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Vergleich zweier unternehmensethischer Modelle

Homanns Modell der Unternehmensethik im Vergleich zu dem Modell von Ulrichs integrativer Unternehmensethik

Título: Vergleich zweier unternehmensethischer Modelle

Ensayo , 2010 , 11 Páginas , Calificación: 3,0

Autor:in: S. Schäfer (Autor)

Economía de las empresas - Ética de los negocios, ética económica
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Resumen Extracto de texto Detalles

Dieses Essay beschäftigt sich mit der Aufgabenstellung Nummer 5 aus dem Blockseminar "Der ethisch orientierte Kapitalismus".
Die Aufgabenstellung lautet: "Stellen Sie das Homanns Modell der Unternehmensethik und Ulrichs integrative Unternehmensethik vor. Vergleichen Sie die beiden Modelle und entwickeln Sie eine Position, welches das überzeugendere Modell ist. Begründen Sie Ihre Meinung! (Ulrich II, Homann II)".
Zunächst fasse ich Homanns Modell zusammen, dann folgt eine Zusammenfassung des Unternehmensethischen Modells nach Ulrich und im Anschluß folgt ein kritischer Vergleich der beiden Modelle.
Zum Schluß werde ich persönlich Stellung zu dem überzeugenderen Modell nehmen und begründen, warum ich dieses Modell für überzeugender halte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Homanns Unternehmensethik

3. Ulrichs Unternehmensethik

4. Kritischer Vergleich / Pro- und Contra-Argumentation

5. Fazit / persönliche Stellungnahme

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, das Modell der Unternehmensethik nach Homann dem integrativen Unternehmensethik-Modell von Ulrich gegenüberzustellen, um auf Basis eines kritischen Vergleichs eine begründete persönliche Positionierung zum überzeugenderen Ansatz zu entwickeln.

  • Grundlagen der Unternehmensethik nach Homann
  • Ansätze der integrativen Unternehmensethik nach Ulrich
  • Marktkonforme Implementierung moralischer Standards
  • Stärken und Schwächen ordnungspolitischer vs. individualethischer Strategien
  • Verhältnis von Gewinnmaximierung und moralischer Verantwortung

Auszug aus dem Buch

Homanns Unternehmensethik

Homann verdeutlicht, dass in Zeiten der zentralen Krisen und der Globalisierung "nicht die einzelwirtschaftliche Effizienz im Vordergrund" (Homann 1992: 112) steht, sondern vielmehr dies die Frage nach der Legitimation unternehmerischen Handelns aufwirft. Die Wirtschaftsethik ist als Ordnungsethik zu verstehen und übertragbar auf die Unternehmensethik. Eine politisch gesetzte Rahmenordnung ist Vorraussetzung für Unternehmen um ethisch zu handeln. "Die Vorraussetzung einer vollkommenen Rahmenordnung ist aus pragmatischen und systematischen Gründen niemals vollständig gegeben."(Homann 1992: 114), begründet wird dies durch die Reaktivität der Legislative und den systematischen Defiziten in Form der Exekutive und Judikative. Der zunehmende "Verfall der ordnungspolitischen Kompetenz in der Politik"(Homann 1992: 115) wird angeprangert und spitzt sich bis zum Politikversagen zu. Aufgrund der fortschreitenden Globalisierung und den damit verbundenen Problemen und Versuchungen (z.B. Moralarbitage) wird eine Lösung durch eine vom politischen Kollektiv gegebene Rahmenordnung (Homann 1992: 116) gefordert, zudem Aktivität und Verantwortungsübernahme von den Unternehmen, wenn die Politik versagt.

Homann definiert: "Unternehmensethik thematisiert das Verhältnis von Moral und Gewinn in der Unternehmensführung und befasst sich mit der Frage, wie moralische Normen und Ideale unter den Bedingungen der modernen Wirtschaft von den Unternehmen zur Geltung gebracht werden können." (Homann 1992: 117). Hieraus leitet sich die Notwendigkeit einer Methode mit ethischer Basis (Unternehmensethik) unter Bedingungen der Marktwirtschaft (Wettbewerb) ab. Die Konsequenzen der marktwirksamen Entscheidungen der Unternehmensführung müssen moralisch sein, da diese Wettbewerbsfolgen haben. Zur Implementation der Ethik gibt es zwei Ansätze, erstens die Individualethik, welche individuelles moralisches Verhalten erwartet (direkte Motive) und zweitens die Institutionenethik, welche einen ethisch gestalteten institutionellen Rahmen fordert (indirekte Motive).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Aufgabenstellung ein, welche einen Vergleich der Unternehmensethik-Modelle von Homann und Ulrich zur Beantwortung der Frage nach der ethischen Orientierung im Kapitalismus verlangt.

2. Homanns Unternehmensethik: In diesem Kapitel wird Homanns Ansatz erläutert, der die Notwendigkeit einer politisch gesetzten Rahmenordnung betont, um moralisches Handeln in einem wettbewerbsorientierten Marktsystem zu ermöglichen.

3. Ulrichs Unternehmensethik: Dieses Kapitel stellt Ulrichs Theorie vor, die das Gewinnprinzip als Teil einer integrativen Unternehmensethik betrachtet, in der ethische Normen als Fundament für unternehmerisches Wirtschaften dienen.

4. Kritischer Vergleich / Pro- und Contra-Argumentation: Hier werden beide Modelle einander gegenübergestellt, wobei insbesondere die Herausforderungen der praktischen Umsetzung und die Rolle der Rahmenordnung kritisch beleuchtet werden.

5. Fazit / persönliche Stellungnahme: Der Autor resümiert die Argumente beider Ansätze und bewertet das Modell von Homann aufgrund seiner größeren Flexibilität als überzeugender.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primärquellen von Homann und Ulrich.

Schlüsselwörter

Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Homann, Ulrich, Rahmenordnung, Gewinnmaximierung, Individualethik, Institutionenethik, Wettbewerb, Kapitalismus, moralische Standards, Legitimation, Marktkonformität, unternehmerisches Handeln, Globalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Moral und Gewinn im unternehmerischen Handeln durch einen Vergleich zweier prominenter ethischer Theorien.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Implementierung ethischer Normen in marktwirtschaftliche Strukturen sowie die Rolle staatlicher Rahmenbedingungen und individueller Unternehmensethik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Modelle von Homann und Ulrich zu vergleichen, um herauszufinden, welches Modell besser geeignet ist, ethische Anforderungen mit den Zwängen des Wettbewerbs zu vereinbaren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen essayistischen Vergleich auf Basis einer Literaturanalyse der grundlegenden Werke von Homann und Ulrich.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen beider Autoren und führt eine kritische Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen im Kontext der praktischen Anwendung durch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Unternehmensethik, Rahmenordnung, Gewinnmaximierung und institutionelle Verantwortung definieren.

Warum bewertet die Autorin das Modell von Homann als überzeugender?

Das Modell von Homann wird als überzeugender empfunden, da es flexibler auf unterschiedliche Marktsituationen reagiert und das Problem der Anpassungsfähigkeit eines Unternehmens besser adressiert.

Welchen Stellenwert räumt Ulrich dem Gewinnprinzip ein?

Ulrich integriert das Gewinnprinzip in ein umfassenderes ethisches Konzept, wobei er ethische Reflexion als notwendige Basis für die Legitimation des unternehmerischen Handelns betrachtet.

Final del extracto de 11 páginas  - subir

Detalles

Título
Vergleich zweier unternehmensethischer Modelle
Subtítulo
Homanns Modell der Unternehmensethik im Vergleich zu dem Modell von Ulrichs integrativer Unternehmensethik
Universidad
University of Duisburg-Essen
Curso
Seminar Der ethisch orientierte Kapitalismus
Calificación
3,0
Autor
S. Schäfer (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
11
No. de catálogo
V198363
ISBN (Ebook)
9783656248118
ISBN (Libro)
9783656250708
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ethik Unternehmensethik Homann Kapitalismus Ulrich
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
S. Schäfer (Autor), 2010, Vergleich zweier unternehmensethischer Modelle, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198363
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Extracto de  11  Páginas
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