Ever since the United States of America has declared its independence, religion has played a pivotal role in shaping the culture and society of this country. There might, arguably, be no other (Western) country in which people’s societal stance has been influenced as strongly by religion as in the U.S. The Judeo-Christian belief has entirely met American culture, and American culture has met the Judeo-Christian belief. However, culture is, as we know, not static, but is always in a state of flux, it is always in a state of transition and thus transformation. As to this trans-categorical concept, Alan Wolfe notes the following:
Always in a state of transition, faith in the United States, especially in the last half century [...], has been further transformed with dazzling speed 1.
[...]
1 Wolfe, Alan 14, p. 2
Inhaltsverzeichnis
1 U.S. American Faith and the Christian Right
2 Man, Christianity, and the Weak - Homosexuality
2.1 The Scriptures - Abomination and Mortal Sins
3 Man, Christianity, and the Weak - Women
4 Final Thoughts - A Critical Inquiry of Religious Dogmas
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Konzepts der "Maskulinität" innerhalb der sogenannten Christian Right in den USA und analysiert, wie dieses männlich dominierte Machtverständnis genutzt wird, um gesellschaftliche Normen und Ausgrenzungsmechanismen gegenüber Minderheiten wie Homosexuellen und Frauen zu rechtfertigen.
- Die historische und kulturelle Entwicklung der Christian Right in den USA.
- Die Konstruktion einer fundamentalistischen „Männlichkeitskultur“ als Machtinstrument.
- Die (Fehl-)Interpretation biblischer Schriften zur Ausgrenzung Homosexueller.
- Die Unterordnung der Frau durch patriarchale Strukturen innerhalb religiöser Gemeinschaften.
- Das Spannungsfeld zwischen säkularen, demokratischen Werten und theokratischen Bestrebungen.
Auszug aus dem Buch
2 Man, Christianity, and the Weak - Homosexuality
With respect to masculine religious authorities, or what Chris Hedges calls the cult of masculinity, homosexuality is a pivotal issue for many Christians, who, in this respect, take a highly fundamentalist stance. As we have said, homosexuality is thought of as not belonging to the norm, for its connotation to weakness or otherness, its connotation to the in-between. For the religious authority homosexuality is a sin and regarded as unnatural. For them it simply is not what God had in mind when he created mankind in the first place (the emphasis here lies on mankind).
In the introductory shots of Daniel G. Karslake’s film For the Bible tells me so, a film that elicits the relation between homosexuals and the Christian belief in the United States, several people of faith are shown demonstrating against homosexuality. They are shown with banners and signs reading God hates Fags! or similar atrocious propositions and assertions.
The non-masculine archetype, however, is not the only justification for these people’s hostility toward homosexuality. They also draw their justification from the only source that appears to be of timeless value for them: the Holy Bible.
Zusammenfassung der Kapitel
1 U.S. American Faith and the Christian Right: Dieses Kapitel erläutert den Aufstieg der Christian Right in den USA und beschreibt, wie durch ein spezifisch "maskulines" Machtverständnis eine Transformation der religiösen und gesellschaftlichen Werte vollzogen wurde.
2 Man, Christianity, and the Weak - Homosexuality: Es wird analysiert, wie religiöse Fundamentalisten die Bibel nutzen, um Homosexualität als "unnatürlich" und sündhaft zu markieren und so eine binäre Weltordnung zu etablieren.
2.1 The Scriptures - Abomination and Mortal Sins: Dieser Abschnitt untersucht kritisch die biblischen Verse, die häufig als Argumente gegen Homosexualität angeführt werden, und hinterfragt die linguistische und kontextuelle Interpretation von Begriffen wie „Abomination“.
3 Man, Christianity, and the Weak - Women: Hier liegt der Fokus auf der Unterdrückung von Frauen innerhalb der Christian Right, wobei die Bibel als Werkzeug zur Durchsetzung patriarchaler Machtstrukturen und häuslicher Unterordnung interpretiert wird.
4 Final Thoughts - A Critical Inquiry of Religious Dogmas: Das Fazit fordert eine kritische Auseinandersetzung mit dem fundamentalistischen Machtanspruch, um die säkularen und humanistischen Werte der amerikanischen Gesellschaft zu schützen.
Schlüsselwörter
Christian Right, Maskulinität, Fundamentalismus, Homosexualität, Biblischer Literalismus, Machtstrukturen, Patriarchat, Religion, USA, Säkularismus, Theokratie, Diskriminierung, Menschenrechte, Genderrollen, Abomination.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie ein fundamentalistisches, maskulines Machtkonzept innerhalb der Christian Right in den USA dazu dient, religiöse Dogmen politisch und gesellschaftlich durchzusetzen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind das Verhältnis von maskuliner Macht, die Ausgrenzung von Homosexuellen, die Unterordnung der Frau und der Konflikt zwischen religiösem Fundamentalismus und demokratischen Werten.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie religiöse Autoritäten biblische Interpretationen nutzen, um Macht auszuüben und gesellschaftliche Minderheiten als "unnatürlich" oder "schwach" zu marginalisieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt eine kulturwissenschaftliche Analyse, verknüpft mit etymologischen Betrachtungen und der Auswertung soziologischer sowie theologischer Literatur.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Instrumentalisierung von Bibelauslegungen, um Homophobie zu begründen und patriarchale Strukturen in der Familie sowie der Gesellschaft zu rechtfertigen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Christian Right, Maskulinität, Fundamentalismus, Säkularismus und Biblischer Literalismus geprägt.
Wie argumentiert die Christian Right in Bezug auf Homosexualität?
Die Christian Right wertet Homosexualität durch die Berufung auf eine wörtliche Bibelauslegung als sündhaftes Abweichen von der göttlichen Ordnung (dem "maskulinen Normzustand") ab.
Welche Rolle spielt das Konzept der „Maskulinität“ konkret?
Es fungiert als ideologisches Zentrum: Da Gott als männlich und stark imaginiert wird, werden alle Merkmale, die als "schwach" oder "weiblich" gelten, als Bedrohung für das theokratische System gesehen.
Warum wird im Text der Begriff „Abomination“ linguistisch hinterfragt?
Der Autor zeigt auf, dass der Begriff historisch im Kontext von Ritualvorschriften verwendet wurde und seine heutige Interpretation als Ausdruck moralischer Abscheu erst durch spätere, interessengeleitete Übersetzungen und volksetymologische Prozesse entstand.
- Citation du texte
- B.A. Marc Bohnes (Auteur), 2010, Masculinity and the Christian Right in American Culture, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199172