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Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) und erfolgreiche Netzwerkarbeit: Entwicklung von Qualitätsstandards

Título: Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) und erfolgreiche Netzwerkarbeit: Entwicklung von Qualitätsstandards

Tesis de Máster , 2012 , 142 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Carmen Zwerger (Autor)

Trabajo social
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Die Frühen Hilfen sind zu einem fachlichen und gesamtgesellschaftlichen Anliegen geworden und werden umfassend erforscht. Die Vernetzung zwischen Kinder- und Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen ist als Eckpfeiler eines gelingenden Kinderschutzes und wirksamer Prävention erkannt worden. Dazu sind in Bayern flächendeckend Koordinierende Kinderschutzstellen (KoKi) eingerichtet worden, deren Hauptaufgabe die Vernetzung mit allen Institutionen und Personen ist, die mit Familien mit Kindern unter drei Jahren sowie Schwangeren befasst sind. Das Modellprojekt „Guter Start ins Kinderleben“ entwickelte mehrere Standards wie Auftaktveranstaltung, Runde Tische, Workshops, gemeinsame Fortbildungen, Risikoerfassungsinstrumente und Handreichungen für die Jugendhilfe. Es hat sich herausgestellt, dass weitere und umfassendere Standards erforderlich sind, um die Vernetzung erfolgreicher zu gestalten, eine größere Verbindlichkeit herzustellen und zielgerichteter zu arbeiten. Mittels umfassender Dokumentenanalyse und Durchführung von drei Experteninterviews, ausgewertet mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring, wurden weitere Qualitätsstandards entwickelt, die für eine erfolgreiche Netzwerkarbeit und gelingende Kooperation der KoKi erforderlich sind.

Schlüsselwörter: Koordinierende Kinderschutzstelle, Frühe Hilfen, Vernetzung, Netzwerkarbeit, Kooperation, Qualitätsstandards, Entwicklung weitergehender Standards, Experteninterviews, qualitative Inhaltsanalyse

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Frühe Hilfen und Konzept KoKi

2.1 Begriffsklärung Frühe Hilfen

2.2 Begriffsklärung Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi)

2.2.1 Aufgaben

2.2.2 Ziele und Zielgruppen

2.3 Derzeitiger Forschungsstand

2.4 Bundeskinderschutzgesetz

3. Vernetzung/Netzwerke

3.1 Begriffsklärung Netzwerke

3.2 Netzwerktheorien

3.3 Netzwerktypologien

3.4 Netzwerkphasen

3.5 Netzwerkmanagement

3.6 Soziale Netzwerkanalyse

3.7 Erfolgsfaktoren von Netzwerken Früher Hilfen

3.8 Stolpersteine der Vernetzung

4. Bestimmung der Begriffe Qualität, Standards und Kooperation

4.1 Beschreibung von Qualität

4.2 Standards der Frühen Hilfen

4.3 Kooperation und Vernetzung

5. Forschungsansatz

5.1 Forschungsprozess

5.2 Methodenauswahl

5.3 Experteninterviews

5.3.1 Leitfadenerstellung

5.3.2 Zugang zum Feld

5.3.3 Pretest

5.3.4 Transkriptionsregeln

5.4 Qualitative Inhaltsanalyse

5.5 Auswertung der Interviews

5.6 Diskussion der Ergebnisse

6. Entwicklung der Standards

7. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Entwicklung fundierter Qualitätsstandards für Koordinierende Kinderschutzstellen (KoKi), um eine erfolgreiche und verbindliche Netzwerkarbeit sowie gelingende Kooperationen im Bereich der Frühen Hilfen zu ermöglichen. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Welche Qualitätsstandards sind für die KoKi erforderlich, um eine erfolgreiche Netzwerkarbeit und gelingende Kooperation umzusetzen?

  • Grundlagen der Frühen Hilfen und Aufgaben der KoKi
  • Theoretische Fundierung von Netzwerken und Netzwerkmanagement
  • Methodik der qualitativen Experteninterviews zur Ist-Analyse
  • Identifikation von Erfolgsfaktoren und Stolpersteinen in der Vernetzung
  • Entwicklung von Qualitätsstandards (Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität)

Auszug aus dem Buch

3.5 Netzwerkmanagement

Die Steuerung eines Netzwerkes erfordert komplexe Managementtätigkeiten. Hauptaufgabe ist die Initiierung einer Netzwerkkooperation durch planmäßige, zielorientierte Koordination von Akteuren zur Erstellung eines gemeinsam abgestimmten materiellen oder immateriellen Produktes (Schubert 2008: 26). Netzwerkmanagement umfasst nach Sydow und Windeler (1999) insbesondere zwei Aspekte: Kontrolle und Steuerung von dezentral verteilten Macht- und Entscheidungskompetenzen und Bündelung von Zieldiversitäten, Wahrnehmungsdifferenzen und Meinungsverschiedenheiten.

Netzwerkmanagement bewegt sich im Spannungsfeld von Autonomie vs. Abhängigkeit der Akteure, Vertrauen vs. Kontrolle zwischen den Akteuren sowie zwischen Akteur und Gesamtgebilde, sowie Differenzierung vs. Integration, also interorganisationale Aufgabenteilung, -zuordnung sowie Koordination der Leistungserbringung (Baitsch/Müller 2001: 29, angelehnt an Sydow et. al. 1999 und Wurche 1994).

Die Basisaufgaben des Netzwerkmanagements sind: Planung, Organisation, Personaleinsatz, Führung und Steuerung. Dabei kommen u.a. Methoden wie Prozessgestaltung, Konfliktmanagement, Ressourcenmanagement; Koordination, Controlling und Evaluation zum Tragen (Schubert 2008: 55/Baitsch/Müller 2001: 31).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung des Forschungsgegenstands KoKi sowie Begründung der Relevanz von Qualitätsstandards für eine erfolgreiche Netzwerkarbeit.

2. Frühe Hilfen und Konzept KoKi: Erläuterung der Entstehung und Aufgaben der KoKi sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen durch das Bundeskinderschutzgesetz.

3. Vernetzung/Netzwerke: Theoretische Auseinandersetzung mit Netzwerktheorien, Netzwerkmanagement und den Erfolgsfaktoren für die Praxis der Frühen Hilfen.

4. Bestimmung der Begriffe Qualität, Standards und Kooperation: Definition und Operationalisierung der zentralen Begriffe für den Kontext des Kinderschutzes.

5. Forschungsansatz: Detaillierte Beschreibung des methodischen Vorgehens mittels Experteninterviews und der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.

6. Entwicklung der Standards: Konkreter Vorschlag für Qualitätsstandards unterteilt in Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität.

7. Schlussbemerkung: Resümee über den Stand der Netzwerkarbeit und Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Koordinierende Kinderschutzstelle, Frühe Hilfen, Vernetzung, Netzwerkarbeit, Kooperation, Qualitätsstandards, Experteninterviews, qualitative Inhaltsanalyse, Kinderschutz, Prävention, Netzwerkmanagement, Sozialarbeit, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Bindung, Risikofrüherkennung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Arbeit der Koordinierenden Kinderschutzstellen (KoKi) und entwickelt Qualitätsstandards, um die Netzwerkarbeit zwischen verschiedenen Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe sowie dem Gesundheitswesen zu optimieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den Konzepten der Frühen Hilfen, der systemtheoretischen Betrachtung von Netzwerken, dem Netzwerkmanagement sowie der praktischen Definition von Qualitätskriterien für den Kinderschutz.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Ziel ist es, handlungsleitende Qualitätsstandards für KoKi-Stellen zu definieren, damit diese eine erfolgreiche Netzwerkarbeit und eine nachhaltig gelingende Kooperation mit ihren Partnern sicherstellen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin führt eine empirische Studie in Form von qualitativen Experteninterviews durch, die mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Netzwerkarbeit, die Bestimmung relevanter Begrifflichkeiten und die detaillierte Darstellung des Forschungsansatzes, die schließlich in die Entwicklung spezifischer Standards münden.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind KoKi, Frühe Hilfen, Netzwerkarbeit, Qualitätsstandards und interdisziplinäre Kooperation.

Warum ist die Einbindung von Ärzten und Gynäkologen in der Praxis so schwierig?

Die Interviews zeigen, dass es oft an unklarer Vergütungsstruktur, fehlenden zeitlichen Ressourcen in den Stellenbeschreibungen und einem mangelnden Verständnis für den Mehrwert einer interdisziplinären Vernetzung durch die Mediziner mangelt.

Welches zentrale Hindernis für die Netzwerkarbeit nennen die befragten Expertinnen?

Neben dem Datenschutz, der zu großer Rechtsunsicherheit führt, werden vor allem die hohe Arbeitsbelastung durch steigende Fallzahlen und der Mangel an verbindlichen Vorgaben und Ressourcen für die Netzwerkarbeit als kritische Barrieren genannt.

Final del extracto de 142 páginas  - subir

Detalles

Título
Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) und erfolgreiche Netzwerkarbeit: Entwicklung von Qualitätsstandards
Universidad
Catholic Academie Benediktbeuern
Calificación
1,7
Autor
Carmen Zwerger (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
142
No. de catálogo
V197618
ISBN (Ebook)
9783656234623
ISBN (Libro)
9783656235217
Idioma
Alemán
Etiqueta
Koordinierende Kinderschutzstelle Frühe Hilfen Vernetzung Netzwerkarbeit Kooperation Qualitätsstandards Entwicklung weitergehender Standards Experteninterviews qualitative Inhaltsanalyse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Carmen Zwerger (Autor), 2012, Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) und erfolgreiche Netzwerkarbeit: Entwicklung von Qualitätsstandards, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197618
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