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Die persönlichkeitsbildende Wirkung der Erlebnispädagogik und ihre Realisierung im System Schule: Eine theoretische und empirische Untersuchung

Título: Die persönlichkeitsbildende Wirkung der Erlebnispädagogik und ihre Realisierung im System Schule: Eine theoretische und empirische Untersuchung

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2009 , 114 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Eva-Maria Größ (Autor)

Didáctica - Didáctica general, objetivos de la educación, métodos
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Resumen Extracto de texto Detalles

Die vorliegende Arbeit stellt die Erlebnispädagogik und ihre persönlichkeitsbildende Wirksamkeit in den Fokus der Betrachtung.
In Kapitel 2 geht es vor allem erst einmal darum, ein umfassendes Verständnis von der Erlebnispädagogik zu entwickeln. Um den erlebnispädagogischen Ansatz in seiner Historizität zu erfassen, findet dieser zunächst im Spiegel der Geschichte Betrachtung. Wo liegen die Wurzeln der Erlebnispädagogik, wie und aus welchen Impulsen heraus hat sie sich entwickelt und wer hat sie im Wesentlichen geprägt? Daraufhin wird die Erlebnispädagogik in ihrer gegenwärtigen Gestalt fokussiert. Eine einführende Bestandsaufnahme soll verdeutlichen, welche vielfältigen Entwicklungen sich aus heutiger Perspektive konstatieren lassen. Ein wichtiger Schritt wird es dann sein, darzulegen, welche Bedeutung der erlebnispädagogischen Arbeit im Hinblick auf gesamtgesellschaftliche Veränderungen und moderne Lebenswelten zukommt und inwiefern die Erlebnispädagogik als ein zeitgemäßer Ansatz verstanden werden kann, der auf gesellschaftliche, im Besonderen aber jugendliche Bedürfnislagen zugeschnitten ist. Die Aufführung vorläufiger Definitionen einer
modernen Erlebnispädagogik und die Herausstellung ihrer wesentlichen methodischen Prinzipien sollen das bis zu dem Zeitpunkt entworfene Bild vervollständigen. Auf der Grundlage dessen richtet sich das Interesse der Arbeit in Kapitel 3 ausführlich auf die
Dimension der Persönlichkeitsentwicklung, indem die Wirkungsansprüche und Wirkungsweisen der Erlebnispädagogik und ihr persönlichkeitsbildendes Potential theoretisch fundiert werden. Hier
soll darüber hinaus Banduras "Konzept der Selbstwirksamkeit" vorgestellt und mitunter auch in einen erlebnispädagogischen Kontext gebracht werden. Kapitel 4 gibt einen Überblick über empirische Beiträge zur Wirkung der Erlebnispädagogik auf das Selbst von Schülerinnen und Schülern, woran sich in Kapitel 5 die Beschreibung, Auswertung und Diskussion einer eigens durchgeführten Untersuchung anschließen. Ziel dieser Studie war es, die Auswirkungen einer in den Rahmen einer Schülervertreter-Fahrt eingebundenen erlebnispädagogischen Kurzzeitintervention auf die Selbstwirksamkeitserwartungen von Schülerinnen und Schüler zu untersuchen. Nach einem vorläufigen Resümee (Kapitel 6) wird in Kapitel 7 ein expliziter Schulbezug hergestellt, indem die EP als ein schulisches Konzept diskutiert und Integrationsperspektiven aufgezeigt werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE ERLEBNISPÄDAGOGIK

2.1 Auf Spurensuche – Entwicklungslinien der Erlebnispädagogik

2.1.1 Ursprünge – Wegbereiter und Vordenker

2.1.2 Rückblick auf die Reformpädagogik (ca. 1890-1933)

2.1.2.1 Die Schule als Erlebnisfeld des Kindes

2.1.2.2 Kurt Hahn und seine reformpädagogischen Leitideen

2.1.3 Weitere Entwicklungen

2.2 Grundlegung der modernen Erlebnispädagogik

2.2.1. Eine Bestandsaufnahme

2.2.2 Aktualität und Legitimation von Erlebnispädagogik heute

2.2.3 Definition und konzeptionelle Grundbedingungen der Erlebnispädagogik

3. PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG ALS DIMENSION DER ERLEBNISPÄDAGOGIK

3.1 Begriffsbestimmung und Kontextualisierung

3.2 Wirkungsansprüche und Wirkungsweisen der Erlebnispädagogik

3.2.1 Erlebnispädagogische Zielrichtungen

3.2.2 Das persönlichkeitsbildende Potential der Erlebnispädagogik

3.2.2.1 Allgemeine Wirkmodelle

3.2.2.2 Persönlichkeitsverändernde Momente im erlebnispädagogischen Lernsetting

3.3 Die Selbstwirksamkeit als ein Merkmal der Persönlichkeit

3.3.1 Konzeptualisierung

3.3.2 Funktionale Bedeutung der Selbstwirksamkeit

3.3.3 Quellen der Selbstwirksamkeit

4. EMPIRISCHE BEFUNDE ZUR WIRKUNG ERLEBNISPÄDAGOGISCHER PROGRAMME AUF DIE PERSÖNLICHKEIT

5. VORSTELLUNG DER EIGENEN EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG - Evaluation einer erlebnispädagogischen Kurzzeitmaßnahme im Rahmen einer Schülervertreterfahrt -

5.1 Vorhaben, Fragestellung und Hypothese

5.2 Die Stichprobe

5.3 Rahmen und Inhalte der erlebnispädagogischen Intervention

5.4 Design

5.5 Erhebungsinstrument

5.6 Befunde und Interpretation

5.6.1 Darstellung der Ergebnisse

5.6.2 Geschlechtsspezifische Unterschiede

5.6.3 Altersspezifische Unterschiede

5.6.4 Abschließende Betrachtung

6. RESÜMEE

7. ERLEBNISPÄDAGOGIK - EIN KONZEPT FÜR DIE SCHULE?

7.1 Kennzeichen schulischer Realität

7.2 Gegenwärtige Anforderungen an die Schule als Chancen für eine Implementierung erlebnispädagogischer Methodik

7.3 Die Einbindung von Erlebnispädagogik in die Schule - Möglichkeiten, Bedingungen und Chancen -

7.4 Zukunftsperspektiven

8. LITERATUR

Anhang A – Der Fragebogen (WIRKALL-K; Jerusalem & Schwarzer, 1986 )

Anhang B - Informationsschrift des Unternehmens "WUPPERLEBNIS"

Anhang C 1 - Überblick über die Intervention und das praktische Vorgehen

Anhang C 2 - Spielbeschreibungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Erlebnispädagogik hinsichtlich ihrer Wirksamkeit auf die Persönlichkeitsentwicklung von Schülern. Das primäre Ziel ist es, den persönlichkeitsbildenden Effekt sowie die Auswirkungen auf das Persönlichkeitsmerkmal der Selbstwirksamkeit zu analysieren und Möglichkeiten für eine Integration erlebnispädagogischer Methoden in den schulischen Alltag aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Entwicklungslinien der Erlebnispädagogik
  • Persönlichkeitsentwicklung als zentrale Dimension
  • Banduras Konzept der Selbstwirksamkeit im erlebnispädagogischen Kontext
  • Empirische Evaluation einer erlebnispädagogischen Kurzzeitmaßnahme
  • Chancen und Perspektiven für die schulische Implementierung

Auszug aus dem Buch

2.1 Auf Spurensuche – Entwicklungslinien der Erlebnispädagogik

Bei der geschichtlichen Entwicklung der EP handelt es sich in der Tat um eine `Spurensuche`, eine systematische Analyse erscheint unmöglich. Der erlebnis- und handlungsbetonten Pädagogik liegt eine `historische Kontinuität` zugrunde, die im Laufe der Jahrhunderte dazu führte, dass sich heute hinter dem Begriff der EP „doch sehr unterschiedliche historische und theoretische Wurzeln und vielfältige Praxisansätze“ (Klawe & Bräuer, 2001, S. 11) verbergen. Aus vielen kleinen, aber auch größeren geschichtlichen Mosaiksteinen setzt sich das facettenreiche, ja schillernde Bild der EP zusammen. Gerade dieser Umstand wie auch die gegenwärtigen rasanten und aspektreichen Entwicklungen auf erlebnispädagogischem Gebiet, machen es schwer, eine eindeutige und einheitliche Definition der EP abzuleiten. Für ein angemessenes Verständnis erscheint es mir daher umso wichtiger, sich einen historischen Überblick zu verschaffen und die Traditionslinie einer solchen Pädagogik aufzuzeigen.

Im Rahmen dieser Arbeit können nur die wesentlichsten Spuren zurückverfolgt werden, wobei ich insbesondere mein Augenmerk auf die Anfänge des 20. Jahrhunderts richten werde, „ist die EP doch ein Konglemerat aus vielen Strömungen der Reformpädagogik“ (Scholz, 2001, S. 26). Hier wird es von Bedeutung sein, den Blick auf die Entwicklungen im schulischen Raum zu lenken und auf die pädagogischen Grundsätze des ernannten `Urvaters der EP`, Kurt Hahn, einzugehen, der der modernen EP Erklärung, Orientierung und historische Identität verlieh (vgl. Fischer & Ziegenspeck, 2000). Jedoch stößt man auch schon weit früher auf Ideengeber, die im Folgenden in einigen Grundannahmen vorgestellt werden sollen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Arbeit fokussiert auf die Erlebnispädagogik und ihre persönlichkeitsbildende Wirksamkeit, wobei der Schwerpunkt auf der Selbstwirksamkeit und der Einbindung in schulische Kontexte liegt.

2. DIE ERLEBNISPÄDAGOGIK: Dieses Kapitel widmet sich der historischen Herleitung sowie der begrifflichen Grundlegung der modernen Erlebnispädagogik als handlungs- und erfahrungsorientierter Ansatz.

3. PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG ALS DIMENSION DER ERLEBNISPÄDAGOGIK: Hier werden das persönlichkeitsbildende Potential der Erlebnispädagogik theoretisch fundiert und das Konzept der Selbstwirksamkeit als zentrales Persönlichkeitsmerkmal eingeführt.

4. EMPIRISCHE BEFUNDE ZUR WIRKUNG ERLEBNISPÄDAGOGISCHER PROGRAMME AUF DIE PERSÖNLICHKEIT: Das Kapitel gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der empirischen Forschung und evaluiert die Wirksamkeit erlebnispädagogischer Interventionen.

5. VORSTELLUNG DER EIGENEN EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG - Evaluation einer erlebnispädagogischen Kurzzeitmaßnahme im Rahmen einer Schülervertreterfahrt -: Beschreibung und Auswertung einer eigenen Studie zur Wirkung einer 1,5-tägigen Intervention auf die Selbstwirksamkeitserwartungen von Schülern.

6. RESÜMEE: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse über die Bedeutung und das Potential der Erlebnispädagogik für die Persönlichkeitsentwicklung im schulischen Kontext.

7. ERLEBNISPÄDAGOGIK - EIN KONZEPT FÜR DIE SCHULE?: Diskussion der Möglichkeiten, Bedingungen und Chancen einer nachhaltigen Implementierung erlebnispädagogischer Methoden in den schulischen Alltag.

Schlüsselwörter

Erlebnispädagogik, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstwirksamkeit, Schule, Reformpädagogik, Kurt Hahn, Handlungsorientierung, Selbstkonzept, Evaluation, Sozialkompetenz, Erziehung, Jugendalter, Lernzyklus, Interventionsforschung, Pädagogisches Arrangement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die persönlichkeitsbildende Wirksamkeit der Erlebnispädagogik und deren Potenziale für die schulische Praxis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Fundierung der Erlebnispädagogik, der Rolle der Selbstwirksamkeit in der Persönlichkeitsentwicklung und der empirischen Evaluation einer erlebnispädagogischen Intervention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Einfluss erlebnispädagogischer Programme auf die Selbstwirksamkeitserwartungen von Schülern zu überprüfen und Argumente für deren Integration in den Schulalltag zu liefern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine empirische Evaluationsstudie mittels eines Prä-Post-Designs durchgeführt, wobei der standardisierte Fragebogen WIRKALL-K zur Messung der Selbstwirksamkeit genutzt wurde.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert theoretische Wirkmodelle der Erlebnispädagogik, diskutiert Forschungsbefunde zur Persönlichkeitsentwicklung und stellt eine eigene empirische Untersuchung bei einer Schülervertreterfahrt vor.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch?

Neben der Erlebnispädagogik und Selbstwirksamkeit sind Konzepte wie Handlungsorientierung, Selbstkonzept, Schülerpersönlichkeit und schulische Implementierung zentral.

Welches Ergebnis zeigte die eigene Untersuchung?

Die Untersuchung ergab eine überwiegend positive Tendenz und eine Steigerung der Selbstwirksamkeitserwartungen bei den befragten Schülern nach der Intervention.

Gibt es alters- oder geschlechtsspezifische Unterschiede in den Ergebnissen?

Ja, die Studie zeigte deutliche Unterschiede: Ältere Schüler wiesen höhere Selbstwirksamkeits-Werte auf als jüngere, und bei den Jungen war im Vergleich zu den Mädchen eine höhere Steigerung der Werte zu verzeichnen.

Final del extracto de 114 páginas  - subir

Detalles

Título
Die persönlichkeitsbildende Wirkung der Erlebnispädagogik und ihre Realisierung im System Schule: Eine theoretische und empirische Untersuchung
Universidad
University of Wuppertal
Calificación
1,0
Autor
Eva-Maria Größ (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
114
No. de catálogo
V197494
ISBN (Ebook)
9783656235903
ISBN (Libro)
9783656237433
Idioma
Alemán
Etiqueta
Erlebnispädagogik Selbstwirksamkeit Kurt Hahn Reformpädagogik Persönlich Persönlichkeit Wirkung erlebnispädagogischer Programme Erlebnispädagogik als ein Konzept für Schule Erlebnispädagogik und Chancen moderne Erlebnispädagogik Persönlichkeitsentwicklung Persönlichkeits Persönlichkeitsentwicklung durch Erlebnispädagogik Bedeutung der Selbstwirksamkeit Quellen der Selbstwirksamkeit self-efficacy theory Handlungstheoretisches Erwartungs-Wert-Modell Erwartungskognitionen Bandura Jerusalem und Schwarzer Erlebnistherapie erlebnispädagogische Intervention erlebnispädagogischer Lernzyklus empirische Untersuchung erlebnispädagogische Aktivität Schule als Erlebnisfeld schulbezogene Erlebnispädagogik Definition Erlebnispädagogik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Eva-Maria Größ (Autor), 2009, Die persönlichkeitsbildende Wirkung der Erlebnispädagogik und ihre Realisierung im System Schule: Eine theoretische und empirische Untersuchung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197494
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