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Carnitin von A bis Z

Die Bedeutung von L-Carnitin

Titre: Carnitin von A bis Z

Élaboration , 2012 , 46 Pages

Autor:in: M.Sc. Sven-David Müller (Auteur)

Guides - Nutrition, aliments, boissons
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Résumé Extrait Résumé des informations

L-Carnitin ist in Grammengen im menschlichen Körper gespeichert. Etwa 95-98% dieser Menge befinden sich beim Menschen im Muskelgewebe der Skelett¬muskulatur und des Herzens. Mit Ausnahme des epididymalen Gewebes ist die Carnitinkonzentration in der Muskulatur am höchsten. Ein Mensch enthält je nach Körpergewicht etwa 100mmol oder 16-25 Gramm L-Carnitin und beträgt durchschnittlich 250 µmol/kg Gewebe. Der Menge an L-Carnitin in unserem Körper ist im Vergleich mit den Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen sehr groß Menge und unterstreicht die wichtige Bedeutung des L-Carnitins für den Körper. Die menschlichen Körperorgane enthalten L-Carnitin in ganz unterschiedlichen Mengen. Besonders Muskeln, Herz, Leber, Nebenhoden, Spermien, Immunzellen und die roten Blutkörperchen enthalten viel L-Carnitin. Die Zellen dieser Organe benötigen sehr viel Energie und sind deshalb stark auf eine ausreichende Versorgung mit L-Carnitin angewiesen. Überall dort wo viel Energie benötigt bzw. erzeugt wird findet man auch L-Carnitin. Auch die Muttermilch enthält viel L Carnitin, denn L-Carnitin ist für das Neugeborene lebensnotwendig, da es L Carnitin noch nicht selbst herstellen kann. L-Carnitin ist eine körpereigene Substanz, die erstmalig im Jahre 1905 von GULEWITSCH und KRIMBERG in Moskau und gleichzeitig von KUTSCHER in Marburg isoliert worden war.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: L-Carnitin im Überblick

2. L-Carnitin: Ein historischer Abriss

3. L-Carnitin, Acetylcarnitin, Propionylcarnitin und ihre medizinische/ernährungsmedizinische Bedeutung

3.1 L-Carnitin im menschlichen Körper

4. Biochemie des L-Carnitin

4.1 Schematische Kurzdarstellung der Biosynthese

4.1.1 Syntheseschritt 1 : Bildung von Trimethyllysin im Skelettmuskel

4.1.2 Freisetzung von Trimethyllysin aus Proteinen durch Proteinabbau

4.1.3 Syntheseschritt 2

4.1.4 Syntheseschritt 3

4.1.5 Syntheseschritt 4

4.1.6 Syntheseschritt 5

4.2 REGULATION DER ENDOGENEN CARNITINSYNTHESE

4.3 Die endogene L-Carnitin-Biosynthese in der Leber wird durch exogenes L-Carnitin nicht gehemmt

4.4 L-Carnitin-Bedarfsdeckung – Biosynthese und Ernährung

4.5 Einflussfaktoren auf die L-Carnitin-Biosynthese

4.5.1 Fasten und Kalorienreduktion

4.5.2 Steigerung der L-Carnitin Eigensynthese

4.5.3 L-Carnitin Supplementation

4.5.4 Proteinmangelernährung

4.5.5 Lysin und Methionin

4.5.6 Vitamin B6

4.5.7 Folsäure

4.5.8 Vitamin C

4.5.9 Eisen

4.5.10 Eisenmangel bei Sportlern

4.5.11 Eisenmangel bei Frauen

4.5.12 Riboflavin (Vitamin B2)

4.5.13 Cobalamin Mangel (Vitamin B12)

5. Der Einsatz von L-Carnitin in der Medizin und der Ernährungsmedizin:

5.1 Effekt auf den Glukosestoffwechsel

5.2 Propionylcarnitin:

6. L-Carnitinmangel

6.1 Anzeichen einer L-Carnitin-Unterversorgung

6.2 Sicherheit von L-Carnitin

6.3 Schwangerschaft und Stillzeit

6.4 Säuglinge

6.5 Kinder

6.6 Dosierungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über die physiologische Bedeutung von L-Carnitin, seine biochemische Biosynthese im menschlichen Körper sowie seinen Einsatz in der Medizin und Ernährungsmedizin, wobei die Forschungsfrage insbesondere die Bedarfsdeckung und mögliche Faktoren für eine Unterversorgung beleuchtet.

  • Biochemische Stoffwechselwege und Biosynthese von L-Carnitin
  • Regulation der endogenen Produktion und Einflussfaktoren wie Nährstoffmangel
  • Bedeutung der L-Carnitin-Supplementierung bei verschiedenen Erkrankungen
  • Analyse des L-Carnitin-Gehalts in verschiedenen Lebensmitteln
  • Klinische Relevanz bei Defiziten, insbesondere in Schwangerschaft und bei Kindern

Auszug aus dem Buch

L-Carnitin im menschlichen Körper

L-Carnitin ist in Grammengen im menschlichen Körper gespeichert. Etwa 95-98% dieser Menge befinden sich beim Menschen im Muskelgewebe der Skelettmuskulatur und des Herzens. (Engel und Rebouche 1984; Scholte und De Jonge 1987). Mit Ausnahme des epididymalen Gewebes (Brooks 1980, Carter 1980) ist die Carnitinkonzentration in der Muskulatur am höchsten. Ein Mensch enthält je nach Körpergewicht etwa 100mmol oder 16-25 Gramm L-Carnitin und beträgt durchschnittlich 250 µmol/kg Gewebe. Der Menge an L-Carnitin in unserem Körper ist im Vergleich mit den Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen sehr groß Menge und unterstreicht die wichtige Bedeutung des L-Carnitins für den Körper.

Die menschlichen Körperorgane enthalten L-Carnitin in ganz unterschiedlichen Mengen. Besonders Muskeln, Herz, Leber, Nebenhoden, Spermien, Immunzellen und die roten Blutkörperchen enthalten viel L-Carnitin. Die Zellen dieser Organe benötigen sehr viel Energie und sind deshalb stark auf eine ausreichende Versorgung mit L-Carnitin angewiesen. Überall dort wo viel Energie benötigt bzw. erzeugt wird findet man auch L Carnitin. Auch die Muttermilch enthält viel L-Carnitin, denn L-Carnitin ist für das Neugeborene lebensnotwendig, da es L-Carnitin noch nicht selbst herstellen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: L-Carnitin im Überblick: Ein kurzer Abriss über die physiologische Bedeutung von L-Carnitin als essentieller Cofaktor im Energiestoffwechsel und dessen wachsende Bedeutung in der wissenschaftlichen Forschung.

L-Carnitin: Ein historischer Abriss: Darstellung der historischen Entdeckung und Identifizierung von L-Carnitin durch verschiedene Forschergruppen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

L-Carnitin, Acetylcarnitin, Propionylcarnitin und ihre medizinische/ernährungsmedizinische Bedeutung: Untersuchung der Speicherung von L-Carnitin im menschlichen Körper und die verschiedenen Formen der Carnitinderivate.

Biochemie des L-Carnitin: Detaillierte wissenschaftliche Beschreibung der Biosynthese, der beteiligten Enzyme, der Regulationsmechanismen und der Einflussfaktoren wie Nährstoffmangel.

Der Einsatz von L-Carnitin in der Medizin und der Ernährungsmedizin: Übersicht über die therapeutischen Einsatzgebiete von L-Carnitin und dessen Derivaten bei verschiedenen Erkrankungen, insbesondere im kardiovaskulären Bereich.

L-Carnitinmangel: Erläuterung der Symptome einer Unterversorgung, der Sicherheitsaspekte bei Supplementierung und spezifische Betrachtungen für besondere Lebensphasen wie Schwangerschaft, Kindheit und Säuglingsalter.

Schlüsselwörter

L-Carnitin, Biosynthese, Stoffwechsel, Energiestoffwechsel, Supplementierung, Nährstoffmangel, Mitochondrien, Acetylcarnitin, Propionylcarnitin, Fettsäureoxidation, Ernährung, Ergänzungsnahrung, klinische Studien, Kardiologie, Vitaminmangel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die physiologische Rolle, die biochemische Biosynthese und die medizinische Bedeutung von L-Carnitin im menschlichen Organismus sowie dessen Einsatz als Therapeutikum.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Schwerpunkte sind die endogene Synthese, Einflussfaktoren wie Nährstoffversorgung (z.B. Eisen, Vitamine), der Gehalt in Lebensmitteln und der Einsatz von L-Carnitin und seinen Estern in der Kardiologie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Bedeutung und Funktionsweise von L-Carnitin darzulegen und die Relevanz einer ausreichenden Versorgung für die Gesundheit zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine umfangreiche Literaturübersicht (Review), die eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien aus den letzten Jahrzehnten zusammenfasst und bewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die biochemischen Synthesewege, die Rolle von Cofaktoren, Analysen zur Bedarfsdeckung durch Nahrung und endogene Produktion sowie klinische Anwendungsbeispiele bei verschiedenen Erkrankungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

L-Carnitin, Biosynthese, Energiestoffwechsel, Supplementierung, Nährstoffmangel, Mitochondrien, Kardiologie und Fettsäureoxidation.

Warum ist L-Carnitin für den Energiestoffwechsel so wichtig?

L-Carnitin ist ein essentieller Cofaktor, der den Transport langkettiger Fettsäuren durch die Mitochondrienmembran ermöglicht, wo diese zur Energiegewinnung (ATP) verbrannt werden.

Können Vegetarier einen L-Carnitinmangel entwickeln?

Da L-Carnitin primär in Fleisch-, Fisch- und Milchprodukten vorkommt, ist bei vegetarischer Ernährung die Zufuhr deutlich geringer, was bei gleichzeitig eingeschränkter körpereigener Synthese zu niedrigeren Spiegeln führen kann.

Wie wird L-Carnitin vom Körper synthetisiert?

Die Synthese erfolgt aus den Aminosäuren Lysin und Methionin in einer komplexen Abfolge von fünf Schritten, die verschiedene Enzyme und Cofaktoren wie Vitamin C, Eisen und B-Vitamine erfordert.

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Résumé des informations

Titre
Carnitin von A bis Z
Sous-titre
Die Bedeutung von L-Carnitin
Auteur
M.Sc. Sven-David Müller (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
46
N° de catalogue
V197831
ISBN (ebook)
9783656243625
ISBN (Livre)
9783656243922
Langue
allemand
mots-clé
Carnitin L-Carnitin Sven-David Müller Diätassistent
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
M.Sc. Sven-David Müller (Auteur), 2012, Carnitin von A bis Z, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197831
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Extrait de  46  pages
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