Social Media Marketing ist ein Thema,das in jeder Branche intensiv diskutiert wird.In der Praxis fällt es Marketing Entscheidern allerdings schwer, die Bedeu-tung von Social Media Marketing für ihr Unternehmen zu erkennen.Die Zunahme von Wettbewerbern,deren Leistungen sich immer weniger von den eigenen unter-scheiden,zwingt Unternehmen die Konsumenten in einer neuen Art anzuspre-chen,ihre eigenen Leistung in Vordergrund zu stellen und eine Beziehung zu den Konsumenten aufzubauen(vgl. Bruhn, 2010, S. 18).Social Media Marketing eignet sich für eine zunehmende Differenzierung zu anderen Unternehmen und für den intensiven Beziehungsaufbau zu den Konsumenten.Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Social Media Marketing seitens der touristischen Leistungsträger.Diese haben eine hohe Chance,durch positive Kommentare und emotionalen Komponente des Tourismus eine positive Imagewahrnehmung zu erreichen.Internet Nutzer verwenden Social Media Anwendungen zunehmend,um sich über touristische Leistungsträger zu informieren. Dadurch verschiebt sich die Kommunikation von einem Push-Prinzip zu einem Pull-Prinzip.Um an den Gesprächen teilzunehmen und wichtige Erkenntnisse für sich zu gewinnen,sollten touristische Leistungsträger Social Media Marketing betreiben.Eine wichtige Social Media Anwendung spielt das soziale Netzwerk Facebook.Touristische Leistungsträger wissen in der Praxis nicht,wie sie an das Thema Social Media Marketing herangehen sollen.
Der Einsatz von Social Media Marketing in der Touristik-Branche wird in folgen-den Schritten dargestellt: Zuerst vermittelt eine Einführung zu Social Media Grundkenntnisse, Einordnung in das Marketing, Strukturierung und Nutzung von Socia Media Anwendungen. Anschließend wird der Tourismusmarkt, die Bedeu-tung von Social Media Anwendungen für die Touristik und die Bedeutung von Facebook hierbei erläutert. Abschließend werden die strategischen Schritte für ein erfolgreiches Social Media Marketing der Touristik-Branche auf Facebook syste-matisch den Phasen Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle zugeordnet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Social Media Marketing
2.1 Definition von Social Media Marketing und Einordnung in das Marketing
2.2 Strukturierung von Social Media Anwendungen
2.3 Nutzung von Social Media Anwendungen
3 Der Tourismusmarkt
3.1 Die Entwicklung des Tourismusmarktes und die Bedeutung von Social Media Marketing
3.2 Die Bedeutung von Facebook im Social Media Marketing für die Touristik-Branche
4 Erfolgreiches Social Media Marketing auf Facebook für die Touristik-Branche
4.1 Analysephase der Marketingsituation
4.2 Planungsphase
4.2.1 Die Bedeutung der Zielgruppe- und Zielfindung
4.2.2 Strategien für die Touristik-Branche auf Facebook
4.2.3 Besonderheiten der Kommunikationspolitik auf Facebook
4.3 Durchführungsphase
4.3.1 Fangenerierung
4.3.2 Erstellung von Beiträgen auf Facebook
4.3.3 Vernetzung von Facebook und der Website durch Social Plugins
4.4 Kontrollphase
4.4.1 Die Notwendigkeit des Monitoring
4.4.2 Die Erfolgsmessung von Social Media Marketing auf Facebook
5 Schlussbetrachtung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, touristische Leistungsträger für das Thema Social Media Marketing zu sensibilisieren und ihnen eine strategische Orientierung für den Einsatz von Facebook im Marketing-Mix zu geben, um so eine stärkere Kundenbeziehung und Differenzierung im Wettbewerb zu erreichen.
- Grundlagen des Social Media Marketings und dessen Einordnung in das Marketing
- Analyse des Tourismusmarktes und der spezifischen Rolle von Facebook
- Systematische Vorgehensweise in den Phasen Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle
- Strategien zur Zielgruppenansprache und Fangenerierung
- Messung des Erfolgs durch Key Performance Indicators (KPI)
Auszug aus dem Buch
4.2.3 Besonderheiten der Kommunikationspolitik auf Facebook
Innerhalb der Kommunikationspolitik müssen touristische Leistungsträger über alle Kontaktpunkte, mit denen Konsumenten in Kontakt treten (z.B. Internet, Call Center, Werbung im Fernsehen, Plakaten), die gleiche Botschaft verbreiten (vgl. Scharf et al., 2009, S. 362f.). Da sich Social Media Marketing in die Kommunikationspolitik einreiht (vgl. Kapitel 2.1), sollte sie nicht als eigenständiges Kommunikationsmittel betrachtet werden (vgl. Heymann-Reder, 2011, S. 17).
Beim Social Media Marketing auf Facebook ist im Rahmen der Online-Kommunikation zu beachten, dass diese in Echtzeit stattfindet und somit auf Kommentare schnell reagiert werden muss (vgl. Meffert et al., 2008, S. 664).
Im Vordergrund der Kommunikation auf Facebook steht der Dialog und nicht das Verkaufen von Produkten. Deshalb sollte die Kommunikation in erster Linie das Interesse der Facebook Nutzer wecken, ein positives Image verbreiten und über die Leistungen informieren (vgl. Freyer, 2007, S. 530). Verkaufsmaßnahmen sind zweitranging. Langfristig sind, aus Sicht der Nutzer, relevante Inhalte von Bedeutung (vgl. Pellikan, 2011, S. 80). Der Algorithmus von Facebook, der bestimmt welche Inhalte angezeigt werden (vgl. Kapitel 4.3.2), führt dazu, dass vornehmlich Inhalte erscheinen, die eine hohe Interaktionsrate verzeichnen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Social Media Marketing für die Touristik-Branche ein und definiert das Ziel der Arbeit, touristische Leistungsträger strategisch zu beraten.
2 Social Media Marketing: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Social Media Marketings, ordnet es in die Kommunikationspolitik ein und strukturiert die verschiedenen Anwendungstypen.
3 Der Tourismusmarkt: Hier wird die Bedeutung des Internets und insbesondere von Facebook für die Reiseplanung und die touristische Wertschöpfungskette analysiert.
4 Erfolgreiches Social Media Marketing auf Facebook für die Touristik-Branche: Dieser Hauptteil gliedert das Facebook-Marketing systematisch in Analyse-, Planungs-, Durchführungs- und Kontrollphase und liefert konkrete Handlungsempfehlungen.
5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen wie Social Commerce und den verstärkten Einsatz von Social Media in weiteren Unternehmensbereichen.
Schlüsselwörter
Social Media Marketing, Touristik-Branche, Facebook, Marketing-Strategie, Kundengewinnung, Kundenbindung, Kommunikationspolitik, Zielgruppenanalyse, Fangenerierung, Social Plugins, Monitoring, Erfolgsmessung, Key Performance Indicator, Tourismusmarkt, Dialogmarketing.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Implementierung von Social Media Marketing, speziell für Facebook, innerhalb der touristischen Branche.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den zentralen Themen gehören die theoretische Fundierung von Social Media, die Analyse der Tourismusbranche im digitalen Kontext sowie die Phasen der strategischen Umsetzung eines Facebook-Auftritts.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es, touristische Leistungsträger für die Bedeutung von Social Media Marketing zu sensibilisieren und ihnen einen strukturierten Leitfaden für die praktische Umsetzung an die Hand zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die systematische Einordnung in bewährte Marketingkonzepte, ergänzt durch Praxisbeispiele aus der Touristik.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil wird das Facebook-Marketing anhand eines Phasenmodells (Analyse, Planung, Durchführung, Kontrolle) detailliert durchleuchtet, inklusive spezifischer Maßnahmen wie Fangenerierung und Monitoring.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselbegriffe sind Social Media Marketing, Touristik-Branche, Facebook, Strategieentwicklung, Kundenbindung, Monitoring und Key Performance Indicators.
Warum ist Facebook besonders für die Tourismusbranche relevant?
Aufgrund der emotionalen Komponente touristischer Dienstleistungen und der hohen Reichweite von Facebook eignet sich die Plattform ideal für Kundenbindung, Dialogführung und virale Weiterverbreitung von Reiseempfehlungen.
Wie sollte mit Kritik auf Facebook umgegangen werden?
Kritik sollte als Chance zur Verbesserung begriffen, nicht gelöscht und stets transparent sowie kooperativ beantwortet werden, um das Vertrauen der Nutzer zu stärken.
Welche Bedeutung haben Social Plugins?
Sie ermöglichen eine direkte Vernetzung zwischen der Unternehmenswebsite und Facebook, was die Sichtbarkeit erhöht und Nutzern Interaktionen erleichtert.
Wie kann der Erfolg auf Facebook gemessen werden?
Der Erfolg wird durch die Definition von Key Performance Indicators (KPIs) gemessen, wobei die Daten aus dem Facebook Statistiktool Facebook Insight genutzt werden.
- Arbeit zitieren
- Kristin Schmidt (Autor:in), 2012, Social Media Marketing im Tourismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197993