Im Gleichgewicht mit Yoga

Ausarbeitung zur Supervision


Ausarbeitung, 2012
18 Seiten

Leseprobe

Inhalt

1. Vorüberlegungen
1.1. Aktualität und Bedeutung

2. Unterrichtsplanung
2.1. Unterrichtsbedingungen
2.2. Allgemeine Vorbereitung

3. Unterrichtsziele

4. Didaktische Überlegungen

5. Methodische Überlegungen

6. Wie siehst Du Deine persönliche Entwicklung innerhalb der DTB Module 1-5

7. Übungsverlauf nach dem Prinzip von Vinyasa Krama
7.1 Ausarbeitung Stundenbild
7.2 Endentspannung

1. Vorüberlegungen

Suche nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.

Friedrich Schiller, Der Schlüssel zur Gelassenheit, Margit Hoffmann

1.1. Aktualität und Bedeutung

Die Schlagworte „Work-Life-Balance“, „Ausgeglichenheit“ und Harmonie, prägen heut zu Tage nicht mehr nur die Titelseiten diverser Frauenmagazine. Immer mehr Fachzeitschriften und Journale widmen sich Themenbereichen, wie „Burnout“, „Überlastung“ oder auch „Unterforderung. Alle scheinen zu dem Schluss zu kommen, dass uns die Balance zwischen „zu viel“ und „zu wenig“ im Leben immer schwerer fällt und uns das Ungleichgewicht nicht selten krank, aber zunehmend unzufrieden macht. Laut Wikipedia ist „ein Körper im Gleichgewicht, wenn die resultierende Vektorsumme der auf ihn wirkenden Kräfte null ergibt. Dies bedeutet keinesfalls, dass er in Ruhe ist. Auch in gleichförmiger Bewegung ist die Summe aller durch Antrieb, Reibung, Beschleunigung träger Massen etc. bedingten Kräfte immer ausgeglichen...“

Im Mikrokosmos unseres Yoga-Raumes bedeutet dies für viele meiner Teilnehmer sich auf die Suche nach einem Ausgleich zu machen, um den Belastungen des Alltags entgegenzuwirken. Ein Ausgleich, der sie auf der Matte wieder ins Gleichgewicht bringt.

Ein Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Familie und Beruf, Belastung und Entlastung, Bewegung und Ruhe, Kontrolle und Gelassenheit, zwischen Geben und Nehmen, bezogen auf die vielfältigen Lebenssituationen, in denen Menschen sich bewegen.

2. Unterrichtsplanung

Erst das Unvorhersehbare macht den Plan zur Herausforderung.

Prof. Dr. Quadbeck-Seeger

2.1. Unterrichtsbedingungen

Die 60-minütige Yogastunde findet 1 Mal wöchentlich in einem angemieteten Raum statt. Es ist ein Spiegelraum, der hauptsächlich für Yoga und Pilateskurse genutzt wird und sich in einem ruhigen Geschäftshaus befindet. Eine Anlage für CDs, eine Spiegelwand und Yogamatten sind vorhanden. Decken und Kissen müssen die Teilnehmer selber mitbringen.

Die geschlossene Gruppe setzt sich aus 7-10 Frauen zusammen, von denen die meisten Mütter sind, die bereits bei mir in der Rückbildungsgymnastik waren. Die meisten von ihnen haben vor ca. einem Jahr mit Yoga begonnen, üben jedoch, wie junge Mütter manchmal sind, recht ehrgeizig! Die Frauen kennen sich untereinander und freuen sich über den gemeinsamen Austausch. Ihre Motivation für den Besuch des Kurses rührt jedoch aus dem gemeinsamen Wunsch nach einem körperlichen und seelischen Ausgleich zum stressigen Familienalltag. Der Altersdurchschnitt liegt bei ca. 35 Jahren.

2.2. Allgemeine Vorbereitung

Die Frauen der Gruppe sind neuen Herausforderungen gegenüber sehr aufgeschlossen. In den letzten Monaten wurde vermehrt das Muladhare-Chakra / Wurzelchakra thematisiert. Das Element „Erde“ stand als zentrales Thema häufig im Fokus der Asanapraxis. Die meisten Frauen kommen direkt im Anschluss an den Rückbildungskurs zur Yogastunde. Aus diesem Grund wird dem Beckenboden und seiner Bedeutung für eine aufrechte und stabile Körperhaltung besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die Elemente des Sonnengrußes und einige Varianten sind den TN bekannt. Die Einbindung der Atmung in die Asana-Praxis fällt vielen TN noch schwer. Somit wurde die Atemtechnik in den vergangenen Stunden nur gezielt am Anfang und am Ende der Stunde geübt und fließt nun immer häufiger im Verlauf der Stunde mit ein.

3. Unterrichtsziele

„Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.

Johann Wolfgang von Goethe

Die Bewahrung und Verbesserung der psychischen und physischen Gesundheit, steht als übergeordnetes Leitziel an erster Stelle. Dies beinhaltet eine Fokussierung auf die Entwicklung des eigenen Körperbewusstseins. Die Teilnehmer sollen durch üben der Konzentration und Wahrnehmung den Zustand des Yoga erleben, um ihn Stück für Stück in ihrem Alltag zu integrieren.

a. Grobziele

- Konzentration verbessern
- Wahrnehmung der eigenen körperlichen Grenzen verbessern
- Wahrnehmung der eigenen psychischen Grenzen verbessern („ Balancehalten konnte ich noch nie “)
- Gleichgewicht verbessern
- Körpererfahrungen und positiven Bewegungserlebnisse vermitteln
- Symptome von Stress erkennen

b. Feinziele

- Standfestigkeit erleben und verbessern
- Differenzierung von Gedanken und Gefühlen erleben
- Den Geiste beruhigen
- Verspannungen lösen
- Arbeiten in der Stellung soll erfahren und probiert werden
- „Frustrationsschwelle“ erfahren & erproben & überwinden

4. Didaktische Überlegungen

Die Yogastunde mit dem Hauptgegenstand des Gleichgewichts, beginnt in der Einstiegsphase im Meditationssitz. Dies bietet den Teilnehmern die Möglichkeit entweder zur Ruhe zu kommen und die Augen zu schließen oder sich vorerst mit den Augen im Raum zu orientieren und nach eigener Wahl mit einzusteigen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Im Gleichgewicht mit Yoga
Untertitel
Ausarbeitung zur Supervision
Veranstaltung
Yoga-Kursleiter Ausbildung
Autor
Jahr
2012
Seiten
18
Katalognummer
V199568
ISBN (eBook)
9783656264743
ISBN (Buch)
9783656264866
Dateigröße
700 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Yoga, Gleichgewicht, Asana, Praxis, Balance
Arbeit zitieren
Julia Plasse (Autor), 2012, Im Gleichgewicht mit Yoga, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199568

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Im Gleichgewicht mit Yoga


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden