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Gentrifizierung im Kieler Stadtteil Gaarden

Welchen Beitrag kann Soziale Arbeit zur Stadtteilaufwertung leisten?

Titre: Gentrifizierung im Kieler Stadtteil Gaarden

Thèse de Master , 2011 , 91 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Paul Hirnstein (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

[Der Stadtteil Kiel-]Gaarden ist als Lebensraum ein historisch gewachsener Stadtteil, der seit Jahrzehnten Wohnort für Arbeiter1 und ihre Familien war und auch heute größtenteils noch ist. Doch Städte und Quartiere wandeln sich. Zeitgemäße Arbeitsbereiche und Fachgebiete entstehen. Qualifizierte Kräfte orientieren sich um und ziehen weiter, weniger Qualifizierte und von Transferleistungen Abhängige fallen neuen Strukturen zum Opfer und bleiben am Ort, Menschen aus anderen Stadtteilen, die auf preiswerten Wohnraum ausweichen müssen, ziehen neu hinzu.
Aufgrund niedriger Mieten und einer geringen Motivation zur Sanierung durch die Hauseigentümer wurde der Stadtteil zum Abstellgleis eines sozial problematisch
gestellten Klientels.
[In der Vergangenheit] wurde im Hinblick auf solche Stadtteile der Begriff Gentrifizierung diskutiert, bei dem es um die Aufwertung durch Investitionen und letztendlich um die Verdrängung der Stamm-Bevölkerung geht, auch im Zusammenhang mit Gaarden.
[Diese Masterarbeit] befasst sich vor allem mit der Frage, ob eine von außen gesteuerte Gentrifizierung mit dem Zuzug neuer und besser situierter Bevölkerungsgruppen – ob intellektuell und/oder materiell – zu einer neuen Durchmischung der Einwohnerschaft führt oder ob der Stadtteil an sich mit Hilfe der Sozialen Arbeit eigene Kräfte bündeln und Zukunftsperspektiven erarbeiten kann.

Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Soziale Arbeit
2.1 Soziale Arbeit – eine kurze historische Einordnung
2.2 Gemeinwesenarbeit
3. Gentrifizierung
3.1 Der Gentrifizierungsbegriff: Eine historische Herleitung
3.2 Das Leitbild „Erhaltende Stadterneuerung/behutsamer Stadtumbau“
3.3 Phasen der Gentrifizierung
4. Kiel Gaarden
4.1 Kiel, die Werften und Gaarden – ein historischer Überblick
4.2 Die Struktur Gaardens nach dem Zweiten Weltkrieg
5. Forschung
5.1 Forschungsethik
5.2 Das Experteninterview
5.3 Die Verwendung von Hypothesen in der qualitativen Forschung
5.4 Das Leitfadeninterview
5.5 Der Interview-Leitfaden
5.6 Ziele der Befragung
5.7 Auswertungsmethoden
5.8 Interviewsituation
5.9 Technik
5.10 Grenzen der Methode
5.11 Grenzen der Auswertung
5.12 Auswahl der Experten
5.13 Der Zeitaspekt
5.14 Das Analyseraster
5.15 Die Experten
5.16 Die Extraktion
6. Zusammenfassung
7. Interpretation
7.1 Gentrifizierung im Kieler Stadtteil Gaarden – Welchen Beitrag kann Soziale Arbeit zur Stadtteilaufwertung leisten?
8. Ausblick
8.2 Schlusswort

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Motivation

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Soziale Arbeit

2.1 Soziale Arbeit – eine kurze historische Einordnung

2.2 Gemeinwesenarbeit

3. Gentrifizierung

3.1 Der Gentrifizierungsbegriff: Eine historische Herleitung

3.2 Das Leitbild „Erhaltende Stadterneuerung/behutsamer Stadtumbau“

3.3 Phasen der Gentrifizierung

4. Kiel Gaarden

4.1 Kiel, die Werften und Gaarden – ein historischer Überblick

4.2 Die Struktur Gaardens nach dem Zweiten Weltkrieg

5. Forschung

5.1 Forschungsethik

5.2 Das Experteninterview

5.3 Die Verwendung von Hypothesen in der qualitativen Forschung

5.4 Das Leitfadeninterview

5.5 Der Interview-Leitfaden

5.6 Ziele der Befragung

5.7 Auswertungsmethoden

5.8 Interviewsituation

5.9 Technik

5.10 Grenzen der Methode

5.11 Grenzen der Auswertung

5.12 Auswahl der Experten

5.13 Der Zeitaspekt

5.14 Das Analyseraster

5.15 Die Experten

5.16 Die Extraktion

6. Zusammenfassung

7. Interpretation

7.1 Gentrifizierung im Kieler Stadtteil Gaarden – Welchen Beitrag kann Soziale Arbeit zur Stadtteilaufwertung leisten?

8. Ausblick

8.1 Thesen

8.2 Schlusswort

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob eine Gentrifizierung im Kieler Stadtteil Gaarden stattfindet und welchen Beitrag die Soziale Arbeit zur Aufwertung des Stadtteils leisten kann. Dabei wird analysiert, ob eine von außen gesteuerte Aufwertung durch Zuzug besser situierter Bevölkerungsgruppen erfolgt oder ob der Stadtteil durch Soziale Arbeit eigene Zukunftsperspektiven entwickeln kann.

  • Historische Einordnung der Sozialen Arbeit und Gemeinwesenarbeit.
  • Theoretische Grundlagen und Phasenmodelle der Gentrifizierung.
  • Historischer Überblick zur Entwicklung des Stadtteils Kiel-Gaarden.
  • Empirische Forschung durch Experteninterviews im Stadtteil.
  • Diskussion über die Rolle der Sozialen Arbeit als Instrument zur Stadtteilaufwertung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Gentrifizierungsbegriff: Eine historische Herleitung

Der Begriff Gentrifizierung (engl.: „gentry“ – niederer Adel) wurde in den 1960er Jahren in London von der Soziologin Ruth Glass geprägt und wird seitdem für die sozialräumliche Weiterentwicklung von Stadtteilen verwendet. Im sozialwissenschaftlichen Kontext handelt es sich dabei um die Erneuerung von städtischen Wohngebieten, die durch Sanierungs- oder Renovierungsmaßnahmen sowie durch Wechsel der Eigentümer hervorgerufen werden. Diese Maßnahmen und Wechsel verlaufen zumeist zum Nachteil einkommensschwacher Haushalte.

Im historischen Kontext handelt es sich – entgegen dem heutigen Diskurs – nicht um eine stadtpolitische Thematik. Die Debatte um die Gentrifizierung in England hängt vielmehr mit der dort noch markanteren Trennung zwischen der Arbeiterklasse und besser verdienenden Gesellschaftsschichten zusammen, als es in anderen Ländern der Fall ist. Die hohe Attraktivität Londons im Hinblick auf den Arbeitsmarkt sorgt auf der einen Seite für eine hohe Wohnungsnachfrage, auf der anderen Seite steigen die Mieten und vertreiben einkommensschwache Bewohner aus den Stadtzentren.

In Zentraleuropa wurde der Diskurs über Gentrifizierung erstmals in den Niederlanden in den 1970er Jahren, in Deutschland in den 1980er Jahren geführt, gleichzeitig entstanden auch erste Protestbewegungen.

Da die Gentrifizierung in verschiedenen Städten immer ein Einzelfall bleibt, bei dem eine allgemeine Prognose nicht möglich erscheint und es keine forschungsbasierten Erkenntnisse gibt, die den Erfolg einer öffentlichen Intervention belegen, wurde die Gentrifizierung zu Beginn des 21. Jahrhunderts sehr kontrovers diskutiert. Die Betroffenen sahen ihre Existenz bedroht, während die Nutznießer, motiviert durch die zu erwartenden Gewinne, die Gentrifizierung verteidigten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des städtischen Wandels in Gaarden ein und skizziert die Fragestellung sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Soziale Arbeit: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung der Sozialen Arbeit und fokussiert besonders auf die Gemeinwesenarbeit als zentrale Strategie.

3. Gentrifizierung: Hier wird der Fachbegriff der Gentrifizierung definiert und es werden die vier Phasen des Prozesses theoretisch hergeleitet.

4. Kiel Gaarden: Dieses Kapitel bietet einen historischen Überblick über Gaarden, von der Ernennung zum Reichskriegshafen bis zur heutigen Sozial- und Baustruktur.

5. Forschung: Dieser Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise, die Vorstellung der Experten und die Extraktion der geführten Interviews.

6. Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die Kernaussagen der Interviews in den Kategorien Gemeinsamkeiten, Differenzen und Widersprüche zusammen.

7. Interpretation: Die Ergebnisse werden hier vor dem Hintergrund der theoretischen Grundlagen reflektiert und die Rolle der Sozialen Arbeit diskutiert.

8. Ausblick: Hier werden in vier Thesen Perspektiven für die zukünftige Entwicklung des Stadtteils unter Einbeziehung Sozialer Arbeit formuliert.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Gentrifizierung, Kiel-Gaarden, Stadtteilaufwertung, Gemeinwesenarbeit, Sozialraum, Stadtplanung, Expertengespräche, Qualitative Sozialforschung, Arbeitslosigkeit, Integration, Wohnraumentwicklung, Strukturwandel, Soziale Brennpunkte, Urbanes Leben.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die sozialräumlichen Veränderungsprozesse im Kieler Stadtteil Gaarden vor dem Hintergrund der Gentrifizierungsdebatte.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit verknüpft die Geschichte des Schiffbaustandorts Gaarden mit Theorien zur Sozialen Arbeit, Stadtteilentwicklung und den aktuellen Herausforderungen im sozialen Bereich.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu klären, ob in Gaarden ein Gentrifizierungsprozess stattfindet und welchen Beitrag Soziale Arbeit konkret zur Aufwertung des Quartiers leisten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine qualitative Sozialforschung durch, basierend auf Experteninterviews, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Neben der theoretischen Fundierung (Soziale Arbeit, Gentrifizierung) und dem historischen Abriss von Gaarden bildet der Forschungsteil mit der Befragung von Experten (u.a. Stadtteilbüro, Politik, Kirche, Kultur) den Kern der Arbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gentrifizierung, Soziale Arbeit, Gemeinwesenarbeit, Strukturwandel, Sozialraum und Stadtteilaufwertung definiert.

Gibt es Anzeichen für eine Gentrifizierung in Gaarden?

Laut den befragten Experten findet in Gaarden derzeit kein Gentrifizierungsprozess statt, da strukturelle Voraussetzungen fehlen und der Stadtteil durch soziale Problemlagen geprägt bleibt.

Welche Rolle spielt die soziale Infrastruktur für die Stadtteilzukunft?

Die Experten betonen, dass Soziale Arbeit eine hohe Bedeutung hat, wobei sie sich weniger auf kurzfristige Projekte, sondern auf nachhaltige Qualität und die Aktivierung der Bewohner konzentrieren sollte.

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Résumé des informations

Titre
Gentrifizierung im Kieler Stadtteil Gaarden
Sous-titre
Welchen Beitrag kann Soziale Arbeit zur Stadtteilaufwertung leisten?
Université
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Institut für Pädagogik)
Cours
Sozialarbeit & Bildungsmanagement
Note
1,3
Auteur
Paul Hirnstein (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
91
N° de catalogue
V197431
ISBN (ebook)
9783656388661
ISBN (Livre)
9783656389477
Langue
allemand
mots-clé
gentrifizierung kieler stadtteil gaarden welchen beitrag soziale arbeit stadtteilaufwertung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Paul Hirnstein (Auteur), 2011, Gentrifizierung im Kieler Stadtteil Gaarden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197431
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Extrait de  91  pages
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