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Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg

Ein Überblick

Titre: Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg

Travail d'étude , 2011 , 30 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Jan-Sebastian Müller-Wonnenberg (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg ist ein wichtiger Bestandteil der Sozialen Arbeit. Die Intention Rosenbergs war aber nicht die Anwendung ausschließlich in der Sozialarbeit oder anderen professionellen Tätigkeitsfeldern, sondern auch die Benutzung dieser Kommunikationsform im Alltag. Sie will und kann die zwischenmenschliche Interaktion auf kommunikativer Ebene verbessern und sie somit fruchtbarer für jedermann machen. Diese Arbeit nun will zuallererst die Person Dr. Marshall Rosenberg betrachten, denn die fundamentale Idee zu dieser gewaltfreien Kommunikation (GFK) liegt im Erfahrungsbereich des Lebens von Rosenberg. Aus diesem Grund ist die frühe Erfahrung Rosenbergs und die daraus resultierende Entstehung der GFK zuerst zu nennen. Dann folgen die wichtigen Definitionen der Kommunikation und der Gewalt. Beide Punkte (3. und 4.) sollen die Betrachtung der GFK im weiteren Verlauf dieser Arbeit erleichtern.

Es wird die Kommunikation im Alltag – also die landläufig „normale“ Kommunikation – betrachtet, als auch deren Auswirkungen auf die an der Kommunikation beteiligten Individuen. Gewalt wird im darauf folgenden Punkt sowohl definiert, als auch differenziert. Die Formen der Gewalt werden also kurz aber prägnant nach den gängigen, für die Soziale Arbeit grundlegenden Werken benannt und jeweils ein Beispiel gegeben, um diese zu verdeutlichen. Gewalt soll also in Verbindung mit Kommunikation betrachtet werden, um sozusagen als Negativdefinition den Bogen zur gewaltfreien Kommunikation schlagen zu können.

Es folgt der Prozess und die Stufen der GFK, gefolgt von dem Vorgehen, welches geübt sein will aber auch eine Doktrin strikt von sich weist, da es sich bei der GFK nicht um ein Regelwerk sondern vielmehr um ein Angebot handelt. Abschließend ist es die Absicht des Autors den Nutzen und die Verwendbarkeit dieser gewaltfreien Kommunikation herauszuarbeiten. Es soll sich auch mit der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenbergs kritisch auseinandergesetzt werden.

In dieser Arbeit – so ist es dem Autor ein usus geworden – wird zur Beschreibung der Personen, besonders bezogen auf Tätige in der Sozialen Arbeit, ausschließlich die männliche Form verwendet. Dies ist dem Autor nachzusehen und dieser weist ausdrücklich darauf hin, dass sowohl weibliche Mitarbeiter mit eingeschlossen sind. Es ist nur dem Schreibfluss zu schulden, der durch Einfügen der weiblichen und männlichen Formen leidet. Der Autor dankt dem geneigten Leser für das Verständnis.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Person Dr. Marshall B. Rosenberg

2.1 Auslöser für die Idee der gewaltfreien Kommunikation

2.2 Prämisse der gewaltfreien Kommunikation

3. Definition der Kommunikation

3.1 Psychologische Sicht

3.2 Soziologische Sicht

3.3 Versuch der Synthese

4. Definition der Gewalt

4.1 Formen der Gewalt

4.1.1 Physische und psychische Gewalt

4.1.2 Verbale Gewalt

4.1.3 Paraverbale und Nonverbale Gewalt

4.2 Kommunikative Gewalt

5. Gewaltfreie Kommunikation

5.1 Komponenten

5.2 Absicht des Prozesses

6. Nutzen für die Soziale Arbeit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit dem Konzept der "Gewaltfreien Kommunikation" (GFK) nach Dr. Marshall B. Rosenberg auseinander, mit dem Ziel, deren theoretische Grundlagen zu beleuchten und den praktischen Nutzen sowie die Anwendbarkeit für das Berufsfeld der Sozialen Arbeit zu evaluieren.

  • Historischer Kontext und Entstehung der gewaltfreien Kommunikation.
  • Kommunikationstheoretische Einordnung aus psychologischer und soziologischer Perspektive.
  • Phänomenologie der Gewalt, differenziert in physische, verbale und kommunikative Formen.
  • Strukturmodell der GFK (Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte).
  • Anwendungsrelevanz und methodische Integration in der Sozialen Arbeit.

Auszug aus dem Buch

2.1 Auslöser für die Idee der gewaltfreien Kommunikation

Im Jahr 1943 zog die Familie Rosenbergs um nach Detroit in Michigan. Nur zwei Wochen nach diesem besagten Umzug ereignete sich in Detroit, aufgrund eines Zwischenfalls mit Todesfolge, eine schwere Unruhesituation. Rosenberg nennt dies „… Rassenkrieg …“ (Rosenberg, 2010, S. 21), da bei diesen kriegsähnlichen Zuständen zwischen Afroamerikanern und sog. ‚Weißen‘ mehr als 40 Menschen getötet wurden. Ausdrücklich wertet der Autor dieses Geschehen nicht, weist aber auch den Begriff „Rasse“ von sich, da dieser unzutreffend und hinfällig erscheint. Um zum damaligen Geschehen auf möglichst wertfreie Weise zu nähern ist Rosenberg weiter zu entnehmen, dass sich die gesamte Familie „… drei Tage lang …“ (ebd., S. 21) zu Hause verbarrikadierte. Dies scheint ausreichend darzustellen, wie traumatisierend dieses Ereignis gewesen sein muss (vgl. ebd., S. 21). Rosenberg berichtet weiter, dass dieses ohnehin schon gräuliche Ereignis, sich insofern fortsetzte, als das in der Schule zwei Jungen den damals kleinen Rosenberg nach der Schule abpassten: „Sie warfen mich zu Boden, traten und verprügelten mich.“ (ebd., S. 21). Dies nur aufgrund der Nennung seines Nachnamens, der bei den Jungen die Assoziation „Jude“ hervorrief und Grund genug erschien ihm physische Gewalt anzutun (vgl. ebd., S.21).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung der Gewaltfreien Kommunikation für den Alltag und die Soziale Arbeit dar und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Die Person Dr. Marshall B. Rosenberg: Dieses Kapitel widmet sich den biographischen Hintergründen Rosenbergs, insbesondere den traumatischen Erlebnissen in seiner Kindheit, die zur Entwicklung der GFK führten.

3. Definition der Kommunikation: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung von Kommunikation aus psychologischer und soziologischer Perspektive sowie eine Synthese beider Ansätze.

4. Definition der Gewalt: In diesem Kapitel wird Gewalt als Negativdefinition zur GFK umfassend beleuchtet, wobei physische, verbale und kommunikative Formen differenziert werden.

5. Gewaltfreie Kommunikation: Der Fokus liegt auf der Erläuterung der vier zentralen Komponenten der GFK und der Absicht des Prozesses.

6. Nutzen für die Soziale Arbeit: Abschließend wird der direkte Mehrwert der GFK als methodisches Werkzeug für die professionelle Soziale Arbeit herausgearbeitet.

Schlüsselwörter

Gewaltfreie Kommunikation, GFK, Marshall B. Rosenberg, Soziale Arbeit, Kommunikationstheorie, Gewaltprävention, Empathie, Bedürfnis, Kommunikative Gewalt, Verbale Gewalt, Konfliktlösung, Sozialpädagogik, Interaktion, Beobachtung, Wertschätzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Dr. Marshall B. Rosenberg und dessen Relevanz für professionelle und alltägliche zwischenmenschliche Interaktionen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Kommunikation, eine differenzierte Definition verschiedener Gewaltformen sowie die Anwendung des GFK-Prozesses in der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, das Konzept der GFK theoretisch zu fundieren und den praktischen Nutzen für Fachkräfte in der Sozialen Arbeit aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und den Vergleich kommunikationstheoretischer Modelle sowie eine ethische Reflexion über Gewalt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Wurzeln der Methode, vergleicht psychologische und soziologische Kommunikationsmodelle, definiert Gewaltformen und stellt die Komponenten der GFK vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gewaltfreie Kommunikation, Empathie, soziale Kompetenz, Konfliktmanagement und kommunikative Gewalt charakterisiert.

Warum spielt die Kindheit von Rosenberg eine Rolle für das Modell?

Die traumatischen Erlebnisse in seiner Kindheit bilden den biografischen Grundstein für seine lebenslange Suche nach einer Form der Kommunikation, die ohne Gewalt auskommt.

Inwiefern ist das Modell für Sozialarbeiter besonders hilfreich?

Es bietet Sozialarbeitern ein Instrumentarium, um in schwierigen Beratungssituationen deeskalierend zu wirken und eine wertschätzende Beziehung zum Klienten aufzubauen.

Wie kritisch setzt sich der Autor mit der Methode auseinander?

Der Autor übt Kritik an der hohen Anforderung an Selbstreflexion und merkt an, dass der kommerzielle Aspekt (Merchandising) der Publikationen von Rosenberg die wissenschaftliche Wahrnehmung leicht einschränken könnte.

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Résumé des informations

Titre
Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg
Sous-titre
Ein Überblick
Université
SRH University of Heidelberg
Cours
Methoden der Sozialen Arbeit
Note
2,0
Auteur
Jan-Sebastian Müller-Wonnenberg (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
30
N° de catalogue
V199189
ISBN (ebook)
9783656263937
ISBN (Livre)
9783656264217
Langue
allemand
mots-clé
Rosenberg Marshall gewaltfreie Kommunikation Methoden Soziale Arbeit Gewaltfreiheit kommunizieren gewaltfrei Bedürfnisse gewaltfrei Meyers
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jan-Sebastian Müller-Wonnenberg (Auteur), 2011, Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199189
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Extrait de  30  pages
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