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Zur Shop-Startseite › Geowissenschaften / Geographie - Meteorologie, Aeronomie, Klimatologie

Risiko Wetter

Regionale Schadenspotentiale und Versicherungskonzerne

Titel: Risiko Wetter

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 34 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jean-Marie Schwarzkopf (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Meteorologie, Aeronomie, Klimatologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

12.-20.8.2002: Deutschland wird von einer Überschwemmungskatstrophe heimgesucht. Die Folgen waren hohe Schäden und viele Todesopfer. Fünf Jahre später: 18.-20.1.2007 fegt „Kyrill“ über Deutschland und hinterlässt Schäden im zehnstelligen Bereich. Hierbei stellt sich folgende Frage: Sind Naturkatstrophen oder wetterbedingte Katstrophen nur in Deutschland vorzufinden? Die Frage lässt sich mit einem eindeutigen Nein beantworten. Naturkatstrophen bzw. Wetterkatstrophen sind auf dem gesamten Globus Erde vorzufinden (siehe Abb.1 Weltkarte der Naturgefahren). In dieser Arbeit sollen Fragen zum Thema Wetterrisiken beantwortet werden, die sich besonders auf Deutschland und Europa beziehen, wie:
• Wie entstehen die verschiedenen Wetterkatastrophen?
• Wo kann man diese vorfinden?
• Welche Schäden haben sie angerichtet?
• Wo haben sie die meisten Schäden für uns Menschen verursacht?
• Was sind Gründe für hohe Schäden?
• Wie haben sich die wetterbedingten Katastrophen in den letzten Jahrzenten entwickelt?
• Welche Länder sind bis heute am stärksten von Wetterkatastrophen heimgesucht worden?
• Welche Rolle hat die Versicherung hierbei?
• Wie kann eine Versicherung Schäden in der Zukunft vorausberechnen, um ihre Prä-mien nicht zu hoch oder zu niedrig anzusetzen?
Fakt ist also, dass Wetterrisiko kein regionales Problem ist, sondern weltweit vertreten ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Wetterkatastrophen

2. Was ist Risiko und was ist Wetter?

2.1 Was ist „Wetter“?

2.2 Was ist „Risiko“?

2.3 Zentrale Begriffe

3. Risiken des Wetters und regionale Schadenspotentiale

3.1 Lokale Unwetter

3.1.1 Entstehung

3.1.2 Schadensbeispiel Unwetterschäden

3.1.3 Blitz

3.1.4 Sturm

3.1.5 Starkregen und Überschwemmung

3.1.6 Hagel

3.1.7 Tornado

3.2 Außertropische Sturm

3.3 Überschwemmung

3.3.1 Ursachen für Flussüberschwemmungen

3.3.2 Europa 2002: Überschwemmungen

3.3.3 Exkurs: Was ist ein 100-jährliches Hochwasser?

4. Entwicklung der Naturkatastrophen und deren Probleme für Versicherungen und Volkswirtschaften

4.1 Schadensverteilung nach Risiken

4.2 Die meistbetroffenen Länder im Jahr 2005

4.3 Zunahme der wetterbedingten Naturkatstrophen

4.4 Gründe für die weltweiten Schadenszunahme

4.5 Exkurs: Was macht ein Rückversicherer?

5. Schadensmodellierung am Beispiel außertropischer Stürme

5.1 Grundprinzip der Risikomodellierung

5.2 Eintrittswahrscheinlichkeit von Sturm-Marktschäden

5.3 Sturmszenario - Schadenwiederkehrperiode von 100 Jahren

5.4 Unsicherheiten von Modellen

6. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das globale Phänomen wetterbedingter Naturkatastrophen und analysiert deren Auswirkungen auf die Volkswirtschaft und die Versicherungswirtschaft, mit einem besonderen Fokus auf Deutschland und Europa.

  • Klassifizierung und Entstehung verschiedener Wetterrisiken (Sturm, Hagel, Überschwemmung).
  • Analyse der Schadensentwicklung von Naturkatastrophen in den letzten Jahrzehnten.
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Konsequenzen für Versicherer und Volkswirtschaften.
  • Methodische Darstellung der Schadensmodellierung bei außertropischen Stürmen.
  • Diskussion über die Rolle der Rückversicherer bei der Risikoverteilung.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Entstehung

Gewitter entstehen in hochreichenden, dichten Cumulonimbuswolken, die sich wiederrum aus Cumuluswolken bilden. In der Gewitterwolke herrschen starke Auf- und Abwinde (siehe Abb. 2 Schematisches Diagramm des Inneren einer Gewitterzelle). Über einem wolkenlosen Himmel kann sich die Luft z.B. über einer Stadt durch Sonneneinstrahlung am Tag stärker als im Umland erwärmen. Durch Konvektion (= vertikaler Aufstieg von Warmluft) steigt nun die warme Luft in die Höhe und es entstehen dabei Aufwinde. Damit sich eine große Gewitterwolke ausbilden kann, benötigt es eine labile Luftschichtung, genügend feuchtwarme Luftmassen (latente Wärme), die rasch aufsteigen, sowie eine rasche Abkühlung in der Höhe. Gewitterstürme besitzen einzelne Zellen, in denen die aufsteigenden Luftblasen ständig Luft aus der Umgebung innerhalb der Aufstiegszone hereinziehen. Die Wachstumsraten der Cumolonimbuswolke lassen dann nach, wenn ein Aufstieg von sechs bis zwölf Kilometern erreicht ist. Im obersten Stockwerk der Wolke wird an der Leeseite eine Amboßform ausgebildet. Im obersten Stockwerk fallen Eispartikel nach unten, aus dem Niederschlag Eis entsteht weiter unten Regen. Durch den schnellen Fall in nächster Nähe zu den aufsteigenden Luftmassen, kommt es zur Reibung und zum Einsetzen von Abwinden. Der Abwind trifft mit dem starken Regen auf den Boden, wobei Gewitterböen erzeugt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wetterkatastrophen: Einführung in die weltweite Präsenz und Relevanz von Wetterrisiken anhand markanter Beispiele wie dem Jahrhunderthochwasser 2002 und dem Orkan Kyrill.

2. Was ist Risiko und was ist Wetter?: Definition und begriffliche Abgrenzung von Wetter, Witterung und Klima sowie Darstellung objektivistischer und konstruktivistischer Risikokonzepte.

3. Risiken des Wetters und regionale Schadenspotentiale: Detaillierte Analyse lokaler Unwetterphänomene, außertropischer Stürme und Überschwemmungsarten mitsamt ihrer Entstehungsmechanismen.

4. Entwicklung der Naturkatastrophen und deren Probleme für Versicherungen und Volkswirtschaften: Untersuchung der Zunahme wetterbedingter Katastrophen und deren ökonomische Auswirkungen weltweit sowie spezifisch in Deutschland.

5. Schadensmodellierung am Beispiel außertropischer Stürme: Erläuterung der mathematischen Modellierung von Risiken, um Prämien risikoadäquat zu kalkulieren und Schadenszenarien wie die 100-jährige Wiederkehrperiode zu bestimmen.

6. Resümee: Zusammenfassender Ausblick auf die steigende Bedeutung des Klimawandels für zukünftige Versicherungsrisiken und das Katastrophenmanagement.

Schlüsselwörter

Naturkatastrophen, Wetterrisiken, Klimawandel, Versicherungswirtschaft, Rückversicherer, Schadensmodellierung, Sturm, Überschwemmung, Risikomanagement, Wetterereignisse, Wiederkehrperiode, Elementarschaden, Volkwirtschaft, Meteorologie, Hagel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Entstehung, Verbreitung und die daraus resultierenden ökonomischen Schäden von wetterbedingten Naturkatastrophen weltweit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der meteorologischen Entstehung von Unwettern, der Schadensbilanz für die Volkswirtschaft und den Methoden der modernen Risikoversicherung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum Schäden durch Wetterextreme weltweit zunehmen und wie Versicherungsunternehmen diese Risiken mathematisch erfassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Schadensmodellierung verwendet?

Es werden probabilistische Schadensmodelle genutzt, die meteorologische Daten und Haftungsdaten der Versicherer kombinieren, um künftige Risiken zu simulieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Klassifizierung von Naturgefahren, die statistische Entwicklung der Schäden in den letzten Jahrzehnten und die spezifische Modellierung von Sturmrisiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Naturkatastrophen, Schadensmodellierung, Klimawandel und Risikomanagement in der Versicherungswirtschaft beschreiben.

Was unterscheidet das objektivistische vom konstruktivistischen Risikokonzept?

Das objektivistische Konzept sieht Risiken als messbare, externe Naturereignisse, während das konstruktivistische Konzept den Menschen als aktiven Erzeuger von Risiken durch seine Handlungen betrachtet.

Wie spielt das 100-jährliche Hochwasser in die Schadensberechnung hinein?

Es dient als statistische Wiederkehrperiode, um die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß extremer Schadensereignisse in der Zukunft zu prognostizieren.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Risiko Wetter
Untertitel
Regionale Schadenspotentiale und Versicherungskonzerne
Hochschule
Universität Bayreuth
Note
1,0
Autor
Jean-Marie Schwarzkopf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
34
Katalognummer
V198242
ISBN (eBook)
9783656244424
ISBN (Buch)
9783656246787
Sprache
Deutsch
Schlagworte
risiko wetter regionale schadenspotentiale versicherungskonzerne
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jean-Marie Schwarzkopf (Autor:in), 2010, Risiko Wetter , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198242
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Leseprobe aus  34  Seiten
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