„Le passé composé“ – Bildungs- und Anwendungsregeln der Tempusform und deren praktische Anwendung im Kompetenzbereich „Sprechen“ in Form von dialogischem Austausch über außerschulische Freizeitaktivitäten
Inhaltsverzeichnis
1. Thema der Stunde
2. Darstellung der Unterrichtssequenz
3. Einschätzung des antizipierten durchschnittlichen Wissens- und Kompetenzniveaus der Lerngruppe
4. Exemplarische Reflexion der Lerngruppenheterogenität
5. Der fachlich-inhaltliche Schwerpunkt
6. Didaktische Begründungen
7. Antizipierte Schwierigkeiten und Alternativen
8. Geplanter Unterrichtsverlauf ( tabellarische Übersicht)
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Das Hauptziel dieser Unterrichtsstunde ist die Festigung und praktische Anwendung des "passé composé" im Kompetenzbereich Sprechen, wobei die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten im dialogischen Austausch über außerschulische Freizeitaktivitäten unter Anwendung korrekter Bildungsregeln weiterentwickeln.
- Vertiefung der Bildungs- und Anwendungsregeln des passé composé mit dem Hilfsverb "avoir".
- Förderung der mündlichen Ausdrucksfähigkeit in alltagsnahen Situationen.
- Binnendifferenzierung zur Berücksichtigung unterschiedlicher Leistungsniveaus der Lerngruppe.
- Anwendung von Erklärungsstrategien (comment décrire une photo) zur Bildbeschreibung.
- Integration von Vokabular aus dem Themenfeld Freizeit und Hobbys.
Auszug aus dem Buch
Der fachlich-inhaltliche Schwerpunkt
Laut RLP ist unter anderen die Auseinandersetzung mit dem Themenbereich A verbindlich (Ich und die anderen), respektive die Trätierung des Themenfeldes „Freunde“ (Aktivitäten, Verabredungen“, sowie die Behandlung des Themenbereiches B (Der unmittelbare Erfahrungsbereich Jugendlicher), genauer, die Behandlung des Themenfeldes „Freizeitverhalten“, worunter Themenbereiche wie Sport, Musik, Hobbys etc. subsumiert werden. Da in der Vergangenheit mit Hilfe des Lehrbuches diese Themenfelder eingeführt wurden und die Begrifflichkeiten des Erfahrungsbereiches von Jugendlichen schon erarbeitet wurden, sind die SuS in der Lage, das sprachlich benötigte Vokabular zielführend anzuwenden. In Verbindung mit der Benutzung des PC sollen die SuS fortan imstande sein, sich untereinander über erlebte Geschehnisse (Hobbys, Sportaktivitäten etc.) in der Vergangenheit zu unterhalten.
Das PC bezeichnet Vorgänge, die sich vor dem Augenblick des Sprechens(Gegenwart) abgespielt haben. Das PC wird benutzt, um über einmalige Handlungen und Ereignisse in der Vergangenheit zu berichten. Es beschreibt Ereignisse, die aufeinander folgen und zeitlich begrenzt sind (Ereigniskette). Wie der französische Name bereits impliziert setzt sich das PC aus zwei Elementen zusammen, dem Hilfsverb und dem Partizip Perfekt. Bei der Bildung des PC bei den regelmäßigen und unregelmäßigen Verben nebst den Ausnahmeformen von einigen unregelmäßigen Verben gibt es diverse Formen. Die SuS habe in der Unterrichtssequenz die Bildungsregel der PC-Formen (mit dem Hilfsverb „avoir“) der regelmäßigen Verben, die der Verben auf –ir (mit und ohne Stammeserweiterung), der Verben auf –dre sowie ausgewählte Ausnahmeformen einiger unregelmäßigen Verbformen kennengelernt und beherrschen deren Anwendung. Wie der Unterrichtssequenz zu entnehmen, steht die Erarbeitung des PC mit „être“ und die Veränderlichkeit des „participe passé“ noch an.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Thema der Stunde: Definition des Stundenthemas sowie der praktischen Anwendung des passé composé in einem dialogischen Austausch.
2. Darstellung der Unterrichtssequenz: Tabellarische Übersicht der Unterrichtsreihe mit Zuordnung der Stundenthemen, Schwerpunkte und Kompetenzbereiche.
3. Einschätzung des antizipierten durchschnittlichen Wissens- und Kompetenzniveaus der Lerngruppe: Analyse des deklarativen und prozeduralen Wissensstandes der Schülerschaft bezüglich der Grammatikregeln.
4. Exemplarische Reflexion der Lerngruppenheterogenität: Reflexion über die unterschiedlichen Leistungsniveaus im Kurs und Ansätze zur Binnendifferenzierung.
5. Der fachlich-inhaltliche Schwerpunkt: Erläuterung der thematischen Einbettung in den RLP und der grammatikalischen Grundlagen des passé composé.
6. Didaktische Begründungen: Begründung der Methodenwahl und der Verknüpfung von Sprechkompetenz mit alltagsnahen Themen.
7. Antizipierte Schwierigkeiten und Alternativen: Identifikation möglicher Probleme während der Partnerarbeit und Erarbeitung von Lösungsstrategien.
8. Geplanter Unterrichtsverlauf ( tabellarische Übersicht): Detaillierte Darstellung der Unterrichtsphasen mit Zeitplanung und Medien.
Schlüsselwörter
Französisch, Passé composé, Unterrichtsentwurf, Sprechkompetenz, Lerngruppenheterogenität, Freizeitverhalten, Partnerarbeit, Grammatik, Bildungsregeln, Didaktik, Binnendifferenzierung, Sprachmittel, Tandembogen, Kompetenzbereich, Unterrichtsplanung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?
Der Entwurf beschreibt die Planung einer Französischstunde für das 1. Semester, in der das passé composé eingeführt und praktisch in der mündlichen Kommunikation angewandt wird.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themenfelder sind die Grammatik des passé composé sowie die mündliche Beschreibung von Freizeitaktivitäten von Jugendlichen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Stunde?
Das primäre Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler das passé composé in alltagsnahen Fragesituationen fehlerfrei bilden und situativ in der Partnerarbeit anwenden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird für den Unterricht verwendet?
Es wird ein schülerzentrierter Ansatz mit starker Gewichtung auf Partnerarbeit, Tandem-Übungen und der Verwendung von Bildimpulsen zur Sprachaktivierung genutzt.
Was wird im Hauptteil des Unterrichts behandelt?
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Festigung der grammatikalischen Formen, der Anwendung von Erklärungsstrategien bei Bildbeschreibungen und der Sprechpraxis.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diesen Entwurf?
Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie Passé composé, Sprechkompetenz, Heterogenität und Binnendifferenzierung charakterisiert.
Wie geht die Lehrperson mit der Heterogenität der Klasse um?
Die Lehrperson plant binnendifferenzierte Aufgaben, um sowohl leistungsstärkere als auch leistungsschwächere Schüler ihrem Stand entsprechend zu fördern.
Welche Bedeutung haben die Tandembögen in dieser Stunde?
Sie dienen als diagnostisches Werkzeug, um den Lernfortschritt der Schüler in einem geschützten Rahmen durch gegenseitige Korrektur zu überprüfen.
- Citar trabajo
- Peter Müller (Autor), 2011, Erarbeitung und Sicherung des Passé Composé mit diversen Übungen und allen Unterrichtsmaterialien, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198689