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Das Verhältnis des Apostel Paulus zu den Juden und Heiden

Titre: Das Verhältnis des Apostel Paulus zu den Juden und Heiden

Dossier / Travail de Séminaire , 2009 , 17 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Danielle Klußmann (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
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Obwohl er nie zu den Jüngern Jesu gehörte, ist Paulus der wohl bekannteste Apostel der Christen. Die Verkündung des Christentums, besonders im griechischen Raum, ist das Vermächtnis Paulus. Diese Missionsarbeit wurde jedoch von großen Problemen und Schwierigkeiten begleitet. Besonders die Juden, aber auch die Heiden hatten große Schwierigkeiten die neue Religion zu akzeptieren und machten nicht nur Paulus sondern auch den zum Christentum übergetretenen Juden und Heiden das Leben schwer. Welche Gründe gab es, die das Verhältnis von Paulus zu den Juden und Heiden so schwierig machten? Lautet daher die Frage, mit der sich diese Arbeit beschäftigt und auf die ich eine Antwort zu geben versuche. Die Bekanntheit Paulus beruht sicher auch auf seinen Briefen, die einen Großteil des Neuen Testaments ausmachen. Die inzwischen von der Forschung als autorisiert anerkannten Briefe, die er nach seiner Abreise den neugegründeten Gemeinden in Rom, Korinth, Galatien, Ephesos, Philippi, Kolossai und Thessalonich schrieb, dienen dieser Arbeit als Hauptquellen. Außerdem steht die Apostelgeschichte, in der der Evangelist Lukas das Leben des Paulus niederschrieb, als Quelle zur Verfügung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Paulus

2.1 Das Leben des Paulus

2.2 Der Apostel Paulus

2.3 Die Missionsreisen des Paulus

2.4 Paulus - christlicher Jude oder jüdischer Christ?

3. Die Probleme mit den Juden

3.1 Paulus’ Mission an alle

3.2 Einordnung des Christentums

4. Probleme mit den Heiden

5. Das Zusammenleben der Judenchristen und Heiden-christen

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die Gründe für die schwierigen Beziehungen des Apostels Paulus zu Juden und Heiden während der frühen Ausbreitung des Christentums. Dabei wird analysiert, wie Paulus' eigene Identität zwischen Judentum und Christentum sowie seine missionarische Strategie zu Konflikten innerhalb und außerhalb der Gemeinden führten.

  • Biografie und Selbstverständnis des Apostels Paulus
  • Konfliktlinien zwischen Paulus und der jüdischen Tradition
  • Herausforderungen und Widerstände bei der Heidenmission
  • Integration von Judenchristen und Heidenchristen in einer gemeinsamen Gemeinde
  • Rolle des Kaiserkults und gesellschaftlicher Normen in der frühen Kirche

Auszug aus dem Buch

3.2 Einordnung des Christentums

Die schwierige Einordnung des Christentums war eines der Hauptprobleme im Verhältnis Paulus zu den Juden. Es darf auf keinen Fall der Fehler begangen werden, die Juden mit den Heiden gleichzusetzen, wie es die Bezeichnung Judenmission, leicht machen könnte. So waren die Juden nicht damit einverstanden, dass Paulus auch Heiden ins Christentum aufnehmen wollte.

„Sie mißfallen Gott und sind allen Menschen feindlich gesinnt. Denn sie wollen verhindern, daß wir den anderen Völkern die Gute Nachricht verkünden, die sie retten kann.“

Dieser Ausschnitt aus dem 1. Thessalonicherbrief macht deutlich, dass Paulus das Christentum nicht als neue Religion sah, sondern als das wahre Judentum, in das er auch Heiden einführen könne. Heute ist bekannt, dass dies ein Irrglaube war, da „die jesusgläubigen Juden aus dem Judentum heraus“ in eine neue Gemeinschaft, die sich aus gläubigen Juden und gläubigen Heiden zusammensetzte, geführt wurden. Man muss allerdings davon ausgehen, dass dies nicht Paulus Bestreben gewesen war. Vielmehr ist anzunehmen, dass Paulus „für sein Volk das nach seinen Begriffen Beste“ wollte. Judenchristen in den Gemeinden verlangten jedoch von Heiden, die Christen werden wollten, zunächst die Aufnahme ins Judentum. Dies hatte zur Folge, dass sie sich somit auch den Regeln des Judentums unterwerfen mussten, was große Probleme mit sich brachte. So forderten Judenchristen die Beschneidung der Heidenchristen sowie die Einhaltung des jüdischen Festkalenders und der Tora. Paulus widersprach dieser Vorgehensweise massiv. Er verdeutlichte seinen Glaubensbrüdern, dass dies kein Gesetz Gottes sei, sondern von Judenchristen aufgestellt wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach den Gründen für die schwierigen Beziehungen des Apostels Paulus zu Juden und Heiden und nennt die verwendeten Quellen.

2. Paulus: Dieses Kapitel behandelt das Leben, die Tätigkeit als Apostel, die Missionsreisen und das Selbstverständnis des Paulus als Jude.

3. Die Probleme mit den Juden: Es wird analysiert, warum Paulus' missionarische Strategie an alle Völker zu Konflikten mit jüdischen Traditionen und zur inhaltlichen Einordnung des Christentums führte.

4. Probleme mit den Heiden: Dieses Kapitel erläutert die Widerstände der heidnischen Gesellschaft, bedingt durch religiöse Traditionen, soziale Ausgrenzung und politische Pflichten wie den Kaiserkult.

5. Das Zusammenleben der Judenchristen und Heiden-christen: Hier wird das Ziel einer vereinten Gemeinde und die damit verbundenen Herausforderungen im Alltag, etwa bei gemeinsamen Mahlzeiten, beleuchtet.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Paulus' Festhalten an der jüdischen Identität bei gleichzeitiger Öffnung für Heiden das zentrale Problem darstellte.

Schlüsselwörter

Paulus, Apostel, Christentum, Judentum, Heidenmission, Judenchristen, Heidenchristen, Mission, Tora, Beschneidung, Kaiserkult, Neues Testament, Apostelgeschichte, Religionsgeschichte, Antike

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Spannungsfeld zwischen dem Apostel Paulus, seinen jüdischen Wurzeln und der Ausbreitung des Christentums unter den Heiden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentral sind die Identität des Paulus, die Konflikte zwischen den jüdischen Gemeinden und den neuen christlichen Gemeinschaften sowie die sozialen und religiösen Barrieren im römischen Reich.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die spezifischen Gründe zu identifizieren, warum das Verhältnis von Paulus zu Juden und Heiden so konfliktreich war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer textkritischen Analyse der paulinischen Briefe sowie der Apostelgeschichte, ergänzt durch relevante Fachliteratur zur urchristlichen Mission.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Paulus' Biografie, die theologischen und praktischen Konflikte mit dem Judentum, die Widerstände in der heidnischen Gesellschaft und die Schwierigkeiten des Gemeindelebens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Paulus, Heidenmission, Judenchristentum, Tora und frühchristliche Identität beschreiben.

Warum war der Kaiserkult ein Hindernis für die frühen Christen?

Da der Kaiserkult im römischen Reich eine gesellschaftliche Pflicht darstellte, gerieten Christen, die ihn ablehnten, in Konflikt mit den heidnischen Normen und der Staatsmacht.

Warum forderte Paulus die Aufhebung der Beschneidung für Heidenchristen?

Paulus argumentierte, dass der Glaube an Jesus Christus entscheidend sei und das Gesetz Mose (inklusive der Beschneidung) nicht mehr die Bedingung für die Zugehörigkeit zum Gottesvolk darstelle.

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Résumé des informations

Titre
Das Verhältnis des Apostel Paulus zu den Juden und Heiden
Université
University of Heidelberg
Note
2,0
Auteur
Danielle Klußmann (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
17
N° de catalogue
V198043
ISBN (ebook)
9783656240952
Langue
allemand
mots-clé
Paulus Apostel Juden Heiden Christianisierung frühes Christentum
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Danielle Klußmann (Auteur), 2009, Das Verhältnis des Apostel Paulus zu den Juden und Heiden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198043
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Extrait de  17  pages
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