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Wie nutzen Kinder das Internet und insbesondere Kinderwebsites?

Titel: Wie nutzen Kinder das Internet und insbesondere Kinderwebsites?

Hausarbeit , 2009 , 37 Seiten

Autor:in: Michéle Thüne (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Heute werden die Kinder multimedial groß: Ob zu Hause, in der Schule, im Hort oder im Restaurant: Überall gibt es Computer. Und die werden eifrig genutzt: 90 Prozent der Kinder waren schon einmal im Internet, durchschnittlich surfen sie mehr als fünf Stunden wöchentlich. Die unter 13-Jährigen kommen auf dreieinhalb Stunden, die 13- bis 16-Jähringen sogar auf knapp acht Stunden pro Woche. Doch wie entdecken Kinder das Internet? Was interessiert Kinder am und im Internet? Was macht ihnen Spaß, was Probleme? Wie gehen sie bei der Suche vor? Und was bedeutet Internetkompetenz im Kindesalter?
Je älter und lesekundiger Kinder werden, desto mehr weckt das Internet ihre Neugierde. Dafür sorgen schon allein die Fernsehanbieter, wenn sie mit Mitmach-Aktionen und Star-Informationen ihr junges Publikum dazu einladen, sie im Netz zu besuchen. Das Internet sichert sich im Alltag der Kinder also seinen Platz und es hat wie alle Medien einiges zu bieten: Es kann unterhalten, Wissen vermitteln, informieren, zum Mitmachen und Mitreden anregen, und auch einen Blick über den Tellerrand gewähren.
Doch häufig benötigen Kinder die Unterstützung von Erwachsenen, die sich auskennen. Denn wie bei der Nutzung aller Medien können Kinder auch im Internet ins Stolpern geraten. Aufgabe (me-dien-)pädagogischen Handelns muss es deshalb sein, Kinder bei ihrem Besuch im Netz zu begleiten, sie zu stärken und ihnen die Vielfalt der Angebote zu erschließen, die kindgerecht und gelungen sind. Das allerdings setzt Wissen über die Beschaffenheit der kinderrelevanten Internetlandschaft voraus. Hier aber sehen sich Eltern und PädagogInnen oft vor die schwierige Aufgabe gestellt, im Dschungel der Angebote den Überblick zu bewahren und die für Kinder brauchbaren Websites ausfindig zu machen.
Im Folgenden soll der kinderspezifische Internetumgang einen Aspekt dieser schriftlichen Arbeit darstellen. Des Weiteren soll die Bedeutung des Internets im Alltag der Kinder aufgezeigt werden, indem der Frage nachgegangen wird, wie Kinder das Internet in ihrer Freizeit (Familie) nutzen. Außer-dem soll betrachtet und dargelegt werden, auf welche Angebote die Kinder im Internet stoßen und welche Rolle das soziale Umfeld sowie unterschiedliche Lernumgebungen für den gewinnbringenden Umgang mit dem Internet spielen. Überdies soll geklärt werden, ob und wie unterschiedliche Nutzungsstile von Computer und Internet zur Bildungsbenachteiligung von Kindern führen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Das Internet als Kinder-Medium

2.1.1 Der Stellenwert Neuer Medien in der heutigen Kindheit und Jugend

2.1.2 Grundsätzlich andere Generation von kindlichen MediennutzerInnen

2.1.3 Internetkompetenz – Medienkompetenz – Medienpädagogik

2.2 Internetausstattung der Haushalte und Internetnutzung der Kinder

2.2.1 Internetausstattung der Haushalte

2.2.2 Internetnutzung der Kinder

2.2.3 Fazit: Immer mehr Kinder haben im Haushalt Zugang zu einem Computer

2.2.4 Die symbolische Bedeutung von Computern für Kinder versus gesellschaftliche Benachteiligung

2.3 Wie Kinder von Websites erfahren

2.4 Welche Websites die Kinder bevorzugen

2.5 Was die Kinder im Internet tun

2.6 Lernaspekte der Kinder im Umgang mit dem Internet

2.6.1 Internetkompetenzen der Kinder

2.6.2 Defizite der Kinder im Internetumgang

2.7 Selektionsstrategien der Kinder mit dem inhaltlichen Schwerpunkt des Spiels

2.8 Angebote für Kinder im World Wide Web

2.8.1 Anbieter

2.8.2 Inhalte

2.8.3 Ökonomische Rahmenbedingungen im Kinderweb

2.9 Kinderschutz im Internet

2.10 Kinderwebsites – Von der Vielfalt der Angebote

2.10.1 Internetangebote für Kinder

2.10.2 Die beliebtesten Kinderwebsites

2.10.3 Anbieter im Internet für Kinder, deren Interessen und Genres (Auswahl)

2.10.4 Aus dem Spektrum der Themen und Inhalte

2.11 Vorstellung der Kinderwebsite „Die Blinde Kuh – Die Suchmaschine für Kinder“

2.11.1 Kurzbeschreibung

2.11.2 Kommentierter Inhalt

2.11.3 Layout und Kennzeichen dieser kindgerechten Kinderwebsite

2.11.4 Zielsetzung

2.12 Fazit: Kinderwebsites

3. Schlussbemerkung – Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Internets im Alltag von Kindern und analysiert, inwieweit das Internet als kindgerechtes Medium zur Förderung von Medienkompetenz und Schlüsselqualifikationen geeignet ist, während gleichzeitig bestehende Gefahren und die Notwendigkeit pädagogischer Begleitung aufgezeigt werden.

  • Bedeutung und Stellenwert des Internets im Alltag von Kindern
  • Analyse der kindlichen Internetnutzung und bevorzugter Webangebote
  • Identifikation von Lernchancen und digitalen Schlüsselkompetenzen
  • Kritische Betrachtung von kommerziellen Einflussnahmen und Kinderschutzaspekten

Auszug aus dem Buch

2.8.1 Anbieter

Eine Beschäftigung mit dem bestehenden Website-Angebot für Kinder ist erforderlich, da hierdurch die Rahmenbedingungen verdeutlicht werden, unter denen diese entstehen und die einen erheblichen Einfluss auf die Inhalte haben.

Die Angebote für Kinder im World Wide Web werden, allmählich wie die Inhalte, die sich nicht speziell an Kinder richten, von profitorientierten Anbietern dominiert. Diese sind mit ihren Unternehmens- und/oder Produktmarken präsent und nutzen das Web überwiegend als Werbeplattform (zum Beispiel Ferrero Deutschland GMbH), mitunter aber, ungeachtet der noch beschränkten Geschäftsfähigkeit der jungen RezipientInnen, auch direkt für den Vertrieb ihrer Erzeugnisse (wie etwa Lego A/S). Beinahe alle bekannten Marken, die sich mit ihren Produkten an Kinder richten, sind im Internet mit eigenen Websites vertreten. Eine Kinderwebsite, die Produkt- und Firmenwerbung enthält, ist beispielsweise die Internetseite „kiddinx.de“. Aber auch Unternehmen, deren Zielgruppe eindeutig Erwachsene sind, bieten auf ihren Webpräsenzen häufig Seiten oder sogar einige Websites für Kinder an (wie etwa die Daimler Chrysler AG). Dadurch soll einerseits bereits frühzeitig eine Markenbindung aufgebaut werden, die sich in Zukunft positiv auf konkrete Kaufentscheidungen auswirken könnte. Andererseits werden aber auch Beeinflussungsmöglichkeiten von Kindern auf das Konsumverhalten ihrer Eltern gesehen, die durch entsprechende Internetangebote in eine bestimmte Richtung gelenkt werden sollen. Eine Kinderwebsite, welche der Imagepflege einer Firma dienen soll, ist daher auch die Seite „cedysworld.de“.

Zu den profitorientierten Anbietern, die Angebote für Kinder ins Netz stellen, sind auch die privatwirtschaftlichen Fernsehsender zu zählen. Dabei zielen sie meistens nicht auf die Verkaufsförderung von Produkten ab, sondern wollen hauptsächlich ihre Bekanntheit im kindlichen Zuschauersegment erhöhen und die Bindung an ihre Formate festigen. Zusätzlich sollen diese Websites mit Werbeanzeigen, kostenpflichtigen Diensten oder Online-Shops aber auch direkte Einnahmen erzielen. Als Beispiele für Kinderwebsites, die auf Profitabilität verpflichtet sind und ihr Angebot über Werbeeinnahmen finanzieren, können die Internetseiten „toggo.de“ von Super RTL oder auch der „KinderCampus“ genannt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende multimediale Prägung der Kindheit und formuliert die zentrale Fragestellung, ob das Internet ein geeignetes Medium für Kinder ist und welche Chancen sowie Gefahren damit verbunden sind.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert umfassend die Voraussetzungen, Nutzungsweisen und Angebote für Kinder im Internet, bewertet Internetkompetenzen sowie Defizite und untersucht die ökonomischen Rahmenbedingungen und Sicherheitsaspekte von Kinderwebsites.

3. Schlussbemerkung – Resümee: Die Schlussbetrachtung fasst die wesentlichen Probleme zusammen, wie die Sicherheit im Netz und die Qualität von Angeboten, und schlussfolgert, dass das Internet für Kinder primär ein Unterhaltungsmedium bleibt, das einer bewussten pädagogischen Begleitung bedarf.

Schlüsselwörter

Internet für Kinder, Kinderwebsites, Medienkompetenz, Internetkompetenz, Kinderschutz, Pädagogik, Mediennutzung, Online-Angebote, Webdesign für Kinder, Suchmaschine für Kinder, Blinde Kuh, Digitale Kompetenz, Werbemaßnahmen, Kindheit, Medienpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Internetnutzung von Kindern, die Qualität und Vielfalt von Kinderwebsites sowie die pädagogischen Möglichkeiten und Herausforderungen, die mit der digitalen Medienwelt verbunden sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen gehören die Internetausstattung in Familien, das Nutzungsverhalten von Kindern, der Einfluss kommerzieller Anbieter, Sicherheitsrisiken im Netz und die Vermittlung von Medienkompetenz.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, ob das Internet als ein kindgerechtes Medium angesehen werden kann oder ob es – neben den Risiken – Chancen zum Erwerb wichtiger Schlüsselkompetenzen bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung bestehender Studien (wie KIM-Studie oder Trend Tracking Kids) sowie der Beobachtung und Beschreibung von spezifischen Kinderwebsites und Internetstrukturen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Aspekte: das Internet als Kindermedium, die technische Ausstattung, Lernaspekte, Selektionsstrategien von Kindern, eine Typologie von Anbietern sowie eine detaillierte Vorstellung der Kindersuchmaschine "Blinde Kuh".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Kinderwebsites, Internetkompetenz, Medienpädagogik, Kinderschutz, Online-Angebote, Digitale Medien, Mediennutzungsverhalten von Kindern.

Warum ist die Suchmaschine "Blinde Kuh" ein zentrales Fallbeispiel?

Die "Blinde Kuh" dient als exemplarisches Beispiel für eine qualitativ hochwertige, nicht-kommerzielle und kindgerechte Internetanlaufstelle, die Wissen, Spiel und Sicherheit in den Vordergrund stellt.

Welche Rolle spielt die ökonomische Situation bei Kinderwebsites?

Die Finanzierung beeinflusst maßgeblich die Qualität, Aktualität und Unabhängigkeit der Inhalte. Während kommerzielle Seiten oft auf Zielgruppenbindung und Marketing setzen, kämpfen ehrenamtliche Initiativen häufig mit Ressourcenproblemen.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie nutzen Kinder das Internet und insbesondere Kinderwebsites?
Hochschule
Universität Kassel
Autor
Michéle Thüne (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
37
Katalognummer
V197395
ISBN (eBook)
9783656237662
ISBN (Buch)
9783656238409
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kinder Internet Internetnutzung Wensites Kinderwebsites
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michéle Thüne (Autor:in), 2009, Wie nutzen Kinder das Internet und insbesondere Kinderwebsites?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197395
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  37  Seiten
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