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Mit der Bombe im Leib?

Vom plutoniumgetriebenen Herzschrittmacher zum nuklearen Terrorismus

Titel: Mit der Bombe im Leib?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: BA Florian Enders (Autor:in)

Germanistik - Gattungen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Für diese Arbeit wurde zunächst ein exemplarischer populärwissenschaftlicher Artikel verfasst und dessen Entstehung sowie seine Verortung im populärwissenschaftlichen Genre beschrieben und analysiert.

Der Artikel selbst will keineswegs wissenschaftliche Korrektheit für sich beanspruchen, es handelt sich vielmehr um eine an Gattungsmerkmalen orientierte, künstlich geschaffene, Analyseumgebung.

Plutoniumgetriebene Herzschrittmacher gibt es allerdings tatsächlich, selbiges gilt für alle verwendeten Quellen wie auch für die Literatur.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Populärwissenschaftlicher Artikel

"Making of"

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die technologischen Grundlagen und Risiken von plutoniumbetriebenen Herzschrittmachern in einem populärwissenschaftlichen Kontext aufzuarbeiten und die Herausforderungen der wissenschaftlichen Kommunikation zu reflektieren.

  • Anatomische und physiologische Grundlagen des menschlichen Herzens
  • Funktionsweise und Technik von Herzschrittmachern
  • Die Nutzung von Radionuklidbatterien (Plutonium-238) in der Medizintechnik
  • Risikoanalyse bezüglich nuklearen Terrorismus und Missbrauchspotenzial
  • Reflexion über die Anforderungen an populärwissenschaftliche Publikationen

Auszug aus dem Buch

Mit der Bombe im Leib?

Das Herz ist der wohl ausdauerndste Muskel im menschlichen Körper. Es schlägt etwa drei Milliarden mal während eines Menschenlebens und pumpt in dieser Zeit ca. 250 Liter Blut durch den Körper, doch auch dieser starke Muskel „Herz“ benötigt manchmal technische Unterstützung.

Das Herz ist die Zentrale Pumpe des Kreislaufs und bildet zusammen mit den Blutgefäßen das Herz-Kreislauf System. Normalerweise hat das Herz eines Menschen, etwa die Größe der geschlossenen Faust seines Trägers, es wiegt durchschnittlich 300 Gramm, liegt zwischen beiden Lungenflügeln mit seiner Unterseite auf dem Zwerchfell auf und wird vorne vom Brustbein und hinten von der Speiseröhre und der Aorta begrenzt. Zwei Drittel des Herzens befinden sich auf der linken, ein Drittel auf der rechten Brustseite, durch eine leichte Neigung zeigt die Längsachse schräg nach links vorne wodurch die Spitze des Herzens sehr dicht an der Wand der linken Brustseite liegt.

Bei genauerer Betrachtung des Herzens wird man erkennen, dass es aus zwei Hälften besteht. Diese beiden Herzhälften sind ihrerseits zwei im gleichen Takt schlagende Pumpen, die durch die Herzscheidewand getrennt werden und zwei ineinandergreifende Kreisläufe versorgen: Die linke Herzhälfte pumpt das Blut in den Körperkreislauf, während die Rechte das Blut in den Lungenkreislauf befördert.

Jede der beiden Herzhälften beinhaltet zwei Hohlräume: einen Vorhof und eine Kammer. Die Vorhöfe sind von einer schwachen Muskelschicht umgeben, in ihnen sammelt sich, je nach Herzhälfte das sauerstoffreiche oder das sauerstoffarme Blut bevor es mittels Unterdruck in die muskulöseren Herzkammern gesaugt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

Populärwissenschaftlicher Artikel: Dieser Teil beleuchtet die medizinischen Grundlagen des Herzens, die technische Funktionsweise von Herzschrittmachern und die kritische Auseinandersetzung mit der Verwendung von Plutonium-238 unter Sicherheitsaspekten.

"Making of": Hier reflektiert der Autor über den Entstehungsprozess der Arbeit, die Schwierigkeiten beim Transfer hochkomplexer wissenschaftlicher Daten in eine populärwissenschaftliche Sprache sowie methodische Herausforderungen bei der Quellenarbeit.

Schlüsselwörter

Herzschrittmacher, Plutonium-238, Radionuklidbatterie, Nuklearer Terrorismus, Wissenschaftskommunikation, Herzanatomie, Elektrophysiologie, Strahlung, Medizinprodukte, Transurane, Kernkraft, Fachsprachliche Kommunikation, Populaerwissenschaft, Risikobewertung, Energieversorgung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische und technische Verwendung von plutoniumbetriebenen Herzschrittmachern sowie die damit verbundenen Sicherheitsbedenken im Kontext von nuklearem Terrorismus.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die menschliche Kardiologie, die Medizintechnik, die Eigenschaften von radioaktiven Stoffen wie Plutonium und die Wissenschaftspublizistik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, technische Fakten verständlich für Laien aufzubereiten und gleichzeitig zu untersuchen, wie man komplexe wissenschaftliche Themen ohne inhaltliche Verfälschung populärwissenschaftlich darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literatur- und Quellenanalyse, kombiniert mit einer medienwissenschaftlichen Reflexion über den eigenen Schreib- und Rechercheprozess.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen inhaltlichen Sachteil über Herzanatomie und Schrittmachertechnologie sowie einen metakognitiven Teil zur Herausforderung der Wissensvermittlung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Herzschrittmacher, Plutonium-238, Nuklearsicherheit und Wissenschaftskommunikation definiert.

Warum wurde Plutonium in Herzschrittmachern eingesetzt?

Plutonium-238 wurde aufgrund seiner hohen Energiedichte und der langen Halbwertszeit als Wärmequelle für Radionuklidbatterien genutzt, um eine autarke und langlebige Stromversorgung zu gewährleisten.

Ist die Gefahr durch terroristischen Missbrauch von Schrittmacher-Plutonium realistisch?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Aufwand für den Ausbau und die Weiterverarbeitung des Plutoniums in keinem Verhältnis zur Gefahr steht und das Szenario eher unrealistisch ist.

Was sind die größten Herausforderungen bei populärwissenschaftlichen Texten?

Die größte Schwierigkeit liegt in der Gratwanderung zwischen wissenschaftlicher Exaktheit und der notwendigen Vereinfachung, ohne dabei die Integrität der Fakten zu gefährden.

Warum spielt die Wissenschaftspublizistik eine Rolle in der Arbeit?

Die Reflexion dient dazu, die eigene Arbeit kritisch zu hinterfragen und die Schwierigkeit aufzuzeigen, technisches Expertenwissen in eine für Laien zugängliche Form zu übersetzen.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mit der Bombe im Leib?
Untertitel
Vom plutoniumgetriebenen Herzschrittmacher zum nuklearen Terrorismus
Hochschule
Technische Universität Darmstadt  (Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft)
Veranstaltung
Wissenschaftspublizistik
Note
1,3
Autor
BA Florian Enders (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
24
Katalognummer
V197953
ISBN (eBook)
9783656239734
ISBN (Buch)
9783656240235
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Populärwissenschaft Kernkraftdebatte Wissenschaftspublizistik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
BA Florian Enders (Autor:in), 2009, Mit der Bombe im Leib?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197953
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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