In den letzten 8 Jahren erlebten wir einen deutlichen Zuwachs an neurowissenschaftlichen Ansätzen die neue Konzepte sowie Techniken liefern konnten.
Lange Zeit waren above-the-line-Maßnahmen beispielsweise in Form von Plakaten, Anzeigen sowie Radio- und Fernseh-Spots im Mittelpunkt; daneben galten die below-the-line-Maßnahmen in Form von Live Communication oder auch Öffentlichkeitsarbeit als weniger kreativ und viel mehr als ausführende Maßnahmen. Die Zeiten haben sich jedoch radikal verändert, als festgestellt werden konnte, dass die below-the-line- Maßnahmen viel persönlicher und direkter eingesetzt werden können. Die zentrale Rolle spielen dabei die Gefühle und Emotionen eines Konsumenten.
Eine zentrale Frage die es zu beantworten gilt ist; wird es bald möglich sein (wie manche Neuromarketingprofis behaupten) den sogenannten „Kaufknopf“ im Gehirn eines Konsumenten mittels hirngerechter auf dem Konsumenten abgestimmter Kommunikation auszulösen? Ist es vielleicht schon heute der Fall?
Diese und andere spannende Antworten gilt es im Rahmen dieser Seminararbeit zu liefern bzw. heranzuholen.
Inhaltsverzeichnis
II. Abbildungsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Problemstellung
1.3 Aufbau und Ziel der Arbeit
2 Neuromarketing
2.1 Abgrenzung
2.2 Begriffserklärung im engeren und weiten Sinne
2.2.1 Neuromarketing im engeren Sinne
2.2.2 Neuromarketing im weiteren Sinne
2.3 Ansatzpunkte der Neuromarktforschung
2.3.1 Forschungsansatz Behaviorismus
2.3.2 Forschungsansatz Neobehaviorismus
2.3.3 Ansatzpunkt des Neuromarketings
2.3.4 Das VierQuadrantenModell
2.4 Methoden und Verfahren der Neuromarktforschung
3 Bisherige Erkenntnisse der Neuromarktforschung
3.1 Emotionen Steigern die Werbewirkung
3.2 Werbeerinnerung durch emotionale Gesichtsausdrücke
3.3 An eine spezielle Werbung erinnern und an eine andere nicht mehr
3.4 Die Rolle des Belohnungszentrums
3.5 Codes im Rahmen der Werbeplanung
3.6 Mit Neuromarketing die Werbewirkung im Internet steigern
3.7 Eine Art Wunderwaffe zur Steigerung der Werbewirkung
4 Fazit und Ausblick
III. Anhang
IV. Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was ist Neuromarketing?
Neuromarketing nutzt neurowissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden, um die unbewussten Reaktionen und Emotionen von Konsumenten auf Marketingmaßnahmen zu verstehen.
Gibt es einen „Kaufknopf“ im Gehirn?
Die Seminararbeit geht der spannenden Frage nach, ob es möglich ist, durch hirngerechte Kommunikation gezielt Kaufentscheidungen auszulösen, wie es manche Experten behaupten.
Welche Rolle spielt das Belohnungszentrum?
Das Belohnungszentrum im Gehirn ist ein zentraler Ansatzpunkt der Neuromarktforschung, da es maßgeblich an der Entstehung von Kaufwünschen beteiligt ist.
Wie unterscheiden sich Behaviorismus und Neuromarketing?
Während der klassische Behaviorismus nur beobachtbares Verhalten analysiert, blickt das Neuromarketing direkt in das Gehirn („Black Box“), um Emotionen und kognitive Prozesse zu messen.
Kann Neuromarketing die Werbewirkung im Internet steigern?
Ja, durch die Anwendung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse können digitale Werbemittel so gestaltet werden, dass sie die Aufmerksamkeit und emotionale Bindung der Nutzer erhöhen.
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- BBA Thomas Heinrich Musiolik (Autor), 2012, Neuromarktforschung im Rahmen der Werbeplanung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198710