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Wir und die Dinge. Überlegungen zum pädagogischen Potential des Objekttheaters für das darstellende Spiel in der Schule

Título: Wir und die Dinge. Überlegungen zum pädagogischen Potential des Objekttheaters für das darstellende Spiel in der Schule

Trabajo Escrito , 2009 , 34 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Sandra Fleige (Autor)

Teatrología, danza
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Das Spiel mit Objekten, Figuren und Bildern hat die Ausdrucksformen des Theaters beeinflusst und verändert, hat neue Dimensionen eröffnet und bietet schier unendliche Möglichkeiten. Doch kann das Theater in der Schule, mittlerweile von meist sehr ambitionierten und durchaus fachkundigen Lehrerinnen und Lehrern angeleitet, einen Nutzen daraus ziehen?

Ist die Vervielfachung der theatralen Möglichkeiten eine unendliche Schatzkiste für immer neue künstlerische Projekte oder sind Schüler von dieser neuen, ungewohnten Form einer Theatersprache vielleicht eher überfordert?

Was ist eigentlich Objekttheater und wo liegt seine besondere Ausdruckskraft? Wo liegt sein Zauber? Wie ernst nehmen Schülergruppen die Entscheidung, diese Theaterform umsetzen zu wollen?

Die theoretischen Grundlagen dieser Theaterform sowie einige Ansätze und Projektideen möchte ich in dieser Arbeit vorstellen. Wie sich Schüler und Theaterlehrer dem Bereich Objekttheater genähert haben, möchte ich im Hinblick auf das Schultheatertreffen der Länder aufzeigen, das 2007 unter dem Titel „Objekte.Figuren“ in Wolfsburg stattfand.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. OBJEKTTHEATER

2.1. Theoretische Grundlagen

2.1.1. Kurzer Überblick über die Geschichte des Objekttheaters

2.1.2. Was ist Objekttheater?

2.1.2.1. Objekt und Subjekt

2.1.2.2. Ausgangspunkte des Objekttheaters

3. GRUNDLAGEN UND MÖGLICHKEITEN DER PRAKTISCHEN UMSETZUNG IM DARSTELLENDEN SPIEL

3.1. Grundlagen der (Schul)Theaterarbeit mit Objekten

3.2. Praktische Arbeitsanweisungen zur Durchführung eines Objekttheaterprojekts

3.2.1. Das Suchen und Finden der Dinge

3.2.2. Sichtung und Auswahl – Die Gestaltung des Spielraums

3.2.3. Beziehungsaufnahme und erste Improvisation

3.2.4. Erste Spielsequenzen

3.2.5. Weiteres Vorgehen

4. BEISPIELE DER PRAKTISCHEN UMSETZUNG BEIM THEATERTREFFEN „SCHULTHEATER DER LÄNDER“

4.1. Das Festival und seine Teilnehmer

4.2. Die Fachtagung und ihre Themenfelder

4.3. Die Festivalbeiträge – eine Kurzbilanz

4.3.1. Produktion 1: Küsse mich! Sonst küss ich dich! (Niedersachsen)

4.3.2. Produktion 2: Frühlings Erwachen (Brandenburg)

4.3.3. Produktion 3 – Scrubber Dance (Bremen)

4.4. Zusammenfassung

5. DAS PÄDAGOGISCHE POTENTIAL VON OBJEKTTHEATER MIT SCHÜLERN

5.1. Theatrale Zeichen als Herausforderung

5.2. Perspektiven des Objekttheaters im Darstellenden Spiel

5.3. Nachdenken über Theater und Theaterbegriff

5.3.1. Handlungsorientiertes Lernen durch Objekttheater

5.3.2. Autonomie durch Entmachtung

6. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das pädagogische Potenzial des Objekttheaters für das Fach "Darstellendes Spiel" an Schulen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schüler durch die Auseinandersetzung mit Objekten als gleichwertigen Partnern auf der Bühne neue künstlerische Ausdrucksformen finden und ihren eigenen Theaterbegriff erweitern können.

  • Theoretische Grundlagen und Geschichte des Objekttheaters.
  • Praktische Methoden zur Durchführung von Objekttheaterprojekten mit Schülern.
  • Analyse von Fallbeispielen vom Festival "Schultheater der Länder".
  • Diskussion des pädagogischen Mehrwerts für das ganzheitliche Lernen.
  • Reflexion über die Rolle von Objekten im Vergleich zu klassischen Requisiten.

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Das Suchen und Finden der Dinge

Die wohl wichtigsten Faktoren eines Objekttheaterstücks sind die Dinge, die darin „spielen“. Um einen freien Umgang mit ihnen zu ermöglichen, sollten sie bestimmte Eigenschaften besitzen. Sie sollten nicht wertvoll sein, weder im materiellen noch im ideellen Sinne, sie sollten nicht einer bestimmten Person gehören, sie sollten niemanden gefährden, sie sollten ansprechend sein, raumgreifend sein, provozieren (durch besondere Fremdheit oder auch besondere Banalität), beweglich sein und kommunikativ sein.

Alle Beteiligten sollten in den Prozess des Findens einbezogen werden, denn ein wesentlicher Beziehungsaspekt liegt darin, dass dies eine kollektive Aktion ist. „Man sollte ‚sich gefunden haben’, um später, in der Szenenarbeit, intensiv miteinander arbeiten zu können. (Podehl 2008, 9)

Als geeignete Anlaufpunkte zum Finder der Dinge beschreibt Enno Podehl z. B. Schrottplätze, Flohmärkte, Abbruchhäuser oder Wohnungsauflösungen. Die dort aufgefundenen Dinge kosten meist wenig oder gar nichts, es sind Alltagsgegenstände, die die Spuren des gelebten Lebens ihrer Benutzer tragen, die oft unbrauchbar sind und gerade dadurch häufig spielerisches Potential in sich tragen.

Wichtig ist, dass der Spieler sich von den Dingen ansprechen lässt und es vermeidet, Dinge heranzuziehen, die allzu metaphorisch belegt und mit Bedeutung angefüllt sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den Wandel des Schultheaters vom "Schulspiel" zum künstlerisch etablierten Fach "Darstellendes Spiel" und führt in die Fragestellung nach dem Potenzial des Objekttheaters ein.

2. OBJEKTTHEATER: Dieses Kapitel klärt die theoretischen Grundlagen, die Geschichte sowie die Definition von Objekt und Subjekt innerhalb der Objekttheater-Praxis.

3. GRUNDLAGEN UND MÖGLICHKEITEN DER PRAKTISCHEN UMSETZUNG IM DARSTELLENDEN SPIEL: Hier werden methodische Schritte für Objekttheater-Projekte in der Schule vorgestellt, von der Objektsuche bis hin zur ersten Spielsequenz.

4. BEISPIELE DER PRAKTISCHEN UMSETZUNG BEIM THEATERTREFFEN „SCHULTHEATER DER LÄNDER“: Anhand dreier Produktionen wird analysiert, wie Objekttheater-Elemente in der Schultheater-Praxis tatsächlich angewendet wurden.

5. DAS PÄDAGOGISCHE POTENTIAL VON OBJEKTTHEATER MIT SCHÜLERN: Dieses Kapitel erörtert den Bildungsnutzen, insbesondere die Förderung von Abstraktionsfähigkeit, Beobachtungsgabe und die Entwicklung von Autonomie bei Schülern.

6. SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Abschlussbetrachtung resümiert die Chancen und Herausforderungen für den Einsatz des Objekttheaters als bereichernde Form in der schulischen Theaterarbeit.

Schlüsselwörter

Objekttheater, Darstellendes Spiel, Schultheater, Pädagogik, Objekt, Subjekt, Animation, Improvisation, Theaterpädagogik, Postdramatisches Theater, Materialität, Zeichensystem, Schulprojekt, Kreativitätsentwicklung, Spielhaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Abschlussarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und dem pädagogischen Potenzial des Objekttheaters innerhalb des Schulfachs "Darstellendes Spiel".

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit spannt einen Bogen von theoretischen Definitionen über methodische Anleitungen zur praktischen Projektarbeit bis hin zur kritischen Analyse von Aufführungen bei einem überregionalen Schultheatertreffen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Arbeit mit Objekten als eigenständige "Akteure" die künstlerische Praxis in der Schule bereichern und die Entwicklung von Schülern fördern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Untersuchung gewählt?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur mit der exemplarischen Analyse von Festivalbeiträgen und reflektiert diese auf Basis theaterpädagogischer Diskurse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, die Beschreibung praktischer Arbeitsmethoden nach Enno Podehl sowie die Auswertung von Fallbeispielen vom Festival "Schultheater der Länder 2007".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Objekttheater, pädagogisches Potenzial, Darstellendes Spiel, Materialität und die Subjekt-Objekt-Beziehung bestimmt.

Was versteht man in dieser Arbeit unter dem "Objekt" im Gegensatz zum klassischen Requisit?

Während ein Requisit ein passives Hilfsmittel ist, agiert das Objekt im Objekttheater als eigenständiger, gleichwertiger Partner, der eine eigene Aussagekraft besitzt und den Spieler zu neuen Ausdrucksformen herausfordert.

Warum ist laut der Arbeit die "Kunst der Beobachtung" so essenziell?

Sie gilt als Grundlage, um sich von funktionalen Zuschreibungen zu lösen, die Dinge in ihrer Eigenheit wahrzunehmen und somit erst eine authentische künstlerische Auseinandersetzung zwischen Spieler und Objekt zu ermöglichen.

Final del extracto de 34 páginas  - subir

Detalles

Título
Wir und die Dinge. Überlegungen zum pädagogischen Potential des Objekttheaters für das darstellende Spiel in der Schule
Universidad
Academy for Theater Pedagogy Heidelberg
Curso
Abschlussarbeit in der Ausbildung zum Theaterpädagogen BuT
Calificación
2,0
Autor
Sandra Fleige (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
34
No. de catálogo
V198932
ISBN (Ebook)
9783668315570
ISBN (Libro)
9783668315587
Idioma
Alemán
Etiqueta
Objekttheater Schultheater Theaterpädagogik Darstellendes Spiel
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sandra Fleige (Autor), 2009, Wir und die Dinge. Überlegungen zum pädagogischen Potential des Objekttheaters für das darstellende Spiel in der Schule, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198932
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