Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Leadership and Human Resources - Miscellaneous

Motivationstheorien und Bernoulli-Prinzip: Darstellung und Vergleich

Title: Motivationstheorien und Bernoulli-Prinzip: Darstellung und Vergleich

Diploma Thesis , 2003 , 94 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Caroline Straub (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

[...]
Ausschlaggebend für die stetig zunehmende Beschäftigung mit der Frage, „wie
motiviere ich meine Mitarbeiter richtig?“, sind mehrere Dinge:
• Organisationen haben erkannt, dass mit dem Wandel von der Industrie -
hin zur Dienstleistungsgesellschaft der Mitarbeiter - als direktes Bindeglied
zum Kunden - einer der zentralen Erfolgsfaktoren ist.
• Sich verändernde Umweltbedingungen wie z. B. verschärfter Kostendruck
und erhöhte internationale Konkurrenz führen zu der Notwendigkeit,
die Effizienz und Effektivität der Mitarbeiter immer weiter zu erhöhen.
• Entscheidend für den Erfolg einer Organisation ist die Kontinuität des
Personalstamms. Der Kunde erwartet heute eine enge partnerschaftliche
Zusammenarbeit mit einem ihm vertrauten Ansprechpartner, der ihm
stets das Gefühl vermittelt, individuell und persönlich betreut zu werden.
Die Sicherstellung dieser für die Organisation notwendige personelle
Kontinuität bedeutet daher, dass sie Anreize schaffen muss, die den Mitarbeiter
zum Verbleib und zum größtmöglichen Einsatz für die Interessen
der Organisation motivieren. Zum Überleben von Organisationen ist es daher notwendig, dafür zu sorgen,
dass Menschen sich nicht nur entscheiden, in die Organisation einzutreten,
sondern vor allem die ihnen übertragenen Aufgaben im Sinne der Organisation
auszuführen und darüber hinaus kreativ, spontan und innovativ zu handeln.
Diese Aufgabe ist mit der Fähigkeit verbunden, Mitarbeiter dazu zu
motivieren, ihre Qualifikationen in die Arbeit einzubringen und zielgerichtet
einzusetzen. Um dies zu gewährleisten, sind motivierende Anreizsysteme
unabdingbar.
Damit Unternehmen ihre Mitarbeiter in Form von Anreizen so motivieren, dass
deren Handeln mit den Unternehmenszielen im Einklang steht, müssen sie die
motivationalen Aspekte von menschlichem Verhalten kennen und in ihrer Personalpolitik
berücksichtigen. Sie müssen wissen, welche Kräfte Menschen
dazu bewegen, Energie in eine Handlung zu investieren, eine Handlung
überhaupt aufzunehmen, gewisse Leistungen zu vollbringen oder an der
Fertigstellung einer Aufgabe mit Initiative und Interesse zu arbeiten.
In der Wissenschaft wurden zahlreiche Theorien entwickelt, die das Verhalten
bzw. die Motivationsprozesse von Individuen beschreiben und zu erklären versuchen.
Ziel dieser Arbeit ist es, diese Theorien darzustellen, die Organisationen
als Hilfestellung dienen können, motivationale Prozesse ihrer Mitarbeiter
besser zu verstehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Die Motivationstheorien

2.1 Einführung in die Motivationstheorien

2.2 Die Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungstheorie von Vroom

2.2.1 Modelldarstellung

2.2.2 Empirische Befunde

2.2.3 Kritik

2.3 Das hybride Erwartungsmodell von Campbell et al.

2.3.1 Modelldarstellung

2.3.2 Empirische Befunde

2.3.3 Kritik

2.4 Die Motivationstheorie von Porter & Lawler

2.4.1 Modelldarstellung

2.4.2 Empirische Befunde

2.4.3 Kritik

2.5 Das Risikowahlmodell von Atkinson

2.5.1 Modelldarstellung

2.5.2 Empirische Befunde

2.5.3 Kritik

2.6 Der Weg-Ziel-Ansatz nach Neuberger

2.6.1 Modelldarstellung

2.6.2 Empirische Befunde

2.6.3 Kritik

2.7 Allgemeine Schlussbemerkung zu den Motivationstheorien

3 Das Bernoulli-Prinzip

3.1 Begriff und Inhalt

3.2 Messverfahren zur Bestimmung der Nutzenfunktion

3.3 Die Rationalität des Bernoulli-Prinzips

3.4 Empirische Befunde

3.5 Kritik

4 Ähnlichkeiten und Äquivalenzen: Ein Vergleich der Motivationstheorien mit dem Bernoulli-Prinzip

4.1 Grundlegende Gemeinsamkeiten

4.1.1 Eine einheitliche Grundstruktur

4.1.2 Die Annahme der Rationalität

4.2 Vergleich der einzelnen Komponenten der Ansätze

4.2.1 Die Wertkomponente

4.2.1.1 Begriffliche und inhaltliche Unterschiede

4.2.1.2 Unterschiede in der Bestimmung der Wertkomponente

4.2.2 Die Erwartungskomponente

4.2.2.1 Begriffliche und inhaltliche Unterschiede

4.2.2.2 Determinanten der Erwartungskomponente

4.2.3 Die Erwartungs-Wert-Komponente

4.3 Zusammenfassung der Ergebnisse

5 Implikationen für die Gestaltung betrieblicher Anreizsysteme

5.1 Implikationen für das Führungsverhalten von Managern

5.1.1 Beeinflussung der subjektiven Erfolgswahrscheinlichkeit

5.1.2 Beeinflussung der Valenzen

5.1.3 Beeinflussung der Instrumentalitäten

5.2 Implikationen für Maßnahmen der organisatorischen Gestaltung

5.2.1 Beeinflussung der subjektiven Erfolgswahrscheinlichkeit

5.2.2 Beeinflussung der Valenzen

5.2.3 Beeinflussung der Instrumentalitäten

5.3 Zusammenfassung der Ergebnisse

6 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die theoretische Auseinandersetzung mit verschiedenen Motivationstheorien sowie deren Vergleich mit dem Bernoulli-Prinzip aus der normativen Entscheidungstheorie, um daraus konkrete Implikationen für die Gestaltung betrieblicher Anreizsysteme abzuleiten.

  • Darstellung und kritische Analyse ausgewählter Prozesstheorien der Motivation (VIE-Theorie, hybrides Erwartungsmodell, Porter & Lawler, Risikowahlmodell, Weg-Ziel-Ansatz).
  • Einführung in die Grundlagen und die Rationalität des Bernoulli-Prinzips im Kontext von Entscheidungssituationen bei Risiko.
  • Detaillierter Vergleich der Motivationstheorien mit dem Bernoulli-Prinzip zur Identifikation grundlegender Gemeinsamkeiten und Äquivalenzen.
  • Herleitung praxisorientierter Handlungsempfehlungen für Führungskräfte zur effektiven Gestaltung betrieblicher Anreizsysteme.

Auszug aus dem Buch

Die Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungstheorie von Vroom

Der Ansatz von Vroom (1964) gilt als Basismodell aller neueren Erwartungstheorien. Als theoretischen Hintergrund gibt Vroom die Arbeiten von Lewin, Rotter, Peak, Atkinson und Tolman sowie die entscheidungstheoretische Arbeit von Davidson, Suppes und Siegel an. Die Theorie wurde speziell für die Erklärung von Arbeitsverhalten von Mitarbeitern im Hinblick auf Entscheidungsprozesse und Arbeitsleistung formuliert. Sie findet bis heute vor allem Anwendung in der Arbeits- und Organisationspsychologie.

Das Kernstück der VIE-Theorie bilden die drei Modellvariablen Valenz (= V), Instrumentalität (= I) und Erwartung (= E).

Den Ausgangspunkt stellt ein Individuum, welches vor der Wahl verschiedener Handlungsalternativen steht. Nach Vrooms Theorie entscheidet sich ein Individuum für eine Handlungsalternative, wenn:

1. es die Erwartung besitzt, dass seine Arbeitsanstrengung wirklich zu einer hohen Arbeitsleistung (Handlungsergebnis) führen wird (Erwartung),

2. es glaubt, dass einer hohen Arbeitsleistung ein positiver Anreiz, wie Beförderung oder Lohnerhöhung (Handlungsergebnisfolge), folgt (Instrumentalität),

3. und dieser Anreiz einen positiven Wert für das Individuum besitzt (Valenz).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Mitarbeitermotivation ein und erläutert den Aufbau der Untersuchung sowie die Relevanz motivierender Anreizsysteme in modernen Organisationen.

2 Die Motivationstheorien: Hier werden zentrale Erwartungstheorien (Vroom, Campbell et al., Porter & Lawler, Atkinson, Neuberger) detailliert dargestellt, kritisch diskutiert und bewertet.

3 Das Bernoulli-Prinzip: In diesem Kapitel wird das normative Entscheidungsmodell vorgestellt, seine theoretische Fundierung durch Axiome beleuchtet und eine kritische Auseinandersetzung mit seiner empirischen Anwendbarkeit vorgenommen.

4 Ähnlichkeiten und Äquivalenzen: Ein Vergleich der Motivationstheorien mit dem Bernoulli-Prinzip: Das Kapitel vergleicht die Ansätze anhand der Kriterien Erwartung, Wert und Erwartungs-Wert-Komponente, um Gemeinsamkeiten in der Struktur und Rationalitätsannahme aufzuzeigen.

5 Implikationen für die Gestaltung betrieblicher Anreizsysteme: Hier werden aus den theoretischen Erkenntnissen konkrete Maßnahmen für das Führungsverhalten und die organisatorische Gestaltung zur Steigerung der Motivation abgeleitet.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und hebt die Bedeutung der Modelle als Hilfestellung für das Management hervor.

Schlüsselwörter

Motivation, Erwartungstheorien, Bernoulli-Prinzip, Anreizsysteme, Valenz, Instrumentalität, Entscheidungstheorie, Arbeitsleistung, Führungsverhalten, Organisationsgestaltung, Nutzenfunktion, Rationalität, Motiv, Bedürfnisstruktur, Bedürfnisbefriedigung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Motivationstheorien und dem ökonomischen Bernoulli-Prinzip, um zu verstehen, wie Motivation entsteht und wie diese Erkenntnisse praktisch für Unternehmen nutzbar gemacht werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der psychologischen Motivationsforschung (Erwartungstheorien), der normativen Entscheidungstheorie (Bernoulli-Prinzip) und deren Anwendung in der Gestaltung betrieblicher Anreizsysteme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Motivationstheorien mit dem Bernoulli-Prinzip zu vergleichen, Ähnlichkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten und daraus praxisnahe Empfehlungen für Führungskräfte und Organisationen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die einen Literaturvergleich durchführt, verschiedene mathematische Modelle (wie die VIE-Theorie oder Nutzenmaximierungsformeln) gegenüberstellt und diese auf ihre Praxistauglichkeit prüft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert verschiedene Motivationstheorien (z. B. von Vroom, Atkinson, Porter & Lawler) sowie das Bernoulli-Prinzip, vergleicht deren Komponenten und leitet daraus Gestaltungsimplikationen ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Motivation, Erwartungstheorien, Bernoulli-Prinzip, Anreizsysteme, Valenz, Instrumentalität, Entscheidungstheorie sowie Führungsverhalten.

Wie beeinflusst das Bernoulli-Prinzip das Verständnis von Motivation?

Das Bernoulli-Prinzip dient als normatives Entscheidungsmodell, das zeigt, dass rationale Individuen Handlungen mit dem höchsten erwarteten Nutzen wählen; dies bietet eine Parallele zu motivationstheoretischen Modellen, die ebenfalls auf Erwartungs-Wert-Verknüpfungen basieren.

Warum ist die Unterscheidung zwischen intrinsischen und extrinsischen Anreizen wichtig?

Diese Unterscheidung ist entscheidend, da sie aufzeigt, dass Mitarbeiter durch unterschiedliche Faktoren motiviert werden – manche durch externe Belohnungen (Geld), andere primär durch den Arbeitsinhalt selbst, was für die individuelle Anpassung von Anreizsystemen essenziell ist.

Excerpt out of 94 pages  - scroll top

Details

Title
Motivationstheorien und Bernoulli-Prinzip: Darstellung und Vergleich
College
University of Frankfurt (Main)  (Organisation und Management)
Grade
1,0
Author
Caroline Straub (Author)
Publication Year
2003
Pages
94
Catalog Number
V19792
ISBN (eBook)
9783638238366
Language
German
Tags
Motivationstheorien Bernoulli-Prinzip Darstellung Vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Caroline Straub (Author), 2003, Motivationstheorien und Bernoulli-Prinzip: Darstellung und Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19792
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  94  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint