Ich werde im Allgemeinen auf das Strafrecht eingehen und die geschichtlichen Hintergründe etwas erläutern. Des Weiteren habe ich mich mit dem Allgemeinen und Besonderen Teil des Strafrechts befasst und diese miteinander verglichen und unterschieden. Der nächste Teil meiner Arbeit bezieht sich auf die Strafe und die zugrundeliegenden Straftheorien, die ich jeweils mit deren Kernargumenten wiedergegeben habe. Dem letzten Teil widme ich voll und ganz der Sozialen Arbeit in Bezug zum Strafrecht.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Das deutsche Strafrecht
2.1 Die Geschichte des Strafrechts
3 Der Allgemeine Teil und Besondere Teil
3.1 Der Allgemeine Teil
3.2 Der Besondere Teil
4 Die Strafe
4.1 Psychologische Bedingungen wirkungsvoller Strafe
4.2 Was unterscheidet Strafe und Maßregel voneinander?
4.3 Kategorien von Strafen
4.3.1 Die Hauptstrafen
4.3.2 Die Freiheitsstrafe
4.3.2.1 Die Geldstrafe
4.3.3 Die Nebenstrafen
4.3.3.1 §44 Fahrverbot
4.3.4 Die Nebenfolgen
4.3.4.1 §§45ff. StGB
4.3.5 System der Zweispurigkeit
5 Die Straftheorien
5.1 Absolute Strafzwecktheorien
5.2 Sühnetheorien
5.3 Vergeltungstheorien
5.4 Relative Strafzwecktheorien
5.5 Die Vereinigungstheorie
5.6 Positive und negative Generalprävention
5.7 Positive und negative Spezialprävention
6 Das deutsche Strafrecht im Bezug zur Sozialen Arbeit
6.1 Wozu brauch das Strafrecht die Soziale Arbeit?
6.2 Die Jugendgerichtshilfe
6.3 Die Bewährungshilfe
6.4 Der Strafvollzug
7 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit den Grundlagen des deutschen Strafrechts und dessen Relevanz für die praktische Tätigkeit in der Sozialen Arbeit, wobei insbesondere die Rolle des Sozialarbeiters in Zwangskontexten beleuchtet wird.
- Struktureller Aufbau des StGB (Allgemeiner und Besonderer Teil)
- Systematik der Strafen und Maßregeln sowie Straftheorien
- Berufsrechtliche Aspekte wie Schweigepflicht und Anzeigepflicht
- Garantenstellung von Sozialarbeitern
- Tätigkeitsfelder wie Jugendgerichtshilfe, Bewährungshilfe und Strafvollzug
Auszug aus dem Buch
4.1 Psychologische Bedingungen wirkungsvoller Strafe
Strafe muss vor-gefühlt werden können
Strafe muss daher eine reale Erlebnisgrundlage (Straferfahrung) besitzen
Strafe muss vergegenwärtigt ("aktualisiert"), also emotional vorgestellt werden können
Abwehr- und Neutralisationsmechanismen dürfen nicht zu sehr wirken
die Strafandrohung muss als realistisch ("echt") aufgefasst werden, man muss mit ihr rechnen können
zwischen Handlungsbedürfnissen und Strafbefürchtung muss ein Zusammenhang hergestellt werden können, wenn auch nicht unbedingt ein bewusster
Günstig kann es auch sein, wenn andere Alternativen zur Befriedigung der mit Strafe bedrohten Handlungsbedürfnisse wahrgenommen werden können.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Verfasserin begründet die Relevanz des Strafrechts für das Studium der Sozialen Arbeit und skizziert den Aufbau ihrer Untersuchung.
2 Das deutsche Strafrecht: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Strafrechts als Friedens- und Schutzordnung und erläutert kurz dessen historische Entwicklung.
3 Der Allgemeine Teil und Besondere Teil: Es wird die Unterscheidung zwischen den abstrakten Regelungen des AT und den konkreten Tatbeständen des BT dargelegt.
4 Die Strafe: Hier werden Kategorien von Strafen, psychologische Bedingungen der Wirksamkeit sowie das System der Zweispurigkeit zwischen Strafe und Maßregel erläutert.
5 Die Straftheorien: Das Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene Theorien zur Begründung staatlichen Strafens, von der Vergeltung bis zur Prävention.
6 Das deutsche Strafrecht im Bezug zur Sozialen Arbeit: Die Autorin diskutiert die beruflichen Pflichten, wie die Schweigepflicht, sowie die Arbeitsfelder in Jugendgerichtshilfe, Bewährungshilfe und Strafvollzug.
7 Fazit: Die Verfasserin resümiert den Erkenntnisgewinn der Arbeit und betont die Bedeutung strafrechtlicher Grundkenntnisse für die zukünftige berufliche Praxis.
Schlüsselwörter
Strafrecht, Soziale Arbeit, StGB, Freiheitsstrafe, Geldstrafe, Straftheorien, Generalprävention, Spezialprävention, Schweigepflicht, Jugendgerichtshilfe, Bewährungshilfe, Strafvollzug, Garantenstellung, Sozialarbeiter, Resozialisierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Grundlagen des deutschen Strafrechts und verknüpft diese mit dem Tätigkeitsbereich und den beruflichen Herausforderungen in der Sozialen Arbeit.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Systematik des Strafgesetzbuches, den Straftheorien, der Bedeutung von Strafen und den spezifischen Aufgaben von Sozialarbeitern im Justizkontext.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, angehenden Sozialarbeitern ein Verständnis für strafrechtliche Rahmenbedingungen zu vermitteln, um Handlungssicherheit in der Arbeit mit Straffälligen zu gewinnen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit juristischer Fachliteratur und dem Strafgesetzbuch, um eine sozialarbeiterisch orientierte Einführung in das Strafrecht zu erstellen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des materiellen Strafrechts, die Systematik der Sanktionen, die verschiedenen Straftheorien sowie die berufsrechtlichen Pflichten und Arbeitsfelder in der Sozialen Arbeit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind unter anderem Strafrecht, Resozialisierung, Schweigepflicht, Bewährungshilfe und die Garantenstellung des Sozialarbeiters.
Wie unterscheidet sich laut Text Strafe von einer Maßregel?
Die Strafe setzt eine schuldhafte Tat voraus, während bei Maßregeln der Besserung und Sicherung die Sozialgefährlichkeit des Täters das entscheidende Kriterium bildet.
Welchen Stellenwert nimmt die Schweigepflicht für Sozialarbeiter ein?
Die Schweigepflicht (§ 203 StGB) wird als zentraler Bestandteil der professionellen Rolle angesehen, die Vertrauen ermöglicht, auch wenn sie im Spannungsfeld zur strafrechtlichen Anzeigepflicht steht.
- Quote paper
- Anita Lutz (Author), 2012, Das deutsche Strafrecht. Straftheorie und Bezug zur sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197345