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Elf Freunde sollt ihr sein: Die Gemeinschaft im Fußballsport

Titre: Elf Freunde sollt ihr sein: Die Gemeinschaft im Fußballsport

Dossier / Travail de Séminaire , 2008 , 30 Pages , Note: 2,5

Autor:in: Daniela Hilfrich (Auteur)

Études Culturelles - Études Culturelles empiriques
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Fußballsport ist eine, wenn nicht sogar die populärste Sportart unserer heutigen Gesellschaft. Elf Männer- oder Frauen- kämpfen 90 Minuten lang um einen Ball. Als Mannschaft, als Gegner, aber vor allem als Gemeinschaft. Nichts Außergewöhnliches, wenn man sich auch anderen Ballsportarten anschaut. Was also macht den Fußball so einzigartig, so außergewöhnlich?
Blickt man einmal hinter die obligatorische Aussage „Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten“, erkennt man schon bald, was Fußball von den anderen Sportarten abgrenzt: Seine besondere Fähigkeit der Vergesellschaftung. Fußball schafft ein „Wir- Gefühl“, formt Gemeinschaften, wie kein anderer Sport. Fußball ist der Sport ganzer Nationen, hebt kulturelle und gesellschaftliche Grenzen auf und schaff völlig neue Formen sozialer Verbundenheit. Auf welche Weise sich Gemeinschaft und Zugehörigkeitsgefühl beim Fußball konstruieren, ist Schwerpunkt dieser Forschungsarbeit. In den folgenden Kapiteln soll das Gemeinschaftsgefühl an Beispielen aus der Geschichte und dem Feld dargestellt und erläutert werden. Belege aus der Vergangenheit sollen zunächst zeigen, welche Rolle der Sport in den vergangenen Jahren hatte und wie er sich bis heute weiterentwickelt hat. Als „kulturelles Phänomen“ nimmt Fußball im Alltag und in der Gesellschaft viele verschiedene Formen an. Wie er sich als dieses spezielle „kulturelle Gut“ formiert und präsentiert, soll bereits vor der empirischen Forschung theoretisch aufgeführt und weitergedacht werden. Im Hauptteil der Arbeit steht die Untersuchung im Feld, im Fußballsport selbst. Im Austausch mit Fußballkundigen, -Anfängern, -Liebhabern und -Verächtern soll schließlich aufgezeigt werden, wie sich Gemeinschaftsgefühl im Fußball zeigt und formt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Spieleröffnung:

1. Einleitung und Forschungsfragen

2. Hauptteil

2. Anpfiff:

2.1. Zur Geschichte des „runden Leders“

2.2 Warum Fußball? Der Sport als Kulturgut

3. Halbzeit:

2.3. Fußball und Gemeinschaftsgefühl: Empirische Forschung Darstellung der Forschungsmethoden und Verlauf

2.4 Fußball und Gemeinschaftsgefühl: Empirische Forschung Vereinsfußball

2.5 Fußball und Gemeinschaftsgefühl: Empirische Forschung Stadionfußball

2.6 Fußball und Gemeinschaftsgefühl: Empirische Forschung Fernsehfußball

4. Schlusspfiff:

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die konstruierende Kraft des Fußballs als soziale Gemeinschaft. Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Fußball als kulturelles Phänomen über soziale und nationale Grenzen hinweg Zugehörigkeitsgefühle und eine spezifische "Wir-Mentalität" erzeugt, die weit über den reinen Sport hinausgeht.

  • Historische Entwicklung des Fußballs vom Volksspiel zum organisierten Sport
  • Die soziologische Funktion des Fußballs als Ventil für soziale Gruppen
  • Empirische Analyse der Gemeinschaftsbildung im Vereinsfußball
  • Stadionatmosphäre als kollektiver Erfahrungsraum und Identitätsstifter
  • Die Rolle des Fernsehfußballs und der digitalen Medien bei der Vergemeinschaftung

Auszug aus dem Buch

2.3. Fußball und Gemeinschaftsgefühl: Empirische Forschung Darstellung der Forschungsmethoden und Verlauf

Ich sitze im Zug, auf meinem Schoß ein aufgeschlagenes Buch. Der knallrote Einband mit dem leuchtend-weißen Titel „Fever Pitch- Ballfieber“ und dem neckischen Fußball Emblem darauf scheint bei dem Herrn mir gegenüber Aufsehen zu erwecken. Er schaut mich an, schmunzelt und blickt wieder hinunter auf den Boden. Ich schaue zurück, nehme das Buch wieder in beide Hände und beginne erneut zu lesen. Wieder schaut der Mann mich lächelnd an, doch dieses Mal formen seine Lippen ein paar Worte zu einem Satz: “Das ist ja lustig, dass eine Frau so ein Buch liest. Das sieht man ja auch nicht oft.“ Spätestens jetzt weiß ich: Ich befinde mich mitten im Feld, ich bin schon mitten drin in meiner Forschung zum Thema Fußball und vor allem: Ich bin selbst einen Teil der typischen Fußballvorurteile. Ich lächle zurück ohne dem netten Mann zu erklären warum ich dieses Buch lese, ohne ihm zu zeigen, dass mich seine Äußerung köstlich amüsiert und dass ich auch als Frau in meiner Freizeit durchaus Interesse daran habe mich mit dem Thema Fußball zu beschäftigen.

Schauen wir uns den Fußball mal oberflächlich betrachtet an. Fakt ist doch: Das Fußballspiel ist und bleibt „Männerterrain“. Ob im Stadion, vor dem Bildschirm, oder bei den Vereinsspielen- der Fußballsport wird vom männlichen Geschlecht dominiert. Wenn eine Frau Interesse an dieser Sportart zeigt, sich sogar als Liebhaberin dieser Freizeitbeschäftigung „outet“, erzeugt sie meist Unverständnis und ruft reichlich Verwunderung hervor. Spielt sie dann noch selbst, wirkt das in den meisten Fällen mehr als nur abschreckend und verstörend auf das männliche Geschlecht. Doch meine Arbeit soll sich nicht mit den so genannten „Gender Kicks“ beschäftigen, es ist keine Geschlechterforschung im Rahmen des Fußballspiels. In meiner Forschungsarbeit geht es weniger um den Fußball und den deutlich absonderten „Frauenfußball“, sondern es geht um das Gefühl der Gemeinschaft, das diese Sportart erzeugt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Forschungsfragen: Hinführung zum Thema Fußball als Gemeinschaftsphänomen und Darlegung der zentralen Fragestellung.

2. Hauptteil: Theoretische und empirische Untersuchung der verschiedenen Ausprägungen von Fußballgemeinschaften.

2.1. Zur Geschichte des „runden Leders“: Darstellung der historischen Entwicklung des Fußballsports und seiner Transformation vom unstrukturierten Spiel zum organisierten Massensport.

2.2 Warum Fußball? Der Sport als Kulturgut: Analyse des Fußballs als symbolisch aufgeladenes Spiel, das gesellschaftliche Felder verbindet und ein Wir-Gefühl stiftet.

2.3. Fußball und Gemeinschaftsgefühl: Empirische Forschung Darstellung der Forschungsmethoden und Verlauf: Erläuterung des methodischen Vorgehens der Feldforschung und Reflexion der Rolle der Forscherin.

2.4 Fußball und Gemeinschaftsgefühl: Empirische Forschung Vereinsfußball: Untersuchung der lokalen Gemeinschaftsbildung innerhalb von Fußballvereinen.

2.5 Fußball und Gemeinschaftsgefühl: Empirische Forschung Stadionfußball: Analyse des Stadions als Ort intensiver kollektiver Erfahrung und Ausnahmesituation.

2.6 Fußball und Gemeinschaftsgefühl: Empirische Forschung Fernsehfußball: Untersuchung der Gemeinschaftsformen, die sich beim gemeinsamen Fernsehen und in digitalen Räumen bilden.

3. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse zur identitätsstiftenden und gemeinschaftsbildenden Wirkung des Fußballsports.

Schlüsselwörter

Fußball, Gemeinschaftsgefühl, Soziologie, Vergesellschaftung, Vereinsfußball, Stadionatmosphäre, Fernsehfußball, Wir-Gefühl, Identität, Geschlechterfrage, Massenphänomen, Kulturphänomen, Feldforschung, Kollektivität, soziale Bindung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die soziale Bedeutung des Fußballs und wie dieser Sport es schafft, Gemeinschaften zu bilden und Zugehörigkeitsgefühle zu erzeugen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themen umfassen die Geschichte des Fußballs, soziologische Aspekte der Gruppenbildung, die spezifische Rolle der Geschlechterrollen sowie verschiedene Erfahrungsräume wie Stadion, Verein und Fernsehen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Ziel ist es zu ergründen, warum Fußball weltweit eine solch enorme Faszination ausübt und inwiefern er als "symbolisch aufgeladenes Spiel" zur Herstellung von Gemeinschaft beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt qualitative Forschungsmethoden, darunter teilnehmende Beobachtungen in Vereinen, Interviews mit Fußballfans und eine Analyse soziologischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, theoretische Erläuterungen zum Fußball als Kulturgut sowie empirische Feldforschungen zu den drei Bereichen Vereins-, Stadion- und Fernsehfußball.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselwörter sind insbesondere Fußball, Gemeinschaftsgefühl, Soziologie, Vergesellschaftung, Identität und Kollektivität.

Wie unterscheidet sich das Erleben im Stadion vom Fernsehfußball laut der Forschung?

Das Stadion wird als "Festplatz der Weltausgrenzung" beschrieben, in dem die Intensität und das kollektive Erleben physisch spürbar sind, während der Fernsehfußball eine eher medial inszenierte Form der Teilhabe anbietet.

Welche Bedeutung hat die Geschlechterfrage in der Untersuchung?

Die Autorin stellt fest, dass Fußball trotz moderner Ansätze weiterhin als stark männlich dominiertes Terrain wahrgenommen wird, was die Zugehörigkeit und den Zugang für Frauen beeinflusst.

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Résumé des informations

Titre
Elf Freunde sollt ihr sein: Die Gemeinschaft im Fußballsport
Université
University of Tubingen  (Ludwig-Uhland-Institut)
Note
2,5
Auteur
Daniela Hilfrich (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
30
N° de catalogue
V199999
ISBN (ebook)
9783656262084
ISBN (Livre)
9783656263678
Langue
allemand
mots-clé
freunde gemeinschaft fußballsport
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniela Hilfrich (Auteur), 2008, Elf Freunde sollt ihr sein: Die Gemeinschaft im Fußballsport, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199999
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Extrait de  30  pages
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