Die Schlagworte „Work-Life-Balance“, „Ausgeglichenheit“ und Harmonie, prägen heut zu Tage nicht mehr nur die Titelseiten diverser Frauenmagazine. Immer mehr Fachzeitschriften und Journale widmen sich Themenbereichen, wie „Burnout“, „Überlastung“ oder auch „Unterforderung. Alle scheinen zu dem Schluss zu kommen, dass uns die Balance zwischen „zu viel“ und „zu wenig“ im Leben immer schwerer fällt und uns das Ungleichgewicht nicht selten krank, aber zunehmend unzufrieden macht. Laut Wikipedia ist „ein Körper im Gleichgewicht, wenn die resultierende Vektorsumme der auf ihn wirkenden Kräfte null ergibt. Dies bedeutet keinesfalls, dass er in Ruhe ist. Auch in gleichförmiger Bewegung ist die Summe aller durch Antrieb, Reibung, Beschleunigung träger Massen etc. bedingten Kräfte immer ausgeglichen...“
Im Mikrokosmos unseres Yoga-Raumes bedeutet dies für viele meiner Teilnehmer sich auf die Suche nach einem Ausgleich zu machen, um den Belastungen des Alltags entgegenzuwirken. Ein Ausgleich, der sie auf der Matte wieder ins Gleichgewicht bringt.
Ein Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Familie und Beruf, Belastung und Entlastung, Bewegung und Ruhe, Kontrolle und Gelassenheit, zwischen Geben und Nehmen, bezogen auf die vielfältigen Lebenssituationen, in denen Menschen sich bewegen.
Inhaltsverzeichnis
1. Vorüberlegungen
1.1. Aktualität und Bedeutung
2. Unterrichtsplanung
2.1. Unterrichtsbedingungen
2.2. Allgemeine Vorbereitung
3. Unterrichtsziele
4. Didaktische Überlegungen
5. Methodische Überlegungen
6. Wie siehst Du Deine persönliche Entwicklung innerhalb der DTB Module 1-5
7. Übungsverlauf nach dem Prinzip von Vinyasa Krama
7.1 Ausarbeitung Stundenbild
7.2 Endentspannung
Zielsetzung & Themen
Die Hausarbeit widmet sich der Konzeption einer Yogastunde zum Thema „Im Gleichgewicht mit Yoga“. Das primäre Ziel ist es, den Teilnehmern durch gezielte Asana-Praxis einen körperlichen und seelischen Ausgleich zum stressigen Alltag zu ermöglichen und das eigene Körperbewusstsein zu schulen.
- Entwicklung und Förderung des inneren und äußeren Gleichgewichts
- Integration von Atemtechnik und bewusster Körperwahrnehmung
- Didaktische Planung einer 60-minütigen Yogastunde
- Anwendung des Prinzips von Vinyasa Krama
- Reflexion der persönlichen Entwicklung während der Kursleiterausbildung
Auszug aus dem Buch
1.1. Aktualität und Bedeutung
Die Schlagworte „Work-Life-Balance“, „Ausgeglichenheit“ und Harmonie, prägen heut zu Tage nicht mehr nur die Titelseiten diverser Frauenmagazine. Immer mehr Fachzeitschriften und Journale widmen sich Themenbereichen, wie „Burnout“, „Überlastung“ oder auch „Unterforderung. Alle scheinen zu dem Schluss zu kommen, dass uns die Balance zwischen „zu viel“ und „zu wenig“ im Leben immer schwerer fällt und uns das Ungleichgewicht nicht selten krank, aber zunehmend unzufrieden macht. Laut Wikipedia ist „ein Körper im Gleichgewicht, wenn die resultierende Vektorsumme der auf ihn wirkenden Kräfte null ergibt. Dies bedeutet keinesfalls, dass er in Ruhe ist. Auch in gleichförmiger Bewegung ist die Summe aller durch Antrieb, Reibung, Beschleunigung träger Massen etc. bedingten Kräfte immer ausgeglichen...“
Im Mikrokosmos unseres Yoga-Raumes bedeutet dies für viele meiner Teilnehmer sich auf die Suche nach einem Ausgleich zu machen, um den Belastungen des Alltags entgegenzuwirken. Ein Ausgleich, der sie auf der Matte wieder ins Gleichgewicht bringt. Ein Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Familie und Beruf, Belastung und Entlastung, Bewegung und Ruhe, Kontrolle und Gelassenheit, zwischen Geben und Nehmen, bezogen auf die vielfältigen Lebenssituationen, in denen Menschen sich bewegen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorüberlegungen: Einführung in die Relevanz des Gleichgewichtsthemas in der heutigen Zeit und dessen Bedeutung für das körperliche und geistige Wohlbefinden.
2. Unterrichtsplanung: Beschreibung der Rahmenbedingungen der Yogagruppe sowie der notwendigen Vorbereitungen für die Kursstunde.
3. Unterrichtsziele: Definition der übergeordneten Leitziele sowie spezifischer Grob- und Feinziele zur Förderung der psychischen und physischen Gesundheit.
4. Didaktische Überlegungen: Erläuterung des inhaltlichen Aufbaus der Stunde, beginnend bei der Meditation bis hin zur Ziel-Asana.
5. Methodische Überlegungen: Darstellung der Lehrform und der Vermittlungsstrategien zur individuellen Betreuung der Teilnehmer.
6. Wie siehst Du Deine persönliche Entwicklung innerhalb der DTB Module 1-5: Persönliche Reflexion des Autors über den eigenen Lernprozess während der Ausbildung.
7. Übungsverlauf nach dem Prinzip von Vinyasa Krama: Praktische Ausarbeitung des Stundenbildes inklusive Detailplanung und Anleitung zur Endentspannung.
Schlüsselwörter
Yoga, Gleichgewicht, Balance, Asana, Vinyasa Krama, Achtsamkeit, Körperwahrnehmung, Unterrichtsplanung, Didaktik, Stressabbau, Atemtechnik, Wurzelchakra, Erdung, Kursleiterausbildung, Entspannung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der Planung einer Yogastunde, die den Fokus explizit auf das Thema „Gleichgewicht“ legt.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Arbeit deckt sowohl theoretische Aspekte der Balance als auch methodisch-didaktische Überlegungen für eine Yogapraxis ab.
Was ist das primäre Ziel der Yogastunde?
Das Ziel ist es, den Teilnehmern zu helfen, einen körperlichen und seelischen Ausgleich zum stressigen Familien- und Berufsalltag zu finden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Unterrichtsverlauf orientiert sich am Prinzip des „Vinyasa Krama“, welches eine strukturierte und stufenweise Abfolge von Yogaübungen beschreibt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Unterrichtsplanung, Zielformulierung sowie die konkrete Ausarbeitung eines Stundenbildes inklusive Ablaufplan.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Yoga, Gleichgewicht, Vinyasa Krama, Achtsamkeit und Körperwahrnehmung.
Warum wird der „Krieger III“ als Ziel-Asana gewählt?
Der Krieger III eignet sich besonders gut, um sowohl physische Balance als auch mentale Stabilität und Konzentration zu fördern.
Wie spielt das Element „Erde“ in der Stunde eine Rolle?
Das Element Erde dient als Leitmotiv für Erdung und Stabilität, sowohl in den physischen Standhaltungen als auch in der abschließenden Entspannungsphase.
Wie reflektiert der Autor seine Ausbildung?
Er beschreibt seinen persönlichen Weg vom interessierten Übenden zum Kursleiter und reflektiert dabei die Phasen von anfänglicher Verunsicherung bis hin zum wachsenden Vertrauen durch konstruktives Feedback.
- Citar trabajo
- Julia Plasse (Autor), 2012, Im Gleichgewicht mit Yoga, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199568