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Die zivilrechtlichen Möglichkeiten der Unternehmensnachfolge

Titel: Die zivilrechtlichen Möglichkeiten der  Unternehmensnachfolge

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2012 , 65 Seiten

Autor:in: Josef Schoberer (Autor:in)

BWL - Recht
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Beitrag beschäftigt sich mit den verschiedenen zivilrechtlichen Möglichkeiten der Unternehmensnachfolge. Die internen und externen Möglichkeiten sowie die Stifterlösung werden diskutiert, wobei dem Willen des Senioren, der Eignung eines Nachfolger, der finanziellen Absicherung des Senioren, der Fortbestand des Unternehmens und andere relevante Faktoren besondere Bedeutung beigemessen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise

2 Zivilrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten der Unternehmensnachfolge

2.1 Definition der Unternehmensnachfolge

2.2 Familieninterne Nachfolge

2.2.1 Vorweggenommene Erbfolge bzw. Schenkung

2.2.2 Nachfolge per Testament oder Erbvertrag

2.2.3 Gesetzliche Erbfolge

2.2.4 Owner Buyout

2.3 Familienexterne Nachfolge

2.3.1 Verkauf des Unternehmens

2.3.1.1 Verkauf gegen Einmalzahlung

2.3.1.2 Earn-Out

2.3.1.3 Management/Employee-Buy-Out/Buy-In

2.3.1.4 Going Public

2.3.1.5 Liquidation

2.3.2 Verpachtung

2.3.3 Rente

2.4 Unternehmensnachfolge durch Stiftung

2.4.1 Stiftungsarten im Privatrecht

2.4.1.1 Die Stiftung bürgerlichen Rechts

2.4.1.1.1 Rechtsquellen

2.4.1.1.2 Definition

2.4.1.1.3 Konstituierende Strukturmerkmale

2.4.1.1.3.1 Stiftungszweck

2.4.1.1.3.2 Stiftungsvermögen

2.4.1.1.3.3 Stiftungsorganisation

2.4.1.1.4 Die Satzung

2.4.1.1.4.1 Inhalte

2.4.1.1.4.2 Zweckänderung oder Aufhebung

2.4.1.2 Die Treuhandstiftung

2.4.1.3 Abgrenzung nach den Kriterien der Gemeinnützigkeit und Eigennützigkeit

2.4.1.4 Familienstiftung

2.4.1.5 Unternehmensstiftung

2.4.1.5.1 Grundlagen

2.4.1.5.2 Unternehmensträgerstiftung

2.4.1.5.3 Beteiligungsträgerstiftung

2.4.1.5.3.1 Allgemeine Struktur

2.4.1.5.3.2 Stiftung und Co. KG

2.4.1.5.3.3 Doppelstiftung

2.4.2 Stiftungsähnliche Organisationen

2.4.2.1 Die Stiftungs-Kapitalgesellschaft

2.4.2.2 Der Stiftungs-Verein

2.5 Unternehmensnachfolge durch Gründung einer gGmbH

2.6 Empirische Daten zu Stiftungen

2.7 Synopse

3 Resümee

3.1 Interne Lösung

3.1.1 Übergabe an den Nachwuchs

3.2 Externe Lösung

3.2.1 Verkauf gegen Einmalzahlung

3.2.2 Going Public

3.2.3 Management-Buy-Out und Employee-Buy-Out

3.2.4 Management-Buy-In

3.2.5 Liquidation

3.2.6 Verpachtung

3.2.7 Rente

3.3 Die Stiftungslösung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die zivilrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten der Unternehmensnachfolge, um Unternehmern und Beratern einen Überblick über die verschiedenen Strategien zur Übertragung der Eigentümer- und Geschäftsführungsfunktionen zu geben. Der Fokus liegt dabei auf der Abgrenzung interner und externer Nachfolgelösungen sowie der detaillierten Analyse der Stiftung als innovativem Instrument zur Sicherung der Unternehmenskontinuität über Generationen hinweg.

  • Methodische Einordnung interner vs. externer Nachfolgekonzepte
  • Analyse des Stiftungsrechts für Familien- und Unternehmensstiftungen
  • Vergleich von Gestaltungsmöglichkeiten wie Kauf, Pacht und Rente
  • Strukturmerkmale und steuerliche Rahmenbedingungen von Stiftungslösungen
  • Empirische Einordnung der Bedeutung von Stiftungen in Deutschland

Auszug aus dem Buch

2.4.1.1.2 Definition

Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet der Begriff der Stiftung sowohl den Akt der Hingabe von Vermögen für einen bestimmten Zweck als auch die Organisation, mit welcher der Zweck verfolgt wird. Im Folgenden wird mit dem Begriff nur die Organisation bezeichnet. Eine Legaldefinition des Stiftungsbegriffs existiert nicht.

Die Stiftung lässt sich definieren als „das wirtschaftliche, aus einer eigenen Vermögensmasse bestehende Gebilde …, welches einem bestimmten Zweck gewidmet ist und das weder Eigentümer noch Mitglieder hat“. Eine wesentliche Eigenschaft der Stiftung ist somit, dass sie sich gewissermaßen selbst gehört (Eigentümerlosigkeit). Aus diesem Grund spricht man auch von einer verselbständigten Vermögensmasse.

Im Unterschied zu Vereinen – und den auf dem Vereinsbegriff aufbauenden Kapitalgesellschaften – sowie auch Personengesellschaften kann die Stiftung nicht durch Mitglieder bzw. Gesellschafter gesteuert werden. Der einmal vom Stifter festgelegte Stiftungszweck besteht daher grds. unbegrenzt fort, die Stiftung wird auf ewige Dauer angelegt. Auch die Begünstigten (Destinäre) der Stiftung besitzen nicht den Status von Mitgliedern, vielmehr sind sie lediglich Empfänger im Allgemeinen nicht einklagbarer Leistungen.

Die Begründung einer Stiftung durch den Stifter mit der Übertragung des Stiftungsvermögens auf den Stiftungsträger wird als Stiftungsgeschäft bezeichnet. Als Stifter kommen sowohl natürliche wie auch juristische Personen in Betracht. Eine Stiftung kann vom Stifter sowohl zu Lebzeiten als auch von Todes wegen durch Testament oder Erbvertrag begründet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Dringlichkeit der Nachfolgeproblematik in deutschen mittelständischen Unternehmen und führt in die Thematik der Stiftung als Gestaltungsinstrument ein.

Zivilrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten der Unternehmensnachfolge: Dieses Kapitel analysiert systematisch die verschiedenen Wege der Nachfolge, unterteilt in familieninterne, familienexterne sowie stiftungsorientierte Modelle.

Resümee: Das abschließende Kapitel fasst die Eignung der verschiedenen Nachfolgekonzepte zusammen und betont die strategische Bedeutung der Stiftung zur Wahrung der Kontinuität.

Schlüsselwörter

Unternehmensnachfolge, Stiftung, Familienunternehmen, Stiftungsrecht, Erbrechtsreform, Management-Buy-Out, Vermögensübertragung, Unternehmenskontinuität, Gemeinnützigkeit, Eigennützigkeit, Familienstiftung, Unternehmensstiftung, Liquidation, Verpachtung, Unternehmensverkauf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den zivilrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten bei der Übergabe von Unternehmen, wobei ein besonderer Fokus auf der Stiftungslösung liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Thematisiert werden sowohl klassische Nachfolgekonzepte wie Verkauf, Verpachtung und Schenkung als auch komplexe Stiftungsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Komplexität der Nachfolgegestaltung zu strukturieren und aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen eine Stiftung als Alternative zu traditionellen Nachfolgemodellen sinnvoll ist.

Welche wissenschaftliche Methode findet Anwendung?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgreifende Literaturanalyse sowie die systematische Aufarbeitung des geltenden Stiftungszivilrechts und relevanter Unternehmensnachfolgestrategien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Unternehmensnachfolge, die Diskussion interner und externer Varianten sowie eine detaillierte Darstellung der Stiftungsarten und stiftungsähnlichen Organisationsformen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind die Unternehmensnachfolge, Familienstiftung, Unternehmensstiftung, sowie die steuerliche Klassifizierung als gemeinnützig oder eigennützig.

Welche Rolle spielt die "Doppelstiftung" im Kontext der Nachfolge?

Die Doppelstiftung kombiniert eine Familienstiftung mit einer gemeinnützigen Stiftung, um Vorteile bei der Steuerlast zu erzielen, während die Familie weiterhin die Kontrolle über das Unternehmen behält.

Warum wird die Liquidation in der Arbeit kritisch betrachtet?

Die Liquidation führt zur Zerschlagung des Unternehmens und Vernichtung von Arbeitsplätzen; sie wird daher als „schlechteste“ Lösung bei einer anstehenden Unternehmensnachfolge bewertet.

Ende der Leseprobe aus 65 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die zivilrechtlichen Möglichkeiten der Unternehmensnachfolge
Autor
Josef Schoberer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
65
Katalognummer
V199665
ISBN (eBook)
9783656261353
ISBN (Buch)
9783656261643
Sprache
Deutsch
Schlagworte
möglichkeiten unternehmensnachfolge
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Josef Schoberer (Autor:in), 2012, Die zivilrechtlichen Möglichkeiten der Unternehmensnachfolge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199665
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Leseprobe aus  65  Seiten
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