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Die lautliche Entwicklung exemplarischer Wörter vom Klassischen Latein über das Altfranzösische bis zum Neufranzösischen. (Wiedergabe des Wandels in Formeln)

Titre: Die lautliche Entwicklung exemplarischer Wörter vom Klassischen Latein über das Altfranzösische bis zum Neufranzösischen. (Wiedergabe des Wandels in Formeln)

Dossier / Travail de Séminaire , 2007 , 5 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Christina Müller (Auteur)

Philologie française - Linguistique
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Das "p" am Wortanfang ist bei der lautlichen Entwicklung erhalten geblieben, was der Regel folgt, dass der Anlautkonsonant erhalten bleibt, weil der Artikulationsaufwand zu Beginn einer Silbe groß ist . Die Endung war im Lateinischen "-ra", wohingegen sie im Alt- und Neufranzösischen "re" ist. Die wohl markanteste Veränderung ist, dass der kurze Vokal "ĭ", der beim klassischen Latein auf das "p" folgte, sich im Vulgärlatein in ein geschlossenes "ẹ" entwickelt hatte und beim Altfranzösischen als "éi" auftaucht. Im Neufranzösischen findet sich an dieser Stelle .....

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Inhaltsverzeichnis

1. pira "Birne"

2. novu(m) "neu"

3. servu(m) "Knecht"

4. faba "Bohne"

5. petra(m) "Stein"

6. tectu(m) "Dach"

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die lautliche Entwicklung ausgewählter Begriffe vom Klassischen Latein über das Altfranzösische bis hin zum Neufranzösischen und stellt den phonetischen Wandel systematisch in Formeln dar.

  • Analyse der Anlautkonsonanten und ihrer Erhaltungstendenzen
  • Untersuchung der Vokalentwicklung und Diphthongierung
  • Erklärung von Assimilationsprozessen in der Wortentwicklung
  • Bewertung der Entwicklung von Wortendungen und Schwundprozessen
  • Darstellung des Wandels durch konkrete Fallbeispiele

Auszug aus dem Buch

1.) pira "Birne"

Das "p" am Wortanfang ist bei der lautlichen Entwicklung erhalten geblieben, was der Regel folgt, dass der Anlautkonsonant erhalten bleibt, weil der Artikulationsaufwand zu Beginn einer Silbe groß ist. Die Endung war im Lateinischen "-ra", wohingegen sie im Alt- und Neufranzösischen "re" ist. Die wohl markanteste Veränderung ist, dass der kurze Vokal "ĭ", der beim klassischen Latein auf das "p" folgte, sich im Vulgärlatein in ein geschlossenes "ẹ" entwickelt hatte und beim Altfranzösischen als "éi" auftaucht. Im Neufranzösischen findet sich an dieser Stelle ein [wa], dass /oi/ geschrieben wird. Dies zeigt die Entwicklung, die sich bei den betonten Vokalen vollzogen hat: Im klassischen Latein ist der betonte Vokal entweder lang oder kurz, doch im Vulgärlatein wird auch der kurze betonte Vokal gedehnt und dadurch lang: ĭ>ẹ: . Aus "pera" wird durch Diphthongierung im Altfranzösischen "peire", in dem aus dem Monophthong [ẹ:] sich der Diphthong [ei] entwickelte.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) pira "Birne": Dieses Kapitel analysiert die Transformation des Wortes pira, wobei insbesondere die Erhaltung des Anlautkonsonanten sowie die Diphthongierung des betonten Vokals vom Lateinischen zum Neufranzösischen aufgezeigt wird.

2.) novu(m) "neu": Hier wird der Wandel des Wortes novum beleuchtet, wobei der Fokus auf dem Übergang des kurzen Vokals über die Diphthongierung zum neufranzösischen [œ] sowie dem Schwund der lateinischen Endung liegt.

3.) servu(m) "Knecht": Dieses Kapitel untersucht die Entwicklung ohne Diphthongierung, wobei die Erhaltung von Konsonanten und der Schwund der lateinischen Endung thematisiert werden.

4.) faba "Bohne": Der Schwerpunkt liegt hier auf der Assimilation des Inlautkonsonanten [b] zu [v] sowie der Veränderung der Vokalstruktur über die verschiedenen Sprachstufen hinweg.

5.) petra(m) "Stein": In diesem Abschnitt wird die Diphthongierung des Vokals [e] zu [ie] sowie die totale Assimilation des Inlautkonsonanten [t] zu [d] und später zu [r] detailliert betrachtet.

6.) tectu(m) "Dach": Dieses Kapitel erläutert die komplexe Entwicklung des Wortes tectu, insbesondere den Schwund des Konsonanten [c] über ein palatales Zwischenstadium hin zum Vokal [i].

Schlüsselwörter

Lautwandel, Klassisches Latein, Altfranzösisch, Neufranzösisch, Diphthongierung, Assimilation, Anlautkonsonant, Vokaldehnung, Phonetische Entwicklung, Sprachgeschichte, Sprachwandel, Silbenauslaut, Monophthongierung, Phonetik, Sprachwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert anhand von sechs exemplarischen Wörtern die phonetische Entwicklung vom Klassischen Latein über das Altfranzösische bis hin zum modernen Französisch.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die lautliche Veränderung von Konsonanten (Anlaut, Inlaut), die Diphthongierung von Vokalen sowie Prozesse der Assimilation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den lautlichen Wandel lateinischer Wörter in französische Formen durch eine systematische Darstellung in Formeln nachvollziehbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Methode basiert auf der diachronen Analyse und dem Vergleich von Sprachstufen anhand von Etymologien und phonetischen Regeln unter Rückgriff auf sprachwissenschaftliche Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sechs spezifische lateinische Wörter (pira, novum, servum, faba, petra, tectum) in tabellarischen Übersichten und begleitenden Texten auf ihren lautlichen Wandel hin untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Lautwandel, Diphthongierung, Assimilation, Sprachstufen und phonetische Entwicklung geprägt.

Welche Rolle spielt die Diphthongierung für die Lautentwicklung?

Die Diphthongierung ist ein zentraler Prozess, bei dem sich einfache Monophthonge des Lateinischen durch Dehnung und lautliche Verschiebung in komplexere Diphthonge im Altfranzösischen wandeln.

Was versteht der Autor unter dem Begriff "totale Assimilation"?

Totale Assimilation beschreibt den Prozess, bei dem sich ein Phonem vollständig an die lautliche Umgebung, insbesondere an stimmhafte Vokale, angleicht, was zu einer Veränderung des Konsonanten führt (z.B. [t] zu [d]).

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Résumé des informations

Titre
Die lautliche Entwicklung exemplarischer Wörter vom Klassischen Latein über das Altfranzösische bis zum Neufranzösischen. (Wiedergabe des Wandels in Formeln)
Université
University of Siegen
Note
1,3
Auteur
Christina Müller (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
5
N° de catalogue
V199063
ISBN (ebook)
9783656254263
Langue
allemand
mots-clé
lautliche Entwicklung Altfranzösisch Neufranzösisch Klassisches Latein Etymologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christina Müller (Auteur), 2007, Die lautliche Entwicklung exemplarischer Wörter vom Klassischen Latein über das Altfranzösische bis zum Neufranzösischen. (Wiedergabe des Wandels in Formeln), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199063
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