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Plinius "Naturalis Historia" - Buch 34: Künstlerchronologie bedeutender Bildhauer

Titre: Plinius "Naturalis Historia" - Buch 34: Künstlerchronologie bedeutender Bildhauer

Essai , 2011 , 8 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Jennifer Becke (Auteur)

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Die „Naturalis Historia“ ist ein antikes enzyklopädisches Werk, das in 37 Büchern das gesamte naturkundliche Wissen des Altertums wiedergibt und von Plinius dem Älteren im 1. Jahrhundert n. Chr. verfasst wurde.

Buch 34 (Metallurgie) der „Naturalis Historia“, das Grundlage der Ausarbeitung ist, behandelt die Metalle Kupfer, Zinn, Eisen und Blei. Plinius geht dabei nicht nur auf die Gewinnung und Verarbeitung der Metalle ein, sondern behandelt auch die Bedeutung dieser Materialien für die Kunst der Antike. Im Zuge dessen gibt er dem Leser mit seiner Künstlerchronologie einen Überblick über Leben und Werk zahlreicher antiker Bildhauer, worauf im vorliegenden Werk das Augenmerk liegt.

Zugrunde liegt dieser Arbeit dabei die zweisprachige Tusculum-Ausgabe in latein und deutsch von 1989, welche im Artemis & Winkler Verlag erschienen ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Thematik

2. Künstlerchronologie bedeutender Bildhauer in Plinius „Naturalis Historia“

2.1. Pheidias

2.2. Polykleitos

2.3. Myron

2.4. Pythagoras

2.5. Lysippos

2.6. Weitere Meister

3. Schlußbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die in Buch 34 der „Naturalis Historia“ von Plinius dem Älteren enthaltene Künstlerchronologie. Ziel ist es, die systematische Darstellung antiker Bildhauer durch Plinius zu analysieren, wobei der Fokus insbesondere auf seinem Verständnis von Innovation und dem Fortschritt in der Kunst liegt.

  • Enzyklopädische Bedeutung der „Naturalis Historia“
  • Strukturelle Analyse der Künstlerbiographien bei Plinius
  • Die Rolle des Naturalismus und der Innovation in der antiken Bildhauerei
  • Vergleich bedeutender Künstler wie Pheidias, Polyklet und Lysipp

Auszug aus dem Buch

2.2. Polykleitos

Polykleitos, auch Polyklet genannt, aus Sikyon wirkte etwa 450 – 410 v. Chr. und wird von Plinius in die 90. Olympiade eingeordnet. Als seine Hauptwerke nennt Plinius „den mit einer Kopfbinde sich schmückenden Jüngling mit weichlichem Ausdruck“ („Diadumenus“, Abb. 4) und „ferner einen speertragenden Knaben in männlicher Haltung“ („Doryphorus“ Abb. 5). Besondere Bedeutung erlangte Polyklet jedoch mit einer Statue, „welche die Künstler als Kanon bezeichnen“ und aus welchem sie die „Grundregeln der Kunst“ ableiten; „er allein ist es unter den Menschen, dem zuerkannt wird, die Kunst als solche durch ein Kunstwerk offenbart zu haben.“ Auch spricht Plinius Polyklet zu, die Toreutik „zur höchsten Vollendung“ gebracht und sie so „gelehrt“ zu haben wie „Pheidias sie geoffenbart hat“.

Als künstlerische Innovation des Polyklet benennt Plinius „die Erfindung Statuen auf einem Bein stehen zu lassen“, eine Darstellungsweise von Statuen, die heute als Kontrapost bekannt ist und welche in den Nachbildungen des „Diadumenus“ und des „Doryphorus“ (Abb. 4 und 5) sehr gut erkennbar ist.

In der Beschreibung des Polyklet führt Plinius erstmals auch eine kritische Anmerkung an, indem er die Künstlervita mit dem Zitat von Varro beendet, dass Polyklets Statuen „stämmig und fast immer nach ein und demselben Muster gemacht“ seien. Ob Plinius sich die Einschätzung Varro’s zu eigen macht, geht jedoch nicht hervor.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in die Thematik: Dieses Kapitel stellt das Gesamtwerk „Naturalis Historia“ von Plinius dem Älteren vor und erläutert die Bedeutung von Buch 34 für die Erforschung antiker Bildhauer.

2. Künstlerchronologie bedeutender Bildhauer in Plinius „Naturalis Historia“: Dieser Hauptteil beschreibt die methodische Vorgehensweise des Plinius bei der Auflistung griechischer Künstler und deren Innovationen.

2.1. Pheidias: Das Kapitel behandelt den Bildhauer Pheidias als Pionier der Toreutik und Schöpfer bedeutender Werke wie des „Zeus von Olympia“.

2.2. Polykleitos: Es wird die Bedeutung Polyklets für die Entwicklung des „Kanons“ und der Einführung des Kontraposts in der Bildhauerei dargelegt.

2.3. Myron: Dieses Kapitel thematisiert das Streben nach Naturtreue und Harmonie in den Werken von Myron sowie Plinius’ Kritik an dessen mangelnder Darstellung von Seelenzuständen.

2.4. Pythagoras: Hier wird der Fokus auf die Fähigkeit von Pythagoras gelegt, Affekte und Schmerz bei Figuren darzustellen sowie Details wie Sehnen und Adern präziser auszubilden.

2.5. Lysippos: Es wird analysiert, wie Lysippos durch die Nachahmung der Natur und die Verfeinerung menschlicher Proportionen zur Entwicklung der Kunst beitrug.

2.6. Weitere Meister: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über ergänzende Bildhauer, wie etwa Praxiteles, deren Werke die Künstlerchronologie abrunden.

3. Schlußbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass Plinius’ Werk eine unverzichtbare Quelle für die Kunstgeschichte darstellt und das Prinzip der Innovation als zentrales Kriterium für künstlerischen Ruhm etabliert.

Schlüsselwörter

Naturalis Historia, Plinius der Ältere, antike Bildhauerei, Künstlerchronologie, Toreutik, Polyklet, Pheidias, Lysippos, Innovation, Naturalismus, Kontrapost, Kunstgeschichte, antike Kunst, Bildwerke, Quellenanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Künstlerchronologie im 34. Buch der „Naturalis Historia“ des Plinius und beleuchtet, wie antike Bildhauer und deren Werke dort dokumentiert wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die schriftliche Überlieferung antiker Kunst, die Entwicklung von Innovationsgeschichten in der Kunstbetrachtung und die Bedeutung von Detailtreue in der Skulptur.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Plinius durch seine chronologische Aufarbeitung der Künstlerbiographien ein Verständnis von Fortschritt und Innovation in der antiken Kunst vermittelt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt eine textanalytische Methode, basierend auf der Tusculum-Ausgabe der „Naturalis Historia“, um die Struktur der Künstlerbeschreibungen und Plinius’ Wertungsmaßstäbe herauszuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Künstler-Biographien, darunter Pheidias, Polyklet, Myron, Pythagoras und Lysipp, und vergleicht deren künstlerische Innovationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Naturalismus, Toreutik, Kanon, Kontrapost, Innovation und die antike Quelle „Naturalis Historia“.

Wie unterscheidet sich die Einschätzung der Künstler durch Plinius?

Plinius bewertet Künstler anhand ihrer Neuerungen, wie etwa Polyklets Kanon, Myrons Harmonie oder die Fähigkeit von Pythagoras, menschliche Affekte und physiologische Details darzustellen.

Welche Bedeutung hat das Konzept des „Paragone“ für die Untersuchung?

Das „Paragone“ (der Künstlerwettstreit) dient als rhetorisches Mittel bei Plinius, um eine Rangfolge und einen qualitativen Vergleich zwischen bedeutenden Bildhauern zu etablieren.

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Résumé des informations

Titre
Plinius "Naturalis Historia" - Buch 34: Künstlerchronologie bedeutender Bildhauer
Université
University of Marburg
Cours
Quellentexte zur antiken Kunst
Note
1,0
Auteur
Jennifer Becke (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
8
N° de catalogue
V198767
ISBN (ebook)
9783656252238
Langue
allemand
mots-clé
plinius naturalis historia buch künstlerchronologie bildhauer
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jennifer Becke (Auteur), 2011, Plinius "Naturalis Historia" - Buch 34: Künstlerchronologie bedeutender Bildhauer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198767
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