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Moralisches Handeln

Kants kategorischer Imperativ und Smiths unparteiischer Beobachter im Vergleich

Título: Moralisches Handeln

Trabajo Escrito , 2011 , 19 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Franziska Müller (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
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1 Vorwort

Je nachdem, ob wir das Handeln unseres Gegenübers für gut befinden oder nicht, fühlen wir uns zu ihm hingezogen oder von ihm abgestoßen. Wenn wir Lob für unser Handeln bekommen, freuen wir uns - und wir sind niedergeschlagen, wenn wir stattdessen getadelt werden. Doch was sind die Kriterien dafür, dass Handeln entweder gelobt oder aber getadelt wird ?
Die Frage, nach welchen Maßstäben ein Handeln bewertet werden sollte, wann ein Handeln demnach als „gut“ oder „schlecht“ gelten kann, beschäftigt die Menschheit seit Jahrhunderten. Und auch in der heutigen Zeit scheint die Suche danach noch nicht abgeschlossen: Tippt man den Begriff „Moral“ bei der Suchmaschine „google“ ein, so erhält man 280.000.000 Treffer. Die philosophische Forschung hat viele Ansätze zur Beurteilung moralischen Handelns hervorgebracht. Zwei wichtige Ansätze lieferten im 18. Jahrhundert die Philosophen Adam Smith und Immanuel Kant. In „The Theorie of Moral Sentiments“ („Die Theorie der ethischen Gefühle“) entwickelt Adam Smith 1759 das Konzept des „impartial spectator“; des „unabhängigen Beobachters“, in welchen ein jeder sich hineinversetzen muss, um das eigene und das Handeln anderer nach seiner Sittlichkeit zu bewerten. Einen anderen Ansatz liefert Immanuel Kant mit seinem in den Werken „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“ (1785) und „Kritik der praktischen Vernunft“ (1788) entworfenen Begriff des „kategorischen Imperativs“. Die Publikation der Werke Smiths und Kants liegen zeitlich nur knapp 30 Jahre auseinander, so dass sich ein Vergleich des impartial spectators und des kategorischen Imperativs anbietet. Die beiden Konzepte sollen insbesondere in nachstehenden Punkten gegenübergestellt werden: Zunächst soll geklärt werden, unter welchen Voraussetzungen moralisches Handeln möglich ist und wer zu moralischem Handeln fähig ist. Des Weiteren soll den Fragen nachgegangen werden, warum der Mensch nach moralischem Handeln strebt und was als moralische Handlung angesehen werden kann. Die Begriffe der „Sittlichkeit“ und der „Moral“ werden dabei synonym verwendet. Zunächst sollen Kants „kategorischer Imperativ“ und Smiths „impartial spectator“ einzeln vorgestellt werden, um die beiden Konzepte anschließend auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede untersuchen zu können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Immanuel Kant: Der kategorische Imperativ

2.1 Maßstäbe für moralisches Handeln: Der gute Wille und der Begriff der Pflicht

2.2 Moralische Urteile sind Urteile a priori

2.3 Moralisches Handeln ist Handeln nach dem kategorischen Imperativ

2.4 Gründe für das Streben nach moralischem Handeln

2.5 Erkennen moralischen Handelns im Alltag

3 Adam Smith: Der unparteiische Beobachter

3.1 Die Gesinnung als Grundlage von Lob und Tadel

3.2 Bewertung einer Handlung nach ihrer Sittlichkeit durch den unabhängigen Beobachter

3.3 Voraussetzung und Gegenstände moralischer Urteile

3.4 Gründe für das Streben nach moralischem Handeln

3.5 Der unparteiische Beobachter im Alltag

4 Der kategorische Imperativ und der unparteiische Beobachter im Vergleich

5 Zusammenfassung und Schlussfolgerung

6 Bibliografie

6.1 Primärliteratur

6.2 Sekundärliteratur

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit vergleicht die moralphilosophischen Ansätze von Immanuel Kant und Adam Smith, um zu untersuchen, welche Kriterien und Voraussetzungen für moralisches Handeln erforderlich sind, warum Menschen nach moralischem Handeln streben und wie moralische Handlungen erkannt und bewertet werden können.

  • Gegenüberstellung von Kants "kategorischem Imperativ" und Smiths Konzept des "unparteiischen Beobachters".
  • Analyse der Voraussetzungen moralischen Handelns bei Kant (guter Wille, Vernunft) und Smith (Gesinnung, Sympathie).
  • Untersuchung der Beweggründe menschlichen Strebens nach Moral.
  • Problematisierung der Erkennbarkeit und subjektiven Bewertung moralischer Handlungen im Alltag.
  • Vergleich der methodischen Ansätze: Pflichtethik versus moralisches Empfinden.

Auszug aus dem Buch

Die Gesinnung als Grundlage von Lob und Tadel

Smith fasst zunächst zusammen, wonach sich Lob oder Tadel einer Handlung richten können. Er unterscheidet dabei zwischen der „Absicht oder Neigung des Herzens“; der „äußerlichen Handlung oder Bewegung des Körpers“ und den „Folgen“ der Handlung. Schließlich kommt er zu dem Schluss, dass nur ersteres „die Grundlage irgendeines Lobes oder Tadels“ sein kann:

Alles Lob oder aller Tadel, alle Billigung oder alle Missbilligung jeglicher Art, die einer Handlung gerechterweise zukommen können, müssen sich letztlich also auf die Absicht oder Neigung des Herzens, die Schicklichkeit oder Unschicklichkeit, die Wohltätigkeit oder Schädlichkeit des Vorhabens richten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Einführung in die Thematik der moralischen Bewertung von Handlungen und Vorstellung der beiden zentralen Konzepte von Kant und Smith.

2 Immanuel Kant: Der kategorische Imperativ: Darstellung von Kants Ethik, die den guten Willen als Voraussetzung moralischen Handelns und den kategorischen Imperativ als allgemeines Gesetz des Wollens definiert.

3 Adam Smith: Der unparteiische Beobachter: Erläuterung von Smiths Konzept, bei dem Handlungen durch Sympathie und die Perspektive eines unparteiischen Beobachters auf ihre Sittlichkeit geprüft werden.

4 Der kategorische Imperativ und der unparteiische Beobachter im Vergleich: Synthese der Ergebnisse durch Gegenüberstellung der beiden Theorien hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten und fundamentalen Unterschiede.

5 Zusammenfassung und Schlussfolgerung: Abschlussbetrachtung der Untersuchungsergebnisse und Ausblick auf die Relevanz der historischen und gesellschaftlichen Kontexte für moralische Vorstellungen.

6 Bibliografie: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur zur Untermauerung der theoretischen Analysen.

Schlüsselwörter

Moral, Immanuel Kant, Adam Smith, kategorischer Imperativ, unparteiischer Beobachter, Sittlichkeit, Pflicht, guter Wille, Sympathie, praktische Vernunft, Ethik, Handlungsbewertung, moralisches Handeln, Gesinnung, Lob und Tadel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den moralphilosophischen Konzepten von Immanuel Kant und Adam Smith und vergleicht diese kritisch miteinander.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen moralischen Handelns, die Rolle der Vernunft und des Empfindens bei der ethischen Urteilsbildung sowie die Frage, wie moralisches Handeln motiviert und erkannt wird.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein systematischer Vergleich zwischen Kants kategorischem Imperativ und Smiths unparteiischem Beobachter, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der moralischen Beurteilung von Handlungen herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Literaturanalyse der primärphilosophischen Werke von Kant und Smith sowie ergänzender Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung der Einzelkonzepte, gefolgt von einem direkten Vergleich, in dem Fragen zur Motivation, zur Erkennbarkeit moralischen Handelns und zur Rolle von Situationen und Gefühlen erörtert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Moral, kategorischer Imperativ, unparteiischer Beobachter, Sittlichkeit, Pflicht, Sympathie und praktische Vernunft.

Wie unterscheidet sich Kants Ansatz zur Herkunft moralischen Handelns von dem Smiths?

Für Kant ist die Fähigkeit moralisch zu handeln durch die angeborene Vernunft begründet, während Smith davon ausgeht, dass der Mensch moralisches Verhalten erst im Laufe seines Lebens durch Erfahrung und Beobachtung erlernt.

Wie bewerten beide Philosophen die Rolle von "Folgen" einer Handlung?

Beide Philosophen stimmen darin überein, dass die Folgen einer Handlung nicht das primäre moralische Beurteilungskriterium darstellen, auch wenn sie im Alltag oft eine Rolle bei der Bewertung spielen.

Warum spielt der Begriff der "Sympathie" bei Adam Smith eine so zentrale Rolle?

Die Sympathie dient als Grundlage, um die Gefühle und Motive anderer Menschen zu teilen und somit die Angemessenheit einer Handlung aus der Sicht eines unparteiischen Beobachters zu bewerten.

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Detalles

Título
Moralisches Handeln
Subtítulo
Kants kategorischer Imperativ und Smiths unparteiischer Beobachter im Vergleich
Universidad
University of Heidelberg  (Philosophisches Seminar)
Curso
Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium
Calificación
1,5
Autor
Franziska Müller (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
19
No. de catálogo
V197347
ISBN (Ebook)
9783656235262
ISBN (Libro)
9783656236788
Idioma
Alemán
Etiqueta
moralisches handeln kants imperativ smiths beobachter vergleich
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Franziska Müller (Autor), 2011, Moralisches Handeln, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197347
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