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Belastungs- und Beanspruchungsprofil im mittelklassigen Beachvolleyball nach der Regelauslegung 2011

Titre: Belastungs- und Beanspruchungsprofil im mittelklassigen Beachvolleyball nach der Regelauslegung 2011

Epreuve d'examen , 2012 , 81 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Jonas Stroth (Auteur)

Sport - Kinésiologie théorique et Théorie d'entraînement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Sportspiel Beachvolleyball hat seine Ursprünge in den 1920er Jahren an den
Stränden der USA und entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten von einer
Randsportart zu einem der Publikumsmagneten, z.B. bei den olympischen Spielen
(Künkler, 2009). Nachdem 1992 in Barcelona lediglich einige Athleten an einem
Demonstrationswettbewerb teilnahmen, erschien 1996 in Atlanta Beachvolleyball
erstmals im olympischen Programm und wurde aufgrund des Erfolges bei den Zuschauern
folgerichtig 2000 in Sydney in den Kanon der olympischen Sportarten
fest aufgenommen (Fekete, 2008; Künkler, 2009). Deutsche Athleten feierten in
den frühen Jahren bereits Erfolge, wie z.B. das Duo Ahmann/Hager, das 2000 in
Sydney die Bronze-Medaille gewinnen konnte. Mit diesem Erfolg ging neben der
steigenden weltweiten Aufmerksamkeit auch ein nationaler Aufschwung der
Sportart in Deutschland einher, und in den Jahren 2002 und 2004 konnte sich das
Team Markus Dieckmann/Jonas Reckermann zweimal in Folge den Europameistertitel
sichern (Künkler, 2009). Seitdem spielen deutsche Athleten im Männer- wie
im Frauenbereich auf internationalem Spitzenniveau auf der World-Tour mit. Eine
Konsequenz dieser Entwicklung ist eine sich ständig vergrößernde Gemeinde an
aktiven Beachvolleyballern in Deutschland und infolge dessen auch seit Mitte der
1990er Jahre ein wachsendes Interesse der Wissenschaft an dieser Sportart sowohl
im internationalen Spitzen-, als auch im mittleren Leistungsbereich (siehe
Kapitel 2).
Für mich persönlich ergibt sich ein besonderes Interesse an dieser Sportart, da ich
seit vielen Jahren als Spieler und auch als Trainer aktiv im Volleyball-Sport tätig
bin und im Laufe dieser Zeit speziell Beachvolleyball immer weniger als Freizeitsport,
denn als alternative Wettkampfform zum Hallenvolleyball wahrgenommen
habe. Einhergehend mit dieser Entwicklung stieg für mich auch das Interesse an
den strukturellen Hintergründen und den leistungsbestimmenden Faktoren dieser
Sportart, und so ergab sich aufgrund einer aktuellen Änderung im internationalen
Beachvolleyball die dieser Arbeit zugrunde liegende Fragestellung, die im Folgenden
kurz skizziert und in Kapitel 4 ausführlich behandelt werden soll. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gegenwärtiger Stand der Forschung

2.1 Forschungsperspektiven

3 Physiologische und leistungsdiagnostische Grundlagen – Komponenten der Leistungsfähigkeit

3.1 Energiebereitstellung

3.1.1 ATP-Bildung

3.2 Leistungsdiagnostik – eine Definition

3.3 Messparameter intermittierender Ausdauerbelastung

3.3.1 Das Herz

3.3.2 Laktat als Messgröße des Energiestoffwechsels

3.3.3 Die Atmung

4 Strukturanalyse des Sportspiels Beachvolleyball

4.1 Spezielles Beanspruchungsprofil von Beachvolleyball

4.1.1 Modus und Spielzeit

4.1.2 Sprungbelastung im Sand

4.1.3 Physiologische Messwerte

4.2 Analyse der neuen Regelauslegung von 2011

5 Fragestellung/Hypothesen der Studie

6 Material und Methoden

6.1 Probandenkollektiv

6.2 Verwendete Messgeräte

6.2.1 Suunto® Memory Belt

6.2.2 Suunto® Training Manager

6.2.3 Laktatmessung mittels EKF Diagnostic Biosen C-Line

6.3 Untersuchungsdesign

6.3.1 Der Yo-Yo Intermittent Recovery Test

6.3.2 Beachvolleyball Feldtest

6.4 Statistische Analyse

7 Ergebnisse

7.1 Laktat

7.2 ΔLaktat

7.3 Herzfrequenz

7.4 Atemfrequenz

7.5 Sauerstoffaufnahme (VO2)

7.6 EPOC

8 Diskussion

9 Fazit und Ausblick

10 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das physiologische Belastungs- und Beanspruchungsprofil im mittelklassigen Beachvolleyball unter Berücksichtigung der neuen FIVB-Regelauslegung von 2011. Ziel ist es, zu analysieren, wie die durch kürzere Pausen verschärften Anforderungen das kardiorespiratorische System beeinflussen und ob daraus ein erhöhter Trainingsbedarf resultiert.

  • Analyse des Einflusses der Regelauslegung von 2011 auf die Spielstruktur
  • Messung physiologischer Parameter (Laktat, Herzfrequenz, Sauerstoffaufnahme, EPOC) in der Wettkampfsituation
  • Vergleich der Belastungsprofile zwischen alter und neuer Regelauslegung
  • Untersuchung der Bedeutung anaerober Energiebereitstellung im Beachvolleyball

Auszug aus dem Buch

3.3 Messparameter intermittierender Ausdauerbelastung

Ausdauer wird definiert als Ermüdungswiderstandsfähigkeit sowie Regenerationsfähigkeit (Hohmann et al., 2003) oder als die Fähigkeit, das durch anhaltende Muskelarbeit verbrauchte ATP zu resynthetisieren (Dickhuth et al., 1996). Natürlich hat jede Sportart ihr ganz eigenes Anforderungsprofil was die Ermüdungswiderstandsfähigkeit betrifft, z.B. kann sich ein Mannschaftssportler während einer Belastungsphase ggf. vorübergehend etwas schonen, während Einzelsportler diese Möglichkeit nicht haben und allein für ihren Erfolg oder Misserfolg verantwortlich sind. Die Sportart Beachvolleyball ist in diesem Zusammenhang ein Sonderfall, da sie eigentlich eine Mannschaftssportart darstellt, jedoch durch die Tatsache, dass ein Team aus lediglich zwei Spielern besteht, jeder Akteur die gleiche Verantwortung für den Erfolg trägt, an allen Aktionen beteiligt ist und sich nicht vorübergehend etwas schonen kann.

Ein Merkmal von Spielsportarten ist ihre intermittierende Belastungsstruktur (Stone & Kilding, 2009). D.h. dass sie nicht durch eine gleich bleibende bzw. gleichmäßige Belastungsintensität charakterisiert sind, sondern dadurch, dass auf kurze, intensive bis maximale Krafteinsätze weniger intensive Phasen folgen, die eventuell gar der Erholung dienen können. Die Struktur einer Sportart lässt sich sehr deutlich z.B. an einer Herzfrequenzverlaufskurve erkennen. Während sich ein Ausdauersportler – wie z.B. ein Langstreckenläufer – größtenteils in einem bestimmten Bereich seiner Herzfrequenz belastet, ist die Herzfrequenzverlaufskurve eines Beachvolleyballers eher von Unregelmäßigkeiten und starken Schwankungen geprägt (siehe Abbildung 3.1). Die im Folgenden aufgeführten Messgrößen stellen keine vollständige Liste aller diagnostischen Möglichkeiten dar, sondern beschränken sich lediglich auf solche Parameter, die im Rahmen dieser Studie zur Datenerhebung verwendet wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung des Beachvolleyballs als Wettkampfsport ein und begründet die Notwendigkeit der Studie aufgrund der neuen FIVB-Regelauslegung von 2011.

2 Gegenwärtiger Stand der Forschung: Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über bisherige sportwissenschaftliche Untersuchungen zum Beachvolleyball und identifiziert eine Forschungslücke bezüglich aktueller physiologischer Beanspruchungsprofile.

3 Physiologische und leistungsdiagnostische Grundlagen – Komponenten der Leistungsfähigkeit: Hier werden die physiologischen Mechanismen der Energiebereitstellung sowie die relevanten Parameter zur Messung intermittierender Ausdauerbelastungen im Sport detailliert dargelegt.

4 Strukturanalyse des Sportspiels Beachvolleyball: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Anforderungen der Sportart, inklusive Spielmodus, Sprungbelastungen und die Auswirkungen der Regeländerungen auf die Zeitstruktur.

5 Fragestellung/Hypothesen der Studie: Die zentralen Forschungsfragen zur Auswirkung der Regelauslegung auf das kardiorespiratorische System und die Rolle anaerober Mechanismen werden formuliert.

6 Material und Methoden: Die methodische Vorgehensweise, die Auswahl des Probandenkollektivs, die verwendeten Messgeräte sowie das Untersuchungsdesign der Feldstudie werden beschrieben.

7 Ergebnisse: Die erhobenen Daten zu Laktat, Herzfrequenz, Atemfrequenz, Sauerstoffaufnahme und EPOC werden präsentiert und statistisch ausgewertet.

8 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, kritisch hinterfragt und in den Kontext bestehender sportwissenschaftlicher Literatur gestellt.

9 Fazit und Ausblick: Eine abschließende Bewertung der Studie wird vorgenommen, und es werden Empfehlungen für weiterführende Forschungsansätze gegeben.

10 Zusammenfassung: Diese Zusammenfassung liefert eine kompakte Übersicht der gesamten Studie, ihrer methodischen Durchführung und der zentralen Erkenntnisse.

Schlüsselwörter

Beachvolleyball, Regelauslegung, Belastungsprofil, Beanspruchungsprofil, Laktat, Herzfrequenz, Sauerstoffaufnahme, EPOC, Leistungsdiagnostik, intermittierende Ausdauerbelastung, Energiebereitstellung, Feldtest, Wettkampfsimulation, kardiorespiratorisches System, Sportphysiologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich die neue Regelauslegung von 2011, die zu kürzeren Pausen zwischen den Ballwechseln führte, physiologisch auf Beachvolleyballspieler auswirkt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Belastungsstruktur der Sportart, der kardiorespiratorischen Beanspruchung und der aeroben sowie anaeroben Energiebereitstellung im Wettkampf.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die primäre Fragestellung lautet, ob die verkürzten Pausenzeiten durch die neue Regelauslegung zu einer intensiveren Belastung des kardiorespiratorischen Systems führen und ob dies Auswirkungen auf das energetische Profil hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine Feldstudie mit einem Probandenkollektiv durchgeführt, in der Beachvolleyball-Spiele nach altem und neuem Reglement simuliert wurden, wobei Daten mittels Suunto-Herzfrequenzmessung und Laktatbestimmungen erhoben wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die physiologischen Grundlagen, die spezifische Strukturanalyse von Beachvolleyball, das methodische Vorgehen der Feldstudie sowie die Ergebnisse der physiologischen Parameter und deren anschließende Diskussion behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Beachvolleyball, Belastungsprofil, Regelauslegung, Laktat, Herzfrequenz, VO2max und EPOC.

Wie wirken sich die kürzeren Pausen laut der Studie konkret auf die Laktatkonzentration aus?

Die Studie zeigt, dass insbesondere zum Ende des Spiels (nach dem dritten Satz) unter der neuen Regelauslegung ein signifikanter Anstieg der Blutlaktatkonzentration zu beobachten ist, da die ausgleichenden Pausenzeiten verkürzt wurden.

Warum erscheint die erhobene Sauerstoffaufnahme in der Studie so hoch?

Der Autor diskutiert, dass bei der Software-basierten Schätzung der Sauerstoffaufnahme (VO2) basierend auf der Herzfrequenz bei stark schwankenden Belastungen im Beachvolleyball ein systematischer Messfehler oder Ungenauigkeiten in der Kalkulation vorliegen könnten.

Fin de l'extrait de 81 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Belastungs- und Beanspruchungsprofil im mittelklassigen Beachvolleyball nach der Regelauslegung 2011
Université
University of Marburg
Note
1,0
Auteur
Jonas Stroth (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
81
N° de catalogue
V199747
ISBN (ebook)
9783656323389
ISBN (Livre)
9783656325260
Langue
allemand
mots-clé
belastungs- beanspruchungsprofil beachvolleyball regelauslegung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jonas Stroth (Auteur), 2012, Belastungs- und Beanspruchungsprofil im mittelklassigen Beachvolleyball nach der Regelauslegung 2011, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199747
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