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Die Gleichgewichtsfähigkeit - In Theorie und Praxis

Title: Die Gleichgewichtsfähigkeit - In Theorie und Praxis

Term Paper , 2012 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anke Schepers (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy
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Seit einigen Jahren werden die Vorwürfe, Kinder und Jugendliche werden zunehmend unsportlicher und können nicht einmal mehr eine Vorwärtsrolle turnen, geschweige denn auf einer Linie geradeaus balancieren, immer lauter.
Verantwortlich für Durchführung und Beherrschung dieser und vieler weiterer Aufgaben im Sportunterricht sind die koordinativen Fähigkeiten. Bei einigen Personen sind sie besser, bei anderen sind sie schlechter ausgebildet.
Alle sieben koordinativen Fähigkeiten lassen sich fördern und somit verbessern. Beispielhaft soll diese Arbeit zeigen, was im Bereich der Gleichgewichtsfähigkeit möglich ist. Dazu wird diese Fähigkeit zunächst in einem Theorieteil definiert und differenziert betrachtet. Daraufhin folgt ein Abschnitt, in dem Möglichkeiten für die Praxis (Übungen für den Sportunterricht) aufgezeigt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Das Gleichgewicht als koordinative Fähigkeit

2.2 Die drei Arten des Gleichgewichts

2.3 Die Analysatoren

2.4 Möglichkeiten zur Schulung der Gleichgewichtsfähigkeit

2.4.1 Bewegungsgeschichten

2.4.2 Abenteuerlandschaften

2.4.3 Kleine Spiele

2.4.4 Slackline

2.4.5 Einzel-, Partner- und Gruppenaufgaben

3. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Bedeutung der Gleichgewichtsfähigkeit als fundamentale koordinative Fähigkeit im Sportunterricht zu erläutern und praxisorientierte Ansätze für deren Förderung aufzuzeigen. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, wie durch spielerische Methoden und spezifische Übungsformen ein effektives Training zur Verbesserung des Gleichgewichts gestaltet werden kann.

  • Theoretische Definition und Differenzierung der Gleichgewichtsfähigkeit
  • Die Rolle verschiedener Analysatoren bei der Gleichgewichtsregulation
  • Methodische Möglichkeiten zur Schulung: Von Bewegungsgeschichten bis Abenteuerlandschaften
  • Integration von Slacklines und Kleinen Spielen in den Sportunterricht
  • Praktische Anregungen für Einzel-, Partner- und Gruppenaufgaben

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Bewegungsgeschichten

Bewegungsgeschichten sind für viele Themenschwerpunkte im Sportunterricht einsetzbar und lassen sich gut variieren. Man kann sich an Vorlagen bedienen oder auch selbst kreativ werden und eigene Geschichten zur Phantasieanregung entwerfen. Beispielhaft wird hier etwas verkürzt eine Geschichte („Wir machen eine Reise nach Afrika“) aus der Bachelorarbeit von Stephan Köhne (Universität Hildesheim, 2011) vorgestellt:

„Weil bei uns das Wetter so nass und kalt ist, verreisen wir in ein warmes Land, nämlich nach Afrika. Und weil wir nicht laufen wollen, nehmen wir das Flugzeug (Laufen mit ausgebreiteten Armen). Und weil Afrika so weit weg ist, müssen wir zum Tanken zwischenlanden und 10000 Liter tanken (Rückenlage, Beine angestellt, Oberkörper anheben, mitzählen: 1000L, 2000L, …). Mit genug Treibstoff können wir nun weiterfliegen, jetzt sogar schneller (Laufen mit erhöhtem Tempo und ausgebreiteten Armen). […] Da ist Afrika! Wir können landen, das Flugzeug kommt zum Stehen (Standwaage, möglichst lange halten, dann Wechsel des Standbeines). Puh! In Afrika ist es ganz schön heiß. Wir ziehen erst einmal unsere warmen Jacken und Hosen aus (Arme und Beine schütteln). […] Für den Aufenthalt in Afrika müssen wir uns etwas zu essen besorgen. Dazu müssen wir in die Steppe gehen, wo es viele Tiere zu jagen gibt. Der Weg dorthin ist sehr mühsam, weil es keine Straßen gibt (Gehen, laufen, krabbeln über die Bänke). Plötzlich ist vor uns eine große Schlucht. Wir können nur über das gespannte Seil hinüberbalancieren (Balancieren auf einem Seil, das auf dem Boden liegt). Langsam bekommen wir auch Durst. Wir holen uns erst mal Wasser in großen Krügen (Medizinbälle holen). Wir laufen zur Wasserstelle (Medizinball tragen). Zur Abkühlung gießen wir uns einen Krug voll mit Wasser über den Kopf und dann löschen wir erst einmal unseren Durst (Medizinball über den Kopf heben). Weil wir später auch noch etwas trinken wollen, füllen wir den Krug wieder voll Wasser und tragen ihn auf dem Kopf den Weg wieder zurück (Medizinball auf dem Kopf balancieren). Da ist wieder die Schlucht. Jetzt müssen wir versuchen, mit dem Krug auf dem Kopf rüber zu balancieren (Mit dem Medizinball auf dem Kopf über das Seil balancieren). Zwischenzeitlich sind wir ganz müde und setzen uns nur kurz auf unseren Krug (Auf den Medizinball setzen, dabei möglichst mit keinem Körperteil den Boden berühren). […]“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung koordinativer Fähigkeiten angesichts steigender Kritik an der mangelnden motorischen Fitness von Kindern und Jugendlichen.

2. Hauptteil: Der Hauptteil definiert die Gleichgewichtsfähigkeit wissenschaftlich, erläutert die verschiedenen Arten des Gleichgewichts sowie die beteiligten Analysatoren und stellt vielfältige, praxisnahe Schulungsmöglichkeiten vor.

3. Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung resümiert die Notwendigkeit, festgestellte motorische Defizite durch gezielte, spielerisch gestaltete Trainingsangebote im Sportunterricht auszugleichen.

Schlüsselwörter

Gleichgewichtsfähigkeit, koordinative Fähigkeiten, Sportunterricht, Bewegungsgeschichten, Abenteuerlandschaften, Slackline, kleine Spiele, vestibulärer Analysator, kinästhetischer Analysator, Sensomotorik, motorische Entwicklung, Sportpädagogik, Balancieren, Training, Psychomotorik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Gleichgewichtsfähigkeit für Kinder und Jugendliche und zeigt Wege auf, wie diese durch sportpädagogische Maßnahmen gefördert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Einordnung des Gleichgewichts in die koordinativen Fähigkeiten sowie die praktische Umsetzung von Übungen in Form von Spielen, Parcours und Gerätearbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrkräften und Übungsleitern ein Repertoire an abwechslungsreichen und motivierenden Methoden zur Schulung der Gleichgewichtsfähigkeit an die Hand zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender sportwissenschaftlicher Theorien, die durch praktische Anwendungsbeispiele und didaktische Konzepte ergänzt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Definitionen, Analysatoren) und einen umfangreichen Praxisteil, der konkrete Übungen und Spielformen für den Schulalltag vorstellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gleichgewichtsfähigkeit, koordinative Kompetenz, Sportunterricht, Psychomotorik und spielerische Bewegungsförderung charakterisiert.

Warum spielt die Phantasie bei den Bewegungsgeschichten eine so große Rolle?

Bewegungsgeschichten nutzen die kindliche Phantasie, um eine hohe intrinsische Motivation zu erzeugen, wodurch die Kinder die anstrengenden Balancierübungen oft „nebenbei“ und mit mehr Ausdauer bewältigen.

Was macht die Slackline zu einem geeigneten Gerät für die Gleichgewichtsschulung?

Die Slackline ist flexibel einsetzbar, kostengünstig und besitzt durch ihre Instabilität einen sehr hohen Aufforderungscharakter, der den Ehrgeiz zur Bewältigung der Balance-Aufgaben bei den Schülern weckt.

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Details

Title
Die Gleichgewichtsfähigkeit - In Theorie und Praxis
College
University of Hildesheim
Grade
1,3
Author
Anke Schepers (Author)
Publication Year
2012
Pages
15
Catalog Number
V197274
ISBN (eBook)
9783656234821
ISBN (Book)
9783656235156
Language
German
Tags
gleichgewichtsfähigkeit theorie praxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anke Schepers (Author), 2012, Die Gleichgewichtsfähigkeit - In Theorie und Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197274
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