlichkeit bei der Gestaltung des jeweiligen nationalen Systems nachkommen und
dieses an den gemeinsam vereinbarten Rahmenbedingungen orientieren muss. Aus diesem
Grund wurde gezielt die legislative Umsetzung in Deutschland näher betrachtet. Die Analysen
der Anrechnungsbeschlüsse der Kultusministerkonferenz, sowie des
Landeshochschulgesetzes von Baden – Württemberg bilden zukünftig eine fundierte Basis für
die Ausarbeitung und Optimierung von Konzepten für das lebenslange Lernen. Die
Möglichkeiten, welche durch diese Beschlüsse und Gesetze eingeräumt werden, sind
zahlreich vorhanden und müssen angesichts drängender wirtschaftlicher und sozialer
Hintergründe umfassend umgesetzt werden. Denn die Schranken in der deutschen
Bildungslandschaft sind nach wie vor vorhanden und drohen sich durch den Wandel hin zu
einer Wissensgesellschaft, in der Arbeitsplätze hart umkämpft sind und sowohl Akademiker
als auch Nichtakademiker eine arbeitsmarktgerechte Einstufung ihrer Fähigkeiten und
Kompetenzen einfordern, immer weiter voneinander abzugrenzen. Dies hat die
Gegenüberstellung der beruflichen und akademischen Bildung in Deutschland deutlich
aufzeigt. Mögliche Lösungen für die Entwicklung, die sich, wie der EQR, noch in einer sehr
frühen Phase befinden, wurden identifiziert und auf ihre Potentiale untersucht. Zukünftig
werden solche Instrumente das lebenslange Lernen maßgeblich beeinflussen und bedürfen
besonderer Aufmerksamkeit.
Das Zusammenspiel von beruflicher und akademischer Bildung ist jedoch auch zunehmend an
Hochschulen in Deutschland anzutreffen. Dies wurde u.a. anhand der untersuchten Beispiele
in der Praxis deutlich.
In der anschließend erstellten Handlungsempfehlung für das weitere Vorgehen an der DHBW wurden die Best Practices der
betrachteten Modelprojekte identifiziert und entsprechende Empfehlungen gegeben, mithilfe
derer die Gestaltung des Pilotprojekts weiter vorangetrieben werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problembeschreibung

1.2 Aufgabenstellung

1.3 Zielsetzung

1.4 Geplantes Vorgehen

2. Entwicklung der Bildungslandschaft in Europa

2.1 Lissabonner Konvention

2.2 Erklärung von Sorbonne

2.3 Bologna Erklärung

2.4 Kommuniqués

2.5 Kopenhagener Erklärung

2.6 Legislative Umsetzung in Deutschland

2.6.1 Hochschulrahmengesetz

2.6.2 Landeshochschulgesetze

2.6.3 Anrechnungsbeschlüsse der KMK

3. Bildung in Deutschland

3.1 Berufliche Bildung

3.1.1 berufliche Grundausbildung

3.1.2 berufliche Weiterbildung

3.2 Akademische Bildung

3.3 Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung (LLL)

4. Lifelong Learning in der Praxis

4.1 Modellprojekt „Offene Hochschule“ in Niedersachsen

4.1.1 Einleitung

4.1.2 Bachelor of Arts (B.A.) Business Administration

4.1.3 Zertifikatsstudium

4.2 Fachhochschule des Mittelstands (FHM)

4.2.1 Einleitung

4.2.2 Bachelor of Arts (B.A.) Handwerksmanagement

4.2.3 Triales Studium Handwerksmanagement

4.3 Bachelor Professional

4.4 DHBW Stuttgart Campus Horb

4.4.1 Neuerungen durch Systemakkreditierung der DHBW

4.4.2 Stand der Kooperation Mai 2012

4.5 LLL in den USA am Beispiel der UCSB

4.5.1 Introduction

4.5.2 UCSB Extension

5. Handlungsempfehlung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung in Deutschland. Das primäre Ziel ist es, die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen sowie innovative Modellprojekte zu analysieren, um Handlungsempfehlungen für die Gestaltung einer effektiveren Anrechnung von beruflichen Kompetenzen auf ein Studium abzuleiten.

  • Analyse der europäischen Bildungslandschaft und des Bologna-Prozesses
  • Untersuchung der rechtlichen Grundlagen der Anrechnung in Deutschland
  • Vergleich von Modellprojekten für lebenslanges Lernen (LLL)
  • Bewertung der Anrechnungsmöglichkeiten für berufliche Qualifikationen
  • Entwicklung von Strategien zur Förderung der Durchlässigkeit

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Bachelor of Arts (B.A.) Business Administration

Der Bachelor Studiengang „Business Administration“ der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg verfolgt drei grundsätzliche Ziele. Zum einen soll die Grundlage für ein wirtschaftswissenschaftliches Gesamtverständnis durch die Vermittlung von Fachwissen erzeugt werden. Auf der Grundlage dieses Fachwissens wird der Studierende für die Übernahme zukünftiger Führungsaufgaben qualifiziert. Unternehmerisches Denken wird durch die Arbeit nach wissenschaftlich anerkannten Methoden geschult und ist auf die Lösung späterer Probleme im Arbeitsleben abgestimmt. Neben Wissen und Methoden, kommt auch der Bildung und Weiterentwicklung von Schlüsselkompetenzen eine entscheidende Rolle zu.

„Business Administration“ richtet sich insbesondere an Personen, die ihren zukünftigen Werdegang vornehmlich in klein- und mittelständischen Unternehmen sehen. In Deutschland wird somit ein breiter, potentialer Personenkreis angesprochen. Denn als Motor für die deutsche Wirtschaft machen klein- und mittelständische Unternehmen 99,7 % aller Unternehmen in Deutschland aus und stellen 70% der Arbeitsplätze. Die Tatsache, dass in 12% aller Fälle der Nachfolgeregelung, bewährte Mitarbeitern berücksichtigt werden, macht diesen Studiengang umso interessanter.

Die Zulassung für diesen Studiengang erfolgt entsprechend den in Kapitel 2.6.2 dargelegten Beschlüssen der KMK sowohl über eine durch Schulbildung erworbene Hochschulzugangsberechtigung, als auch für beruflich Qualifizierte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit der Durchlässigkeit im deutschen Bildungssystem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels.

2. Entwicklung der Bildungslandschaft in Europa: Dieses Kapitel zeichnet den Weg von der Lissabonner Konvention über den Bologna-Prozess bis zur legislativen Umsetzung in Deutschland nach.

3. Bildung in Deutschland: Es erfolgt eine Charakterisierung der beruflichen und akademischen Bildungswege und eine Untersuchung der Durchlässigkeit zwischen beiden Bereichen.

4. Lifelong Learning in der Praxis: Dieses Kapitel analysiert konkrete Fallbeispiele, darunter das Modellprojekt „Offene Hochschule“ in Niedersachsen, die FHM und internationale Perspektiven wie die UCSB.

5. Handlungsempfehlung: Auf Basis der Analyse werden konkrete Vorschläge für die Weiterentwicklung der Anrechnungsverfahren an der DHBW Stuttgart Campus Horb gemacht.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Durchlässigkeit für die zukünftige Bildungs- und Wirtschaftspolitik zusammen.

Schlüsselwörter

Durchlässigkeit, Bildung, lebenslanges Lernen, Anrechnung, Bologna-Prozess, Qualifikationsrahmen, berufliche Bildung, akademische Bildung, Modellprojekt, DHBW, Handwerksmanagement, Wissensgesellschaft, Kompetenzen, Systemakkreditierung, Business Administration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Übergänge zwischen beruflicher und akademischer Bildung in Deutschland durch rechtliche Rahmenbedingungen und Praxismodelle verbessert werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind der Bologna-Prozess, die Anrechnung beruflicher Qualifikationen auf Hochschulstudiengänge sowie die strategische Bedeutung des lebenslangen Lernens.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung, speziell für die DHBW Stuttgart Campus Horb.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine qualitative Analyse existierender rechtlicher Sachlagen sowie eine Untersuchung von Best-Practice-Beispielen in der Praxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die europäische Bildungsentwicklung, die gesetzlichen Grundlagen in Deutschland und untersucht verschiedene Modellprojekte (z.B. Uni Oldenburg, FHM, UCSB).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Durchlässigkeit, lebenslanges Lernen, Anrechnung, Kompetenzen und Qualifikationsrahmen.

Wie wird das Konzept des „Trialen Studiums“ in der Arbeit bewertet?

Das Triale Studium wird als bundesweit einzigartige Lösung gelobt, da es Ausbildung, Meisterprüfung und Bachelorstudium effizient miteinander verbindet.

Warum ist die „Systemakkreditierung“ für die DHBW wichtig?

Sie ermöglicht der DHBW eine höhere Autonomie und reduziert den administrativen Aufwand bei der Akkreditierung neuer Studienangebote.

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Details

Title
Untersuchung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung in Deutschland anhand rechtlicher Sachlagen und Analyse existierender Beispiele in der Praxis
College
University of Cooperative Education Stuttgart; Horb
Course
Lebenslanges Lernen
Grade
1,1
Author
Daniel Hoffmann (Author)
Publication Year
2012
Pages
83
Catalog Number
V197219
ISBN (eBook)
9783656235415
ISBN (Book)
9783656236924
Language
German
Tags
untersuchung durchlässigkeit bildung deutschland sachlagen analyse beispiele praxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Hoffmann (Author), 2012, Untersuchung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung in Deutschland anhand rechtlicher Sachlagen und Analyse existierender Beispiele in der Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197219
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