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Nachfolge in Familienunternehmen

Familie und Betrieb - zwei Institutionen und deren Einfluss auf die Nachfolge

Titel: Nachfolge in Familienunternehmen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 35 Seiten , Note: 2

Autor:in: Bakk. rer. soc. oec. Marén Kalz (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

1 Einleitung

Familienunternehmen sind von enormer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung. So gelten etwa 80% aller Unternehmen als Familienunternehmen und beschäftigen ca. 70% aller Arbeitnehmer.(1)

Umfragen zwischen Familienunternehmen haben ergeben, dass diese die Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise im Vergleich zu anderen Unternehmen besonders gut überstanden haben bzw. die aktuelle Situation vergleichsweise positiv beurteilen.(2)

Gründe hierfür liegen in den besonderen Vorteilen dieser Unternehmen. So zeichnen sich diese Unternehmen vor allem durch eine besonders hohe Loyalität der Angestellten gegenüber dem Betrieb und eine besonders rasche Entscheidungsfindung aus.(3)

Eine besondere Herausforderung ergibt sich durch die Nachfolge. Gerade in diesem Zusammenhang ergeben sich viele Konflikte. Genau dieser Umstand führt dazu, dass nur jedes zweite Unternehmen den Übergang zur 2. Generation erfolgreich meistert. Bis zur 3. Generation schaffen es sogar weniger als 10% der Familien- unternehmen.(4)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Herausforderungen denen sich Familienunternehmen im Rahmen der Nachfolge stellen müssen. Zunächst werden die Prinzipien von Familien und Unternehmen beleuchtet. Anschließend wird der Einfluss von Familie und Unternehmen auf die Nachfolgeregelung diskutiert. In diesem Zusammenhang werden die verschiedenen Konflikte besprochen und ein möglicher Lösungsweg dargelegt.

___________________________________________________________________
1 Vgl. Frank H. u.a (2011): Erfolgsfaktoren österreichischer Familienunternehmen, Vorwort.
2 Vgl. Pleininger Hans, Familienunternehmen kann die Krise keine Angst machen in Wirtschaftsblatt vom 14.12.2009.
3 Vgl. O.V., Dynasty a la Austria, www.oif.ac.at/publikationen/schriftenreihe, 14.03.2012.
4 Vgl. O.V., Dynasty a la Austria, www.oif.ac.at/publikationen/schriftenreihe, 14.03.2012.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GRUNDPRINZIPIEN VON FAMILIEN UND UNTERNEHMEN

2.1 DIE FAMILIE

2.1.1 Familie - Der Versuch einer Definition

2.1.2 Familie - Funktionen und Rollenbilder

2.2 DAS UNTERNEHMEN

2.2.1 Die Organisation eines Unternehmens

2.2.2 Rollen in den Unternehmen

2.2.2.1 Der Unternehmer

2.2.2.2 Die Führungskraft

2.2.2.3 Der Mitarbeiter

3 DAS FAMILIENUNTERNEHMEN

3.1 VERGLEICH ZWISCHEN FAMILIE UND UNTERNEHMEN

3.2 BESONDERHEITEN EINES FAMILIENUNTERNEHMENS

4 DIE NACHFOLGEREGELUNG

4.1 VON DER NACHFOLGE BETROFFENE PERSONENKREISE

4.1.1 Nachfolge aus Sicht des Übergebers

4.1.2 Nachfolge aus Sicht des Übernehmers

4.1.2.1 Der Übernehmer aus der Familie

4.1.2.2 Der Übernehmer von Außerhalb

4.1.3 Nachfolge aus Sicht der Mitarbeiter

4.1.4 Nachfolge aus Sicht der Übergangenen

4.2 KONFLIKTDEESKALATION

4.3 DIE VERSCHIEDENEN ÜBERTRAGUNGSMÖGLICHKEITEN EINES UNTERNEHMENS

4.3.1 Share-Deal

4.3.2 Asset-Deal

5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht die komplexen Herausforderungen bei der Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen. Dabei wird das Ziel verfolgt, das Spannungsfeld zwischen den emotional geprägten Strukturen der Familie und den funktional-ökonomischen Anforderungen des Betriebes aufzuzeigen, um Strategien für eine erfolgreiche und konfliktarme Übergabe zu entwickeln.

  • Grundprinzipien und Unterschiede von Familie und Unternehmen
  • Die spezifische Rolle von Familienunternehmen im wirtschaftlichen Kontext
  • Analyse der Nachfolge aus Sicht verschiedener betroffener Akteure
  • Methoden zur Konfliktdeeskalation und Notfallplanung
  • Übertragungsformen wie Share-Deal und Asset-Deal

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Nachfolge aus Sicht des Übergebers

Für den Übergeber ist die Nachfolge bzw. die Übergabe des eigenen Lebenswerkes immer eine sehr emotionale Angelegenheit. Viele Unternehmer schieben den Gedanken an die Übergabe vor sich her. So verwundert es nicht, dass laut einer Studie des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn mehr als 25% der Unternehmensübergänge zuvor nicht geregelt wurden. Eine plötzliche schwere Erkrankung oder der Tod des Unternehmers sind dann die Gründe für eine ungeregelte Übernahme. Um solche oft sehr nachteiligen Unternehmensübergänge zu vermeiden, sollte das Projekt Nachfolge eher langfristig vorbereitet werden.

Das Problem dabei ist, das viele Gründer ihre Arbeit nicht in dem Sinne als Arbeit betrachten. Sie sehnen nicht den Zeitpunkt entgegen, ab dem sie ihre Rente beziehen. Vielmehr wollen sie möglichst lange das Sagen haben in ihrem Projekt bzw. in ihrem Lebenswerk. Dann frühzeitig über die Nachfolge nachzudenken und erste Schritte in die Tat umzusetzen fällt vielen Unternehmern schwer. Aber gerade um ihr Lebenswerk in die nächste Generation zu befördern sollte zumindest sehr frühzeitig über einen Notfallplan nachgedacht werden, der bei unvorhersehbaren Ausfällen des Gründers greift.

Der Übergeber sollte über seine Eigenschaften nachdenken und darüber, welche seiner Eigenschaften zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben. Wenn er diese Erkenntnisse hat, kann er darauf aufbauend sich Gedanken über den Übernehmer machen. Diese Gedanken helfen dabei, einzuschätzen, ob seine Art das Unternehmen zu leiten noch zeitgerecht ist oder ob diese inzwischen überholt ist. Diese Gedanken helfen dann auch, sich später für den richtigen Nachfolger zu entscheiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Es wird die wirtschaftliche Relevanz von Familienunternehmen sowie die Problematik des hohen Scheiterns bei Übergaben in die nächste Generation thematisiert.

2 GRUNDPRINZIPIEN VON FAMILIEN UND UNTERNEHMEN: Dieses Kapitel definiert die soziologischen Grundlagen der Familie und die betriebswirtschaftlichen Strukturen sowie Rollenbilder in Unternehmen.

3 DAS FAMILIENUNTERNEHMEN: Hier werden Familienunternehmen als spezifische Instanz definiert, die durch die Verflechtung von Familie und Betrieb sowie durch besondere strategische Vorteile in Krisenzeiten gekennzeichnet sind.

4 DIE NACHFOLGEREGELUNG: Das Kapitel analysiert die verschiedenen Perspektiven der Beteiligten, Strategien zur Konfliktvermeidung und rechtliche sowie wirtschaftliche Möglichkeiten der Unternehmensübertragung.

5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Es werden zentrale Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Nachfolge zusammengefasst und die Bedeutung von Kommunikation und professioneller Planung betont.

Schlüsselwörter

Familienunternehmen, Unternehmensnachfolge, Übergabe, Konfliktmanagement, Übergeber, Übernehmer, Fremdmanagement, Notfallplan, Share-Deal, Asset-Deal, Unternehmensstrategie, Unternehmertum, Führung, Organisation, Erbauseinandersetzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die komplexen Herausforderungen, vor denen Familienunternehmen bei einem Generationenwechsel stehen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Familie und Unternehmen, die Analyse von Interessenkonflikten bei der Nachfolge sowie konkrete Übertragungswege wie den Share- und Asset-Deal.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Strategien aufzuzeigen, wie durch frühzeitige Planung und klare Strukturen der langfristige Fortbestand von Familienunternehmen trotz emotionaler Belastungen gesichert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die auf einschlägigen Studien, Fachbüchern und empirischen Untersuchungen zur Unternehmensnachfolge basiert.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Analyse der beteiligten Personengruppen (Übergeber, Übernehmer, Mitarbeiter) und der Diskussion von Konfliktlösungsmöglichkeiten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Unternehmensnachfolge, Familienunternehmen, Konfliktdeeskalation und Nachfolgeplanung definiert.

Warum wird im Kapitel 4.1.1 betont, dass eine Nachfolge langfristig vorbereitet werden muss?

Weil laut Statistiken ein großer Teil der Übergaben ungeregelt erfolgt, was bei unvorhersehbaren Ereignissen wie Krankheit oder Tod den Fortbestand des Unternehmens massiv gefährden kann.

Welche Rolle spielt das Fremdmanagement bei der Unternehmensnachfolge?

Das Fremdmanagement dient als Lösung, wenn in der Familie kein qualifizierter Nachfolger bereitsteht oder um Streitigkeiten zwischen verschiedenen Familienstämmen innerhalb des Unternehmens zu vermeiden.

Welche Funktion hat ein Notfallplan?

Der Notfallplan stellt sicher, dass das Unternehmen auch bei plötzlichen Ausfällen des Inhabers ohne kritische Unterbrechungen operativ weitergeführt werden kann.

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Details

Titel
Nachfolge in Familienunternehmen
Untertitel
Familie und Betrieb - zwei Institutionen und deren Einfluss auf die Nachfolge
Hochschule
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt  (Finanzmanagement)
Veranstaltung
Basisseminar Financial Management
Note
2
Autor
Bakk. rer. soc. oec. Marén Kalz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
35
Katalognummer
V198815
ISBN (eBook)
9783656254072
ISBN (Buch)
9783656255239
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Familienunternehmen Nachfolge Probleme bei der Nachfolge Nachfolgeregelung Konflikte Konfliktdeeskalation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bakk. rer. soc. oec. Marén Kalz (Autor:in), 2012, Nachfolge in Familienunternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198815
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Leseprobe aus  35  Seiten
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