Die Thematik, die ich in der folgenden Hausarbeit ausführen möchte,
behandelt die Geschichte der Gründung des Staates Israel und die damit
verbundenen Konflikte zwischen den Staaten Syrien, Libanon, Jordanien,
Ägypten und Israel, auch unter dem Aspekt des Streits um Wasser in dieser
wasserarmen Region und insbesondere der Auseinandersetzung zwischen
Israelis und Palästinensern wegen der Wasserknappheit, den beschränkten
Wasservorkommen, den Nutzungsrechten und Ansprüchen. Der Staat Israel war eng mit dem Glauben und der Hoffung des christlichen,
des jüdischen und des arabischen Volkes verbunden.
Das jüdische Volk zog vor ungefähr 3800 Jahren, von ihrem Gott geführt, von
Ägypten aus nach Israel. Es ist „das gelobte Land“, weil es den Juden von
ihrem Gott versprochen wurde. Obwohl die damaligen Juden mehrmals aus
Israel vertrieben wurden, verließen sie es nie völlig. Ein Teil des Volkes blieb
immer in dem Land zurück. Selbst nach der Zerstörung des jüdischen Tempels
durch die Römer, die Auflösung des jüdischen Reiches im Jahre 70 n.Chr. und
der damit verbundenen Zerstreuung der Juden in die ganze Welt blieb ein
kleiner Teil des Volkes in Israel zurück, der jedoch wiederum zu großen Teilen
islamisiert wurde.
Die Juden träumten weiterhin immer von der Rückkehr in das gelobte Land.
Inhaltsverzeichnis
Aspekte des Nahostkonflikts
Geschichtlicher Rückblick auf die Entstehung des Staates Israel
Israel, das gelobte Land
Herzel und der Zionismus
Großbritannische Besetzung von Palästina
Die Gründung des Staates Israel
der Krieg um die Unabhängigkeit
Die Suez–Krise
Der Sechs-Tage-Krieg
Der Kampf ums Wasser
Wasser – die Existenzgrundlage
Der Nahostkonflikt seit 1973
Der Jom-Kippur-Krieg
Der Vertrag von Camp Davis
Der Scharon-Plan
Die Intifada
Der Friedensprozeß bis heute
Josef Joffe: „Die Hüter des Hasses“ aus DIE ZEIT (13/2002)
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Staates Israel sowie die damit verbundenen regionalen Konflikte, wobei ein besonderer Fokus auf der strategischen Bedeutung von Wasserressourcen als Konfliktfaktor liegt.
- Historische Entstehung Israels und zionistische Einwanderungsbewegungen.
- Die Rolle Großbritanniens und der UNO im Gründungsprozess des Staates Israel.
- Militärische Auseinandersetzungen wie der Sechs-Tage-Krieg und deren Auswirkungen auf die Geopolitik.
- Der Streit um Wasserrechte und die ungleiche Verteilung als latenter Konfliktherd zwischen Israelis und Palästinensern.
- Friedensbemühungen und die politischen Hindernisse seit den Camp-David-Verträgen.
Auszug aus dem Buch
Der Kampf ums Wasser
Die Oberfläche der Erde ist zu 71% mit Wasser bedeckt. 97% dieser Wassermassen bestehen aus Salzwasser, welches für den Menschen nicht nutzbar ist. Von den, für den Menschen nutzbaren, verbleibenden 3% sind rund zwei Drittel in Eis gebunden. Nur ein Drittel der Süßwasservorräte, die sich in Flüssen, Seen und dem Grundwasser befinden, ist für den Menschen verfügbar und jedoch global ungleich verteilt.
Manche Staaten in Afrika, Asien und dem Nahen Osten leiden seit jeher unter Wassermangel, wofür die klimatisch bedingten, wenigen Niederschläge und geringe Grundwasserreserven verantwortlich sind.
Diese Situation wird sich nach Prognose der Weltbank weiter verschlechtern, so dass im Jahre 2050 nur etwas mehr als die Hälfte der Erdbevölkerung über ausreichende Wasserreserven verfügen wird. ( vgl. Quellen: IAP, LIT )
Alles Leben auf der Erde ist von Wasser abhängig und wesentlich wertvoller als materielle Dinge. Somit ist Wasser eine der wichtigsten Ressourcen für das Überleben der Menschheit. Ohne Wasser ist Leben auf der Erde nicht möglich. Es ist in seiner lebensspendenden Funktion weder verzichtbar noch ersetzbar. Haben Menschen, Tiere und Pflanzen keinen Zugang zu Wasser, sterben sie.
Zusammenfassung der Kapitel
Aspekte des Nahostkonflikts: Einleitende Darstellung der historischen Entwicklung Israels und der wasserpolitischen Konflikte in der Region.
Geschichtlicher Rückblick auf die Entstehung des Staates Israel: Analyse der zionistischen Bewegung, der britischen Mandatszeit und der Staatsgründung 1948.
Der Kampf ums Wasser: Untersuchung der globalen und regionalen Wasserknappheit und deren zentrale Rolle im israelisch-palästinensischen Konflikt.
Der Nahostkonflikt seit 1973: Betrachtung der militärischen Auseinandersetzungen nach 1973, des Friedensprozesses sowie der politischen Stagnation.
Josef Joffe: „Die Hüter des Hasses“ aus DIE ZEIT (13/2002): Eine journalistische Analyse über die festgefahrenen Strukturen im Friedensprozess zwischen Arafat und Scharon.
Schlüsselwörter
Nahostkonflikt, Israel, Palästina, Zionismus, Wasserrechte, Wassermangel, Sechs-Tage-Krieg, Friedensprozess, Camp-David-Verträge, Intifada, Siedlungspolitik, Ressourcenkonflikt, Geopolitik, Jom-Kippur-Krieg.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die geschichtlichen Hintergründe des Staates Israel und beleuchtet die damit verwobenen Konflikte, insbesondere unter dem Aspekt der knappen Wasserressourcen.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Neben der Entstehungsgeschichte Israels und der zionistischen Bewegung stehen der Kampf um Wasser, die Auswirkungen militärischer Krisen sowie der schwierige Friedensprozess im Zentrum der Analyse.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie politischer Machtanspruch, historische Identitätsbildung und die lebenswichtige Frage der Wasserverteilung ineinandergreifen.
Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?
Es handelt sich um eine historische Analyse, die sich auf Literaturrecherchen, Berichte internationaler Organisationen und zeitgenössische Presseartikel stützt.
Welche Schwerpunkte bilden den Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der militärischen Meilensteine, die Analyse des Konflikts um das Wasser und die Dokumentation der verschiedenen Phasen des Friedensprozesses.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Zentral sind Begriffe wie Wasserknappheit, Existenzgrundlage, Siedlungspolitik und der israelisch-palästinensische Friedensprozess.
Welche Rolle spielen die Wasserressourcen konkret im Westjordanland?
Die Wasserressourcen sind ein massiver Streitpunkt, da Israel die Kontrolle über die unterirdischen Reserven hält, was zu einer ungleichen Verteilung zwischen israelischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung führt.
Warum scheitern laut der Arbeit viele Friedensbemühungen?
Das Scheitern wird oft auf gegenseitiges Misstrauen, unvereinbare Ansprüche an den endgültigen Status des Staates Palästina sowie die Kompromisslosigkeit der politischen Führung auf beiden Seiten zurückgeführt.
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- Andreas Ludwig (Author), 2001, Aspekte des Nahostkonflikts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19884