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Formen der Beobachtung - (teilnehmend/nicht-teilnehmend)

Titre: Formen der Beobachtung - (teilnehmend/nicht-teilnehmend)

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2010 , 12 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Géographie Economique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Mensch beobachtet in seinem sozialen Leben täglich seine Umwelt und seine Mitmenschen, die Ihn umgeben. Dadurch verschafft er sich eine Rekonstruktion der Wirklichkeit, die er für sich individuell interpretiert und bewertet. Durch die eigene Kultur und Wertevorstellung selektiert er dabei die Wahrnehmung und kommt somit zu einem eigenen Bild der Wirklichkeit. Dabei kann eine selbe Situation von verschiedenen Beobachtern völlig anders wahrgenommen und interpretiert werden. So fällt beispielsweise die Bewertung eines Abends mit Freunden durchaus unterschiedlich zwischen den Anwesenden aus. Der eine empfand den gemeinsamen Abend beispielsweise als angenehm, wohingegen der andere durch eine bestimmte Situation die Stimmung als angespannt oder auch für sich persönlich als bedrohlich empfand. Daraus resultierend bewerten die zwei Personen in diesem Beispiel Beobachtungen, die beide an diesem Abend gemacht haben, völlig unterschiedlich.
Dieses kleine Beispiel zeigt die Problematik des Themas. Um die Kriterien einer wissenschaftlichen Beobachtung erfüllen zu können, muss eine gewisse Objektivität entstehen, welche es ermöglicht, Beobachtungen von verschiedenen Beobachtern zu vergleichen und auch zusammenfassen zu können. Zudem ist der Anspruch der objektiven Richtigkeit der Beobachtung zu gewährleisten.
Die vorliegende Seminararbeit soll versuchen, Kriterien für eine wissenschaftlich anwendbare Beobachtung zu formulieren. Dabei sollen zudem verschiedene Formen der Beobachtung erläutert werden, was jedoch aufgrund des Umfanges der Arbeit nur auf den Aspekt der strukturierten bzw. unstrukturierten und der teilnehmenden bzw. nicht- teilnehmenden Beobachtung ausgedehnt werden kann.
Trotzdem soll versucht werden, die Beobachtung schlussendlich in das Themengebiet der empirischen Methoden einzusortieren und den Stellenwert in diesem System zu bewerten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2. FORMEN DER BEOBACHTUNG

2.1 ABGRENZUNG ZWISCHEN NAIVER UND WISSENSCHAFTLICHER BEOBACHTUNG

2.2 STRUKTURIERTE UND UNSTRUKTURIERTE BEOBACHTUNG

2.3 TEILNEHMENDE UND NICHT- TEILNEHMENDE BEOBACHTUNG

3. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit zielt darauf ab, die Kriterien für eine wissenschaftlich anwendbare Beobachtung zu definieren und den Stellenwert dieser Methode innerhalb der empirischen Sozialforschung zu bewerten, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Differenzierung verschiedener Beobachtungsformen liegt.

  • Abgrenzung von alltäglicher und wissenschaftlicher Beobachtung
  • Strukturierte versus unstrukturierte Beobachtungsverfahren
  • Teilnehmende und nicht-teilnehmende Beobachtung
  • Problematiken der Objektivität und der Beobachterrolle
  • Einordnung der Beobachtung in empirische Forschungsmethoden

Auszug aus dem Buch

2. Formen der Beobachtung

Wie das kleine Beispiel aus der Einleitung verdeutlicht, ist es notwendig, den ‚alltäglichen‘ Begriff der Beobachtung zunächst zu definieren:

Die Beobachtung lässt sich dabei in den übergeordneten Begriff der Wahrnehmung eingruppieren (vgl. Sumaski 1977: 45). Unter dem Begriff Wahrnehmen kann man dabei die allgemeine, menschliche, auch unbewusste Aufnahme der Umwelt verstehen, bei der alle Sinnesorgane beteiligt sein können. Erregt nun etwas die Aufmerksamkeit der wahrnehmenden Person, wird aus einem generellen Wahrnehmen schnell das selektive Beobachten beispielsweise einer anderen Person. Dieses kann an allen Orten des menschlichen Zusammenlebends geschehen.

Ein Beispiel: In einem Cafe auf einem Marktplatz sitzen zwei Personen an einem Tisch und trinken zusammen einen Kaffee. Sie nehmen die Umwelt um sich herum wahr, sie hören beispielsweise die Geräusche der Stadt, riechen den Frühling und wärmen ihre Hände an der Cafetasse. Durch einen Streit am Nachbartisch wird nun die Wahrnehmung der beiden Personen auf den Nachbartisch konzentriert. Der Streit wird nun von unseren beiden Personen beobachtet. Somit ändert sich das „beiläufige und zufällige Wahrnehmungsverhalten […] augenblicklich [zu einem] beobachtenden Verhalten“ (Sumaski 1977: 45).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Das Kapitel führt in die Problematik der subjektiven Wahrnehmung ein und erläutert die Notwendigkeit wissenschaftlicher Standards, um Beobachtungen objektiv vergleichbar zu machen.

2. FORMEN DER BEOBACHTUNG: Hier werden Definitionen sowie grundlegende Abgrenzungen der Beobachtung diskutiert und die methodischen Herausforderungen der wissenschaftlichen Beobachtung dargelegt.

2.1 ABGRENZUNG ZWISCHEN NAIVER UND WISSENSCHAFTLICHER BEOBACHTUNG: Dieses Kapitel erläutert, wie sich die zufällige Alltagsbeobachtung durch systematische Planung und Hypothesenprüfung von der wissenschaftlichen Beobachtung unterscheidet.

2.2 STRUKTURIERTE UND UNSTRUKTURIERTE BEOBACHTUNG: Es wird der Zusammenhang zwischen unstrukturierten Verfahren zur explorativen Informationsgewinnung und strukturierten Verfahren zur präzisen Datenerhebung aufgezeigt.

2.3 TEILNEHMENDE UND NICHT- TEILNEHMENDE BEOBACHTUNG: Das Kapitel vergleicht Methoden hinsichtlich ihres Partizipationsgrades und beleuchtet die jeweiligen Vor- und Nachteile sowie die Problematik des Distanzverlustes.

3. FAZIT: Das Fazit ordnet die Beobachtung als aufwendige, aber wertvolle Methode in den Kontext empirischer Forschung ein und unterstreicht die Wichtigkeit einer methodisch bewussten Auswahl.

Schlüsselwörter

Beobachtung, Empirische Methoden, Wahrnehmung, Wissenschaftliche Beobachtung, Strukturierte Beobachtung, Unstrukturierte Beobachtung, Teilnehmende Beobachtung, Nicht-teilnehmende Beobachtung, Objektivität, Selektive Wahrnehmung, Sozialforschung, Wirtschaftsgeographie, Hypothesenbildung, Datenerhebung, Feldarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Beobachtung als empirische Forschungsmethode und beleuchtet, wie man aus alltäglichem Wahrnehmen eine wissenschaftlich fundierte Datenerhebung entwickelt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Systematik verschiedener Beobachtungsformen, die Unterscheidung zwischen naiver und wissenschaftlicher Beobachtung sowie die methodische Problematik der Objektivität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Kriterien für eine wissenschaftlich anwendbare Beobachtung zu formulieren und den Stellenwert dieser Methode in der Geographie und den Sozialwissenschaften einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär untersucht?

Die Arbeit untersucht die methodische Beobachtung (teilnehmend/nicht-teilnehmend sowie strukturiert/unstrukturiert) als zentrales Instrument der empirischen Forschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definition von Beobachtung, die Abgrenzung zur Alltagsbeobachtung, die Unterscheidung in strukturierte bzw. unstrukturierte sowie teilnehmende bzw. nicht-teilnehmende Beobachtungsformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere die systematische Beobachtung, Objektivität, der Partizipationsgrad, die selektive Wahrnehmung und der Kontext der empirischen Sozialforschung.

Warum ist eine Unterscheidung zwischen naiver und wissenschaftlicher Beobachtung notwendig?

Weil bei einer naiven Beobachtung subjektive Interpretationen und Zufälle dominieren, während die Wissenschaft Standards wie Hypothesenprüfung und systematisches Vorgehen benötigt, um Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

Welche Herausforderung ergibt sich bei der teilnehmenden Beobachtung?

Eine zentrale Herausforderung ist die Gefahr des Distanzverlustes zum Untersuchungsobjekt sowie die Schwierigkeit, als Beobachter gleichzeitig in die soziale Gruppe integriert zu sein und dennoch objektiv zu protokollieren.

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Résumé des informations

Titre
Formen der Beobachtung - (teilnehmend/nicht-teilnehmend)
Université
RWTH Aachen University  (Geographisches Institut)
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
12
N° de catalogue
V198189
ISBN (ebook)
9783656243489
ISBN (Livre)
9783656247067
Langue
allemand
mots-clé
formen beobachtung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2010, Formen der Beobachtung - (teilnehmend/nicht-teilnehmend), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198189
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Extrait de  12  pages
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